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Braunschweig Brief Lokalpostmarken

  • Schnulli
  • 5. September 2007 um 10:21
  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    640
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    Männlich
    • 5. September 2007 um 10:21
    • #1

    Ich möchte hier einen schönen Brief aus Braunschweig vorstellen. Er ist für den 18.09.1923 portogerecht für einen Auslandsbrief nach Luzern als Einschreiben mit 275.000 Mark frankiert. Nach dem Michelkatalog ist das die Ausgabe II der privaten Marken, die für 3 Wochen im September 1923 zur Franktur von Inlands- und Auslandsbriefen zugelassen wurden. Für den Brief steht je EUR 30,00 dafür im Katalog. Was ist wohl so ein Brief wert? Er dürfte ziemlich einmalig sein auf der Welt, oder?

    Bilder

    • BSLokal1.jpg
      • 98,7 kB
      • 1.439 × 976
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      • 341

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Gagrakacka
    Gast
    • 5. September 2007 um 10:42
    • #2

    Schnulli:

    Die Marken wurden von Borek hergestellt und mit amtlicher Duldung verwendet. Letztens wurde ein ähnlicher Satzbrief m.W. bei eBay für ca. 30-40 Euro verkauft. Das ist ein sehr schönes Stück, aber keine wirkliche Rarität.

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 5. September 2007 um 10:55
    • #3

    Ich möchte darauf Hinweisen, dass nach dem Michel-Katalog die Marken nicht von Borek stammen sondern von Fa. Behrens. Firma Borek hat auch ähnliche Marken 1923 ausgegeben, diese aber nicht.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Gagrakacka
    Gast
    • 5. September 2007 um 11:35
    • #4

    Schnulli:

    Dann entschuldige bitte meinen Fehler! Vom Betrag her würde mich aber ein höherer Wert wundern, da diese Marken für Sammler hergestellt wurden und ein entsprechendes "G'schmäckle" haben.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.079
    • 5. September 2007 um 12:49
    • #5

    @Gagrakacka

    Hallo Lars,

    zunächst einmal ist der Beleg nicht ganz fehlerfrei. Die Marke zu 30000 Mark hat Zahnschmerzen und der Umschlag zwei senkrechte Büge.
    Abgesehen davon handelt es sich um einen Satzbrief, wie er wohl auch damals schon für Sammler produziert wurde. Trotzdem ist so etwas nicht so häufig zu finden, und mit einer ausländischen Destination sowieso nicht.
    Dazu kommt, daß die Lokalausgaben 1923 wohl allmählich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen. Das ging in der letzten Zeit auch einigen anderen Gebieten so, und die haben dann ordentlich zugelegt. Sowohl im Ansehen der Sammler, als auch bei den Summen, die man investieren muss.... :O_O:

    Insofern Schnulli, ein wunderschöner Beleg. Am besten weglegen und sich daran freuen und irgendwann in den nächsten Jahren wird der sich schon entwickeln...

    N.B Welche Bedeutung verbirgt sich eigentlich hinter Deinem (seltsamen) Nick ?

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 5. September 2007 um 13:16
    • #6

    Der Nick Schnulli ist ein spontaner Einfall, der keinen Hintersinn hat.

    Dass der Beleg eine gemachte Sache für Philatelisten sein kann, ist sicher nicht abzustreiten. Ohne den Inhalt des Briefes, der nicht dabei ist, lässt sich das sicher kaum feststellen. Was jedoch genau passt ist mit 275.000 Mark das Porto für einen Auslandsbrief am 18.09.1923 per Einschreiben. Bei der vorliegenden Stückelung von 5000, 15.000, 30.000, 75.000 und 150.000 Mark ist die Satzfranktur allerdings auch die Möglichkeit, die Sinn macht.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.079
    • 5. September 2007 um 13:34
    • #7

    Uups.........

    Danke Schnulli, aber meine Frage nach der Nick-Bedeutung richtete sich eigentlich an meinen Vorredner........ ;)

    Nochmal Braunschweig: Könnte es vielleicht sein, daß die Nonminalen extra so gewählt waren, daß man eben einen portorichtigen Sammler-Satzbrief versenden konnte ?

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 5. September 2007 um 14:51
    • #8

    Einer dieser Belege hab ich auch. 275 000 passt genau hin, also doch portogerecht.

    Alle mir bekannten Briefe mit diesen Marken sind an den Händler Bela Sekula gerichtet. Ein Ungarischer Händler der dort weiter sein Unwesen trieb.

    Geld hat er im Leben geschafft, meist zum Schaden des Sammlers.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • reichswolf
    Gast
    • 5. September 2007 um 16:42
    • #9

    Kontrollratjunkie
    Von Gagrakacka kommt die lauteste Band des Universums, Disaster Area... Google mal nach Douglas Adams :D
    Gruß,
    Christoph

  • Schnulli
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    • 5. September 2007 um 18:00
    • #10

    Werter doktorstamp

    Mich würde schon interessieren, wie andere Briefe an Bela S. aussehen.
    Wäre es möglich, einen weiteren hier vorzustellen?

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Schnulli
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    Männlich
    • 7. September 2008 um 13:40
    • #11

    Nach langer Zeit habe ich jetzt ein Brief aus Braunschweig der Firma Borek in meine Sammlung nehmen können. Dieser ist vom 05.09.1923 und damit wohl ein Ersttagsbrief? Er hat 6 von 7 für 3 Wochen im September zugelassene Quittungsmarken der Firma Borek und eine Marke zu 2000 Mark des Deutschen Reiches. Ob dieser Portogerecht frankiert ist, habe ich noch nicht geprüft. Da Borek aber ein heute noch bekannter Briefmarkenhändler ist, gehe ich davon aus. Es ist ein Wertbrief zu 5.097.500,00 Reichsmark. Frankiert ist er mit insgesamt 277.000 Reichsmark.

    Bilder

    • BraunschweigBorek.jpg
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      • 1.240 × 893
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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (7. September 2008 um 15:00)

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 8. September 2008 um 20:02
    • #12

    Gibt es hier eigentlich keinen mehr, der mir etwas Hilfe geben kann?

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • BaD
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 8. September 2008 um 20:59
    • #13

    Portoperiode 1.9 bis19.9.1923

    Brief 21 gramm bis 100 gramm 100 000 Mark
    Einschreiben 75 000 Mark
    Wert ( pro angefangene 100 TM 2000 Mark) 102 000 Mark


    Passt

    Mit besten Grüssen BaD

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