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Deutschland 2007 = Michelwert?Sammlerwert?Verkaufswert?

  • Christine
  • 24. August 2007 um 22:14
  • thjohe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.175
    • 26. August 2007 um 18:08
    • #41
    Zitat

    Original von Concorde

    und: Ohne die Vielzahl der Markensammler gäbe es auch kaum einen Markt für Hochpreismarken.

    Kannst Du mir Deine Logik erklären-verstehen tun ich sie jedenfalls bis jetzt nicht! :oneien: :oneien:

    Zitat

    Original von asmodeus
    Klar, Angebot und Nachfrage regelt den Markt (Sammlermarkt).

    Auch ist klar, das die unzähligen Sammler den Preis regeln, aber ich denke bei sehr gesuchten Werten, spielt der Sammler keine Rolle mehr. Der Preis regelt sich von selber, weil der Gegenstand (eine bestimmte Nummer im Katalog) sich selbständig gemacht hat- d.h.: die Marke ist bei Sammler und Nicht- Sammler ein Begriff. Auch bestimmte Werte haben ihren Wert, nicht weil tausende Sammler die haben wollen, sondern bei Luxuserhaltung der Wert einfach so jetzt läuft. Nicht jeder Sammler kann sich eine xxxx Euro teure Marke leisten und er fällt aus dem Raster aus, die Marke an Wert zu halten.

    Auch die Auflage ist und bleibt eine Säule der Preisfindung. Wenn es von einer x- Nummer nur noch wenige tausend gibt und das Gebiet ist beliebt, dann steigt das Stück. Auch die Wahl des Gebietes ist eine Säule der Preisfindung.

    Unterstreichung von mir


    Wenn du darauf anspielst, daß der Preis für einige Marken sich vom normalen Markt abgekoppelt haben, gebe ich dir recht. :torte:

    Aber im Normalfall sollten Angebot und Nachfrage auf einen Markt der sich gebildet hat den Preis bestimmen.

    Wie kann man bei 10 Personen mit einer Sicherheit festlegen Marke "a" ist 100 Euro wert? Erst die Masse der Sammler bildet den Rückhalt des normalen Marktes. Ohne die Menge aus der der eine oder andere immer wieder bereit ist eine Marke "a" für 100 Euro zu erwerben, kann keine sichere Kapitalanlage erfolgen.

    Ohne die breite Grundlage des Briefmarkenmarkt der aus allen Sammlern gebildet wird, müsste jeder Kapitalanleger befürchten der letzte in einem Pyramidenspiel zu sein, d.h. er müßte als 10. davon ausgehen keinen mehr zu finden, der die Marke "a" zu 100 Euro erwirbt.

    Erst die vielen, die aus Vergnügen 100 billige Marken sammeln, geben dem Anlegersammler einen gewissen Schutz, einen Käufer für seine teurere Marke zu finden.

  • Johensen
    neues Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 26. August 2007 um 18:12
    • #42

    Mag sein, daß meine Meinung zum Thema ein bißchen abweicht.
    Ich denke, daß der Wert, bzw. Marktwert, einer Sammlung oder von einzelnen Marken sehr wichtig ist für jeden Sammler. Da mag man sich noch so gegen die böse Komerzialisierung des schönen Sammelhobbys wehren. Es ist nunmal so: Briefmarken werden für Geld gekauft und verkauft und gehandelt. Und sich in der Materie der Marktpreise auszukennen, genauergesagt: sich möglichst besser auszukennen als die potentiellen Verkaufspartner, ist sehr nützlich. Jeder weiß, daß der Marktpreis der meisten Marken irgendwo zwischen 10 und 30% vom Michelpreis liegt (und zwar auch wenn die Erhaltung sehr gut ist Ausnahmen bestätigen diese Regel).
    Mir persönlich scheint es so, als spielen bei der Erstellung der Katalogpreise doch auch Interessen bestimmter Gruppen eine wesentliche Rolle.

    Gedankenexperiment: man stelle sich vor: ein paar sehr erfahrene Deutschland-Philatelisten, sagen wir etwa 5, die keine Händler, Auktionatoren, Prüfer etc. sind und auch keine persönlichen und engen Kontakte zu diesen Personengruppen haben, würden sich zusammensetzen, um einen neuen Katalog zu erstellen. Zu jeder einzelnen Briefmarke sollten sie sich einigen, welchen Preis man als Käufer etwa für die entsprechende Marke in sehr guter Erhaltung ausgeben sollte (so gesehen ein Kauf-Preis-Katalog). Da würde wahrscheinlich ein Katalog heruskommen dessen Wertangaben ähnlich wie bei oben genannter Faustregel zwischen 10 und 30% vom Michelwert liegen, wiederum sicher mit zahlreichen Ausnahmen sowohl nach unten als auch nach oben.
    (Nur, warum gibt es einen solchen Katalog nicht?)

  • Concorde
    Gast
    • 26. August 2007 um 18:25
    • #43

    .[/quote]


    Wie kann man bei 10 Personen mit einer Sicherheit festlegen Marke "a" ist 100 Euro wert? Erst die Masse der Sammler bildet den Rückhalt des normalen Marktes. Ohne die Menge aus der der eine oder andere immer wieder bereit ist eine Marke "a" für 100 Euro zu erwerben, kann keine sichere Kapitalanlage erfolgen.

    Ohne die breite Grundlage des Briefmarkenmarkt der aus allen Sammlern gebildet wird, müsste jeder Kapitalanleger befürchten der letzte in einem Pyramidenspiel zu sein, d.h. er müßte als 10. davon ausgehen keinen mehr zu finden, der die Marke "a" zu 100 Euro erwirbt.

    Erst die vielen, die aus Vergnügen 100 billige Marken sammeln, geben dem Anlegersammler einen gewissen Schutz, einen Käufer für seine teurere Marke zu finden.[/quote]


    Stimmt nicht! Für den Wertansatz sind keine Massen von Sammlern nötig ,sondern nur ein kleines Klientel,das bereit ist,die Preise zu zahlen!

    Genauso wenig wie der Preis eines Gemäldes( z.B.Picasso/vanGogh) durch die breite Masse bestimmt wird, wird der Wert einer Marke nicht durch die Menge aller(!) Sammler bestimmt!

    Weiteres Beispiel: eine größere Anzahl von Breitensportlern erzeugt nicht automatisch eine größere Anzahl von Spitzensportlern-dies ist sportwissenschaftlich belegt! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde (26. August 2007 um 18:26)

  • uli
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 26. August 2007 um 18:27
    • #44
    Zitat

    Was mir immer mißfällt, ist, daß von einigen eine künstliche Grenze zwischen denen gezogen wird, die nur aus Spaß an der Freud kiloweise Massenware durchsuchen, oder sich für 50 EUR hunderte von Marken kaufen (sog. "Spaßsammler") und denen, die sich für 100 EUR "nur" eine Marke kaufen, (sog. Investmentsammler").


    Falls Du damit auf meinen Beitrag anspielst: Ich habe sehr bewusst geschrieben, dass es Sammler gibt, die EHER in die eine Richtung tendieren, und solche, die EHER in die andere Richtung tendieren. Ausschliesslich Spaßsammler wird es wahrscheinlich genauso wenige geben, wie ausschliessliche Investsammler. Über 99,9% werden eine Mischung aus beidem sein, der eine mehr Spaßsammler, ein anderer mehr Investsammler und mindestens einer fifty-fifty. ;)
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • asmodeus
    Moderator
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    • 26. August 2007 um 18:40
    • #45

    Im Großen und Ganzen, regelt Angebot und Nachfrage den Preis.

    Aber ich denke, das auch Beliebtheit eines Landes und Auflagen eine große Rolle spielen!

    Aber ich denke, das die höherwertigen Marken von der Masse der gutbetuchten Sammler gut geregelt werden- auch von der Masse der Normsammler, die hinter solchen Marken herjagen.

    Die nachfrageorientierte Preisbildung (Wertprinzip) geht davon aus, daß ein Produkt von hohen Stellenwert für den Abnehmer entsprechend stark nachgefragt wird und deswegen ein hoher Preis gefordert werden kann und umgekehrt. {....} Die Wertstellung der Produkte wird mit Hilfe der Marktforschung (Händler, Auktionen usw) ermittelt: 1. Anzahl und Struktur der Abnehmer 2. Preisbereitschaft abhängig von Kaufkraft und Notwendigkeit 3. Preisklasse des Produkts (Briefmarke) 4. objektive und subjektive Qualität des Produkts.

    Aber es gibt noch dieses hier:

    Preisstrategie

    Prämienpreisstrategie

    Ein qualitativ hochwertiges Produkt wird auf Dauer zu relativ hohen Preisen verkauft, unterstützt durch entsprechende distributions- und kommunikationspolitische Maßnahmen. Das Produkt muß allerdings dieser exponierten Stellung gerecht werden und die Preiselastizität der Nachfrage muß gering sein. {....}.

    Die Sammler, die das Geld für Luxusmarken haben.

  • Concorde
    Gast
    • 26. August 2007 um 18:51
    • #46
    Zitat

    Original von asmodeus


    Aber ich denke, das die höherwertigen Marken von der Masse der gutbetuchten Sammler gut geregelt werden- auch von der Masse der Normsammler, die hinter solchen Marken herjagen.
    .

    Wie soll das aussehen? Bei einer Auktion bietet der weniger betuchte Sammler für eine Rarität 100.-Euro-und der Zuschlagspreis beträgt dann z.B. einen 6stelligen Betrag-meinst Du,das Gebot von 100.-Euro hat die betuchten Sammler,(nicht Händler!) erst zu ihren höheren Bietansätzen animiert??? :oneien:

  • asmodeus
    Moderator
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    • 26. August 2007 um 19:06
    • #47
    Zitat

    Wie soll das aussehen? Bei einer Auktion bietet der weniger betuchte Sammler für eine Rarität 100.-Euro-und der Zuschlagspreis beträgt dann z.B. einen 6stelligen Betrag-meinst Du,das Gebot von 100.-Euro hat die betuchten Sammler,(nicht Händler!) erst zu ihren höheren Bietansätzen animiert???

    Du verdrehst den Satz bzw. meine Worte. Habe ich etwas von Auktionen oder irgendein Beispiel mit den 100€ gebracht. Auch wird es dem gut betuchten Bieter wenig beeindrucken, ob einer mit 100€ startet. Es ging mir jetzt nicht um das Beispiel, was Du oben anführst.

    Ein Normsammler (wie ich), jagt trotzdem hinter den Luxusstücken hinterher. Er spart, verkauft oder gibt weniger aus, um eines Tages das Stück für mehrere hundert oder tausend Euros zu ergattern.

  • Concorde
    Gast
    • 26. August 2007 um 19:24
    • #48

    Da habe ich Dich wohl wirklich mißverstanden,wobei ich Dich mit Deinem Wissen und Deiner Sammlung aber auch nicht mehr zum Normalsammler ,sondern zum sehr fortgeschrittenen Sammler, zähle.... (wobei ich jetzt keine neue Diskussion lostreten möchte,wer und was noch ein Normalsammler ist!)

  • Max und Moritz
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    • 26. August 2007 um 19:53
    • #49
    Zitat

    Falls Du damit auf meinen Beitrag anspielst: Ich habe sehr bewusst geschrieben, dass es Sammler gibt, die EHER in die eine Richtung tendieren, und solche, die EHER in die andere Richtung tendieren. Ausschliesslich Spaßsammler wird es wahrscheinlich genauso wenige geben, wie ausschliessliche Investsammler. Über 99,9% werden eine Mischung aus beidem sein, der eine mehr Spaßsammler, ein anderer mehr Investsammler und mindestens einer fifty-fifty.

    Auch, Uli, auch. Unter anderem. Mir ging es nur darum, ein Stopzeichen zu setzen.
    Letztendlich hat diese Diskussion einen uralten Bart, mit Nuancen auch in meinem alten Bdph-Forum immer wieder gerne geführt.

    Deine letzten Ausführungen im deinem og. Zitat sind richtig. Genauso habe ich Spaß am Briefmarkensammeln. Immer mal die Masse auf der "Jagd" durchsuchen und ab und zu sich das "größere Stück" leisten.

    Beides hat was für sich. :D ;)

  • regiduer
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    • 26. August 2007 um 20:38
    • #50

    Ich denke,jeder der sich Briefmarkensammler nennt,
    sammelt weil es ihm Spaß macht unabhänig davon ob Länder- Motiv-
    oder Spezialsammlungen angelegt werden.
    In jeder dieser sammlungen gibt es " Spitzen" unabhängig von materiellen Wert !
    Außerdem, mehmen wir mal Bund, kosten auch da einige Werte mehr als nur 1€, und wer ernsthaft sammelt will sein Gebiet auch vollständig haben, oder etwa nicht ?!?
    Oder ein " Spezialsammler" der gibt auch das vielfache des Michelwertes aus nur um einen Stempel zu bekommen
    ( siehe )
    Auch ein Heimat-/ belegsammler zahlt für einen schönen Beleg seinen "Lieberhaberpreis"

    Jeder soll doch so sammeln wie er/sie will !!!!!!!!! :jaok:
    Es ist ein Hobby das Spaß machen soll und Kataloge sind als Anhaltspunkt und zum Überblick über das was auch immer gesammelt wird nützlich... mehr auch nicht. :P

    mfg

  • Christine
    aktives Mitglied
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    201
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    Weiblich
    Geburtstag
    16. März 1942 (84)
    • 26. August 2007 um 22:02
    • #51

    :D
    Hallo reqiduer!Liebe Sammlerfreundinnen/Freunde!
    Ein besseres Schlusswort kann man sich nicht wünschen.Genau so ist es!Trotzden ein spannender Austausch von Gedanken,Meinungen
    und Ansichten.Vorgetragen von Alt und Jung,Laie und Profi.
    Von mir eine kleine Schlussanmerkung:,,Was nützt uns das alles,wenn es (fast)keinen Nachwuchs mehr gibt.Damit gemeint ist die spätere Frage:,,Was wird einmal mit meiner Sammlung"
    Sage Danke.
    Christine

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    678
    • 27. August 2007 um 00:30
    • #52

    Viele Themen in diesem thread vermischt.....

    1.Typische Entwicklung eines Briefmarkensammlers:
    In der Jugend zum Sammeln gekommen, dann Pause - Mädchen, Beruf, Frau, Karriere, Hausbau, Kinder....und irgendwann kam einer zurück.
    Der eine sammelt weiter die Briefmarken aus dem Posteingang, der nächste
    spart für seinen Jugendtraum, den Posthornsatz und einer, weil er das nötige Kleingeld nun hat, sammelt die Sachsendreier auf Briefen....
    Leider ist die Generation der heute 40jährigen die letzte, in der noch jeder irgendwann Briefmarken gesammelt hat - heutige Jugendliche schreiben keine Briefe mehr, und wenn sie Post bekommen, dann sind darauf Werteindrucke oder Freistempler...............auf SMS und e-mails sind keine Briefmarken. wie sollten sie die sammeln?
    Die Basis, aus der sich die Briefmarkensammler rekrutieren, verkleinert sich rapide, und aus ihr stammt auch das Klientel für kostenintensive Marken...
    Der letzte Sammler der Sachsendreier wird sie billig bekommen...

    2.Jedes Ding ist soviel Wert, wie jemand bereit ist, dafür zu bezahlen !
    Kataloge können nur eine grobe Einschätzumg von Seltenheit und Beliebtheit liefern.Wer Brustschilde auf Auslandbriefen sammelt, weiß, dass ihm der Michel nicht weiterhilft, und wer ein Vordruck Bund ab 1960 bestücken möchte, sollte bei ebay kein Aha-erlebnis haben... der Markt macht den Preis, und wenn der Markt kleiner wird, wird der Preis sinken-
    und das tut er.Erst bei den häufigen Ausgaben, später bei den seltenen.
    Bei weniger Marktteilnehmern wird es einfach schwieriger, jemanden zu finden, der bereit ist, einen hohen Preis zu bezahlen.
    Als Kapitalanlage halte ich Briefmarken langfristig nur bedingt für geeignet.


    3.Nettokataloge
    Gab es schon mal Anfang der 80ger- hat sich aber nicht durchgesetzt.
    Man stelle sich einen Michel Junior mit allen seinen Unzulänglichkeiten vor, nur die Preise auf 30% reduziert. Wem hilft das?
    Erben rechnen sich lieber am Michelpreis reich, Sammler können die Notierungen in ihrem Sammelgebiet einschätzen.
    Wer Fragen hat, bekommt doch hier eine vernünftige Auskunft..

    4. Briefmarkenhändler
    Neulich beim Briefmarkenhändler in meiner Heimatstadt, kein Gauner, und der letzte von ehemals 7....
    Da sitzt er und sortiert DDR der 70ger Jahre in ein pralles Lagerbuch, prüft dabei penibel Zähne und Gummierung - damit könnte er nicht mal Geld mit verdienen, wenn er die Marken geschenkt bekommen hätte.
    Der reale Wert seines Lagers sinkt von Jahr zu Jahr, nette Beratung gibt es kostenlos, bei preisgebundenem Zubehör findet sich ein Weg - hat er nicht das Mitleid und die Unterstützung der Sammler verdient?
    Wenn das Essen geschmeckt hat, gibt es ein ordentliches Trinkgeld - warum eigentlich nicht beim Briefmarkenhändler?

    5.Jäger oder Sammler ?
    Ist gar kein Widerspruch! Finden oder Haben wollen? Beides!!
    Wenn maqn zB. Altdeutschland sammelt, dann reicht es doch nicht, wenn die Katalognr. abhakt, die Marke muss schon den richtigen Schnitt oder den richtigen Stempel haben, am Besten beides, und die muß man erstmal finden, am schönsten natürlich in einem ganzen Schuhkarton voll Altdeutschland - aber wo gibt es den ? Auch Sammler teurer Gebiete wühlen gern, nur die Gelegenheiten sind selten.......

    6. Spassfaktor
    Das wichtigste von allem! Ich denke, wer hier liest, hat auch seinen Spass am sammeln, das braucht keine Erklärung.
    Ist aber leider wie alles im Leben - es gibt nix umsonst.
    Erstmal muß man bezahlen und das Geld ist weg - später kriegt man
    eventuell was wieder, das ist nicht bei jedem Hobby so....aber ob, und wieviel - das weiß man nicht und das sollte vorher jedem klar sein.

  • philafred63
    neues Mitglied
    Beiträge
    77
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    23. April 1963 (62)
    • 27. August 2007 um 11:01
    • #53

    Eure Gedankengänge und Aussführungen sind sehr interessant. Nun möchte ich auch noch meine Überlegungen dazu abgeben.

    Wenn ich meine Sammlung auflösen müsste, wäre dies ein klares Verlustgeschäft. Gerade in der Anfangszeit habe ich zuviel für Massenware bezahlt und auch einen nicht unerheblichen Betrag in Zubehör und Kataloge investiert. Ich habe auch, laut Michel einige wertvolle Briefmarken in meiner Sammlung doch die meisten ungeprüft und von minderer Qualität. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass ich mit einem realen Wert von 10% Michel meine Sammlung korrekt bewerte und viel mehr werden auch meine Erben bei einem allfälligen Verkauf nicht realisieren können. Doch da ich in mein Hobby aus Freude investiere und meine Erben auch nur den Nutzen daraus ziehen, bedeutet jeder erzielte Euro beim Verkauf ein Gewinn für meine Nachkommen. Für einen vergnüglichen Abend zu meinem Gedenken wird es wohl reichen. Natürlich besteht die Gefahr, dass sich meine Nachkommen an den Michel orientieren werden und dann gleich vom Porsche träumen. Doch dann haben sie mir nie zugehört, wenn ich über das Briefmarkensammeln im allgemeinen und insbesondere über meine Sammlung gesprochen habe.

    Was bestimmt nun den Marktpreis? Wie bereits mehrmals erwähnt: Angebot und Nachfrage. Nun wurde auch mehrmals erwähnt: " Lieber eine Marke für 100 Euro als 100 Euro für viele Marken". Natürlich steigert dies den Marktwert der eigenen Sammlung. Doch ändert dies nicht daran, dass bis auf diese eine Marke der rest der Sammlung nicht viel her macht. Doch wenn ich nur teure Marken erstehe und die Massenware links liegen lasse, bin ich kein Briefmarkensammler mehr sondern vielmehr ein Investor der möglichst grossen Gewinn erzielen will. Wo bleibt da die Freude am Sammeln?

    Bei den vorherigen Beiträge scheinen ein paar davon auszugehen, dass nur eine kleine finanzkräftige Sammlerelite den hohen Marktwert eines seltenen Sammelstückes bestimmen und die grosse Masse der Sammlergemeinde keinen wesentlichen Beitrag dazu leistet. Da bin ich jedoch anderer Meinung. Denn auch der einfache Sammler würde gerne eine seltene Marke sein eigen nennen. Da er sich die teuren Stücke jedoch nicht leisten kann, werden auch für qualitativ schlechtere Marken hohe Preise erzielt. Somit beeinflussen die kleinen Leute ebenfalls den aktuellen Marktpreis. Denn wenn die Superreichen sich nicht mehr für Briefmarken interessieren würden, würde beispielsweise eine blaue Mauritius ihren Marktwert nicht wesentlich einbüsen, da die Nachfrage immer noch immens wäre.

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