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Bayern 3 Kreuzer blau, welcher Typ?

  • jojo30
  • 30. Juli 2007 um 11:10
  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 6. Juni 2009 um 16:11
    • #1.501

    Hallo Nils,

    Bogenecken - auch kleine Bogenecken - sind immer schön auf Brief. Und auch die Platte 3 stimmt. Glückwunsch zu dem schönen Brief.

    Ich möchte auch einen Brief mit einer Platte 3 beisteuern:

    Es handelt sich um einen Ortsbrief von Dürkheim, der mit einer 3-Kreuzer-Marke frankiert wurde.
    Ausgereicht hätten bei einem einfachen Brief 1 Kreuzer. Wäre er schwerer als 1 Loth gewesen, hätte er 2 Kreuzer gekostet.

    Der Brief ist nach seinem Inhalt am 16.3.1858 in Mussbach in der Pfalz geschrieben worden. Für die Strecke Mussbach - Dürkheim wären die 3 Kreuzer tarifgerecht gewesen.
    Es ist zu vermuten, dass der bereits frankierte Brief einen Tag später - durch den Absender selbst oder einen anderen Reisenden - nach Dürkheim mitgenommen und dort aufgegeben wurde.
    Insofern handelt es sich um einen Ortsbrief, der jedoch um 2 Kreuzer überfrankiert worden ist.
    Der Dürkheimer Postbeamte setzte dann - vielleicht vor Schreck, weil er soviel Portoverschwendung nicht fassen konnte :)- gleich zweimal den Ortsstempel auf die Vorderseite und noch einen dritten als Ankunftsstempel auf die Rückseite.

    viele Grüße
    Bayern-Kreuzer

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Kreuzer (6. Juni 2009 um 16:14)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. Juni 2009 um 16:37
    • #1.502

    Hallo wissbegierig, Nils und Bayern-Kreuzer,

    der Brief aus Landau nach Ettlingen lief über Karlsruhe per badischer Bahnpost. Briefe aus der Pfalz im 10 Meilen Bereich nach Baden sind keine Massenware. Nicht übel das Stück! :)

    Nils schöner Brief zeigt eine Platte 3 mit schlechtem Druck - viele Drucke hat dieses Stöckel nicht mehr erlebt ... eine Bogenecke der Endphase also. :)

    Der Brief aus Mussbach mit Aufgabe in Dürkheim ist sehr außergewöhnlich - ich kenne keine 10 Belege von Bayern, bei denen die Frankatur durch den privaten Transport zu hoch war. Und die Qualität ist vorzüglich, wie immer bei deinen Briefen. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 6. Juni 2009 um 19:36
    • #1.503

    Hallo Bayern-Kreuzer

    Ein sehr schöner Brief :P :P :P :P
    Danke fürs Zeigen. Sehr aussergewöhnlich.

    Eine Frage: bayern klassisch schreibt dass: "bei denen die Frankatur durch den privaten Transport zu hoch war." Wie kann man privaten Transport frankieren?
    Bayern-Kreuzer schreibt dass: "Für die Strecke Mussbach - Dürkheim wären die 3 Kreuzer tarifgerecht gewesen." Ist es hier die Strecke gemeint?

    Könnte es sein dass der Brief zB in Neustadt eingeliefert war, aber dort nicht gestempelt?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. Juni 2009 um 19:45
    • #1.504

    Hallo Nils,

    ich meinte damit, dass für die ursprüngliche Strecke innerhalb der Pfalz 3 Kr. gereicht hätten.
    Weil man aber den Brief selbst an den Abgabeort brachte, waren 2 Kr., wie es Bayern-Kreuzer schon schrieb, verschenkt.

    Was vorkam war ein Vergessen der Abstempelung bei der Aufgabepost. Dies wurde dann nachgeholt, wenn der Brief ankam.

    Hier können wir das aber ausschliessen, weil der Expeditor von Dürkheim nicht nur die Marke entwertete, sondern auch noch den Brief aufgabegestempelt hat.

    Wäre der Brief mit unentwerteter Marke bei ihm von Mussbach angekommen, dann hätte er zwar die Marke entwerten sollen, nicht aber den Ortsstempel abschlagen dürfen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 6. Juni 2009 um 20:12
    • #1.505

    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort.
    Und jetzt glaube ich dass ich "alles" hier auch verstehe. Wieder etwas neues gelernt :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 7. Juni 2009 um 12:24
    • #1.506

    Hallo,

    nochmal ein Brief mit einer Platte 3.

    Der Brief (kleines Couvert) ging als Postvereinsbrief von Hof nach Sachsen zum "Herrmannsschacht bei Oberhohendorf bei Zwickau".

    Er wurde als Chargébrief aufgegeben und in Hof mit der Einschreibnummer "875" versehen. In Sachsen wurde er
    - gewogen (oben neben der Marke wurde 7/10 Loth vermerkt),
    - mit einem blauen Chargégitter versehen und
    - erhielt die Einschreibnummer "438".

    In Zwickau angekommen, wurde er dann wohl mit einem Boten in den Landzustellbezirk nach Oberhoh(n)dorf gebracht. Rückseitig finden sich ein Kreisstempel "Bestellung" und ein besonderer Botenlohnstempel, wie er in dieser Form wohl nur in Zwickau verwendet wurde.
    Ob der hds. Vermerk neben dem Siegel eine Quittung des Boten über den erhaltenen Botenlohn darstellt oder es sich um eine Notiz des Empfängers über den gezahlten Botenlohn handelt, weiss ich nicht.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. Juni 2009 um 12:34
    • #1.507

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    wenn man mich vor 3 Minuten gefragt hätte, wie der schönste 3 Kr. Brief Bayerns nach Sachsen aussieht, hätte ich es ihm nicht sagen können.

    Jetzt schon. :)

    Der Empfänger bekam über 1 Neugroschen und 6 Pfennige eine Quittung hinten.

    Traumbrief, der alles hat, was er haben kann.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Kreuzerjäger
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    • 7. Juni 2009 um 17:00
    • #1.508

    Hallo.

    Dann zeige ich auch noch einmal einen Brief mit einer Nr. 2 Platte 3 vom 08.07.1855.
    Hier kann jetzt spekuliert werden, was für eine Marke zuerst auf dem Brief klebte. Vielleicht hat sich der Expeditor im wahrsten Sinne des Wortes "verklebt".

    Grüße von
    dreikreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. Juni 2009 um 17:16
    • #1.509

    Hallo dreiKreuzer,

    ein Brief so recht nach meinem Geschmack.

    Da die Entfernung fast 12 Meilen war, hat der Absender vermutlich eine 6 Kr. Marke in vorausschauendem Gehorsam geklebt. Die Post wußte es besser, zog die frische Marke ab und sparte so dem Gllücklichen Nürnberg satte 3 Kr..

    Alternativ könnte es eine Drucksache gewesen sein, die beschrieben wurde. Dann hätte man zuvor eine Nr. 3 verklebt gehabt. Aber eine DS an einen Pfarrer wird man selten sehen ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 8. Juni 2009 um 07:15
    • #1.510

    Hallo Bayern-Kreuzer und dreikreuzer

    Danke fürs Zeigen.
    Zwei sehr schöne Briefe die man gern sieht :P :P :P

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Nils
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    • 13. Juni 2009 um 20:19
    • #1.511

    Hallo Freunde

    Ja, wenn ich endlich eine Platte 3 habe, kommen die schnell nacheinander in meine Sammlung rein :)

    Hier ist ein Brief der von Eichendorf nach Hengersberg 12. Mai 1855 gelaufen ist.

    Ich weiss nicht ob es ein Zufall ist, aber ich sehe dass die Marken von 1855 im obere linke Wertkastchen einen Besonderheit hat. Die "Rauten" sind sehr lang gezogen, fast wie Striche.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Juni 2009 um 20:50
    • #1.512

    Hallo Nils,

    sehr schönes Unterrandstück auf schönem Brief - wie üblich bei deinen Stücken. :P :)

    Das mit der scheinbaren Schraffierung sehe ich auch so - du siehst, wie vielfältig diese Marke doch ist.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Armin
    neues Mitglied
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    5
    • 17. Juni 2009 um 16:25
    • #1.513

    Hallo in die Runde,
    nach längerer Pause bin ich wieder beim Thema Plattennummern der 3 Kreuzer-blau zurück und frage an, ob folgende Exemplare richtig zugeordnet sind:

    132: Platte 1
    418: Platte 3
    ohne erkennbare Stempelnummer: Platte 4
    (hier fällt der gespaltene Rand auf, der mir als PF nicht bekannt ist, könnte das ein Papierfehler oder untersättigter Druck sein ??

    danke und Gruss
    Armin

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    Einmal editiert, zuletzt von Armin (17. Juni 2009 um 16:29)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Juni 2009 um 16:31
    • #1.514

    Hallo Armin,

    so kann man das stehen lassen.

    Eine sog. Randlinienaufspaltung war herstellungsbedingt und kann von daher nie ein Plattenfehler sein. Verantwortlich war das Abdruckverhalten der Stöckel.

    Kleine Fingerübung: Suche mal eine Platte 1 - 3 mit Randlinienaufspaltung. Viel Glück!!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Armin
    neues Mitglied
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    5
    • 18. Juni 2009 um 10:36
    • #1.515

    Hallo bayern klassisch,
    und danke für die Bestätigung der Zuordnung. Auf eine Randlinienaufspaltung bei den ersten drei Platten werde ich mal achten, bisher war dies das einzige Exemplar, bei dem mir das so deutlich aufgefallen ist.
    Beste Grüsse
    Armin

  • mikrokern
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    • 1. Juli 2009 um 15:58
    • #1.516

    Hallo,

    möchte euch hier meinen jüngsten Neuzugang vorstellen.

    Es handelt sich um einen Brief an den "Herrn Dr. Diepolder, Königlicher Ministerial-Assessor im Staats-Ministerium des Handels und der öffentlichen Arbeiten und Ritter des österreich. Leopold-Ordens der eisernen Krone p.p." in München, frankiert mit einer Pl. 3 der MiNr 2, vom 23. Okt. 1858.
    Interessant sind die Entwertung mit Bahnpost-Halbkreisstempel (hier kann ich die Streckenangabe im Sehnenkasten leider nicht entziffern) statt des üblichen oMR "B.P.", mit zusätzlichem Federzug-Kreuz.
    Ganz so, als hätte der Postbedienstete noch die Vorschrift zur Entwertung von Freimarken mittels Ortsstempel und Federzug aus 1849/50 verinnerlicht.

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    Gruss

    µkern

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 1. Juli 2009 um 16:32
    • #1.517

    Hallo Mikrokern,

    sehr schöner Brief, bei dem alles passt.
    Der sauber aufgesetzte Federzug macht den Brief besonders interessant.

    Bei ebay gab´s den aber nicht?

    Herzlichen Glückwunsch

    bayern-kreuzer

  • mikrokern
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    • 1. Juli 2009 um 17:14
    • #1.518
    Zitat

    Original von Bayern-Kreuzer
    Hallo Mikrokern,

    sehr schöner Brief, bei dem alles passt.
    Der sauber aufgesetzte Federzug macht den Brief besonders interessant.

    Bei ebay gab´s den aber nicht?

    Herzlichen Glückwunsch

    bayern-kreuzer

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    doch :ups:, am vergangenen Sonntag...

    Gruss

    µkern

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 1. Juli 2009 um 19:28
    • #1.519

    Hallo,

    hier meine letzte Neuerwerbung der 3 Kreuzer blau auf Brief vom Mai 1852.

    Nicht so außergewöhnlich wie der Brief von mikrokern. Aber
    - auch von ebay,
    - mit schöner Marke (Platte 2),
    - mit schönen Stempelabschlägen,
    - mit "Götz"-Anschrift
    - mit kompl. Inhalt auf "Drey-Kreutzer"-Stempelpapier.

    Kein Super-Schnäppchen. Trotzdem - solche Briefe mag ich.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 1. Juli 2009 um 21:06
    • #1.520

    Hallo Bayern-Kreuzer und mikrokern

    Keine schlechte Briefe. Hätte ich auch gern gehabt. :)

    Danke fürs Zeigen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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