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Bayern 3 Kreuzer blau, welcher Typ?

  • jojo30
  • 30. Juli 2007 um 11:10
  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Februar 2009 um 07:03
    • #1.201

    ... kurzer Nachtrag zu dem Brief mit dem Randstück der Platte 3:

    Wenn der Brief, wie der Verkäufer schreibt, vom 14.11.1849 stammt, dann hat die Marke nichts darauf zu suchen, denn weder gab es die Platte 3, noch einen Mühlradstempel im Jahre 1849.

    Es ist gut möglich, dass der Brief selbst aus 1849 stammt (innen datiert) und eine siegelseitig barfrankierte Parteisache war.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 3. Februar 2009 um 23:12
    • #1.202

    Hallo zusammen,

    vielen Dank bayern klassisch für die Einschätzung der Platten.

    Da war ich ja gar nicht so schlecht. Die 396 und die folgende Rückseite sind eine Marke. Das hab ich nicht deutlich gemacht.

    Hier nun die Platte 4, wobei ich wirklich große Probleme hatte diese zu bestimmen. Daher auch die vielen Fragezeichen.

    18 Bogenecke Pl4, ein seltsames Exemplar (Quetschfalte?, aufgespaltete Randlinie, dunkles blau passt eher zu Platte 3, aber sauberes Ornament und Raute)
    37 gepr. Pl4, Ist der Punkt bei der großen 3 ein Plattenfehler?
    598 Pl4, OR(?), rechts ausgefranste Randlinie?
    366 Pl4
    349? Pl4
    Paar 418 Pl4, Bleisulfidschaden?
    503 Pl4
    325 Pl4

    Weitere Kommentare sind immer willkommen!

    Viele Grüße
    Sepp

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. Februar 2009 um 06:34
    • #1.203

    Hallo Sepp,

    bitte immer sagen, wenn du eine Marke von vorn und hinten zeigst, weil ich das ja nicht wissen kann. ;)

    Zu deiner neune Reihe erkenne ich folgende Platten:

    4 Bogenecke mit waagrechtem Bug, 4, 4 vom Oberrand, ob dies ein Plattenfehler ist - ich denke, das ist zu gering und hat eher etwas mit dem schlechten Farbauftrag zu tun, 5 (schlechteres Druckbild und typische Farbe), 4, Paar der 4 mit Farbschaden (ob von BSS oder anderem vermag ich nicht zu sagen), 5 (schlechteres Druckbild und typische Farbe), 4.

    Die Unterscheidung in Platte 4 und 5 ist nicht einfach - wohl die schwierigste bei den blauen. Einfach mal links die 4. Platten und rechts die 5. Platten nach ihrer Bestimmung nebeneinander legen und vergleichen. Das hilft schon enorm.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 4. Februar 2009 um 08:05
    • #1.204

    Hallo Sepp und bayern klassisch

    Sepp, das hast du gut gemacht. Ich habe auch versucht aber mit weniger Erfolg :(

    Aber die letzte Marke sehe ich immer noch als eine Platte 5. Vergleichen wir die letzte und vorletzte Marke (Stmpel 503 und 325) sind die sehr ähnlich mit abweichende Farbe. Druck ist genau so schlecht bei der letzte als der vorletzte.
    Oder, was sehe ich nicht?


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. Februar 2009 um 08:18
    • #1.205

    Hallo Nils,

    ich hatte ja nicht geschrieben, dass die Druckqualität der letzten Marke die beste ist, aber die beiden gut zu sehenden linken Ecken sind extrem spitz und nach außen gezogen (die rechts dürften ähnlich sein).

    Die vorletzte Marke hat Deckweiß in der Farbe und ist im Druck immer noch ziemlich schlecht. Die Ecken sind nicht so spitz wie bei der letzten Marke und es gibt sehr wohl 5. Platten, die das Ornament gut zeigen und die Raute unter der 3 links unten erkennen lassen. Meistens waren dies späte 5. Platten, wie auch hier.

    Allein über die Farbe der letzten Marke kommt man von der 5. Platte weg - so gab es das nicht mehr, das war 1858 zu Ende (drucktechnisch).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 4. Februar 2009 um 11:24
    • #1.206

    Hallo bayern klassisch

    :ups:

    Mache es besser nächste Mal.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
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    • 4. Februar 2009 um 13:15
    • #1.207

    Hallo Bayernklassisch,

    mein Monitor ist ein kanz normaler und meine Augen sind auch nicht die besten.

    Finde ihn ja auch recht überteuert, keine Frage.

    Hatte mir nur erlaubt meine Gedankengänge über die P.S. hier zu äußern.

    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Sepp
    neues Mitglied
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    • 5. Februar 2009 um 08:31
    • #1.208

    Hallo,

    die Unterscheidung Platte 4 oder 5 ist sehr schwer.
    Jetzt, da bayern klassisch die zwei Platte 5 aus den Pl4 rausgefischt hat, sehe ich es auch. Danke noch mal!
    Kann man die Kriterien Platte 4 oder 5 folgendermaßen gewichten?
    1. Ecken
    2. Farbe
    3. Ornament

    Bayern-Nils: Übung macht den Meister – da brauchen wir zwei wohl noch ein bisschen…

    Und daher meine Platte 5:

    170 Pl5
    354 Pl5, verfärbt? Abschürfung, Büge
    270(?) Pl5, PF Punkt bei großer 3?
    391 Pl5 gepr.
    2 Gurken der Vollständigkeit halber Pl5 und Pl4 oder 5 (wohl was für die Tonne)

    Und ein Paar mit Bahnpoststempel (Harburg? Gab es diese Linie?).

    Wie gesagt ich finde es sehr schwer diese Marken zu plattieren. Sieht man hoffentlich nicht an der Trefferquote.


    Viele Grüße
    Sepp

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 09:03
    • #1.209

    Hallo Sepp,

    ich habe hier Probleme mit dem Monitor bei den losen Marken und versuche mir die zuhause zu betrachten (hier ist es entweder zu groß oder zu klein dargestellt).

    Das Paar auf Briefstück hat im Sehenkasten "Bamberg" stehen. Dieser Stempel ist bekannt. Harburg im Sehnenkasten kenne ich nicht.

    Tipp: Versuche am besten Briefe zu kaufen, keine losen Marken.

    Wenn es denn schon lose Marken sein müssen, dann bitte auf Qualität achten, was bei Bayern im allgemeinen und bei diesen Marken im besonderen ja kein Problem darstellen sollte.

    Schrott bietet nur einmal Grund zur Freude: Wenn man wenig Geld dafür ausgibt. Für den Rest seines sammlerischen Lebens ärgert man sich.

    Qualität kostet mehr, schmeichelt aber immer dem Auge (auch dem anderer :D), macht Spaß, hebt das Selbswertgefühl und macht auch im Falle eines Verkaufs noch Freude.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, ewiglich missionierend ...

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 5. Februar 2009 um 10:15
    • #1.210

    Hallo Sepp

    Hier muss ich bayern klassisch zustimmen. Und Briefe macht viel mehr Spass als nur Marken.
    Ich war früher ein Stempel- und Markensammler, aber hatte dann Schwierigkeiten die Mühlradstempeln nach Ort zu bestimmen.
    Eigentlich habe ich früher nicht Briefe gemocht, aber wenn ich jetzt angefangen habe sehe ich die Möglichkeiten eine Briefsammlung gibt. Und vielleicht besonders bei der blaue 3 Kreuzer Marke. Es dauerrt zwar etwas länger bis man eine Vergleichssammlung hat, aber es lohn sich. Dann hat man dazu Möglichkeiten die Gebrauchszeit zu bestimmen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 5. Februar 2009 um 18:46
    • #1.211

    Hallo bayern klassisch, hallo Nils,


    Ich gebe euch zu 100 Prozent Recht – Briefe sagen mehr als lose Marken und sind ein Spiegel der Zeit.

    Die schlechten Marken sind Jugendsünden, die wohl bald in den Briefmarkenhimmel kommen. Aber davor wollte ich sichergehen keine teuere Marke zu entsorgen/verkaufen(?).
    Mir tut es immer ein bisschen weh, auch wenn man sich nur von dem übelsten Exemplar trennt.

    Qualität statt Quantität! Natürlich sehe ich das heute genauso.

    Damit ihr nicht glaubt ich würde nur lose Gurken sammeln, hier noch Briefe.
    Leider kenne ich mich postgeschichtlich überhaupt nicht aus.

    2II2 von Freising nach Regensburg 2.1.1855
    und
    2II2 Andshut (kennt den Ort jemand ;) ) nach München an einen Hofrath und Advokaten.
    Was bedeutet der Vermerk links unten?

    Wäre nett, wenn jemand etwas zu den Briefen sagen könnte, dann lerne ich nach der Plattierung auch noch etwas Postgeschichte.

    @bayern klassisch: Mission accomplished – bei mir jedenfalls!

    Viele Grüße
    Sepp

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 19:06
    • #1.212

    Hallo Sepp,

    wenn du nicht so schnell reagiert hättest, hätte ich das, was du jetzt zeigst, fast schon als eigenen missionarischen Erfolg verbucht ... aber nur fast!

    Zu deinen losen Marken:

    Platte 5, 5 mit schwerem Schaden, 4, 5, 4 und 4.

    Du siehst, die von mir angedeutete Problematik zwischen 4 und 5 greift hier voll. Die beiden letzten Marken sind wegen ihres reduzierten Formates für Anfänger nicht leicht zu plattieren. Am besten sammelt man das erst gar nicht, denn ohne Platte ist auch der Verwendungsort schwer feststellbar. Wegwerfen würde ich sie aber nicht - schenke sie doch einem hoffnungsvollen philatelistischen Jungtalent. Dieses kann dann mit seiner Pinzette auch nicht mehr viel kaputt machen, von daher ...

    Wichtig ist, dass du die teure Platte 1 von den anderen sicher unterscheiden kannst. Da du ja diesen Thread fast ganz gelesen hast, dürfte das für dich ein Klacks sein, oder?

    Zu deinen Briefen und deiner Einstellung zur Postgeschichte (= A und O der Philatelie): Finde ich prima - solche Stücke sieht und beschreibt man gerne. :)

    Freising - Regensburg bis 12 Meilen = 89 km mit der Platte 3. Der Absender vergaß, unten links "frei", "franko" usw. zu schreiben, was recht selten vorkommt. Dies war kein Kavaliersdelikt, sondern Vorschrift. Der Brief wäre zur Vervollständigung seiner Adresse an den Absender zurück zu geben gewesen. Erst dann hätte man ihn abspedieren dürfen.

    In Bayern liefen die Uhren halt etwas anders ... aber wem erzähle ich das.

    Landshut nach München mit einer Platte 2 und Vermerk "frey laut Marke" wenn man es ausschreibt. So ist der Frankovermerk ungewöhlich, aber in Ordnung.

    Postgeschichtlich geben die Briefe wenig her - leider! Aber vlt. hast du noch mehr, dem man etwas besonderes abgewinnen könnte?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 6. Februar 2009 um 21:23
    • #1.213

    Hallo,

    @bayern klassisch: Na, da hat der erste Brief durch das fehlende „frei“ doch eine kleine Geschichte hergegeben. „Frei (durch Marke)“ ist doch offensichtlich oder warum musste das auf die Briefe geschrieben werden? Aber ist das wirklich Platte 3? Die Ecken sind doch ziemlich rund…

    Hier habe ich noch zwei Briefe gefunden, die postgeschichtlich evtl. mehr hergeben.
    Leider sind die Marken angeschnitten. Ja ich weiß – Qualität schmeichelt dem Auge :ups:.

    Hier meine laienhafte Beschreibung:
    Paar 2II5, 5.12.59 von Augsburg nach Erolzheim (Württemberg) über Ulm - Ochsenhausen, mit frei Vermerk, Rückseite Stempel Ulm und Ochsenhausen

    3er 2II5,31.3.1860, Aschaffenburg nach Münster, Rückseite Stempel Mainz-Köln also mit dem Zug befördert (?), restliche Stempel kann ich nicht deuten. Der blaue 3er heißt wohl 3 Kreuzer bar bezahlt?

    Ich bin sicher bayern klassisch kann Licht ins Dunkel bringen.

    Kurz off topic:
    Ich möchte die Sammlung auf selbstgestalteten Blättern mit Hawidtaschen aufziehen – wie befestige ich am besten Briefe – mit Fotoecken?

    Ich werde mich mal um ein paar ansehnlicher Stücke bemühen und die interessanteren hier einstellen.

    Viele Grüße

    Sepp

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. Februar 2009 um 21:47
    • #1.214

    Hallo Sepp,

    wo fange ich an?

    Also die Zuschreibung der Platten ist korrekt, wie beschrieben.

    Der Franko - Vermerk war zwingend vorgeschrieben, da man oft nicht wußte, ob ein Brief frankiert war, oder nicht. Marken fielen ab, Briefe mit Franko - Vermerk ohne Marke in den Briefkasten geworfen usw. usw., daher hatte das schon seinen Sinn. Gegenteilige Briefe zu sammeln macht aber auch Spaß.

    Dein 1. Brief wog bis 1 Loth und lief über 10 bis 20 Meilen in den Postverein nach Württemberg. An den selben Empfänger habe ich einen ähnlichen Brief mit einem vollrandigen Paar, der unterfrankiert ist. Soll ich den mal einstellen?

    Der 2. Brief war auch einfach und lief über 20 Meilen nach Preußen. Was du für eine 3 (Kreuzer) hälst, ist eine "Beantwortet" - Paraphe des Empfängers.

    Der Brief lief natürlich mit der Bahn, alles andere wäre anachronistisch gewesen. Den Stempel, den du nicht interpretieren kannst, ist ein preußischer Ausgabestempel. Bei ihm konnte man erkennen, beim wie vielten Botengang an diesem Tag er ausgetragen wurde und an welchem Tag die Zustellung erfolgte.

    Den Rest kann man so lassen. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 7. Februar 2009 um 11:27
    • #1.215

    Hallo bayern klassisch,

    danke für die tollen Beschreibungen. So macht das Sammeln Spaß!

    Natürlich würde ich gerne auch deinen Brief an den selben Empfänger sehen, zumal die Besonderheiten und Qualtäten deiner Briefe mir mittlerweile bekannt ist.

    Viele Grüße
    Sepp

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. Februar 2009 um 14:23
    • #1.216

    Hallo Sepp,

    dann hoffe ich mal, dass ich mit meinen Briefchen deinen Anforderungen gerecht werden werde.

    Zuerst 6 Kr. von Bayern nach Württemberg korrekt frankiert aus Mainbernheim über 10 bis 20 Meilen unter 1 Loth, dann von Augsburg einen fast identischen Brief zu deinem nach Erolzheim unterfrankiert.

    Der Brief wog 1 Loth und wurde mit 6 Kr. frankiert in die "Boite", also den Briefkasten geworfen. Da im Postverein das Loth exklusive galt (in Bayern inklusive!), war es somit ein Brief der 2. Gewichtsstufe. Hierfür wäre im Frankofall zu zahlen gewesen:

    Über 10 - 20 Meilen je Loth 6 Kr. = 12 Kr..

    Hier wurde gerechnet: Unfrankierter Brief über 10 bis 20 Meilen je Loth 9 Kr. = 18 Kreuzer, abzüglich der verklebten 6 Kr. = 12 Kr. Nachporto für den Empfänger. Ein Württemberger unterstrich die 12 mit roter Tusche, nachdem er die mathematische Übung der Augsburger als richtig erkannt hatte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • wissbegierig
    aktives Mitglied
    Beiträge
    194
    • 7. Februar 2009 um 17:12
    • #1.217

    Hallo,
    wieder einmal beim "Blättern" bei ebay entdeckt. Schlechter Schnitt, aber solch einen unregelmäßigen Rahmen (Umrandung) habe ich noch nicht gesehen!
    So schlecht wie der Druck ist, würde ich auf eine Platte 5 tippen. Aber da ich nicht annehme, daß der 190er in Heigenbrücken gestempelt wurde, müßte es Ludwigshafen sein. Ist das etwa noch eine Platte 2?

    Viele Grüße
    wisssbegierig

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    Einmal editiert, zuletzt von wissbegierig (7. Februar 2009 um 17:19)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. Februar 2009 um 17:26
    • #1.218

    Hallo wissbegierig,

    es ist eine 2. Platte - ganz schlecht geprägtes Stöckel, in dieser Form bei Platte 2 und 3 bekannt.

    190 ist also definitiv Ludwigshafen - auch ein typischer Abschlag, hart, aber verkantet.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 8. Februar 2009 um 22:42
    • #1.219

    Hallo bayern klassisch,

    super Briefe mit toller Historie - die hätte ich auch gerne. Mal sehen was die Zukunft bringt…
    Sehr interessant ist der gleiche Empfänger bei den Erolzheim-Briefen. Das kommt wohl öfters vor, wenn eine komplette Korrespondenz verkauft wird.

    Zu dem 190er Stempel:
    Eine meiner blauen Platte 3 hat auch den 190er Mühlradstempel. Beim Erweb lag ein Zettel dabei, dass 190 Heigenbrücken nur auf Platte 3-5 möglich wäre, da 2. Verteilung (???).
    Soweit ich weiß, wurde Heigenbrücken 10/1854 Expedition (MR475) und hat dann in der 2.Verteilung (12/1856) den 190 von Ludwigshafen erhalten. D.h. Platte 3 (12/1854) kann 2 Jahre den 190 Ludwigshafen und dann Heigenbrücken bekommen haben - also sind beide auf Platte 3 möglich.

    Habe ich einen Denkfehler oder ist der Zettel falsch?
    Ist das überhaupt der MR 190 (wurde so geprüft,aber der MR100 könnte es auch sein)?

    Viele Grüsse
    Sepp

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. Februar 2009 um 06:28
    • #1.220

    Hallo Sepp,

    190 = Ludwigshafen ist sicher richtig, auch was du sonst schreibst würde ich so stehen lassen.

    Die Platte 3 ist sehr flexibel - da kann man nur dann starke Tendenzen in die ein oder andere Richtung ausmachen, wenn man viel Erfahrung hat und der jeweilige Expeditor stark individuell gestempelt hat (wovon es aber mehrere gibt).

    Schönes Stück - auf einer Drucksache von Ludwigshafen nach Frankreich natürlich noch etwas besser. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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