Hätte gerne ein bisschen mehr über den abgebilderten
Beleg gewußt
Falls jenand Informationen darüber hat, würde mich freuen.
Danke schonmal im voraus
Hätte gerne ein bisschen mehr über den abgebilderten
Beleg gewußt
Falls jenand Informationen darüber hat, würde mich freuen.
Danke schonmal im voraus
Hallo Kauli,
mir fällt zu "philatelistischen Belegen" und Braunschweig nur die Fa. Borek ein. Möglicherweise wurde in den 70er-Jahren von denen sowas in Verkehr gebracht.
Beste Grüße in die Bundeshauptstadt!
Informationen hab ich keine. Nur sieht der Fleck unter dem roten Kästchen ( Platzhalter für aufzuklebende Briefmarken; war oft so für Bürger, die nicht wissen, wohin man die Marke klebt) genau so aus, als hätte dort eine Marke geklebt, die der Stempel nicht erwischt hat. Dann wurde die Marke entfernt und wieder verwendet.
Sowas passiert oft.
Nicht nur Automaten stempeln merkwürdig ab. Der Stempel auf dem beiliegenden Bild sieht nicht nach einem Automatenstempel aus. Ich finde es ulkig ...........
Der Brief scheint echt gelaufen zu sein: von Heidelberg nach Düsseldorf. Empfänger war DeTeMedien.
oops, vergessen dranzuhängen ![]()
Erstmal Danke für eure Beiträge.
Viel schlauer sind wir ja nicht geworden ![]()
Die Fa. Boreck hat damit, glaube ich, nichts zu tun.
Habe nochmal das Bild bearbeitet und alles dunkler gemacht, damit
man die 6 Streifen und die Zahl 3 besser sieht
Die sind ebenso wie dias Leerfeld fluoreszierend.
Vielleicht hilft das ja weiter
Oder es war ein Versuchsstück eben zur Automatisierung
der Briefabfertigung
Hallo kauli,
auf deinem zweiten Bild sieht es so aus, als ob unter dem rosa Rechteck noch ein anderer Aufdruck ist. Wäre interessant ob man den irgendwie noch besser sichtbar machen könnte. Aber vielleicht sehe ich ja auch Gespenster.
Gruß, obelix.fg
Also, bekanntlich habe ich es mehr mit der Automatisierung der Briefentwertung und nicht der Briefsortierung. Ich kann aber zu dem Beleg immerhin sagen, dass der Brief eine "Matrixcodierung" traegt, so heisst das glaube ich. Ende der 60er Anfang der 70er wurden Briefverteilanlagen, die diese Codierungen verwenden erstmalig in Deutschland eingefuehrt, u.a. auch bei dem Postamt 3300 Braunschweig 1. Ich vermute, dass es sich hierbei um einen Test-Brief handelt, mit dem die Funktionsfaehigkeit der Maschine getestet wurde.
Vielleicht kannst Du mal schauen, ob der rote Klecks fluoresziert. Wenn das so ist, dann waere das ein Anzeichen dafuer, dass da nicht einfach nur eine Marke abgefallen ist und der Brief, was vorkommen kann, ohne Marke durch die Maschine wanderte.
Es kann natuerlich Zufall sein, aber Darmstadt, wohin der Brief addressiert ist, war ja ein wichtiges Versuchspostamt (u.a. Versuche mit Heuss lumogen, meine ich).
Im Vergleich zu den ersten Geraeten (so ca. 80-100 Jahre frueher), fuer die ich mich etwas interessiere und bei denen die Briefe noch von Hand entwertungsgerecht aufgestellt und zugefuehrt werden mussten, stellen die modernen Anlagen, die Briefe automatisch auf, entwerten und sortieren. Fuer das Aufstellen braucht es bei den in Deutschland oder z.B. auch in GB verwendeten Stempelanlagen Leuchstoff in den Marken. Ein anderes System basiert auf Schraeglicht und den von der Marken auf den Brief geworfenen Schatten. Ganz schoen pfiffig. Das war aber eine spaetere Entwicklung. Die Postverwaltungen die sich auf dieses zweite System festgelegt haben, erkennt man dann daran, dass die heutigen Marken ohne Leuchstoffe verausgabt werden. Nur so am Rande . . .
Scheint ja ein recht interessantes Stück zu sein
obelix.fg
Da ist nichts drunter, habe das Feld nochmal unter die Lupe genommen,
man sieht deutlich die Papierstrucktur des Briefes.
Carolina Pegleg
In die Richtung, die Du beschrieben hast tendiere ich auch
Wie ich schon geschrieben habe ist das Feld, die Striche und
die 3 fluoreszierend
Bleibtdie Frage nach dem Zweck und was daraus geworden ist
Fluoreszierende Marken gabs ja 1971 schon
Was da auf dem Brief ist, ist keine sog. DataMatrix (). Ich gehe davon aus, dass es eine OMR-Codierung ist (). Von diesen gibt es je nach Anwendung (Brieferstellung, -sortierung, -verteilung, Wahlzettelauswertung, ....) unzählige Varianten.
Gruß
Uli
Hallo kauli,
ich glaube aber noch immer einen Ganzsachenaufdruck, nach dem Muster der Feimarkenserie "Brandenburger Tor" zu erkennen. Aber vielleicht sollte ich doch wieder einmal zum Arzt.
Schau dir einmal das farbige Rechteck von hinten bei Gegenlicht an.
Übrigens die österreichischen Briefsortieranlagen arbeiten nach dem hell/dunkel Muster im Schräglicht der Zähnung (Schattenwurf). Das ist auch der Grund warum die österreichische "Stoffmarke" (siehe Anhang) eine Zähnung hat und nicht wie die anderen geschnitten ist.
Im Briefverteilzentrum 1000 in Wien Inzersdorf wurden dafür umfangreiche Tests durchgeführt, bis die Marke bzw. die Zähnung entsprach und einwandfrei von der Briefsortieranlage erkannt wurde.
ZitatOriginal von kauli
Wie ich schon geschrieben habe ist das Feld, die Striche und die 3 fluoreszierend.
Oops, hatte ich ueberlesen.
uli
Also, ich glaube, dass mit der Bezeichnung "Matrixcodierung" als philatelistischem Begriff fuer diese Art der Codierung habe ich richtig in Erinnerung. Ich habe mal gegoogelt und das folgende Angbot gefunden:
http://www.besteauktion.de/item.php3?item_id=22719801
Da wird auch dieser Begriff gebraucht. Die heute verwendete Form der Codierung, meine ich, heisst Linearcodierung. "Technisch" haben diese Codierung vielleicht andere Namen. Man sollte sich aber auch daran erinnern, dass wir hier einen Beleg von 1971 haben, also weit vor der Computerwelle.
Interessant bei dem Angebot ist der Hinweis auf den Michel Briefekatalog. Vielleicht steht da tatsaechlich was drin und wir alle Spekulieren ins Blaue hinein, obwohl es da doch drin steht . . .
obelix.fg
Interessant, dass die Oesterreichische Post das hell/dunkel Schraeglichtverfahren benutzt. Leuchtstoff bei Oesterreichmarken duerfte dann auch generell fehlen, wie ich es oben mal mutig behauptet habe?
Ich meine, die Oesterreich-Ganzsachen haben, wenn ich mich richtig erinnere, einen schwarzen Balken oder irgendsowas bei dem Wertstempel, um ebenfalls maschinell bearbeitet werden zu koennen (Zacken gibt's da ja keine). Deshalb wundert es mich nicht, wenn Du jetzt sagst, dass die Oesterreicher Schraeglicht benutzen. Habe ich vorher nur nie drueber nachgedacht . . .
Die deutschen Ganzsachen hingegen haben einen Fluorbalken neben dem Wertzeichenaufdruck. Deshalb erscheint mir die moegliche Erklaerung eines Fehldruckes einer Brandenburger Tor (Privat?-)Ganzsache nicht recht ueberzeugend, da der Leuchstoff eben nicht in der Druckfarbe waere, sondern daneben aufgebracht wuerde.
Interessant ist bei der Diskussion fuer mich jedenfalls, dass Codierungen nicht zum zum philatelistischen Grundwissen gehoeren. Es mag sein, dass wir zu einem Nebenstempel als Leitvermerk auf einem Vorphila-Brief schneller eine passende Antwort gefunden haetten. Ich glaube da gibt es fuer den, der sich ein Gebiet neben den ausgetrampelten Pfaden erschliessen will, ein interessantes Betaetigungsfeld.
Da ist ja das Rätsel so gut wie gelöst
Die Karte bei der Auktion hat die gleichen Merkmale.
Es wurde eben nur die Marke aufgeklebt zwecks Porto
Meiner ist dann eher eine Postsache, vielleicht als Test
Im Briefe katalog steht nichts darüber. Der Verkäufer
meinte damit den Preis für eine EF 5.- M€
Scheint aber wieder eigestellt worden sein
@ Carolina Pegleg
Richtig, Ganzsachen mit Wertstempelaufdruck haben einen Balken, und zwar einen gestreiften (siehe Anhang links) ab ca. Mai 1994. Leuchtstoff findet bei österreichischen Marken kaum Einsatz, ausser es ist für einen besonderen Werbegag. So wurde für die Herbst(brauchtum)marke auch "Halloweenmarke" genannt ANK 2579 (Michel 2545) für die Gesichtszüge des Kürbiskopfes Farbe mit Leuchtstoff verwendet, und dies auch als Besonderheit beworben (ala, der Kürbiskopf leuchtet im Dunkeln).
Auch bei den Überdruckmarken der Freimarkenserie "Ferienland Österreich" habe ich heute festgestellt, dass die schwarze Überdruckfarbe Leuchtstoff enthällt, wahrscheinlich als Fälschungsschutz
(siehe Anhang rechts).
Gruß, obelix.fg
Habe auch mal meine Belege durchgesehen und 3 Stück mit Codierung gefunden, und dachte mir, ich zeig sie mal her.
Die Bilder unter UV-Licht sind ein wenig verschwommen (mein Stativ macht gerade ohne mich Urlaub), aber ich hoffe sie sind ausreichend gut.
Bei einem neuen Belegeposten habe ich drei weitere mit Codierung gefunden. Diesmal aus Berlin und die Codierung in schwarzer Farbe aus den Jahren 1975, 1976 und 1977. Alle gestempelt mit Maschinenstempel aus Berlin 11.
Einen solchen Beleg mit fluoreszierender Codierung habe ich kürzlich auch bei mir gefunden. Leider bin ich nicht im Stande, so schöne UV-Licht-Aufnahmen zu machen wie obelix.fg, hoffe aber, daß die Codierung zu sehen ist. Kleine Hilfe: sie besteht aus einer 5 (im H von "Herrn") und 8 senkrechten Strichen.
kannauch mal einen beleg zu steuern habe ich gerade gefunden
Hier nun die neuesten Belege mit Codierung. Es sind nicht nur die neuesten weil ich sie erst Heute aussortiert habe, sondern auch vom Datum her. Beide sind aus dem Jahr 1986.
@ obelix.fg
Beim linken Brief hat der Postmeister aber gepennt, die Marken waren 86 schon ungültig. Laut Michel waren die nur bis 31.12.66 frankaturgültig, da hat wohl einer Porto erschlichen...
@ Bernd HL
Danke fürs aufmerksam machen, darauf hatte ich noch gar nicht geachtet.
Gruß, obelix.fg