1. Der BDPh bekommt von eBay kein Geld. Es gibt aber werbliche Unterstützung seitens eBay, d.h. BDPh-Banner auf den entsprechenden Briefmarkenseiten. Wobei man z.B. die BDPh-Ratgeber "Briefmarken" ruhig öfters lesen darf.
2. Ich bekomme kein Geld. Ausser man zählt die personalisierte eBay-Briefmarke dazu, die ich letztes Jahr geschenkt bekommen habe.
3. Wer die Fälschungsbekämpfung professionell aufziehen will, darf etwa mit Kosten von 150-200 k€ rechnen (mind. 2 Leute wg. Vertretung usw.).
4. Wenn AM SCAN NACHWEISBARE Fälschungen bei eBay angeboten werden, dann bekommt der Verkäufer einen Hinweis mit der Bitte um Löschung oder Korrektur der Verkaufsbeschreibung. Erfüllt diese dann die eBay-Regeln: - dann lass ich das Angebot auslaufen. Passiert dagegen nichts, bitte ich eBay um Löschung.
Wer den gesunden Menschenverstand auschaltet, der hat bei eBay eh verloren. Ich habe mich von einem begeisterten Fan zu einem eher kritischen Beobachter gewandelt. Eigene positive Erfahrungen kollidieren mit dem Schund, der täglich angeboten wird.
Der Erfolg der ganzen Aktion ist nur schwer messbar. Aber vollkommen für die Füss ist er m.E. nicht. In einigen Gebieten ist es erkennbar besser geworden.
5. BPP: Ich kenne viele Verbandsprüfer persönlich. Ich versuche eine Prüfsammlung "Luxemburg Klassik - 1940" aufzubauen. Das ist sehr undankbar und teuer. Das kann ich jedem Kritiker mal empfehlen. Da werden viele dann sehr still.
Natürlich "rechnen" sich teure Marken und Briefe mal, aber der liebe ersteigerer hat auch einen guten Teil der Arbeit und Kosten unterschlagen. Aber als Prüfer "darf" ich auch Marken prüfen, die nur ein paar Euro Katalogwert haben. Die Mischkalkulation sieht da oft sehr bescheiden aus. Ach ja, den Ärger mit unzufriedenen Kunden kriegt man umsonst.
Beste Sammlergrüsse!
Lars