4 Argen, keine Vereine, etwa €200 - 300 für Literatur und die Argen würd ich mal schätzen...
Prüfkosten etwa €500 - €1000 im Jahr...
4 Argen, keine Vereine, etwa €200 - 300 für Literatur und die Argen würd ich mal schätzen...
Prüfkosten etwa €500 - €1000 im Jahr...
Ich habe bis zum heutigen Zeitpunkt auch noch nie die Leistungen eines Prüfers in Anspruch genommen. Da geht es mir ein bischen wie Dir. Ich habe eben nicht vor, meine Marken zu veräußern.
Durch viel Literatur usw. erkennt man schon einige Wackelkanditaten. Andere bleiben auf ewig unendeckt.
Habe vor ca 1 Jahr einige 'Nordische Staaten' verkaufen wollen, da die Prüfstempel teilweise mehr als 15 Jahre auf den Buckel hatten, sagte man mir, dass Alt-Prüfungen halt keinen oder nur einen geringen Bestand haben.
Die Marken habe ich heute noch.
Sorry, stellenweise wird für mich auch ein Hype mit Prüfstempel betrieben.
Wie siehst denn da mit gefälschten Prüfstempeln aus?
ZitatOriginal von citynordWie siehst denn da mit gefälschten Prüfstempeln aus?
Hallo Citynord,
meinst Du jetzt falsche Prüfstempel auf falschen Marken oder falsche Prüfstempel auf echten Marken? Und falls die Frage kommt: Prüfstempel werden nicht geprüft. Nur Marken bzw. Belege.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Zitat[i]
Hallo Citynord,
meinst Du jetzt falsche Prüfstempel auf falschen Marken...
Lars
... genau, das meine ich. Da wir uns ja wohl einig sind, dass es Leute gibt, die heute alles fälschen können, warum nicht auch 'falsche Prüfbescheinigungen' auf gefälsche oder verfälschte Belege/Marken etc.?
Was ich zu dem Thema Prüfungen von Briefmarken sagen kann, ist nur - und das habe ich auch schon von anderen gehört - das Marken von amerikanischen Händler bzw. aus Übersee sehr häufig mit falschen Stempeln und Aufdrucken versehen sind. Da muss man leider auch einige, größere gewerbliche Händler in den USA und Kanada mit einschließen. Ich selbst habe schon zwei falsche Marken gekauft und die kamen mit teuren Prüfkosten vom Prüfer zurück. Dasselbe hat mir auch eine Bekannte geschildert, die einen Haufen Altdeutschland-Marken teuer einkaufte in den USA und dann stellte sich beim BPP-Prüfer heraus: Alles gefälscht. Meine Marken waren teils doppelt signiert und trotzdem falsch. Eine Marienwerder Nr. 21 mit falschem Aufdruck, die ich zum Glück umtauschen konnte und mein Geld (bis auf die Prüfkosten bei Herrn Klein BPP) zurückbekam, und zum zweiten eine Kolonien-Abart, die scheinbar auch falsch ist. Allerdings kann man preiswerte Sachen, z.B. ab 1945, beim amerikanischen Portal Ebay.com ruhig kaufen, die sind meistens echt. Von teureren Marken, speziell älteren, würde ich allerdings generell die Finger lassen, auch wenn sie täuschend echt aussehen.
Denn in den USA kursieren leider viele Stempel, die die alliierten Truppen nach 1945 von den Nazis beschlagnahmt hatten und die dann irgendwie in den Umlauf gerieten. Diese Stempel machen jetzt in Fälscherkreisen die Runde und somit sind falsche Aufdrucke und Stempel aus dem Deutschen Reich absolut keine Seltenheit. So hat das einmal ein BPP-Prüfer, ich glaube es war Herr Krug oder Herr Bothe, meiner Bekannten am Telefon geschildert.
Ostergrüße, Erik
@ BdPh-Fälschungsbekämpfung
Wiso werden Prüfstempel nicht geprüft ? Versteh ich jetzt nicht ganz.
Ich kann doch den Prüfstempels beim jeweiligen Prüfer nachprüfen lassen,oder nicht ?
Oder steh ich jetzt irgendwie auf dem Schlauch ?
![]()
Germaniafan: Siehe Prüfordnung. Die Formulierung zur Nachprüfung hat sich vor einigen Jahren geändert. Die Prüfer prüfen immer die Marke, nicht irgendwelche Stempeleien auf der Rückseite - und damit muss jedes eingesandte Stück unabhängig von seiner Vorgeschichte von Neuem beurteilt werden!
Schuld ist da die Masse an falschen Prüfstempeln...
@ Hangover
Danke !! Jetzt hats gefunckt. ![]()
ZitatOriginal von Kramix
So, das war ein etwas längerer Artikel, aber ich hatte Zeit, weil ich auf den Osterhassen warte ( von mtcyrus), hoffe, dass ich eine kleine
Kramix
Als erstes mal ein dickes ganzes schön frech!!!
Also als erstes mein Beitrag zu den frechen Sprüchen mit demn Hasen, das ist super gemein, und dass finde ich echt unfair, alle gegen Muck!
Aber nur wietr so, jaja irgendwann wollen eure Töchter auch mal kleine Häschen haben, und dann kommt mal mit so Sprüchen, dann gibt es aber Ärger!
![]()
Und jetzt zu den dem fachlichen Teil, also ich habe schon mehrer Marken prüfen lassen, und muss sagen das alles bisher echt war*auf Holz hau*
Aber ich z.B. Marken auch gerne gepr. kaufe so wie von Lars beschrieben, denn so habe ich eine gewisse Sicherheit das die Marken echt sind, und der Glaube kann Berge versetzen.
Aber ich bin der Meinung das man auch erst ich sage mal ab 100€ Marken zum Prüfer schicken muss, ausser man sammelt bestimmte Marken, wie mein Bruder mit seinen Infla Marken, die nach Sorten und Farben sortiert werden, denn macht das auch viel Sinn.
MFG
Ich glaube, man soll so eine Prüfung nicht immer nur vom Katalogwert abhängig machen. Um jetzt von meinem Sammelgebiet zu sprechen: Heuss liegendes Wz oder lumogen einzeln gestempelt, klar, die teuren sollten schon geprüft sein (8 Pfg. liegend, 25 / 30 Pfg lumogen). Aber ich habe auch so ein paar Belege, da hat man dann mit der Zeit doch so seine Erfahrungen gesammelt (obwohl auch diese teilweise perfekt gefälscht werden). Ist ja auch immer so die Frage, woher die Marken oder Belege kommen!
Ein Hinweis auf Falschstempel könnte unter anderem auch der gezahlte Preis sein. Zahlt man da z.B. bei ebaY für gestempelte Paare Dauerserie "Grimmige Deutsche" für einen kompletten Satz 6 - 8 % Katalogwert und zu allem Überfluß sind diese Marken dann auch noch sauber gummiiert, so kann man sich doch meist recht einfach ein Urteil bilden. Auf der anderen Seite habe ich aber z.B. über Delcampe in Frankreich ein waagerechtes Paar der 70 Pfg Posthorn O erworben, nicht ganz perfekt, in der Mitte ein Zahn getrennt, aber Ort und Datum des Stempels lesbar und habe dort auch keine 10 % gezahlt (ich meine mich zu erinnern in der Größenordnung um die 20,- bis 25,- €). Und hier bin ich für meinen Teil von der Echtheit überzeugt!
Hallo Dauernseriensammler,
heute habe ich einen Beitrag für den BDPh-Sammlerkompass geschrieben, der sich mit der Heuss Mi. 305 befasst. Er sollte in den nächsten Tagen online sein. Nur soviel - wer da bei höherwertigem Material (ich meine NICHT lumogen) nicht auf Echtheitsgarantie besteht, ist selbst schuld.
Hallo Erik,
Deine Aussagen treffen genauso für den Rest der Welt zu. Die Amerikaner verkaufen nicht mehr oder weniger Fälschungen als alle anderen. Wer deshalb meint, er wäre hier auf der "sicheren Seite", der irrt.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Wurde eigentlich schon auf diesen lesenswerten Beitrag hingewiesen?
Also gelten die folgenden Sätze auch nicht mehr, oder prüft ein Prüfer nach wie vor sein eigenes Signum kostenlos?
Zitat
"BPP-Prüfer kontrollieren ihre eigenen BPP-Prüfzeichen kostenlos auf Echtheit, wenn die Portokosten für die Rücksendung beigelegt werden. Sollte sich das Prüfzeichen als falsch erweisen, wird jedoch die normale Prüfgebühr berechnet."
Gruß carolinus
Nein, die kostenlose Nachprüfung gibt es nur noch als Kulanzleistung einzelner Prüfer - nach Vereinbarung. Aber eben nicht durch die Prüfordnung definiert.
Danke Hangover!