Hallo zusammen,
eigentlich kann ich beim Höchstwert der Deutsche Gewerbeschau-Ausgabe einfach von den anderen Wertstufen abschreiben. Same procedure as .....
Die Marken kamen am 2. April 1922 an die Postschalter. Produziert wurden sie im Buchdruckverfahren im Plattendruck. Auch hier wurden Restbestände des farbigen Papiers der Germania-Ausgabe verwendet. Die Papierrollen wurden so geschnitten dass die Marken das Wz. 1 Rauten liegend aufweisen. Die Bögen waren in zwei Markenfelder 10 x 5 Marken aufgeteilt die durch einen Zwischensteg mit Reklamedruck getrennt waren. Es ist eine HAN H 7994.21 katalogisiert, also wurde offenbar nur eine Auflage produziert. Die Höhe der Gesamtauflage ist nicht bekannt. https://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=533
Der Michel Spezial 2016 nennt zwei Farbfamilien:
a) rotkarmin (Töne), waagerechte Gummiriffelung
b) karminrot (Töne), glatte Gummierung
Die von erron in der PHILA-DB genannte unterschiedliche Färbung des Papiers kann ich nicht bestätigen,
Im Michel Spezial werden zwei Plattenfehler katalogisiert. erron zeigt beide in der PHILA-DB
I) weißer Punkt links in der Mitte an der "2" der rechten Wertziffer "20" (Pos. 94, Teilauflage)
II) "E" statt "C" in "DEUTSCHE" (Pos.19"
Hier kann ich mal beide katalogisierten Farben gestempelt und inflageprüft zeigen. Auch den Plattenfehler I habe ich in meiner Sammlung. Übrigens die einzige meiner Infla-Marken die Hr. Bechthold damals würdig für einen Kurzbefund hielt. Postfrische Oberränder, Zwischenstegpaare und Unterrandpaare mit HAN in a-Farbe sind nicht so günstig wie bei den niedrigeren Wertstufen werden aber kaum angeboten und wenn doch dann zu Mondpreisen.
Viele Grüße
DKKW