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Landpostverkraftung ab 1928

  • DKKW
  • 10. Dezember 2024 um 14:23
  • DKKW
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    9.936
    • 30. Juli 2025 um 15:44
    • #21

    Hallo zusammen,

    auf meiner immerwährenden Suche nach Literatur zur Landpostverkraftung bin ich auf diese Homepage gestoßen: https://www.moenninghausen.de/geschichte/post.htm

    Ein interessanter Bericht zur lokalen Postgeschichte einer westfälischen Gemeinde bei der die Landpostverkraftung eine große Rolle spielte. Lesenswert.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    9.936
    • 7. August 2025 um 18:33
    • #22

    Hallo zusammen,

    von der Philatlistischen Bibliothek in München habe ich noch nichts gehört. Ich hatte ja sowohl die Postordnung von 1929 als auch zwei Ortsverzeichnisse vor 1944 für den Lesesaal der Juristischen Bibliothek im Münchner Rathaus bestellt.

    Dafür habe ich von einem lieben Sammlerkollegen der ARGE Schleswig Holstein wertvolle Informationen zum Verbleib der Akten der Postamtsarchive in Schleswig Holstein erhalten. Sie gingen an das Hamburger Museum für Kommunikation. Als dieses aufgelöst wurde an das Landesarchiv in Schleswig. Ich werde, nachdem ich ja schon meinen Aufenthalt zum Herbsttreffen für verschiedene Termine ausgedehnt habe auch beim kommenden Frühjahrstreffen einige Tage dranhängen um diverse Archive zu besuchen.

    Es bleibt spannend und es gibt noch so viel zu erforschen.

    Viele Grüße

    DKKW

  • DKKW
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    9.936
    • 19. August 2025 um 09:45
    • #23

    Hallo zusammen,

    ich bin ja gerade dabei die Poststellenstempel-Handbücher der ARGE Schleswig Holstein zu digitalisieren. Dabei bin ich beim Leitpostamt Bredstedt (Schleswig) auf eine mir bis dahin aus Schleswig-Holstein unbekannte Form der ersten Stempeltype gestoßen. Die meisten dieser Stempel des Leitpostamts Bredstedt waren in Frakturschrift angefertigt worden. Alle anderen mir bekannten Stempel der "Urtype" waren Groteskschriftstempel. Peter Griese zeigt im Stempelgilde-Handbuch allerdings auch andere Frakturschriftstempel der ersten Poststellenstempeltype, einzigartig sind diese Stempel also nicht.

    Hier also als Beispiel eine Weihnachtsgrußkarte aus Drelsdorf nach Boxlund aus dem jahr 1932.

    Ra2-Poststellenstempel (Frakturschrift) "Drelsdorf / Bredstedt (Schleswig) Land"

    Die 6 Pfg. Ebert-Marke wurde im Leitpostamt mit dem Stegstempel "Bredstedt (Schleswig) Land 24.12.32 11-12" entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Drelsdorf Bredstedt (Schleswig) Land, 1932.jpg
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  • DKKW
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    • 24. Februar 2026 um 12:00
    • #24

    Hallo zusammen,

    beim gestrigen Clubabend hat mir unser Heimatsammler leihweise ein kleines Büchlein zu den Landpoststempeln Bayerns überlassen.

    J. Kittl, München: Verzeichnis der Landpoststempel Bayerns mit der Bezeichnung Landkraftpoststelle Leitpostamt Land
    1934 / Verlag Georg Moser, Immenstadt

    Zu J. Kittl habe ich im Netz fast nichts gefunden. Nur den Hinweis, das philabooks.com das Büchlein anbietet. Im Vorwort schreibt J. Kittl, dass die Auflistung der Poststellen möglicherweise unvollständig ist und er sich über jeden Hinweis zu den Poststellen freut. Zudem sei, durch die "neuen" Poststellenstempel der Type "Poststelle / über Leitpostamt" das Sammelgebiet der ersten Stempeltype (Ich nenne sie ja immer die "Urtype") als abgeschlossen zu betrachten. Auf zwei Seiten der Einleitung zeigt er verschiedene Ausprägungen (Untertypen) dieses Poststellenstempels so wie sie seinerzeit in Bayern von den Leitpostämtern angeschafft wurden.

    Ich sammele aus Bayern nur die Poststellen des Leitpostamts Fürstenfeldbruck mit den verschiedenen Stempeltypen. Hier habe ci erstmals auch Literatur zum Thema. Das Büchlein ist gerade mal 13 Seiten stark. Also werde ich es kopieren und in meinem Ordner Landpostverkraftung ablegen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Literatur, J. Kittl, Verzeichnis der Landpoststempel Bayern, 1934.jpg
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  • DKKW
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    • 3. Juli 2026 um 20:12
    • Neu
    • #25

    Hallo zusammen,

    heute hat xheine im Poststellenthread im Beitrag #2437 ein Buch der Siegburger Briefmarkenfreunde gezeigt: "Postverkraftung im Siegburger Raum" von Wolfgang Martin und Lothar Schmidt"

    Viele Güße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 3. Juli 2026 um 20:23
    • Neu
    • #26

    Hallo zusammen,

    der kürzlich verstorbene Harald krieg war ein unermüdlicher Verfasser postgeschichtlicher Schriften.

    Hier ein Büchlein der Studiengruppe Postgeschichte, Heft 35 vom Juli 2023: Harald Krieg: Die Poststellen II (Stadt9 und (land) in Hamburg seit 1929. Außerdem ist ein Beitrag zu den Werbeeinsätzen in den Bandstempelmaschinen beim Postamt Hamburg 1 1920-1945 enthalten.

    Im Vorwort heißt es, dass bis zum 2.5.45 100 Poststelle Ii eingerichtet wurden, von 54 Poststellen sind Belege bekannt. In der Nachkriegszeit ab dem 14.6.1945 sind 107 Poststellen II eingerichtet bzw. weitergeführt worden. hier sind 72 Poststellen durch Belege nachgewiesen.

    Da tut sich also ein ganz weites Feld auf. Hier geht es also nicht um die sündteuren Marken und Belege des klassischen Altdeutschen Sammelgebiets sondern um moderne Philatelie von 1929 bis 1963. Es ist nicht die dicke Brieftasche gefragt sondern Geduld und Spürsinn.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Literatur, Harald Krieg, Die Poststellen II (Stadt) und (Land) in Hamburg seit 1929, 2023.jpg
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  • xheine
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    • 4. Juli 2026 um 09:05
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    • #27

    Wenn man sich da nicht irrt, inzwischen verlangen Händler (o.ä.) Preise von bis zu 50 Euro für eine guten seltenen Landpoststempel.

  • DKKW
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    • 4. Juli 2026 um 11:22
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    • #28

    Moin xheine
    obwohl ich mich seit einigen Jahren intensiver mit den Poststellenstempeln Schleswig-Holsteins beschäftige kann ich praktisch keine Aussage zur Häufigkeit bzw. Seltenheit bestimmter Poststellenstempel machen. Ist ein Poststellenstempel einer Poststelle des Leitpostamts Elmshorn selten, nur weil er in meiner Sammlung fehlt oder war ich nur nicht auf dem richtigen Tauschtag im Norden? Ich weiß es nicht.
    Stadtpoststempel scheinen generell seltener zu sein. Ich stelle auch fest, dass Poststellenbelege ebenso wie Ansichtskarten kleinerer Orte im Landkreis Fürstenfeldbruck, Oberbayern, selten angeboten werden und wenn doch, dann zu deutlich höheren Preisen als bei entsprechendem Material aus Schleswig-Holstein.
    Natürlich gibt es die bekannten "Apotheken" in der Bucht, aber bislang kann ich es mir leisten Angebot über € 10,00 einfach zu ignorieren. Bei einem Angebot über € 50,00 würde ich vermutlich einen Lachanfall bekommen.

    Viele Grüße
    DKKW

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