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Deutsches Reich Inflation, republikanische Freimarkenausgabe 1921, Wz. 1 - Rauten, Mi. Nr. 158-176, Vorbemerkungen

  • DKKW
  • 8. Oktober 2024 um 10:42
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 8. Oktober 2024 um 10:42
    • #1

    Hallo zusammen,

    ab dem Mai 1921 kamen die Freimarken der ersten republikanischen Ausgabe an die Postschalter. Im Michel als Freimarken: Ziffern, Arbeiter, Posthorn und Pflüger bezeichnet. Ziemlich sperrig, also habe ich sie kurzerhand als "republikanische Freimarkenausgabe" bezeichnet.

    Im Gegensatz zu den Marken der Germania-Ausgabe bzw. der Bayern Abschied Überdruck-Ausgabe findet man von der "Republikanischen Freimarkenausgabe" keine ausführliche Monographie in der Infla-Bücherei. Ich habe mir auf der Suche nach Artikeln auch die Inhaltsübersicht zu den Inflaberichten bis 2008 von Filbrandt ausgeliehen, fand aber auch dort so gut wie keine Artikel zu dieser Ausgabe. Offenbar ein Stiefkind der Infla-Philatelie.

    Einiges zur Entstehungsgeschichte samt vielen Abbildungen von Entwürfen und Probedrucken findet man im Band 78-2 der Inflabücherei: "Zwischen Briefmarkenschwemme und Briefmarkennot" von Bernd Klemm.

    Während der Ausgabe dieser Markenserie kam es zum Wechsel des Wasserzeichenpapiers vom Wz.1 Rauten zum Wz. 2 Waffeln. Die eigentlich nicht mehr benötigen und deshalb echt gestempelt seltenen Werte zu 5, 10, 15, 30, 80, 120 und 160 Pfg. mit Wz.2 Waffeln wurden im April 1922 in Miniauflagen produziert, angeblich um die Nachfrage der Sammler zu befriedigen.

    Die Markenausgabe wurde übrigens von der politischen Rechten die der Monarchie nachtrauerten und die Demokratie bekämpften, heftig angefeindet. Aber diese Kreise sparten ja auch sonst nicht mit alternativen Wahrheiten, siehe "Dolchstoßlegende"

    Im altehrwürdigen Kohl-Handbuch findet man einige Aussagen zu den Auflagen im Platten- bzw. Walzendruck. Zu den vorkommenden ungezähnten Marken bemerkt das Kohl-Handbuch folgendes: "... daß große Posten ungez. Bögen (teilweise bis zu 200 Bögen) nachträglich auf unredlichem Wege in den Handel gelangten"  (Kohl-Handbuch S. 187).

    Die 75 Pfg. Marken (Ziffernzeichnung) kam erst im August 1922 an die Postschalter und kommt demzufolge nur auf Papier mit Wz.2 vor.

    Morgen beginne ich dann mit den Marken auf Papier mit Wz.1 Rauten so wie von den bisherigen Ausgaben gewohnt. Ich freue mich wie immer über Mitstreiter die Material aus ihren Sammlungen zeigen. Da ich Markenheftchen nicht sammele werde ich, wenn überhaupt, auf die vorkommenden Zusammendrucke bzw. Kehrdrucke eingehen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 26. November 2024 um 11:38
    • #2

    Hallo zusammen,

    ich komme nochmals zu den Vorbemerkungen zurück. Weder in der PHILA-DB noch im Michel-Spezial 2016 finden sich Angaben zur Auflagenhöhe. Was mich stark wundert in einem Land in dem Bürokratie so hoch gehalten wird wie in Deutschland.

    Nun, am Wochenende hatte ich mir Band 1 von Bernd Klemm "Zwischen Briefmarkenschwemme und Briefmarkennot" Band 78-1 der Infla-Bücherei als Wochenendlektüre mit nach Türkenfeld genommen. HIer finden sich dann doch einige unvollständige Angaben. Ob sich nur noch niemand an die komplette Auswertung der Archivunterlagen der Reichsdruckerei gemacht hat oder Teile der Unterlagen verloren gegangen sind kann ich nicht sagen.

    Hier nun das wenige was ich in dem Buch zur "republikanischen Markenausgabe" mit Wz. 1 Rauten gefunden habe:

    158) 5 Pfg., H 2486.21, 2.000.000 Marken
    159W) 10 Pfg., H 2470.21, 2.000.000 Marken
    162) 30 Pfg., H 2485.21, 2.000.000 Marken
    162) 30 Pfg., H 3561,21, 1.000.000 Marken
    166) 80 Pfg., H 3696.21, 1.000.000 Marken

    Da von der 5 Pfg. und der 80 Pfg. Marke nur jeweils diese eine HAN katalogisiert ist sollte es sich tatsächlich um die Gesamtauflage handeln. Bei den anderen Wertstufen, beim 30 Pfg. Wert sind drei HAN katalogisiert, um Teilauflagen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Online
    rama
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.948
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. April
    • 26. November 2024 um 12:36
    • #3

    Hallo DKKW ,

    nach dieser Recherche habe ich mir das Kohl-Handbuch aus dem Schrank geholt. Ähnlich beschrieben jedoch eine zeitlichbedingt an die Ausgabedaten angepasste andere Nummerierung.

    Freu mich auf intersante Abbildungen dieser Ausgaben.

    viele Grüße

    rama

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 27. November 2024 um 11:40
    • #4

    Hallo zusammen,

    ich muss noch einmal einen Beitrag nachschieben, In Beitrag #2 war ich etwas zu oberflächlich. Viele Leute haben ja einen Michel Deutschland, evtl. sogar einen Michel Spezial. Das Vorwort wie meistens ungelesen.

    Bei der "republikanischen Markenausgabe" mit Wz.1 Rauten wurden die meisten Werte im Plattendruck produziert. Hier dürften die katalogisierten HAN der Zahl der Druckauflagen entsprechen. Die Werte zu 10 Pfg., 30 Pfg., 40 Pfg. und 4 Mk. wurden auch im Walzendruck produziert. Auch hier wurden HAN vergeben aber nicht auf die Bögen gedruckt (siehe Stichwort Hausauftragsnummer (HAN)) im Vorwort des Michel. Ob die verschiedenen Strichelleisten im Oberrand jeweils einer bestimmten HAN zuzuordnen sind weiss ich nicht.

    Man muss also vorsichtig sein wenn man Auflagenzahlen einzelner HAN aus dem Klemm hinsichtlich der Gesamtauflage interpretieren möchte.

    Viele Grüße
    DKKW

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