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Germania-Marken der Inflazeit, Ausgabe Germania (VIII), 1920, 75 Pf., Mi. Nr. 148

  • DKKW
  • 13. Februar 2024 um 11:52
  • DKKW
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    Beiträge
    9.414
    • 13. Februar 2024 um 11:52
    • #1

    Hallo zusammen,

    bei der 75 Pfg. Marke der Germania VIII-Ausgabe, Mi. Nr. 148, gibt es wieder die Typen I und II.

    Der Michel katalogisiert keine Unterfarben. Frühdaten gem. Michel-Spezial 2016 in Klammern.

    148I: schwärzlichrosalila, (FD.: 4.12.1920), Rollenmarken
    148II: schwärzlichrosalila, (FD.: 15.8.1920), Bogen- und Rollenmarken

    Es gibt einen katalogisierten Plattenfehler Mi. 148 PFI, erron präsentiert ihn in der PHILA-DB: http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=818

    Ich habe weder diesen Plattenfehler noch irgendeine andere Druckabweichung in meinen Dubletten gefunden. Dafür zeige ich beide Typen und die Type II in zwei deutlich unterschiedlichen Farbtönen. Die Marken natürlich wieder inflageprüft und typbestimmt Bechthold.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 148, 75 Pfg. Germania VIII-Ausgabe, Type I und II.jpg
      • 543,04 kB
      • 2.167 × 678
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  • erron
    Moderator
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    • 14. Februar 2024 um 05:57
    • #2

    Hallo,

    zu dem Plattenfehler I bei der Nr 148 I, den DKKW oben erwähnt hat, noch eine Information aus dem Jahre 2000.

    Der verstorbene INFLA-Berlin Prüfer Günter Bechtold legte hin und wieder bei einer bearbeiteten Prüfsendung seine INFLA-INFO-AKTUELL Mitteilung kostenlos dazu.

    Zu diesem Plattenfehler schrieb er damals.

    Auszüge:

    ............... Mi.-Nr. 148 I

    linke „5“ oben abgeflacht

    In der linken Wertangabe ist die „5“ deutlich sichtbar oben abgeflacht. Heinz Kipping hat in einem seiner, bei INFLA-Berlin, schon mehrfach gehaltenen Vorträge über die Platten der Germania-Marken berichtet. An Hand von Dias, aufgenommen im Archiv des ehemaligen Reichspostmuseums in Berlin, konnte er nachweisen, dass bei den Plattendrucken dieser Serie die Wertzahlen in das dafür vorgesehene Feld im Markenbildklischee eingesteckt wurden. Es wäre also leicht möglich, dass durch verschiedene Umstände solche Zifferntypen beschädigt wurden, bevor sie auf der Platte montiert wurden. Dies würde eine solche Beschädigung, wie im Bild gezeigt, erklären.

    Ganz so einfach ist die Sache hier jedoch nicht. Bei der abgebildeten Marke handelt es sich um eine Type I, also um einen so genannten 2-Plattendruck. Dabei wurde der Rahmen von einer Platte und das Markenbild von einer zweiten Platte gedruckt. Dafür wurden die schon vorhandenen Druckplatten der zweifarbigen Germania-Serie von 1915/1916 benützt. Ob nun bei diesen Platten die Wertziffern auch extra eingesetzt wurden, ist bis jetzt nicht bekannt und es deuten auch keinerlei Merkmale darauf hin. Es ist also davon auszugehen, dass die Wertziffern bei der Type I bereits Bestandteil der Rahmenplatte waren. Dies führt zu dem Schluss, dass die Wertziffer im Klischee beschädigt wurde. Durch einen Schlag mit einem harten Gegenstand könnte dies geschehen sein. Jedenfalls ein schöner Plattenfehler................


    Nun ist dieser Plattenfehler (Fahne der "5" von linker Wertangabe "75" schräg) auch im Michel-Spezial aufgeführt.


    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 14. Februar 2024 um 12:05
    • #3

    Hallo zusammen,

    erron Vielen Dank für die Weitergabe dieser Zusatzinformationen. An diese Beilagen von Hr. Bechthold kann ich mich auch noch erinnern.

    HIer nun wieder mein Versuch, die Verwendung der 75 Pfg. Marke der Germania VIII-Ausgabe als Einzelfrankatur aufzulisten. Obwohl die Marke bereits im Sommer 1920 zur Ausgabe gelangte (FD: 15.8.1920) habe ich für die PP5 (6.5.20 bis 31.3.21) keine Verwendungsmöglichkeit als Einzelfrankatur gefunden. Immerhin konnte man einen Postauftrag als MEF (2 x 75 Pfg) zeit- und portogerecht frankieren.

    Inlandspostverkehr:
    PP5: Verwendung als EF nicht möglich
    PP6: Verwendung als EF nicht möglich
    PP7: Ortspostkarte
    PP8: Drucksache 2. Gew.stufe, Ortspostkarte

    Auslandspostverkehr:
    Verwendung als EF nicht möglich

    Hier nun eine Ortspostkarte aus München aus der PP7. Zeit- und portogerecht mit einer Mi. Nr. 148II frankiert.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 148, 75 Pfg. Germania VIII-Ausgabe, Ortspostkarte München, PP7, 5.1922.jpg
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      • 33
  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.414
    • 15. Februar 2024 um 10:31
    • #4

    Hallo zusammen,

    hier noch eine weitere Einzelfrankatur der 75 Pfg. Germania VIII-Ausgabe. Diesmal ein Streifband, also eine Drucksache, die am 25.7.1922 (PP8) von Düsseldorf nach München abgeschickt wurde.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 148, 75 Pfg. Germania VIII-Ausgabe, Streifband (Drucksache), PP8, 25.7.22.jpg
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  • erron
    Moderator
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    • 15. Februar 2024 um 19:47
    • #5

    Hallo,

    eine EF der 75 Pfennigmarke, die mit dem 2-Plattendruck hergestellt wurde.

    Leider ist die Marke mit der Firmenlochung LPW der Langbein-Pfanhauser-Werke "verunstaltet".

    Abgestempelt in der PP 8 in Leipzig- Volkmarsdorf am 29.7.22 und versendet als Ortspostkarte nach Leipzig-Plagwitz.

    Geprüft wurde sie zuerst vom verstorbenen Altmeister der Inflationsphilatelie, Kurt Zirkenbach aus Halle an der Saale, der sein Rundsignum bei Bedarfsbelegen immer vorderseitig rechts anbrachte.

    Der verstorbene INFLA-Berlin Prüfer Gotthard Kowollik setzte zusätzlich noch nach der Deutschen Wiedervereinigung sein "Einwandfrei Infla Berlin" dazu.

    Dieser Beleg Ist zwar keine Augenweide im Hinblick auf den Stempelabschlag, der Firmenlochung und der vorderseitigen Inflasignums.

    EF mit der Nr 148 in 2-Plattendruck sind schon kleine Raritäten


    mfg


    erron

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