Guten Tag,
als Ahnungsloser hier ein Kärtchen mit DOV-Lochung, mit der Bitte an die Herrn was zur Häufigkeit der Lochung zu schreiben.
Vielen Dank im Voraus
Holger
Perfins - Deutsches Reich
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Hallo Holger,
ich würde grundsätzlich von dem Standpunkt ausgehen:
große Organisationen - viel Post - hohes Aufkommen an entsprechenden Material
kleine Organisationen - wenig Post - geringes Aufkommen an Material.
Bei der Suche in Google kann man herrausfinden, das es sich bei dem Deutschen Offiziers-Verein um eine Art genossenschaftlicher Konsumverein für Soldaten (heute z.Bsp. in Form des BSW für Angestellte und Beamte) im Zeitraum von ca. 1880 bis etwa 1919 (und wenn man Deine Karte sieht wohl noch länger) handelte. Da stellen sich die Fragen wie groß war das Reichsherr und in welcher Form und in welchen Massen wurde vom DOV Werbung unter den Soldaten bzw. insbesondere bei den Offizieren betrieben? So gab es wohl sogar eigene Häuser neben mehreren Geschäftsstellen (so z.Bsp. in Berlin und Kiel). Also sollte es doch eine recht umfangreiche Korrespondenz geben. Es bleibt zu klären, ob für die Mehrzahl der geführten Korrespondenzen auch immer Marken mit Perfin benutzt wurden. Ich meine, bei gezielter Suche wird man schon das eine oder andere Stück finden können.
Allgemein kann man wohl sagen, das Lochungen/Perfin nicht zu den seltenen Erscheinungen in der Philatelie zählen.
Gruss Totalo-Flauti
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Hier noch die Daten des Empfängers, für die Geschichtsfreaks unter uns, die immer das immer wissen wollen.
ZitatJoseph Adolf Karl Walter von Bothmer, preuss. Kammerherr a. D. zu Nieder-Ofleiden, Major der Garde-Landwehr a. D., Hofchef weiland der Landgräfin Anna von Hessen, born 1856/10/17 in Magdeburg, married 1890/05/24 in Nieder-Ofleiden with Marie Luise Emilie Maria Henriette Emma Freiin Schenck zu Schweinsberg. born 1869/09/29 in Nieder-Ofleiden.
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Schönen Sonntag Vormittag an alle,
zu @tigo`s Lochungen vom 08.03.2009
Dr.B.N. das ist die Lochung der Dresdner Bank in Bayern, diese Bank hat einige Lochungen über längere Laufzeit und versch. Lochungstypen verwendet. Es war üblich aber nicht unbedingt notwendig das versch. bzw. alle Filialen dieselben Buchstaben mit anderer Lochungskombination zur Unterscheidung der Filialen (darum auch versch.Aufgabe Orte) verwendeten (nebeneinander, untereinander mit Punkt ohne Punkt etc.). Die Lochungen konnten sich natürlich auch im laufe der Zeit durch notwendiger Neuanschaffung der Lochungsmaschine (Abnutzung der Lochungsnadeln, Beschädigung etc.) verändern (höhe der Buchstaben oder auch aber seltener Lochanzahl).
Es könnte also passieren das man einige Briefmarken mit Augenscheinlich versch. Lochungstypen (aber gleichen Buchstaben) hat die alle der gleichen Bank/Firma zuzuordnen sind (Filialen, neue Maschinen etc.). Um dies auf losen Briefmarken genau festzustellen ist ein Katalog bzw. Belege zum vergleich Notwendig.
Zur Häufigkeit. Lochungen die von Banken und deren Filialen durchgeführt wurden gehören sicherlich zu denen die man am häufigsten findet, was aber nicht heißen soll
das es davon keine Interessanten oder etwas seltenere gibt, ein Beispiel dafür sind die Lochungen der Deutsch Asiatischen Bank D.A.B. die man in den Kiautschou Ausgaben findet, mir ist sogar nur diese Lochung in der Briefmarkenausgabe von Kiautschou bekannt.Gruss
sammlermax
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neuer Reichspost Perfin

[Blockierte Grafik: http://saschajohn.homepage.t-online.de/perfin/image/M_a.jpg]ich notiere
M.
29.
Berlin
Maggi
Gesellschaft
1899 -1939
Michel
Nr. 54Gruß
Sascha -
..wieder mal ein interessantes Stück, ich würde sie unter Dienstlochung ablegen.
FM für Hessisches Ministerium der Finanzen in Darmstadt.
Lochungen in Dienstmarken wäre auch wieder eine sicherlich Interessante Sammelrichtung.:-)Gruss
sammlermax
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...im Prinzip nichts wircklich grosses oder Interessantes,
gefällt mir nur so!:-)
Gruss
sammlermax
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Bei einer solch markanten Absenderangabe möchte man annehmen, dass auch die Markenlochungen ein LWM aufweisen - aber Ätsch: sie tragen ein ENA!
Somit kann der Perfinsammler weiterforschen... -
Guten Morgen,
ahhh,das freut das Perfin Sammler und Forschungsherz wenn man solche Belege findet bzw.gezeigt bekommt.
Abarten-Hannes: ein schönes Stück.:-)
Dem Neuem Katalog nach ist aber alles in Ordnung sprich keine Zweckendfremdete Verwendung oder so.ENA steht für Verlag Engzeitschriften Div. Puplikationen in Berlin bekannt ca.ab1922 - 1926
Ist aber ein sehr schönes Beispiel das die Buchstaben Lochungen eine andere sein kann als wie die Firmeninitialen so wie Sympol Lochungen.
Gruss
sammlermax -
Wenn der Locher streikt !
Dann sieht man zwar die Ansätze von hinten, aber Hieroglyphen von vorne .

der tigo
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Auch hier hat der Locher gestreikt.
Ausserdem eine erschreckende Initialen-Gleichheit mit der Geisel der Neuzeit.
der tigo
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Hier nur ein Beispiel aus meiner Sammlung

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Einige Markwerte mit Perfin.
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Firmenbrief der:
Garantie und Kreditbank für den Osten AG
(rückseitig ersichtlich).
Marke mit perfins die uns sammlermax vielleicht deuten kann.
Die Marke selbst ist verzähnt. Ich dachte erst an MH, aber von dieser (und der anderen die ich noch zeige) gibts keine Markenheftchen.
Da sehen die Zähnungen gern mal so aus.der tigo
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Diese Serie wurde auch in Rollenmarken aufgelegt, die abgeschnittene Zähnung wird wohl vom Automaten stammen.....
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Rainer:
Danke, das könnte die Lösung sein für die Verzähnung. Bei der unteren noch besser zu sehen.Nochmals die selbe Korrespondenz , das selbe perfin , andere Marke ,
ebenfalls in der Höhe verzähnt.Die Buchstaben bring ich mit der Firma nicht so richtig in Verbindung.
Es handelt sich nach wie vor um die:Garantie und Kreditbank für den Osten AG
sammlermax: was bedeuten die Hieroglyphen ?
tigo
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Hallo tigo,
Die "Hieroglyphen" wird die Lochung der "Garantie und Kreditbank für den Osten AG" sein ich konnte sie leider nirgends zur Bestättigung finden wenn du aber zwei Briefe davon hast kannst du davon Ausgehen das alles Passt.:-)
Kannst du die zwei Briefe mir leihweise zusenden, würde sie gerne der Arge Lochungen zusenden um diese Lochung zu bestättigen und diese Lochung im Katalog aufzunehmen.
Es könnte aber auch sein das ich was übersehen habe, du würdest aber in jedem Fall Bescheid bekommen. Die Briefe würdest du auch wieder Retour bekommen.
Danke und Gruss
sammlermax
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Bei diesem perfin kann ich auch keine Buchstaben wirklich erkennen.
Als ich die Marke zur besseren Ansicht (schweren herzens) ablöste,
kam das im 3.Bild gezeigte Briefabschnittsstück zum Vorschein. Wobei
ich diese Buchstaben in der Lochung auch vermisse.Sammlermax weiss bestimmt die Lösung....

der nervige tigo
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Wenn man die Lochung auf den Kopf stellt, kann man mit viel Phantasie „M.A.W“ erkennen
Gruß Penny
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Hallo penny,
dein Experiment ist nicht von schlechten Eltern !!
Das könnte wirklich passen. Da hat die Lochungsmaschine aber ganz schön gestreikt .
Danke !
tigo
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