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Germania-Marken der Inflazeit, Ausgabe Germania (VI), 1917, 15 Pf., Mi. Nr. 101

  • DKKW
  • 5. November 2023 um 18:47
  • DKKW
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    • 5. November 2023 um 18:47
    • #1

    Hallo zusammen,

    nach nicht mal einem Jahr wurden die bräunlichen 15 Pfg. Germania-Marken durch Marken mit violetter Druckfarbe abgelöst. Laut Kohl-Handbuch gab es Verwechslungen im Funzel-Licht der Postämter mit der orangen 7 1/2 Pfg. Marke.

    Die Marke kam im Mai 1917 an die Postschalter, ein Frühdatum nennen weder Michel-Spezial noch PHILA-DB. Es werden drei Farbfamilien unterschieden. @ erron zeigt sie in der Phila-DB: http://www.philadb.com/?site=list&catid=1&catuid=484&id=746

    Mi. 101a: schwärzlichgrauviolett bis schwarzbläulichviolett

    Mi. 101b: schwarzviolett bis violettschwarz

    Mi. 101c: dunkelblauviolett

    Ich kann nur die beiden (billigen) Farbtöne 1 und b zeigen. Wobei die Abgrenzung nicht so einfach ist. Ich zeige unter anderem zwei Grenzfarben, links a) rechts b). Beide farbbestimmt bzw. geprüft Günter Bechthold.

    Schließlich noch eine Druckabweichung. Ein farbloser Strich rechts von der Krone.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 101a, b, 15 Pfg. Germania VI-Ausgabe, Farbtöne.jpg
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    • DR 101a, b, 15 Pfg. Germania VI-Ausgabe, Grenzfarben.jpg
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    • DR 101a, 15 Germania VI-Ausgabe, Druckabweichung.jpg
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    • DR 101a, 15 Germania VI-Ausgabe, Druckabweichung, Ausschnitt.jpg
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  • DKKW
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    • 6. November 2023 um 13:10
    • #2

    Hallo zusammen,

    bevor ich mit den Verwendungsmöglichkeiten als Einzelfrankatur weitermache, möchte ich, auch weil erron sie in der PHILA-DB vorstellt, einen Ausflug zu den Kriegsfälschungen machen. Hierzu gibt es übrigens ein seheswertes Video von unserem unermüdlichen Youtuber Ron Alexander :

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Die Hintergründe zu diesen Kriegsfälschungen sind offenbar nicht abschließend geklärt. Auf den Sammlermarkt kamen diese Marken über den Briefmarkenhändler Behrens ab ca. Mitte 1922.

    Unterscheidungsmerkmale sind insbesondere die Zähnung 15 : 14 1/4 (15 Zähnungslöcher oben) anstelle 14 : 14 1/4 (14 Zähnungslöcher oben) beim Original. Das reinweiße Papier und das unzureichend nachgeahmte Wasserzeichen. Hinzu kommen kleine Unterschiede im Druckbild. Ungebrauchte Marken sind relativ günstig zu haben. Es existieren auch sehr wenige gebrauchte Exemplare ( Ron Alexander ) zeigt einen Brief aus dem Jahr 1919 in die USA.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • Kriegsfälschungen, 10 u. 15 Pfg. Germania, ca 1917.jpg
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  • rama
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    Geschlecht
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    Geburtstag
    1. April
    • 6. November 2023 um 18:31
    • #3

    mit der Farbbestimmung hab ich auch so meine Probleme.
    Ungeprüft stecke ich die Marken ins Album.

    hier Einheiten:


    Bilder

    • DR Zusdr HHbl 10081.jpg
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    • DR Zusdr HHbl 100872.jpg
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    viele Grüße

    rama

  • DKKW
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    • 6. November 2023 um 19:02
    • #4

    Moin rama ,

    schöne Zusammendrucke. Schade, das einige wenige fettfalzgeschädigt sind.

    Viele Grüße

    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.428
    • 7. November 2023 um 12:16
    • #5

    Hallo zusammen,

    heute wieder der Versuch eine möglichst vollständige Aufstellung der Verwendungsmöglichkeiten der 15 Pfg. Germania, violett, als Einzelfrankatur zu erstellen.

    PP2: Nur Inlandspostverkehr: Fernbrief, Blindenschriftsendung 3. Gew.stufe

    PP3: Inlandspostverkehr: Drucksache 1. Gew.stufe mit Nachnahme, Ortsbrief 2. Gew.stufe, Fernbrief, Warenprobe 2. Gew.stufe, Blindenschriftsendung 3. Gew.stufe. Auslandspostverkehr: Drucksache 3. Gew.stufe

    PP4: Inlandspostverkehr: Fernpostkarte, Ortsbrief, Geschäftpapiere. Auslandspostverkehr: Drucksache 3. Gew.stufe, Postkarte

    Ich zeige heute die typische Verwendung auf einem Fernbrief aus der PP2. Ein Brief aus Schwenningen nach Engen vom 20. JUN. 18

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 101a, 15 Germania VI-Ausgabe, Inlandsbrief, PP2, 20.6.18.jpg
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      • 1.429 × 1.196
      • 37
  • erron
    Moderator
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    2.505
    • 7. November 2023 um 14:38
    • #6

    hallo,

    bei den drei Farbvarianten der Nr 101 ist eine eindeutige Farbunterscheidung nicht einfach.

    Am einfachsten ist noch die Farbvariante "b" (schwarzviolett) zu finden. Sie sticht mit ihrem deutlichen Schwarzanteil hervor.

    Auch einfach ist der Farbentopf "a" (schwärzlichgrauviolett bis schwärzlichbläulich) zu finden. Dieses Farbwortungetüm hieß früher einfach [ graublau]. Was auch einfacher zu deuten ist.

    Bei der selteneren Farbvariante "c" dunkelblauviolett; hieß früher [blauviolett] sagt es schon derName: Blau.

    Dieses Markenblau in der violetten Farbe hat einen satten Blauton. Ich nenne es immer "Pflaumenblau".

    Die Verkaufspreise für diese Farbvariante "c" fallen in jüngster Zeit, da viele gestempelte Marken auf dem Markt sind.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
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    • 8. November 2023 um 14:07
    • #7

    Hallo zusammen,

    von mir nochmals eine Einzelfrankatur, wieder auf Inlandsbrief, diesmal aber am 14.10.18 von Tondern nach Woyens gelaufen und damit PP3.

    Weil der Brief in Nordschleswig abgeschickt wurde (und nach Nordschleswig adressiert war) wurde er zensiert, Der Stempel "ÜB. K. Tondern" ist zwar etwas unklar aber doch lesbar.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 101a, 15 Germania VI-Ausgabe, Inlandsbrief, PP3, 14.10.18.jpg
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  • erron
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    • 8. November 2023 um 15:09
    • #8

    Hallo,

    Einen Fernbrief aus der PP 2, abgestempelt mit dem Einkreisstempel von Holthusen am 13.8.1918 

    Der Empfänger war das Königliche Amtsgericht in Greifswald.

    Ein etwas seltener Stempelabschlag aus dem kleinen Ort Holthusen im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

    Verklebt wurde die 15 Pfennigmarke in der einfachen Farbvariante "a".

    mfg


    erron

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  • DKKW
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    • 9. November 2023 um 12:28
    • #9

    Hallo zusammen,

    weitere Einzelfrankaturen habe ich aktuell nicht. Hier aber zwei violette 15 Pfg. Germania Marken als MEF auf einer portogerecht frankierten Inlandspostkarte am 31.5.20 aus Bonn an ein nicht ganz unbekanntes Spirituosenunternehmen in Rüdesheim geschickt. Somit PP5.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 101a, 2 x 15 Pfg. Germania VI-Ausgabe, Fernpostkarte, PP5, 31.5.20.jpg
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  • rama
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    • 9. November 2023 um 12:30
    • #10

    Mi.Nr. 101 als Zusatzfrankatur auf der Bayernganzsache P114I
    aus ENGERTSHAM vom 3. Juli 1922
    Frankatur der Bayernganzache ab 1.7.20 ungültig
    Postkartengebühr im Fernverkehr ab 1.7.1922 150Pfg

    Unbeanstandet, da ein fälliges Nachporto nicht erhoben wurde.

    Bilder

    • Bayern GS mit Zusatz DR891.jpg
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    viele Grüße

    rama

  • erron
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    • 9. November 2023 um 19:13
    • #11

    Hallo,

    die seltene Farbvariante in der typischen blauvioletten Farbe "c" auf Beleg fehlt hier noch.

    Verklebt auf einen Ortsbrief in der Portoperiode 4 von Engen nach Engen. Abgestempelt am 23.10.1919.

    Noch eine Anmerkung zu dem Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten von ENGEN / * (BADEN) a .

    Das Stempelgerät wurde nach der Inflationszeit noch weiter verwendet. Rückdatierte, gestempelte Inflationsmarken mit diesem Stempelabschlag werden von INFLA-Berlin, nach deren eingehender Überprüfung, als Falschstempel gekennzeichnet.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
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    • 10. November 2023 um 10:46
    • #12

    Hallo zusammen,

    von mir nochmals eine Inlandspostkarte aus der PP5. Diesmal aber eine Mischfrankatur mit einer 15 Pfg. Ganzsachenpostkarte P116I samt 15 Pfg Germania, Mi. 101a. Aus Berlin an das Biologische Institut auf Helgoland andressiert und am 13.7.1920 geschrieben und abgestempelt.

    Helgoland ist sozusagen heute mein Tagesthema ;)

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 101a auf P116I, Fernpostkarte, PP5, 13.7.20.jpg
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  • DKKW
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    • 12. November 2023 um 19:41
    • #13

    Hallo zusammen,

    normalerweise zeige ich Mischfrankaturen (MIF) unter der höchsten Nominale. Hier möchte ich meine Regel gerne durchbrechen. Ein Inlandsbrief der PP5 (= 40 Pfg.) mit einer Mischfrankatur bestehend aus einer 15 Pfg. Germania (Mi. 101a) und einer 25 Pfg. Eröffnung der Nationalversammlung (Mi. Nr.109). Die Germania-Marke mit Oberrand, Plattendruck. Noch dazu auf einem schönen Firmenkuvert der Fa. Wotan aus Kiel nach Regensburg vom 21.8.20.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 100a, 109, Fernbrief, PP5, 21.8.20.jpg
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