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Germania-Marken der Inflazeit, Ausgabe Germania (V), 1916, 2 1/2 Pf., Mi. Nr. 98

  • DKKW
  • 17. Oktober 2023 um 15:02
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.239
    • 17. Oktober 2023 um 15:02
    • #1

    Hallo zusammen,

    nachdem ich heute die Germania-Kriegsdruck Marken abgeschlossen habe folgt gleich als Fortsetzung die Germania (V)-Ausgabe aus dem Jahr 1916. Sozusagen die deutsche Antwort auf die WAR TAX Ausgaben des British Empire die, z. B. in Canada ab 1915 an die Postschalter kamen.

    erron verweist in der PHILA-DB auf Band 71 der Infla-Berlin: Deutsche Inflation 1916-1923 Mi 98-118 von Günter Bechthold den ich leider nicht im Bücherregal habe. (noch immer über Infla--Berlin erhältlich). Es lohnt sich sicherlich hin und wieder in der Bucht nach dem Band Ausschau zu halten.

    Im Kohl-Handbuch wird darauf verwiesen, dass die Marken bereits am 28. Juli 1916 an die Postschalter kamen aber erst mit der Portoänderung (PP2) am 1.8.1916 frankturgültig wurden. Laut PHILA-DB sind aber Frühverwendungen ab dem 28.7.16 bekannt. http://www.philadb.com/?site=list&catid=1&catuid=484&id=743

    Als Farbfamilie nennt der Michel Spezial 2016 : (dunkel)olivgrau (Töne)

    Die Marken wurden in Bogen, Rollen und Markenheftchen gedruckt. Wenn man sich das Verzeichnis der HAN ansieht dann wurden die Marken zwischen 1916 und 1919 gedruckt, die Auflagenhöhe ist nicht bekannt.

    In der PHILA-DB sind keine Druckabweichungen erwähnt. Ich habe in meinen Dubletten zwei kleine Abweichungen gefunden. Die erste, zwei weiße Punkte in D und T von DEUTSCHES ist wohl eine Druckzufälligkeit da sich im Markenbild weitere helle Flecken finden. Die zweite, ein Bruch des inneren Rahmens unter H von Deutsches könnte tatsächlich eine (unbedeutende) Druckabweichung sein.

    Ich habe zudem zwei ungebrauchte Marken mit Tönungsunterschieden sowie eine schön gestempelte 2 1/2 Pfg. Marke (infla-geprüft Bechthold) eingescannt. Bei entsprechendem Dublettenbestand lassen sich bestimmt deutlichere Tönungsunterschiede feststellen.

    Zu den Verwendungsmöglichkeiten komme ich ein andermal. Im Gegensatz zu den Markwerten der Kriegsdrucke kann ich hier ein bisschen was zeigen.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 98, 2,5 Pfg. Germania V Ausgabe 1916, Farbtöne.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 18. Oktober 2023 um 12:29
    • #2

    Hallo zusammen,

    erron schreibt in der PHILA-DB, das Einzelfrankaturen der 2 1/2 Pfg. Marke nicht vorkommen. Der Wert war ja als Ergänzung zu den 5 Pfg. Germania Kriegsdruck-Marken nach der Portoerhöhung für Ortsbriefe und Postkarten gedacht.

    Ich habe in meinen Sammlngen lange suchen müssen bis ich eine Postkarte mit je einer 2 1/2 Pfg. und 5 Pfg. Marke in meiner Kreis Waldenburg-Sammlung gefunden habe. Demnächst mehr.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 85II, 98 auf Postkarte aus Kynau, 17.9.16.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 19. Oktober 2023 um 13:56
    • #3

    Hallo zusammen,

    die 2 1/2 Pfg. Germania als Mehrfachfrankatur, da gab es natürlich viele Möglickeiten in den Portoperioden PP2 bis PP6, später dann schon eher Massenfrankaturen.

    erron zeigt in der PHILA-DB eine MEF (senkrechtes Paar) auf einer Inlandsdrucksache aus dem Januar 1919 (PP3). Ich kann eine MEF aus der PP2 mit drei 2 1/2 Pfg. Marken (senkrechtes Paar plus Einzelmarke) auf Inlandspostkarte von Ratzeburg nach Woosmer-Bahnhof bei Dömitz zeigen.

    Die Marken wurden mit dem KOS Ratzeburg (Lauenburg) vom 19.6.18 entwertet. KOS wurden in Ratzeburg über viele jahre hinweg verwendet, es wurden sogar drei KOS-Stempel verwendet, siehe KOS Registratur von postschild https://www.kreisobersegmentstempel.de/registratur-der-kos/

    Hier die Type ohne Unterscheidungsbuchstaben, die Verwendung ist vom 29.9.1884 bis 7.12.34 bekannt.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 98, 3 x 2,5 Pfg auf Fernpostkarte, 19.6.18.jpg
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  • DKKW
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    • 20. Oktober 2023 um 11:09
    • #4

    Hallo zusammen,

    neben der von mir bereits gezeigten 5 + 2 1/2 Pfg Mischfrankatur dürften die Möglichkeiten die 2 1/2 Pfg. Marke im Rahmen einer Mischfrankatur einzusetzen sehr vielfältig sein.

    Ein besonders interessantes Exemplar zeigt erron in der PHILA-DB. Ein eingeschriebener Inlandsbrief mit u.a. drei 2 1/2 Pfg. Marken vom Bogenrand. erron beschreibt sie als Wechselgeldmarken. Da ich die Hintergründe nicht kenne, hoffe ich, das erron die dazugehörige Geschichte heir erzählen wird.

    Absender übrigens Schulschiff "Prinzess Eitel Friedrich" das Schiff wurde nach dem 1. Weltkrieg, nachdem es durch mehrere Hände ging von der staatlichen Schiffahrtsschule in Gdingen als "Dar Pomorza" als Schulschiff eingesetzt. 1981 außer Dienst gestellt ist es heute Museumsschiff in Danzig: https://de.wikipedia.org/wiki/Dar_Pomorza

    Ich zeige eine 5 Pfg-Ganzsachenpostkarte (P106) mit zwei 2 1/2 Pfg. Marken als portorichtig frankierte Auslandspostkarte in die Niederlande vom Januar 1917, also PP2. Zensurstempel Auslandsstelle Emmerich.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 98, 2 x 2,5 Pfg auf 5 Pfg. Ganzsachenpostkarte in die Niederlande, 1917, PP2.jpg
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  • erron
    Moderator
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    • 20. Oktober 2023 um 17:29
    • #5

    Zitat von  @DKKW

    Ein eingeschriebener Inlandsbrief mit u.a. drei 2 1/2 Pfg. Marken vom Bogenrand. erron beschreibt sie als Wechselgeldmarken. Da ich die Hintergründe nicht kenne, hoffe ich, das erron die dazugehörige Geschichte heir erzählen wird.

    Hallo,

    zu den eigenlichen Wechselgeldmarken will ich bei der 7 ½ Pfennigmarke (DR Nr 99) etwas mehr schreiben.

    Bei diesem Scanbeleg, den mir ein Sammlerfreund vor mehr als 15 Jahren als Scan zukommen ließ, handelt es sich um drei senkrechte 2 ½ Pfennigmarken mit den linken Wechselgeld-Randstreifen.


    Warum gab die Reichspost eigentlich solche 2 ½ Pfennigmarken heraus?

    Die Reichsregierung hatte infolge des 1. Weltkriegs mit enormen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Daher wurde eine sogenannte „außerordentliche Reichsabgabe“ (Kriegssteuer) eingeführt.


    Bei einer Postkarte betrug die Gebühr seit dem Jahre 1875 immer 5 Pfennig, nun kam die Kriegssteuer von 2 ½ Pfennig ab dem 1. August 1916 dazu, somit kostete eine Postkarte nun 7 ½ Pfennig.

    Nur die Drucksachen waren von der Kriegssteuer befreit.

    Diese „außerordentliche Reichsabgabe“ war auch der Beginn der Inflation im Deutschen Reich.

    Ironie:

    Nachsehen hatten Postkunden, die sich nur eine 2 ½ Pfennigmarke kaufen wollten. Da es ja keine Münzen zu ½ Pfennig gab, musste der Postkunde nun 3 Pfennig  für eine 2 ½ Pfennigmarke zahlen.

    Die restlichen ½ Pfennig bekam so die Reichspost geschenkt.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
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    • 22. Oktober 2023 um 19:29
    • #6

    Hallo zusammen,

    hier nun mein aktuell letzter Beleg mit einer 2 1/2 Pfg. Marke. Wieder als Zusatzfrankatur auf einer Ganzsachenpostkarte benutzt, diesmal auf einer 7 1/2 Pfg. Ganzsachenpostkarte (P110) als Inlandspostkarte aus Husum nach Flensburg (PP3)

    Demnächst mache ich mit der 7 1/2 Pfg. Marke (Mi. Nr. 99) weiter.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 98, 2,5 Pfg. Germania V Ausgabe 1916, Zusatz auf P110, Inlandspostkarte nach Flensburg, PP3.jpg
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  • rama
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    • 1. November 2023 um 19:47
    • #7

    Mehrfachfrankatur 3 x 2,1/2 Pfg
    als Ortsbrief Dresden 5.3.18

    viele Grüße

    rama

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