Hi @ll!
Hier wieder mal eine kleine Diskussion zum Wochenende - etwas verfrüht, aber besser als nie:
Wir wissen alle um den "Wert" der Marken, sei es der MICHELwert, erzielte Auktionserlöse oder Erfahrungswerte.
Nun die Frage an euch:
Welchen "Wert" verwendet ihr und wie geht ihr mit diesem um?
Einige Sammler mögen den Michel-Wert auf Zettelchen schreiben, die neben die Marke gesteckt wird, andere den Auktions-Wert, den geschätzten Marktwert oder den angestrebten Verkaufspreis.
Andere wiederum wissen genau aus dem Kopf, wieviel jede einzelne Marke wert ist. Und diese benutzen dann keine Wertzettelchen. Aber was machen diese, falls ein Erbe die Sammlung bekommt und mit einem dicken Fragezeichen davor steht?
Und die nächste Gruppe schlägt den Wert nur einmal (vor dem Erwerb, um einen fairen Preis zu bezahlen oder nach dem Erwerb um zu gucken, ob man ein Schnäppchen gemacht hat) nach und steckt die Marke dann in einen bestimmten Platz. Der Wert, egal welcher, ist fürs weitere Sammlerleben egal. Oder er wird mal wieder nachgeschlagen, falls er gerade benötigt wird.
Auch bei der Anordnung der Marken auf selbstgestalteten Albumseiten stellt sich die Frage, ob man den Wert hinzufügen sollte - damit der Betrachter weiss, ob er ein wertvolles Stück vor sich liegen hat, oder "Massenware"? Oder fügt ihr das einfach mündlich hinzu? Auf Ausstellungen nicht gerade praktikabel...
Oder gehört ihr zu einer ganz anderen Sammlergruppe?
Viel Spaß beim Diskutieren!