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Ausstellungen - gut oder schlecht?

  • Denis
  • 2. März 2007 um 22:35
  • Denis
    Super-Moderator Phila-DB-Admin
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    • 2. März 2007 um 22:35
    • #1

    Hi @ll!

    Ich möchte hiermit für die Wochenend-Diskussion wieder ein neues Thema stiften: Ausstellungen - gut oder schlecht?

    Dabei splitte ich die Diskussion in 2 Teile:

    An alle Aussteller bzw. alle mit Ausstellungserfahrungen:
    Hat hier schon jemand mal seine Marken ausgestellt? Wo?
    Wie ist es ausgegangen?
    Werdet ihr wieder ausstellen? Wenn ja/nein, warum?
    Was seht ihr im Sinn der Ausstellung? Warum macht ihr euch die Arbeit?

    An alle Nicht-Aussteller
    Da ich davon ausgehe, dass die Mehrheit der Sammler nicht ausstellt, möchte ich diese fragen, warum sie nicht ausgestellt haben und was sie über das Ausstellungswesen denken:

    Ist eine Ausstellung für euch überflüssig, solange man nicht 100%ig "komplett" ist?
    Lohnt sich eine Ausstellung für euch nur, wenn man eine "besondere" Sammlung hat? Warum nicht auch einmal Deutschland 1949-1990 ausstellen?
    Ist eine Ausstellung theoretisch zuviel Aufwand und man zieht daraus keinen Gewinn? Oder könnte man dadurch nicht mehr Sammler für ein Sammelgebiet gewinnen (das u.U. selten ist) ?
    Ist die Problematik die Anfertigung von entsprechenden Seiten für die Marken? Zuviel Arbeit?

    Viel Spass beim Diskutieren!

    Gruss
    Denis


    Bitte bietet mir alles von Altdeutschland Baden an, ich brauche noch viele Stempel zur Komplettierung meiner Stempelsammlung.

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  • Lacplesis
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    • 2. März 2007 um 22:42
    • #2

    Ich hab schon mal drüber nachgedacht, aber konnte bis jetzt nicht herausfinden, ob meine Konsulatspostsammlung in eine der Kategorien passt.

    Eher nicht oder...?

    Meine allgemeine Sammlung hat noch zu viel "lose Enden" , so das ich kein Exponat daraus zusammen bekomme.

    Aus meinem Sammelgebieten habe ich bis jetzt aber auch erst 3 Exponate näher in Augenschein nehmen können, davon waren zwei prämiert. Da bekommt man Depressionen

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Denis
    Super-Moderator Phila-DB-Admin
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    2. November 1984 (41)
    • 2. März 2007 um 23:00
    • #3

    Bekommste Depressionen, dass es so wenige Exponate gibt oder eher dass eben diese Exponate deine Sammlung um ein Vielfaches übersteigen?

    Gruss
    Denis


    Bitte bietet mir alles von Altdeutschland Baden an, ich brauche noch viele Stempel zur Komplettierung meiner Stempelsammlung.

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  • Lacplesis
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    • 2. März 2007 um 23:10
    • #4

    Plattierungen sind mir selbst zu mühselig, aber die Ergebnisse einer selbst erstellten Feldmerkmal-Sammlung ist schon Ehrfurcht einflössend.

    Die zweite prämierte Sammlung hat die Nebenstempel der ersten Lettischen Republik zum Thema und war für diesen Bereich vollständig. Also jeder Nebenstempel den die Lettische Post verwendet hat auf Beleg.

    Ja, von einer solchen Spezialisierung bin ich weit entfernt, außer halt meine Konsulatspost-Sammlung, die aber nirgendwo rein passt.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • shqip
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    23. Juni 1952 (73)
    • 2. März 2007 um 23:19
    • #5

    @ Denis

    Ich bin bekennende Nicht - Ausstellerin und werde das Gefühl nicht los, dass Deine Fragen irgendwie nicht ganz passend gestellt wurden.

    Ich geb mir trotzdem Mühe, hangle mich an Deinen Vorgaben entlang und versuche, Antworten zu finden :

    1. 100 %

    Eine Ausstellung halte ich keinesfalls für überflüssig, im Gegenteil, ich schaue mir auf Messen gern welche an, diese muss auch nicht 100 % ig sein !

    würde aber nicht aus dem Grunde, dass meine Sammlung noch nicht 100 % wäre ( ach, wär das nett :jaok: ) , selbst keine Ausstellung inszenieren, sondern allein aus dem Grunde, weil ich öffentliche Auftritte nicht mag.

    2. Besondere Sammlung

    Auch eine " besondere Sammlung" wäre kein Kriterium für mich , das Thematische ist immer reizvoll, so habe ich eine Ausstellung " Trachten auf Briefmarken " , "Kakteen auf Briefmarken", " österreichische Flugpost" und " Plattenfehler auf deutschen Briefmarken" besichtigt - immer war ich von der Akribie der Aussteller, ihrer Mission oder Botschaft fasziniert und interessiert !

    Es könnte für mich also durchaus eine Ausstellung Deutschland 1949 - 90 sein, von welcher ich durch Präsentation und Engagement lernen und allein schon deshalb meinen Respekt zollen könnte !

    Aber möglicherweise würde mich ein Concordus oder Concorde mit dem Thema der mir durch dieses Forum nun so vertrauteren Concorde noch einen kleinen Tick mehr begeistern......

    3 a. Aufwand

    Für mich wäre es zuviel Aufwand, aber dafür sind wir ja auch unterschiedliche Sammlernaturen - akribisch detailsammelnd, Geschichte einfangend, ansprechende Bildchen sammelnd, motivbezogen sammelnd, wertschöpfend sammelnd ( ich hoffe, ich habe niemanden vergessen )

    3 b. Gewinn

    Ich finde es klasse, wenn ein redlicher Detailsammler sich präsentiert und in der Rückmeldung eine positive Bestätigung seines Eifers, seines Einsatzes erfährt und diese Mühen werden in der Regel auch honoriert

    3 c . Sammler gewinnen

    Eine gut präsentierte Motivsammlung ist einfach ansteckend und der Eine oder Andere wird hierdurch mit Sicherheit angesprochen !

    Dennoch, die Sammler sind einfach zu unterschiedlich in ihren Neigungen und Präferenzen

    4. Arbeit

    Eine Ausstellung bedeutet aus meiner Sicht unbestritten einen enormen Arbeits - wie Zeitaufwand.

    Nicht jeder BFM - Sammler erstellt seine eigenen Seiten !

    Ich bin überzeugt, dass nicht jeder Sammler gleich noch mit überdenkt, ob er / sie irgendwann sein / ihr Sammelgebiet auch einem Publikum vorstellen will.

    Viele BFM - Sammler sammeln ohne höhere Öffentlichkeits - Ansprüche vor sich hin , weil es Spass macht. lehrreich ist , Alltagssorgen vergessen lässt ..... spannend ist - und abgesehen von Fälschern, Schwindlern etc. auch niemandem wehtut [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/25/1152035195.gif]


    Gruss Shqip :rolleyes:

    2 Mal editiert, zuletzt von shqip (2. März 2007 um 23:38)

  • saschJohn
    Gast
    • 3. März 2007 um 07:17
    • #6

    Viele BFM - Sammler sammeln ohne höhere Öffentlichkeits - Ansprüche vor sich hin , weil es Spass macht. lehrreich ist , Alltagssorgen vergessen lässt ..... spannend ist - und abgesehen von Fälschern, Schwindlern etc. auch niemandem wehtut

    da gehör ich dann zu :D

    also ich muss zugeben, das mir das Thema Austellen von Anfang an von einigen Philatelisten in einem anderen Forum vernagelt wurde...ich hab nämlich keine Lust nach Wochenlanger Arbeit von irgendwelchen dahergelaufenen Juroren gesagt zu bekommen das meine Sammlung nur Müll ist und nur aus Masse besteht und man soo überhaubt nicht sammeln kann X(

    so guck ich halt auf Messen Ausstellungen an und freu mich neue Idee zu bekommen oder etwas neues zu lernen...meine Sammlung kriegt nur meine Frau zu sehen die ist wenigstens begeistert 8)

    2 Mal editiert, zuletzt von saschJohn (3. März 2007 um 07:18)

  • Totalo-Flauti
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    • 3. März 2007 um 07:35
    • #7

    Bei uns im Verein gibt es ein "stilles" Mitglied, der Sammlerfreund hat regelmäßig (mit Portosufen Heuss) ausgestellt. Das letzte mal war es auf der NAPOSTA in Hannover 2005. Da nach seiner Meinung (wohl auf Grund eines fehlenden seltenen Beleges) die Prämierung nicht so ausfiel, wie von ihm gewünscht, hat er sich vor allem mit dem Juror und dem BDPH überworfen und ist aus allen Vereinen aktiv ausgetreten. Das war alles sehr kompliziert.
    Dieser Vorgang hat mich abgeschreckt, Arbeit in eine ausstellungsfähigen Sammlung zu stecken. Ich stelle nur innerhalb des Vereins meine Sammlung dar. Das reicht mir und ist mir bei Lob von Vereinsmitgliedern genug. Ich hab auch viel zu viel Material (Fahrkarten, Ansichtskarten, Ausweise, Kataloge, Pin's etc.), welches nach heutigen Kriterien nicht in die Ausstellungssammlung gehört. Für mich gehören diese Sachen aber dazu.

    Gruss Totalo-Flauti

  • doktorstamp
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    • 3. März 2007 um 08:04
    • #8

    Ich habe ausgestellt, bin auch Juror.

    Lacplesis

    Konsulatpost gehört doch zu Postgeschichte, eine andere Möglichkeit bezog sich auf die Klasse Sozial-Philatelie.

    In der Thematik bestünde noch eine weitere Möglichkeit. Ich kenne die Sammlung leider nicht.

    Das Juroren manchmal Aussteller klein/schlechtmachen ist schlimm. Deswegen sind sie auch nicht da. Pflicht eines jeden Juroren ist es Aussteller und Sammler zu prägen und fordern. Ein Juror hat sich fair und konstant den Ausstellern gegenüber zu stehen.

    Dass das Begutachten eines Exponats subjektiv ist, sollte von vornherein klar sein. Wenn er aber fair und konstant bleibt erzielt er eine gewisse Objetivität.

    Wenn ein Aussteller Fehler unterlaufen sind, sind diese der Oeffentlichkeit nicht zu unterbreiten, sondern im Gespräch mit dem/der Aussteller/in zu diskutieren.

    Oft gibt es Vorträge "Juroren helfen Ausstellern", geht mal hin und hör doch zu. Fragen könnt ihr naturlich auch stellen. Es lohnt sich.

    Geht auf ne Messe und schaut auf die Exponate hin. Oft ist der Aussteller anwesend und kann angesprochen werden.

    Es wird wie auch in England Bücher vorhanden sein, die man mit der Gestaltung eines Exponats helfen.

    Nu Zeitaufwand; ja die Herstellung eines Exponat nimmt Zeit in Anspruch. Dabei ist nicht zu übersehen "Jede Reise fängt mit einem Schritt an". Wer es nicht wagt, kann sich so aufregen wie er/sie will. Wird aber nie aus Erfahrung sprechen können.

    Raketenwissenschaft ist es nicht!!!!. Viele hier in diesem Forum stellen die eigenen Seiten her. Und hiemit für kunftige Aussteller geschiet häufig der erste Fehler. Die Seite wird oft für sich aufgebaut und nicht als eine Seite wie in einem Buch. In anderen Worten ein Exponat sollte wie ein Buch gelesen werden können. Fliessend und nicht stotternd.

    Eine weitere Hilfe ist es die auszustellenden Seiten sagen wir mal auf dem Tisch zu legen. Geht doch ein paar Schrite zurück und betrachte das ganze. Wie sieht es aus? Paßt es alles zusammen? Bestünde die Möglichkeit zwei der Seiten zu kombinieren und noch etwas hinzuzufügen?

    Es bleibt nur zu sagen, wer mehr über und von seinem Hobby haben will, tut eher schlechter als nicht auszustellen.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • soaha
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    • 3. März 2007 um 09:26
    • #9

    Hallo,

    alle die schon mal Austgestellt haben, haben meine Hochachtung

    Meine aller erste Austellung die ich besuchte war für mich entäuschent, aber brägent.
    Müsste jetzt aushollen, also lass ich es im moment.

    Wirklich habe mich so gewundert das ich so kritisch bin, das ich mich damit so lange beschäftigt habe, ich könnte es nicht.
    Meine Begeisterung und meine Vorstellungskraft ist so groß, ich würde ja süchtig.

    Bin heute aber absolut im Stande eine Austellung zu besuchen.

    MfG
    So

    PS: werde im verlauf der Diskusion "später" noch mein senf abgeben.

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • citynord
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    • 3. März 2007 um 10:07
    • #10

    Ich war auch vor vielen, vielen Jahren in einer Jungendgruppe Philatelie organisiert. Da kam natürlich auch die Thematik der Ausstellung auf den Tisch.
    Wieviel Dinge da zu beachten waren. Vorschriften wurden aufgezeigt und mußten eingehalten werdent. Meine Sammlung sollte 'nur' noch anderen (auch Juroren) gefallen. Mir gefiel meine eigene so aufgebaute Sammlung nicht mehr. Es war kein Hobby, sondern nur noch harte Arbeit - ohne Spaß. Mein Fazit: Hochachtung vor allen Ausstellern, aber das war nicht und wird nicht mehr mein Ding werden!

    Meine Sammelgebiete: Heimatsammlung 1320 (16278) Angermünde (Uckermark) - (auch Münzen 1481-ca.1509, Ansichtskarten, Notgeld, Vorphilatelie, etc.),
    Deutsches Reich (alles)1872 - 1945 **/o, Russland bis 1923 **/o und sonstige Marken, welche mir gefallen.

  • Coki
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    10. April 1975 (51)
    • 4. März 2007 um 00:55
    • #11

    hmm. Ich schwanke so zwischen den Positionen.

    Ich selbst habe bisher einmal ausgestellt, aber im Nichtphilatelistischen Rahmen (vor mehr als 15 Jahren ;) ) und würde mich grundsätzlich dem nicht verwehren.

    Nur im Moment ist mein Antrieb diesbezüglich nicht groß genug aus zwei Gründen:
    a.) Meine Sammlungen sind noch nicht soweit.
    Ich könnte zwar etwas für eine Ausstellung zusammenschustern, aber es würde meinen persönlichen Ansprüchen einfach nicht genügen. Ich denke meine Kirchentagssammlung wird voraussichtlich die Erste sein, mit der ich ausstellen werde.

    b.) Ich mag genauso wie Citynord das Formelle nicht
    Daher kommt für mich, wenn überhaupt, nur die Offene Klasse in Frage. Ich bin keiner, der um die Wette mit anderen konkurrieren muss. Aus diesem Grund verweigere ich mich auch der strikten Regelung in den normalen Klassen und finde die Offene Klasse für meine Ambitionen am sinnvollsten.
    Genauso finde ich im übrigen die 1-Rahmen-Exponate richtig Klasse.

    Gruss,

    Coki

    Coki's kleine Philaseite :boese:

  • mtcyrus
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    29. Juli 1980 (45)
    • 4. März 2007 um 07:29
    • #12

    Sasch John schrieb: so guck ich halt auf Messen Ausstellungen an und freu mich neue Idee zu bekommen oder etwas neues zu lernen...meine Sammlung kriegt nur meine Frau zu sehen die ist wenigstens begeistert


    Also da kann ich überhaupt nicht mitreden, denn wenn ich hier eine Marke zu Hause zeige oder etwas was damit zu tun hat, höre ich meistens: du und dein Schleckerzeug X( X( X(, also Begeisterung das würde ich mir auch mal wünschen, heul heul

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • rolin
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    14. August 1974 (51)
    • 4. März 2007 um 09:54
    • #13

    Ja, habe ich. In der 1-Rahmen Einstigesklasse. Auf der Gmunden 2006

    Mit dem Ergebnis war ich zufrieden. War ja das erste Mal

    Irgendwann sicher, werde das Exponat jedoch weiter ausbauen. Dennoch würde ich dann um einen Platz für mein Exponat bitten an dem nicht 12 Stunden die Sonne draufscheint.

    Sinn der Ausstellung soll es sein, Briefmarkensammler zu Philatelisten zu machen. D.h. den Sammler dazu animieren selber mal ein Objekt zu gestalten. Er muss sich dazu intensiver mit seinen Marken auseinander setzen. Aus seiner Kammer auszubrechen und ein über den eigenen Schatten springen. Die Arbeit jedoch mache ich mir, weil es Spaß macht und man kreativ arbeiten kann.

    ---

    Allerdings so wie das Ausstellungswesen momentan läuft, so gefällt es mir nicht 100%ig. Man kann durchaus en Eindruck bekommen dass Wettbewerbsaussstellungen nur für alte, betuchte Sammler sind die unter sich bleiben wollen.

    mit freundlichen Sammlergrüßen
    rolin

    Einmal editiert, zuletzt von rolin (4. März 2007 um 10:35)

  • Concorde
    Gast
    • 4. März 2007 um 10:26
    • #14

    Es gibt ja auch die Offene Klasse für die Präsentation von Sammlungen,die nicht den Voraussetzungen der üblichen Prüfungsregularien entsprechen!

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde (4. März 2007 um 10:28)

  • uli
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    • 4. März 2007 um 10:45
    • #15

    Damit die Mehrheit der (potentiellen und ehemaligen) Aussteller nicht zu groß wird hier ein Statement von jemanden, der mit Ausstellungen gar nix anfangen kann.

    Ich sammel für mich und die Freude am Sammeln liegt für mich in aller erster Linie beim Suchen und Jagen und "Arbeiten" mit den Marken. Schon meine Sammlung(en) sehe ich mir nur selten an, am Betrachten anderer Sammlungen habe ich nur wenig Interesse und am Zuschaustellen meiner Marken überhaupt keine. Es geht mir ziemlich am A... vorbei, was andere von meiner Sammlung denken, eine Bestätigung durch Juroren benötige ich nicht. (Ich betreibe Wettkampfsport auf niedriger Amateur-Ebene, vielleicht hole ich mir da diese Form der Anerkennung.)

    Ich war einmal vor x Jahren mal auf einer Ausstellung und ich hatte das gleiche Gefühl, das sich einstellt, wenn ich Pferde-Dressur, Tanzsport, ... sehe: Alles sehr unnatürlich und künstlich, mit dem ursprünglichen "Thema" (Reiten, Bewegung zur Musik, ...) hat das nur wenig bis nichts mehr zu tun.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 5. März 2007 um 16:24
    • #16

    Das erste Mal habe ich auf Rang 3 in Kevelaer 2003 ausgestellt: "Die Handelskorrespondenz Friedrich Huth in London 1809-1860" - knapp noch Gold mit 75 Punkten und den Hinweis vom Juror, dass ich damit auf Rang 2 gnadenlos baden gehen werde, weil eine Korrespondenzanalyse nur wenig mit Postgeschichte zu tun hat.

    Also wieder hingesetzt, ein Thema gesucht, dass mir gefällt und entsprechend aufgebaut: "Die Geschichtes des anglo-amerikanischen Postvertrages vom 15.12.1848" - im Oktober in Malaga ausgetellt und Gross-Vermeil bekommen. Sollte ich wieder international ausstellen, dann muss ich 8 Seiten à 16 Blatt zeigen. Vor 2009 wird das aber nichts.

    Wer (erfolgreich) Ausstellen will, muss sich mit dem Regelwerk auseinandersetzen. D.h. sich klar machen, wo die Punkte im jeweiligen Gebiet zu holen sind. Bei Postgeschichte sind es die "philatelistischen Kenntnisse" und die "Seltenheit" des gezeigten Materials. Bei dem zweiten Punkt spielt der Geldbeutel eine Rolle - aber die geschickte Wahl des Themas bzw. der Beschreibung kann diese Klippe auch einigermassen umschiffen: Portostufen -> Beschränkung auf markenlose Belege (zumeist deutlich billiger als die frankierten Briefe)

    Die intensive Auseinandersetzung mit dem vorhandenen Material und der Literatur führt zu einer Kenntnis der Materie, die man normalerweise nicht erwirbt, wenn man "einfach nur so" sammelt. Da wird einem oft klar, dass das bisheriges Wissen oft nur oberflächlich ist. Zu wissen, wie ein Brief vor 150 Jahren tatsächlich von einer Hand zur anderen gereicht wurde, ist oft unerlässlich, um ihn vollständig erklären zu können. Und das muss ich als Aussteller können, sonst gibt das wieder Punktabzug.

    Bei Ausstellungen versuche ich die anderen Sammlungen immer mit den Augen eines Jurors zu sehen und ich kupfere gnadenlos die guten Ideen der anderen ab. Aber ich gestehe auch gerne, dass das oft sehr ermüdend sein kann. Und für Aussenstehende ist die Begeisterung für "Muggaschissle" oft nicht nachvollziehbar.

    Beste Ausstellergrüsse!

    Lars

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