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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Revitalisierung der Philatelie

  • kartenhai
  • 24. April 2021 um 09:37
  • von Weimersbach
    neues Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    9. Februar
    • 26. April 2021 um 20:22
    • #21
    Zitat von Christoph 1

    Hallo zusammen,

    das ist eine ganz interessante Diskussion. Seit Samstag frage ich mich allerdings schon, worin eigentlich der unmittelbare Zusammenhang eines möglichen "Revivals der Philatelie durch Corona" (siehe Ausgangs-Artikel) und dem Rückgang von tagesaktuellen Briefmarken-Frankaturen bestehen soll? Irgendwie erschließt sich das für mich nicht. Wieso denkt ihr, man könne nur dann Philatelie als Hobby betreiben, wenn man täglich mit Briefmarken frankierte Post erhält?

    Selbst wenn die Deutsche Post irgendwann in naher Zukunft vielleicht mal beschließt, überhaupt keine Briefmarken mehr neu zu verkaufen, (was ich durchaus für möglich halte) ändert das doch gar nix an den unendlichen Möglichkeiten der Philatelie mit all ihren Facetten... Mich würde es jedenfalls nicht sonderlich stören.

    Gerade jetzt in Corona-Zeiten entdecken viele "Schläfer" ihr ehemaliges Hobby wieder neu und vielleicht kommen sogar ein paar ganz neue Philatelisten mit dazu (z.B. durch Beschäftigung mit geerbten oder geschenkten Sammlungen). Aber ob sich dieser Sachverhalt anders gestalten würde, wenn es mehr Tagespost mit Briefmarken auf den Umschlägen gäbe? Ich glaube: nein.

    Viele Grüße

    Christoph

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    Diesem Statement schließe ich mich zu 100% an!

    Sammler von Altmeister-Werken (Malerei) geben Riesensummen aus,aber Altmeister-Maler leben schon seit nahezu 200 Jahren nicht mehr!

    Mein Hauptsammelgebiet, welches nichts mit Philokartie,oder Philatelie zu tun hat,gibt seit zig Dekaden auch keine "Neuware" mehr aus und trotzdem investiere ich seit 25 Jahren jährlich einen fünfstelligen Betrag in dieses Hobby!

  • TeeKay
    neues Mitglied
    Beiträge
    48
    • 7. Mai 2021 um 17:46
    • #22
    Zitat von MS Sammler

    Wo hat die Post geäußert das Abosammlungen einen Wertzuwachs erfahren?

    Z.B. im Anschreiben zur Jahressammlung 1998: "Auch ihre Wertentwicklung zeigt, dass die gestempelte Sammlung entsprechend gefragt ist."

    Bei fast gedrittelter Auflage wurde in den Folgejahren in den Anschreiben immer wieder die Limitierung und hohe Nachfrage betont, also zumindest eine potenzielle Wertsteigerung suggeriert.

  • Coki
    erfahrenes Mitglied
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    10. April 1975 (50)
    • 11. Mai 2021 um 16:07
    • #23

    Die Frage ist halt wie man zukünftig Philatelie definieren wird.

    Laut Wikipedia definiert sich Philatelie wie folgt: "Die Philatelie oder Briefmarkenkunde beschäftigt sich mit dem systematischen Sammeln von Postwertzeichen sowie von Belegen für ihre Verwendung auf Postsendungen jeglicher Art und der Erforschung postgeschichtlicher Dokumente."

    Somit ist Philatelie abhängig von der Produktion, Vertrieb und Nutzung von Briefmarken. Sollte dieses wegfallen, wäre die Philatelie für die langfristige Betrachtung nicht mehr zu revitalisieren. Da hilft es auch nicht wenn wegen der Umstände sporadisch eine erhöhte Aktivität existiert.

    Letztendlich bleibt die Frage wie man potentiellen Nachwuchs ausserhalb des Bekanntenkreises (und somit auf einer größeren Basis) erreichen und motivieren könnte mit der Philatelie anzufangen.

    Sicher wird es immer wieder welche finden die, wie am Beispiel Gemälde hier schon beschrieben, sich damit befassen werden. Insbesondere was die älteren Zeiträume betrifft.

    Ich sehe aktuell auch kein attraktives neues Objekt aus dem Postwesen was in der Kombination Design, Sammelmöglichkeit, Auflagen, einen hauch amtliche Beglaubigung, Nutzung, Motiv, usw. die Briefmarke in unserem Hobby ersetzen bzw. ergänzen kann. Entweder sind diese zu nüchtern oder beliebig oder zu speziell um eine größere Menge an Interessenten anzusprechen.

    Das einzige was sowieso die breite Bevölkerung aktuell fast täglich erreicht sind halt Pakete bzw. das Versandwesen. Und hier ist ein attraktives Sammelgebiet nur schwerlich zu finden.

    Insofern wird imho die Philatelie immer noch eine gewaltigen Schrumpfungsprozess vor sich haben bis wir auf einem sehr geringen Niveau uns stabilisieren werden. Ich persönlich bin gespannt wo wir in 15-20 Jahren landen werden. Denn solange wird es sicher noch brauchen.

    Gruss,


    Coki

    Coki's kleine Philaseite :boese:

  • von Weimersbach
    neues Mitglied
    Beiträge
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    9. Februar
    • 12. Mai 2021 um 18:43
    • #24

    Insofern wird imho die Philatelie immer noch eine gewaltigen Schrumpfungsprozess vor sich haben bis wir auf einem sehr geringen Niveau uns stabilisieren werden. Ich persönlich bin gespannt wo wir in 15-20 Jahren landen werden. Denn solange wird es sicher noch brauchen.

    Gruss,

    Coki

    Das eine,oder andere Gebiet sicherlich,aber im großen und ganzen gesehen ist die Philatelie,meiner Meinung nach zumindest,UNTEN angekommen!!

    Alle "Alten" Sammler aus meiner Kindheit und Jugendzeit,und das waren sehr viele,sind schon den Weg alles irdischen gegangen-leider!

    Wenn ich noch mal richtig anfangen würde,dann nur "echt" gelaufene Briefstücke mit interessanten Marken.Das kann Klassik sein,aber ich finde auch Briefstücke mit den ersten BRD Marken ab 1949 sehr reizvoll !

    Ich könnte mir vorstellen das letzt genannte Briefstücke und echt gelaufen mit schönen Stempeln künftig viele Liebhaber finden könnten.

    Das wäre beispielsweise für "jüngere" Sammler-bzw.Einsteiger ein dekorativer Beginn auch im Zusammenhang mit der Stunde "null" der neuen Bundesrepublik!

    Mag jetzt weithergeholt sein,aber noch vor Jahren war die "Imkerei" als tot erklärt worden.Keine Jungen mehr,Altmännerhobby,... ! Und jetzt: überall junge Imker !

    Man weiß nie was alles so kommt!

  • Coki
    erfahrenes Mitglied
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    10. April 1975 (50)
    • 12. Mai 2021 um 22:30
    • #25

    Schwierig wo man die große Gruppe der Sammler festmachen würde, aber ich halte mich mal eher an der Bevölkerungspyramide und der Babyboomergeneration, den bis Anfang-Mitte der 80er (die letzten Babyboomer waren dann so zwischen 12 und 15 Jahre alt) war das Sammeln von Briefmarken noch sehr populär.

    Und hier sind noch viele Quicklebendig und geben auch noch gut (und viel) Geld aus und haben auch noch eine Jahre vor sich.


    Richtig ist, das die Generationen die die Vereine und Co. geprägt (aufgebaut) haben und dort sehr präsent waren, viele davon inzwischen von uns gegangen sind. Aber das war nicht die breite Masse meiner Beobachtung nach.

    Insofern sehe ich den Boden bei den Preisen, bei den Angeboten von Supportmaterial (siehe aktuell Hawid), usw. noch lange nicht angekommen. Noch ist der Markt der Nachfrager vorhanden, vorallem bei höherpreisigen oder ungewöhnlichen Material. Und auch der wird noch massiv einstürzen sobald diese Nachfrage wegbleibt.

    Davon unberührt kann es in bestimmten Bereichen immer gegenläufige bzw. vorweggenommene Trends geben (aktuell Klassik als positives Bsp und Bund Abosammlungen als negatives).

    Damit mich keiner missversteht. Ich will damit keinen Abgesang auf die Philatelie bringen. Ich bezweifel nur das sie jemals wieder im größeren Masstab sich revitalisieren lässt.

    Und für die Zukunft habe ich aktuell auch keine gute Ideen. Ich denke die Philatelie wird künftig noch viel enger mit anderen Sammelbereich mit historischen Bezug integriert werden müssen. Hier bietet natürlich das seit Jahren immer beliebter werdende Gebiet Heimatgeschichte oder auch viele Thematische Gebiete eine große Schnittmenge.


    Die Reduzierung auf gezackte Papierschnitzel wird auf die Dauer vielleicht nicht reichen um die Sammlerleidenschaft zu beleben.

    Gruss,


    Coki


    Ps: Nur mal so als Gedanken aus den Finger gesaugt.... ich will damit keinen vor dem Kopf stossen.

    Coki's kleine Philaseite :boese:

  • Nimrod
    Gast
    • 19. Mai 2021 um 18:19
    • #26

    Meine Sammlung schlummerte die letzten 10 Jahre und heuer hat´s mich wieder gepackt. Mein Eindruck war jedenfalls nicht, daß einem die Marken heutzutage hinterhergeschmissen werden. Bei dem was ich sammle (Europa Klassik) war schon ein gewisser Aufwand nötig, um einigermaßen passable Stücke zu einem akzeptablen Preis zu ersteigern.

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