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Hawaii 2 Cent Missionaries

  • phoenix
  • 16. April 2021 um 22:37
  • phoenix
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    • 16. April 2021 um 22:37
    • #1

    Hallo,

    nachdem ich mich seit einem Jahr etwas intensiver mit Hawaii beschäftige konnte ich endlich meine erste 2 Cent Missionarie erwerben ;).

    Die ist zwar ganz hübsch anzusehen aber dann doch ein Replik. Mich würde interessieren aus welcher Werkstatt die stammt. Könnte denke

    ich aus Europa sein. Hat jemand eventuell Informationen dazu.

    Gruß phoenix

  • Online
    kartenhai
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    • 17. April 2021 um 07:34
    • #2

    Schau mal in den nächsten Link rein. Da wird auch von so genannten "Grinells" gesprochen, wohl der Name des Fälschers (George Grinnell), und man wird da auch auf diverse Links aufmerksam gemacht, auch ein Buch soll es darüber geben:

    https://www.klassische-philatelie.ch/misc/misc_goodbadugly.html

    http://www.thestampcollector.net/grinnell.html

    Gruß kartenhai

  • drkohler
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    • 17. April 2021 um 08:25
    • #3

    Hier ist eine Uebersicht über die bekanntesten Fälscher, die sich auch in Hawaii austobten:

    https://www.pennypost.org/pdf/ForgersPresentation2018.pdf

    Hier noch ein Link zu den Grinnels, die auch einige Namen von bekannten und extrem verdächtigten Hawaii-Fälschern enthält:

    https://www.rfrajola.com/Grinnells/GrinnellMissionaries.pdf

    Einmal editiert, zuletzt von drkohler (17. April 2021 um 08:42)

  • Online
    kartenhai
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    • 17. April 2021 um 09:13
    • #4

    Hier noch was auf Deutsch:

    https://blog.delcampe.net/de/hawaii-miss…alitat-fuhrten/

    Gruß kartenhai

  • phoenix
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    • 17. April 2021 um 10:14
    • #5

    Hallo,

    danke für die Links. Ein paar davon hatte ich auch schon selbst gefunden. Grinells würde ich erst einmal ausschließen. Mit denen habe ich mich schon ein wenig beschäftigt und nichts gefunden. Ich dachte der recht augenscheinliche Fehler im e und n von Cents wäre schon mal jemanden untergekommen. Die Marke ist eigentlich auch eher ein Briefstück. Eventuell kann das mehr Aufschluss geben.

    Gruß phoenix

    Einmal editiert, zuletzt von phoenix (17. April 2021 um 10:37)

  • phoenix
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    • 22. April 2021 um 22:03
    • #6

    Hallo,

    ich habe jetzt mal ein wenig recherchiert aber bis jetzt noch nichts wirklich passendes gefunden. Hier mal ein Zwischenstand:

    De Sperati

    Unter diesem Verdächtigen findet man eher die Fälschungen der Hawaii Numerals. Missionaries wohl eher nicht.

    https://www.sperati.org/Hawaii/Hawaii.htm

    Senf (Gebrüder)

    Hawaii habe ich nicht gefunden. Die sogenannten Beigaben zum Illustrierten Briefmarken Journal tragen gewöhnlich FACSIMILE' oder 'FALSCH auf der Briefmarkenvorderseite. Also kein Treffer.

    Spiro

    Da wurden wohl eher die Hawaii Numerals und die Boston Engraved von Hawaii gefälscht, also Fehlanzeige.

    http://www.hawaiianstamps.com/bgforgery.html

    http://www.hawaiianstamps.com/nubroken.html

    Moens

    War ja eigentlich kein Fälscher (Herausgeber von Katalogen). Die Abbildungen aus den Katalogen wurden eher von Fälschern verwendet. In den frühen Katalogen konnte ich bis jetzt keine Vorlagen der Missionaries entdecken.

    Hussey

    Da habe ich eher US-Lokalpost oder Eigenkreationen finden können. Hawaii war nicht dabei.

    Scott

    Die 2 Cent Missionaries wurde gefälscht aber wohl nur Typ I und nicht Typ II wie auf dem Briefstück zu sehen. Also auch hier eine Sackgasse.

    http://www.hawaiianstamps.com/mi_current.html

    Taylor

    Da sehe ich eher Lokalpost und Transportmarken (USA). Hawaii ist da wohl Fehlanzeige.

    https://www.pennypost.org/farrell.asp

    Peter Winter

    Im Katalog ist nur die 13 Cent Missionaries vertreten.

    http://www.seymourfamily.com/billclaghorn/H…tamps/index.htm

    Fazit bis jetzt:

    Von der Ausführung der Marke auf meinem Briefstück könnte ich mir vorstellen das eine Nähe zu Peter Winter besteht. Im Katalog ist jedoch nichts zu finden. Im Gegensatz zur wirklich frisch aussehenden Marke finde ich jedoch das Briefstück dann doch eher ein wenig uninspiriert erstellt d.h. es lassen sich relativ schnell Unstimmigkeiten entdecken. Das könnte dann wiederum doch auf eine deutlich frühere Produktion als in den 1980-er Jahren hindeuten. Aber wie gesagt das ist erst einmal alles nur Spekulation.

    Gruß phoenix

    Einmal editiert, zuletzt von phoenix (22. April 2021 um 22:29)

  • phoenix 22. April 2021 um 22:05

    Hat den Titel des Themas von „Hawaii 2 Cent Missionarie“ zu „Hawaii 2 Cent Missionaries“ geändert.
  • drkohler
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    • 23. April 2021 um 10:22
    • #7

    Das Problem ist, keine aller 16 echten und den unzähligen Fälschungen haben auch nur im Ansatz diesen "Flecken" unter dem "e".

    Vielleicht kannst du mal bei Richard Frajolas Board deinen Scan einstellen oder als letzte Option das Ding von der APS prüfen lassen, vielleicht verrät das Attest dann mehr (im dümmsten Fall steht dann da aber nur dass es eine Fäschung ist).

  • phoenix
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    • 23. April 2021 um 21:03
    • #8

    Hallo,

    APS (American Philatelic Society) ist ein guter Hinweis gewesen. Jetzt habe ich da wenigstens eine kleine Spur entdeckt.

    Schön das man dort im Zertifikat Archiv schmöckern kann. Da habe ich doch tatsächlich eine Marke mit identischen Merkmalen entdecken können die sogar schon zweimal zur Prüfung vorgelegt wurde. Hier die Details der letzten Prüfung:

    Certificate Number: 200455

    Catalog Name: Scott

    Catalog Number: 1

    Condition:

    Opinion Date: 6/1/2012

    Final Opinion: a counterfeit.

    Gruß phoenix

  • drkohler
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    • 24. April 2021 um 08:49
    • #9

    Ich würde auf jeden Fall mal mit der APS in Kontakt treten. Ich hatte an der NY 2016 Ausstellung ein gefälschtes Rollenpaar dabei und die Leute sind immer froh interessante Fälschungen in ihre Referenzsammlung aufzunehmen. Vielleicht wissen sie ja mehr über deine Version

    .Missionaries zu fälschen ist schon ziemlich dreist/naiv, weil diese Ausgaben speziell auch wegen den Grinnels auf hundert und zurück untersucht sind.

  • phoenix
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    • 24. April 2021 um 21:09
    • #10

    Hallo,

    drkohler

    vielen Dank für den Hinweis mit der APS. Ich werde mal Kontakt aufnehmen. Vielleicht können die mir ja weiterhelfen.

    Fürs erste kann ich ja mal versuchen die für mich ersichtlichen Fehler des Briefstückes aufzuzählen.

    1. Es wurde ein Postage Paid Stempel von HONOLULU in schwarzer Farbe abgeschlagen. Der Stempel sollte eigentlich in roter Farbe sein.

    2. Die Marke ist mit einem schwarzen runden Balkenstempel (8 Balken) abgeschlagen. Der sollte eigentlich nur 7 Balken haben.

    3. Das Gesamtporto für den Brief müsste nach meinen Recherchen 17 Cent betragen (Rate Collect to United States). Diese Rate setzt sich folgendermaßen zusammen:

    - Porto Post Hawaii 5 Cent

    - Porto US Post 10 Cent

    - Schiffsgebühr 2 Cent

    Die Nachgebühr wurde mit der handschriftlichen blauen 15 (15 Cent?) auch richtig aufgeführt. Laut des roten PAID - Stempel wurden jedoch nur 10 Cent bezahlt. Fehlen also 5 Cent.

    4. Die Adresse ist dem sogenannten Dawson-Brief nachempfunden doch statt Dawson heißt der Empfänger Danzon.

    5. Auf der Rückseite des Briefstückes wurde im Gegensatz zur Vorderseite in Sütterlin geschrieben. das sieht für mich so aus als wenn da eine alte Rechnung oder ein Briefteil für die Fälschung benutzt worden.

    Wenn jemand noch einen Fehler entdeckt evtl. auch in meiner Aufstellung dann würde ich mich über Feedback freuen.

    Gruß phoenix

  • phoenix
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    • 17. Juli 2021 um 10:37
    • #11

    Hallo,

    nachdem die Kontaktaufnahme mit der APS nicht geklappt hat habe ich jetzt trotzdem einen Durchbruch bei der Bestimmung der Ausgabe erzielt.

    Derzeit wird eine identische Marke bei ebay zum Verkauf angeboten, als Winter Fälschung. Ich habe dann beim Verkäufer angefragt ob er eine Quelle für diese Angabe (Winter Fälschung) hat. Freundlicherweise wurde ich auf Peter Winter's Memoiren hingewiesen die im Philaforum

    schon einmal Thema waren:

    Beitrag

    Peter Winter`s Memoiren

    Peter Winter, einer der bekanntesten Briefmarken-Fälscher und ehemaliger Opernsänger, der seit vielen Jahren in die warme Karibik ausgewandert ist und dort sein Leben genießt, das wohl seine zahlreichen Fälschungen erst ermöglicht haben, geht wohl langsam das Geld aus, Hartz IV gibt es nicht in der Karibik, und so hat er sich entschlossen, ein eBook herauszugeben, das seine Memoiren aus der Philatelie und der Opernwelt enthält. Es kostet nur 4,99 EUR bei Amazon , weniger als eine Fälschung…
    kartenhai
    26. Februar 2018 um 15:14

    Im eBook bin ich dann auch tatsächlich fündig geworden. Eine Abbildung zeigt eindeutig die Marke auf meinem Briefstück.

    Die Fehler auf dem Briefstück sind durch den Fälscher bewusst eingebaut worden. Somit steht für mich damit fest das es sich

    um eine Winter Fälschung handelt.

    Gruß phoenix

  • phoenix
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    • 10. April 2022 um 19:46
    • #12

    Hallo,

    es ist zwar schon etwas her das ich das Geheimnis um das Briefstück gelüftet habe. Um das ganze ordentlich abzuschließen möchte ich jedoch zeigen wie das gute Stück jetzt in der Sammlung präsentiert wird. Natürlich auch deutlich als Fälschung gekennzeichnet!

    Gruß phoenix

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