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Portorichtige Mehrfachfrankaturen Deutschland

  • Christoph 1
  • 19. Januar 2021 um 18:20
  • Christoph 1
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    • 13. Februar 2021 um 17:44
    • #61

    Hallo zusammen,

    heute mal wieder zwei Belege mit Dauerserien:

    Der obere ist ein Ortsbrief innerhalb Berlins gelaufen im Januar 1982. Das Porto von 50 Pfennig wurde mit 5 Exemplaren der Mi-Nr. 495 (Industrie & Technik- Dauerserie, 10 Pf.) beglichen. Ein am gleichen Tag innerhalb einer anderen deutschen Stadt versendeter Brief hätte übrigens 80 Pfennig gekostet. Die Sonderregelung "Ortsbrief" gab es zu diesem Zeitpunkt nur noch in Berlin. Und sie galt tatsächlich auch zwischen West- und Ost-Berlin.

    Der zweite Beleg ist eine Ansichtskarte der Benediktinerabtei Ottobeuren in Bayern, gelaufen im Juli 1974 von Nesselwang nach Berlin. Der Absender hat einen sehr geistreichen Text verfasst an Verwandte, Freunde oder Nachbarn in Berlin... Und er hatte offensichtlich gut vorgesorgt und sich Briefmarken von zu hause mitgebracht. So lässt sich die Berlin-Frankatur erklären: Verwendet wurden zwei Exemplare der Mi-Nr. 404a (vermutlich Rollenmarken). Damit wurde das Porto für eine Postkarte im Fernverkehr abgedeckt, das wenige Tage vor Versand der Karte von 30 auf 40 Pfennig erhöht worden war.

    Viele Grüße

    Christoph

  • Simon124
    aktives Mitglied
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    • 17. Februar 2021 um 17:07
    • #62

    Hallo zusammen,

    hier ein Einschreiben aus Hamburg vom 23.09.1999. Das Porto setzt sich zusammen aus Brief bis 500g (300pf) und Übergabeeinschreiben (400pf).

    Freigemacht mit 7x Michelnummer 1910. Diese war zum Zeitpunkt der Ausgabe für Briefe bis 20g geeignet. Ab dem 1.9.97 konnte man sie dann für Postkarten nutzen.

    Gruß

    Simon

  • Schildescher
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    • 17. Februar 2021 um 17:31
    • #63

    Da sind ja Absender und Adressat bekannt. :thumbup:

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • Christoph 1
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    • 19. Februar 2021 um 21:38
    • #64

    Guten abend,

    heute zeige ich wieder zwei schöne MeF-Einschreiben - leider nur Fensterumschläge, was ich persönlich immer etwas schade finde. Denn hier kann man die Empfänger-Destination nicht mehr nachvollziehen, wovon ja manchmal auch die Portorichtigkeit abhängt...


    Der obere Beleg ist am 1.7.1985 in Harpstedt bei Oldenburg aufgegeben worden. Frankiert wurde 4x die Mi-Nr. 1251 (70 Pfennig), die zwei Monate zuvor neu an die Postschalter gekommen war. Die 2,80 DM als Porto lassen auf einen Standard-Einschreibebrief innerhalb Deutschlands schließen.

    Der zweite Beleg vom 5.6.1992 wurde in Schwerin aufgegeben. Es handelt sich um einen Standardbrief (1 DM) als Einschreiben (2,50 DM) mit Rückschein (nochmal 2,50 DM). Die 6 DM wurden mit 2x Mi-Nr. 1433 aus der Serie "Frauen der Deutschen Geschichte" abgegolten. Verwendet wurde hier noch ein Poststempel aus DDR-Zeiten. Diese Stempelgeräte waren noch bis 30.6.1993 im Einsatz.

    Viele Grüße

    Christoph

  • Online
    rama
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    1. April
    • 19. Februar 2021 um 22:23
    • #65

    #64

    Hallo Christoph

    Ergänzung zu dem Brief aus Schwerin

    alte vierstellige Postleitzahl - der Absender schreibt das O vor die PLZ im neuen R-zettel ist das jedoch nicht erfolgt, da die PLZ 2780 im Westen nicht vergeben war.

    Gruß

    rama

    viele Grüße

    rama

  • Simon124
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    • 24. Februar 2021 um 07:40
    • #66

    Hallo zusammen,

    heute mal eine Drucksache aus dem Breisgau in die Schweiz. Gelaufen am 9.4.87, der Ersttag der Michelnummer 1317, die hier 4x verklebt wurde. Insbesondere war die Marke für Postkarten ins Ausland gedacht. Hier portorichtig frankiert für eine Drucksache ins Ausland bis 500g. Durch die Bezeichnung Drucksache wurden 550pf gegenüber eines herkömmlichen Auslandbriefes bis 500g gespart.

    Gruß

    Simon

    Einmal editiert, zuletzt von Simon124 (24. Februar 2021 um 08:14)

  • Christoph 1
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    • 25. Februar 2021 um 20:48
    • #67

    Guten abend,

    von mir heute auch ein "Vierer mit Zuschlag". Diesmal die Mi-Nr. 1238 (Sportmarke von 1985) auf einem Brief von 1992 (nur eine Portoperiode nach dem Ausgabetag). Mit 3,20 DM wurde hier ein Brief der vierten Gewichtsstufe (100-250g) frankiert. Sauber gestempelt ist er auch noch. Was will man mehr?

    Viele Grüße

    Christoph

  • Goldregen
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    • 21. März 2021 um 22:18
    • #68

    2 Eilbriefe mit Mehrfachfrankatur aus dem Freimarkensatz "Heuss Medaillon":

    8mal MiNr. 303 (portorichtig 80Pf)

    Der Brief begann seine Reise am 10.9.60 in Stade und erreichte mit der Bahnpost am 11.9.60 sein Ziel in Düsseldorf.

    4mal MiNr. 304 (80Pf)

    Diesmal von Leipheim (28.9.60) mit Bahnpost am selben Tag nach Düsseldorf - das nenne ich schnell!

    Die schwarzen Zahlenstempel auf den Rückseiten der Briefe sind Durchgangs-Bestätigungsstempel der Bahn.

    Zu den violetten Zahlenstempeln könnt ihr mir bestimmt etwas sagen?

  • Christoph 1
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    • 21. März 2021 um 22:27
    • #69

    Hallo Peter,

    schön, dass Du das Thema am Laufen hältst, danke! Ich habe auch noch ein bisschen Futter, komme aber zur Zeit nicht so richtig dazu...

    Deine beiden Briefe stammen offenbar von einem Reisenden im Flugdienst, vermutlich militärisch. Die Absenderangaben Stade-Süd, Block 18 und Leipheim Fliegerhorst deuten darauf hin. Er hat dann jeweils eilig irgendwelche Botschaften an seine Familie nach Düsseldorf gesendet.

    Die blauen Zahlenstempel rückseitig könnten Briefträgerstempel des Eilboten in Düsseldorf sein, bin aber nicht ganz sicher.

    Viele Grüße

    Christoph

  • Schimmel
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    • 24. März 2021 um 19:34
    • #70

    Mal was aus der Eurozeit. Ich freue mich, wenn diejenigen, welche sich mit Philatelie als Gelderwerb beschäftigen, auch naßklebende Briefmarken zur Frankatur benutzen, kommt leider selten vor.

    Ein Viererblock der Nummer 2933 von 2012 mit Rollstempel 13.-5.13 21 BZ 85 UB ar (?) , leider auch mit Transportschaden.

    Schimmel

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    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
    momentan im teilweisen Ruhezustand...

  • Christoph 1
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    • 24. März 2021 um 21:07
    • #71

    Hallo Schimmel,

    bist Du sicher mit dem Jahr 2012? Ich hätte jetzt anhand des Stempels auf 2013 getippt... ?

    Aber 2013 würde es mit dem Porto für einen Maxibrief (2,20 €) nicht mehr hinhauen, denn der wurde ab 1.1.2013 auf 2,40 € erhöht.

    Der Stempel aus dem BZ 85 hat in meiner Optik auch ar als UB, aber vermutlich ist es der seinerzeit häufig verwendete mit UB er.

    Viele Grüße

    Christoph

  • Heliklaus
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    • 24. März 2021 um 21:13
    • #72
    Zitat von Christoph 1

    Hallo Schimmel,

    bist Du sicher mit dem Jahr 2012? Ich hätte jetzt anhand des Stempels auf 2013 getippt... ?

    Viele Grüße

    Christoph

    Hi Christoph,

    sie hat recht, die Mi.2933 ist von 2012 und Stempel ist auch richtig angegeben.

    Gruß, Klaus

  • Schimmel
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    • 25. März 2021 um 08:21
    • #73

    Aber dann paßt das Porto nicht mehr...hmm, und ich dachte ich hätte alles kontrolliert. Und das von dem Absender! Ob der Stempel falsch eingestellt war, läßt sich leider nicht mehr nachvollziehen, auch wenn es meine eigene Post war.

    Soll er dann hier wieder raus, dann paßt er ja nicht rein?

    Schimmel

    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
    momentan im teilweisen Ruhezustand...

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    rama
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    • 25. März 2021 um 19:43
    • #74

    Berlin Mi. Nr. 202

    portogerecht Ortseinschreiben vom 18.2.1964 mit altem R-Zettel (Amtskennzahl)


    10 Pfg Briefgebühr und 50 Pfg Einschreibgebühr

    viele Grüße

    rama

  • Jean Philippe
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    • 25. März 2021 um 21:13
    • #75

    Für Berlin gibt es eigentlich auch ein eigenes Unterforum. Aber warum muss dieser Thread auch unter BRD stehen, wenn man portogerechte Mehrfachfrankaturen aus aller Welt zeigen will ? Die alten englischen waren durchaus sehenswert.

    Gruss,

    Jean Philippe

  • Christoph 1
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    • 25. März 2021 um 21:25
    • #76
    Zitat von Jean Philippe

    Für Berlin gibt es eigentlich auch ein eigenes Unterforum. Aber warum muss dieser Thread auch unter BRD stehen, wenn man portogerechte Mehrfachfrankaturen aus aller Welt zeigen will ? Die alten englischen waren durchaus sehenswert.

    Für alle später hier Lesenden zur Erklärung: Es wurden heute in diesem Thema einige englische alte Belege mit seltenen Mehrfachfrankaturen gezeigt - dann jedoch wieder gelöscht, weil das Thema im Forum unter dem Oberbegriff "Bundesrepublik" einsortiert ist und die gezeigten Belege deshalb von einigen Mitgliedern als nicht passend angesehen wurden..

    Die Frage "Berlin ja/nein in diesem Thema" wurde bereits in den Beiträgen #7 und #9 geklärt. In späteren Beiträgen kamen dann auch noch ein paar Belege aus anderen deutschen Sammelgebieten dazu. Ich fand das (als Ersteller des Themas) nicht so tragisch. Ich kann ja auch nichts für die Forums-Struktur, die eben nach örtlichen Sammelgebieten und nicht nach Themen gegliedert ist. Ein passendes Thema, um Mehrfachfrankaturen aus aller Welt zu zeigen, lässt sich in dieser vorgegebenen Forums-Struktur leider nicht integrieren. Und eigentlich halte es auch nicht für sonderlich sinnvoll, für jedes Nischenthema ein eigenes Thema aufzumachen, also bspw. Mehrfachfrankaturen Deutsches Reich, Mehrfachfrankaturen Berlin, Mehrfachfrankaturen sowjetische Zone..... etc..... Das wäre doch sehr anstrengend, oder?

    Ich würde mich ebenfalls freuen, wenn die gelöschten englischen Belege in einem passenden Thema, wie auch immer, wieder auftauchen.

    Viele Grüße

    Christoph

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    rama
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    • 25. März 2021 um 21:38
    • #77

    Berlin Mi. Nr 191

    schöne portogerechte 5fach Frankatur als Ersttagsbrief vom 27.5.1960


    2 Gewichtsstufe bis 50 gr. 40 Pfg

    Einschreiben 50 Pfg

    Luftpostzuschlag je 20 gr 5 Pfg = 10 Pfg

    viele Grüße

    rama

  • Christoph 1
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    • 2. April 2021 um 16:10
    • #78

    Hallo zusammen,

    heute mal wieder zwei Belege mit eher seltenen Portostufen und Mehrfachfrankaturen. Diesmal beide zusätzlich auch noch mit Formnummer.

    Hier sendete der Briefmarkenalbum-Hersteller SAFE im März 1990 eine Werbung an einen Händler in Bielefeld. Zur Frankatur verwendet wurde ein Paar der Mi-Nr. 1383 aus dem Wohlfahrtssatz von 1988. Versendet als Drucksache der zweiten Gewichtsstufe (bis 50g) für portorichtige 100 Pfennig.

    Auch der zweite heute gezeigte Beleg hat philatelistischen Ursprung. Der Landesverband der Briefmarkensammler des Saarlandes versendete im März 1991 eine Broschüre als Büchersendung nach Trier. Frankiert mit einem Dreierstreifen der Mi-Nr. 1388 ergeben sich 60 Pfennig Porto (Büchersendung erster Gewichtsstufe).

    Viele Grüße und frohe Ostern

    Christoph

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    4.793
    • 6. August 2021 um 17:25
    • #79

    Hallo zusammen,

    hier mal wieder ein Beleg für diese Rubrik.

    Brief der höchsten Gewichtsstufe (bis 1 Kilo Gewicht) vom Februar 1999.

    Das zu entrichtende Porto von 4,40 DM wurde zusammengestellt durch 4x Mi-Nr. 2008 aus dem Jahr 1998.

    Der Brief wurde innerhalb der Stadt Trier versendet. Von der Absenderadresse "An der Hospitalmühle 4" bis zur Empfängeradresse "Bahnhofstr. 24" sind es nur ca. 1500 Meter Fußweg. Dafür sind 4,40 DM ein recht stolzer Preis gewesen...

    Leider ist bei diesem Beleg die Frankatur beschädigt.

    Viele Grüße

    Christoph

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    • 22. September 2021 um 21:30
    • #80

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich mal wieder einen Beleg aus dem echten Bedarf.

    Es ist ja bekannt, dass die Wohlfahrtsverbände (z.B. AWO, Caritas, Diakonisches Werk) die Zuschlagmarken für die Wohlfahrtspflege für den Postpreis erwerben konnten (logisch, denn sie waren ja die Empfänger der Zuschläge)... Deshalb sind auf der Ausgangspost solcher Einrichtungen eigentlich immer Zuschlagmarken zu finden.

    So auch hier:

    Brief (Großformat) vom Juli 1995, gelaufen von Kassel nach Wolfhagen. Gewichtsstufe 3 (bis 500g) portorichtig mit 3 DM freigemacht. Verwendet wurde ein Kleinbogenteil der 1994er-Wohlfahrtsmarke zu 100 + 50 Pfg. (Mi-Nr. 1759)

    Entwertet mit einem Handrollstempel des Briefzentrums 34.

    Viele Grüße

    Christoph

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