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Bogenformen der Freimarken: Berliner Bär und Eiche

  • labarnas
  • 30. April 2018 um 11:06
  • labarnas
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    3.835
    • 30. April 2018 um 11:06
    • #1

    Im Michel-Spezial steht, dass bei den Plattenfehlern in Klammern in Buchstaben A bis D das Vorkommen auf den vier Bögen des Druckbogens und die römischen Ziffern die Auflage bezeichnen. Im Schantl-PF-Katalog werden die Bezeichnungen ebenso verwendet. Also bei der 1 A I steht im Michel (Feld 15; C). Im Schantl wird gleiches vermerkt: Feld 15 Bogen C.

    Meine Frage zuerst: Wer kann mir erklären, wie sich die Bögen unterscheiden? Das was ich an Bildern gefunden habe, wird als D Bogen bezeichnet. Es ist nur der untere Rand durchgezähnt.

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • labarnas
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    3.835
    • 1. August 2021 um 10:33
    • #2

    Habe dieses Thema mal ausgebuddelt. Es ist für diejenigen, die über Bogenteile oder komplette Bögen verfügen ein wichtiges Thema. Mich hat die Frage hierzu letztlich zur Mitgliedschaft bei der ARGE SBZ und zur Berliner Fachgruppe gebracht.

    Die eigentliche Sache zuerst: Es gibt bei der SBZ nach meinem Wissen, abgesehen von dem Eintrag zur Druckerei in M-VP, keine Beschriftungen bei den Bögen. Also keine HAN, keine Drucknummer, keine Druckerei, auch keine Angaben zur Auflage oder zum Schalterbogentyp. Das ist verwunderlich. Denn bei der Bizone oder der französischen Zone wurde das anders gehandhabt. Auch später in der DDR gab es kein Druckerzeugnis, selbst die Eintrittskarte nicht, ohne Druckgenehmigungsnummer. Ob es hier ein zentrales Dokument der SMAD für die Ausgaben, die bis Oktober 1946 gültig waren, gab, weiß ich nicht. Es wäre aber möglich.

    Leider wird bei den Freimarken Berliner Bär und Eiche der Bogentyp über den Plattenfehler bestimmt. Das Passerkreuz kann bei der 5-Pfg.-Marke verwendet werden. Dazu habe ich einen Beitrag im Rundbrief der ARGE SBZ geschrieben.

    Will mal schauen, was man hier einfügen kann, damit der Schalterbogen bestimmt werden kann.

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 10:46
    • #3

    Beginnen möchte ich mit der Michel-Nummer 1 AA bzw. 1 AB.

    Alle Schalterbogentypen haben die Besonderheit, dass über alle Auflagen, alle Papier- und Gummierungsvarianten jeweils nur ein Plattenfehler für die Bestimmung ausreicht.

    Schalterbogen A - F72 - 1 A XX

    • zwei weiße Punkte über dem »ER« von BERLIN
    • Auflagen I - III
    • der Plattenfehler kommt bei den Perforationsarten AA, AB vor, aber nicht bei B

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 10:49
    • #4

    Schalterbogen B - F90 - 1 A XII und 1 B XII

    • »O« in POST oben offen
    • Auflagen I - III
      der Plattenfehler kommt bei allen Perforationsarten AA, AB und B vor
    • es gibt einen zusätzlichen Primärfehler

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 10:53
    • #5

    Schalterbogen C - F98 - 1 A XV

    • rechter Wertziffernrahmen rechts neben »5« gebrochen
    • Auflagen I - III
    • der Plattenfehler kommt bei den Perforationsarten AA, AB vor, aber nicht bei B

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  • labarnas
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    3.835
    • 1. August 2021 um 10:56
    • #6

    Schalterbogen D - F86 - 1 A XXI

    • Bärenzunge und Gitter beschädigt und retuschiert
    • Auflagen I - III (II und III lassen sich derzeit nicht unterscheiden)
    • der Plattenfehler kommt bei den Perforationsarten AA, AB vor, aber nicht bei B

    Edit: Bild ausgetauscht

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    Einmal editiert, zuletzt von labarnas (1. August 2021 um 13:51)

  • abrixas
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    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    22. Februar 1949 (76)
    • 1. August 2021 um 11:00
    • #7

    Das erinnert mich spontan an caputo !

    Als ich ihn in seinem Gasthof aufsuchte, (Mein Eindruck: Sehr Positiv!) zeigte er mir stolz seine Bogensammlung.

    Ich persönlich bevorzuge luxusgestempelte Einzelexemplare!

    Aber echte Philatelisten sind für jede Vorlage offen!

    Oder? 8)8)8)

    Learn to laugh abut your problems - everybody else does!

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
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    3.758
    • 1. August 2021 um 11:40
    • #8

    Hallo labarnas ,

    Vielen Dank für die Information. Sie hilft mir und andere Bärenmarkensammler sehr zur Einteilung von Einzel Arten zu den entsprechenden Bögen.

    Bitte mehr zu den verschiedenen Bogenarten und deren Unterteilungen / Unterscheidungen.

    :thumbup::dankeschoen:

    Gruß, Klaus

  • Heliklaus
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    3.758
    • 1. August 2021 um 12:36
    • #9
    Zitat von labarnas

    Schalterbogen D - F86 - 1 A XXI

    [Blockierte Grafik: https://www.philaforum.com/attachment/370207-f98-c-bg-lbs-jpg/]

    • Bärenzunge und Gitter beschädigt und retuschiert
    • Auflagen I - III (II und III lassen sich derzeit nicht unterscheiden)
    • der Plattenfehler kommt bei den Perforationsarten AA, AB vor, aber nicht bei B

    Ist da aus versehen das falsche Bild eingefügt, weil identisch mit Beitrag #5 ? ;)

    Gruß, Klaus

  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 13:52
    • #10
    Zitat von abrixas

    Das erinnert mich spontan an caputo !

    Als ich ihn in seinem Gasthof aufsuchte, (Mein Eindruck: Sehr Positiv!) zeigte er mir stolz seine Bogensammlung.

    Ich persönlich bevorzuge luxusgestempelte Einzelexemplare!

    Aber echte Philatelisten sind für jede Vorlage offen!

    Oder? 8)8)8)

    Habe jetzt mal zusammengezählt. Macht man ja sehr selten. Und die Tabellen sind zum Teil auch schon fast ein Jahr alt. In meinem Eigentum habe ich 454 Schalterbögen der Berliner Bärenmarken. Gesehen bzw. digitalisiert sind es mehr.

    Und Forschung geht leider mit Einzelmarken so nicht. Die Stempel auf dem Beleg sind eher etwas für ein Album zur Illustration und ebenso ein riesiges Thema, wenn man z. B. nur Stempel verwenden will, die nicht aus Berlin und Brandenburg stammen.

    Zitat von Heliklaus

    Hallo labarnas ,

    Vielen Dank für die Information. Sie hilft mir und andere Bärenmarkensammler sehr zur Einteilung von Einzel Arten zu den entsprechenden Bögen.

    Bitte mehr zu den verschiedenen Bogenarten und deren Unterteilungen / Unterscheidungen.

    :thumbup::dankeschoen:

    Danke :) muss schauen wie es wird. Werde es auf jeden Fall bei den Tertiärfehlern machen, wenn es welche gibt.

    Und danke für den Hinweis. :thumbup: Hatte die Gestaltung kopiert und dabei das Bild vergessen. Ist jetzt richtig.

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 15:20
    • #11

    Die Michel-Nummer 2 A "Bär mit Spaten" ist nicht mehr so einfach, wie die 5 Pfennig. Aber es gibt zumindest für jeden Bogentyp einen Tertiärfehler. Also einen Plattenfehler, der in allen drei Auflagen und bei allen Papierarten bzw. Gummierungsarten vorkommt. Die "Übersetzung" von einfarbigen Abbildungen in echte Bilder stammt aus der Quelle von JUNCK, R. u. KREBS, H. (1993): Handbuch Die Berliner Bärenmarken, München (ARGE SBZ/OPD-Ausgaben 1945/46 e. V.)

    2 A • Schalterbogen A - F24

    • Farbstrich oben im Bogen der Wertziffer
    • Trennungsart K 14
    • Auflage I - III

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 15:24
    • #12

    2 A • Schalterbogen B - F61 - 2 A III

    • Plattenfehler nach Michel-Spezial
    • Farbfleck in der Mitte des Spatenstiels
    • Trennungsart K 14
    • Auflage I - III

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 15:25
    • #13

    2 A • Schalterbogen C - F60

    • Punkt im rechten Bogen des »R« von BERLIN
    • Trennungsart K 14
    • Auflage I - III

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 15:28
    • #14

    2 A • Schalterbogen D - F13

    • »R« von BERLIN links oben abgeschrägt
    • Trennungsart K 14
    • Auflage I - III

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 16:14
    • #15

    Die Michel-Nummer 3 A ist schwierig. Es gibt keine Tertiärfehler, die über alle Auflagen gehen. Es gibt Tertiärfehler für jede Auflage. Das selbst ist schon ein nicht sachgerechter Begriff. Denn es ist eigentlich ein Sekundärfehler, der nur in der I., II. oder III. Auflage vorkommt.

    Werde deshalb, weil es im Michel-Spezial bis auf einen Bogentyp entsprechende Plattenfehler gibt, direkt den Bogen zur Auflage vorstellen.

    Charakteristisch für die I.-Auflage ist, dass nach Junck das Papier »u« nur hier vor kommt. Wer also eine lose Marke mit ux oder uy hat, braucht nach Plattenfehlern der II. oder III. Ausgabe nicht suchen. Die Papierform »v« kommt in allen Ausgaben vor.

    Ein nicht durchgezähnter Oberrand kann nur Ausgabe I oder II sein. Ein durchgezähnter Oberrand ist II oder III. Die Ausgabe III gibt es nur mit durchgezähnten Oberrand.

    Noch eine Anmerkung: Habe zum Glück digital einen vollständigen Bogensatz von der 8 Pfennig. Aber es wird aufgrund der Vorgehensweise ein wenig Zeit brauchen, bis hier alle Bilder dabei sind.

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 16:19
    • #16

    3 A • Schalterbogen A - Auflage I - F1 - 3 A XIII

    • großer Fleck rechts in und neben linker »8«
    • Trennungsart K14
    • es gibt einen zusätzlichen Primärfehler
    • zwei Teilauflagen bei AI

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 16:22
    • #17

    3 A • Schalterbogen A - Auflage II - F95 - 3 A XII

    • großer Fleck im Abstrich des »D« in »STADT«
    • Trennungsart K14
    • zwei Teilauflagen bei AII

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  • labarnas
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    • 1. August 2021 um 16:27
    • #18

    3 A • Schalterbogen A - Auflage III - F8 - 3 A IX | 3 B IX

    • Farbfleck im Netz am rechten Oberschenkel (Bär mit Schwanz)
    • Trennungsarten K14 [A] und zickzackförmig durchstochen [B]
    • zwei Teilauflagen bei 3 A AIII

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  • labarnas
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    • 2. August 2021 um 09:52
    • #19

    Dann zum Schalterbogentyp »B« der 8 Pfg.-Marke

    Bei BI F9 werden im Michel-Spezial zwei Teilfehler beschrieben. Es gibt auf dem Bogenfeld wesentlich größere Fehler, wie einen Strich zwischen den Beinen des Bären. Aber es ist eben so. Deshalb hier zwei Bilder.

    3 A • Schalterbogen B - Auflage I - F9 - 3 A IV | 3 B IV

    Farbfleck in linker weißer Rahmenlinie

    sowie »B« mit weißem Punkt

    • Trennungsarten K14 [A] und zickzackförmig durchstochen [B]
    • zwei Teilauflagen bei 3 A BI

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  • labarnas
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    • 2. August 2021 um 09:54
    • #20

    3 A • Schalterbogen B - Auflage II - F58 - 3 A I

    • weißer Kreis mit Punkt am Wappenrahmen rechts vom Bärenrücken
    • Trennungsart K14
    • zwei Teilauflagen bei BII

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