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Plattenfehler und Ähnliches in US-Katalogen

  • stamperix
  • 18. Mai 2017 um 14:42
  • stamperix
    neues Mitglied
    Beiträge
    2
    • 18. Mai 2017 um 14:42
    • #1

    Hallo liebes Forum,

    ich bin noch kein langjähriger Sammler, interessiere mich aber seit einiger Zeit für US-Marken. Ich habe neben dem Michel USA Spezial auch den Scott Specialized. Was mir im Gegensatz zum Michel Deutschland Spezial und generell der "Sammellandschaft" in D auffällt, ist, dass es große Unterschiede bei Druckbesonderheiten gibt. Im Michel Deutschland Spezial gibt es ja je Marke oft zahlreiche Plattenfehler oder andere Besonderheiten. Vor allem bei den Marken vor 1950 nehmen diese einen großen Raum ein. Für US-Marken gibt es diese Fehlerlisten weder im Michel noch im Scott. Im Scott gibt es nur für die allerersten Anfangsjahre einige Druckbesonderheiten, später, also schon ab 1900, eigentlich fast gar nicht mehr.

    Nun ist es ja aber so, dass es diese Druckbesonderheiten (Plattenfehler, Plate scratches, Double transfers, Reentries etc.) auch in den USA durchaus gibt. Es gibt ja sogar ein ganzes Buch (von French) dazu. Aber dieses ist ohne jede Wertangabe. Und im Scott tauchen die Besonderheiten entweder gar nicht auf, oder auch ohne Wertangabe oder nur ganz selten mal mit Wertangabe. Ich kann also gar nicht einschätzen, ob ein gefundener "Fehler" selten ist.

    Was ich mich also frage: Warum sind all die Fehler nicht im Scott oder im Michel erwähnt? Sind sie:
    a) so häufig oder
    b) so wenig nachgefragt,
    dass es keinen Markt dafür gibt?

    Warum wurden also die nachgewiesenen Fehler (nicht Druckzufälligkeiten!) aus dem French-Buch nicht in häufigerer Form in Scott und Michel übernommen worden?

    Gruß
    stamperix

  • drkohler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    15. Dezember 1957 (68)
    • 18. Mai 2017 um 19:58
    • #2

    Erstmal musst du wissen, dass der Scott Specialised eine "Seitenzahlbegrenzung" hat. Das heisst, das Ding darf nicht dicker als xyz Seiten sein. Wenn was Neues dazukommt, muss was Altes weichen... Wir Markenheftchensammler sind seit Jahren im Krieg mit Scott wegen des Umfangs und des Art der Darstellung dieses Gebietes. Scott listet gob geschätzt ca 5% der sammelwürdigen Varianten (was immer das jetzt heissen mag) der MH. Eine Abart in den Katalog zu bringen ist Herkulesarbeit und scheitert fast immer am "nimmt zuviel Platz weg" Argument.

    Dann ist es einfach so, dass US Marken in riesiger Anzahl gedruckt wurden und die Qualität war/ist nicht (mehr) unbedingt grossartig. Da kommt es bei jeder Ausgabe zu dutzenden von Kratzern, Druckabweichungen und sonstigen Abarten. Alleine der $2 Neudruck der Inverted Jenny besteht im Wesentlichen aus Abarten, weil die Druckqualität so mies war. Die Manpower bei Scott ist auch gar nicht (mehr) vorhanden, um all den Sachen nach zu gehen.

    Wenn bei Scott ein Strich statt ein Preis angegeben ist, heisst das einfach, dass zuwenig Marktinformation vorhanden ist (es bedeutet nicht unbedingt, das die Marke selten und teuer ist).

    Der Markt für solche Sachen beschränkt sich im Wesentlichen auf Sammler, die sich auf eine bestimmte Ausgabe "eingeschossen" haben, Generalisten dürfte es nicht geben (ich habe auf jeden Fall noch keinen getroffen). Da Buch von French kenne ich z.B. auch nicht und kann mich nicht erinnern, es irgendwo gesehen zu haben an einer Börse.

  • stamperix
    neues Mitglied
    Beiträge
    2
    • 18. Mai 2017 um 20:17
    • #3

    Hallo und herzlichen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort. Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich nur auf den Bereich der Anfangsjahre bis 1930er konzentriert bin. Die neueren Abarten, teils aufgrund schlechter Druckbedingungen, sind für mich daher nicht relevant. Aber eben bei älteren Marken (siehe Michel Deutschland Spezial) gibt es ja durchaus auch viele Abarten. Das Buch von French scheint hier wohl das Standardwerk, auf das immer verwiesen wird. Allerdings ist es hier schwer zu bekommen und außerdem enthält es eben auch keinerlei Wertangaben.

    Es gibt im Scott einige Abarten wie Double Transfers, die z.T. nur 12 USD, teilweise 300 USD im Wert sind. Es scheint also seitens Scott nicht so zu sein, dass man nur die teuren Abarten übernimmt. Ein Konzept dahinter kann ich nicht erkennen. Daher hier meine Frage. Oder vielleicht hat jemand die letzten Jahre die US-Auktionen beobachtet, ob dort viele Abarten und zu welchem Preis verkauft wurden? Das Archiv bei Siegel ist einfach zu groß, um sich darin zurechtzufinden.

    Ist es also einfach so, dass die Abarten, Plattenfehler etc. in den USA einfach nicht den hohen Sammler-Stellenwert haben wie in Deutschland?

    Und. Es gibt also kein Buch, das sich mit Abarten befasst und diese (von mir aus auch Schlaglichter) bewertet?

    Sorry, noch eine Frage :): Kann man denn davon ausgehen, dass wenigstens die besonders seltenen Abarten dann in jedem Fall in den Scott kommen?

  • drkohler
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    15. Dezember 1957 (68)
    • 19. Mai 2017 um 13:57
    • #4

    Was für Dich vielleicht am Nächsten kommt ist der EFO Collectors's Club mit seinen Auktionen (für Mitglieder only).
    EFOs werden schon aktiv gesammelt, aber es ist immer ein fliessender Uebergang zwischen "echten" EFOs und schlich schlecht zentrierten Marken.

    Was Scott z.B. überhaupt nicht interessiert sind alle Marken mit verschobenen Druckfarben/Perforationen/Setoffs/Farbklecksen. Praktisch jede Ausgabe hat solche Fehler, oft zuhauf. Dann gibt es noch sogenannte "Foldovers", Marken mit "zuviel Papier". Die werden auch nur gelistet, wenn daraus ein echter Fehler resultiert, z.B. fehlende Perforation.

    Damit eine Abart überhaupt in den Sichtbereich von Scott gelangt, braucht es mehrere Meldungen von verschiedenen Sammlern/Händlern. Und von denen gibt es auch immer weniger....

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.489
    • 25. Mai 2017 um 13:16
    • #5

    Hallo zusammen,

    für alle re-entry Sammler Nordamerikas ist es sicherlich von Wert sich Ralph E. Trimbles re-entries Homepage unter den Favoriten abzuspeichern.

    Ralph ist der Kenner canadischer re-entries schlechthin. Zur Zeit leider durch einen schweren Krankheitsfall in seiner Familie stark gehandicapt und mehr oder weniger inaktiv.

    Auf seiner homepage findet sich auch ein Abschnitt zu us-amerikanischen re-entries. Hier der Link:

    Viele Grüße
    DKKW

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