Hallo und herzlichen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort. Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich nur auf den Bereich der Anfangsjahre bis 1930er konzentriert bin. Die neueren Abarten, teils aufgrund schlechter Druckbedingungen, sind für mich daher nicht relevant. Aber eben bei älteren Marken (siehe Michel Deutschland Spezial) gibt es ja durchaus auch viele Abarten. Das Buch von French scheint hier wohl das Standardwerk, auf das immer verwiesen wird. Allerdings ist es hier schwer zu bekommen und außerdem enthält es eben auch keinerlei Wertangaben.
Es gibt im Scott einige Abarten wie Double Transfers, die z.T. nur 12 USD, teilweise 300 USD im Wert sind. Es scheint also seitens Scott nicht so zu sein, dass man nur die teuren Abarten übernimmt. Ein Konzept dahinter kann ich nicht erkennen. Daher hier meine Frage. Oder vielleicht hat jemand die letzten Jahre die US-Auktionen beobachtet, ob dort viele Abarten und zu welchem Preis verkauft wurden? Das Archiv bei Siegel ist einfach zu groß, um sich darin zurechtzufinden.
Ist es also einfach so, dass die Abarten, Plattenfehler etc. in den USA einfach nicht den hohen Sammler-Stellenwert haben wie in Deutschland?
Und. Es gibt also kein Buch, das sich mit Abarten befasst und diese (von mir aus auch Schlaglichter) bewertet?
Sorry, noch eine Frage :): Kann man denn davon ausgehen, dass wenigstens die besonders seltenen Abarten dann in jedem Fall in den Scott kommen?