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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Rückscheine des Deutschen Reiches

  • DKKW
  • 20. Februar 2016 um 11:08
  • DKKW
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    9.450
    • 20. Februar 2016 um 11:08
    • #1

    Hallo zusammen,

    Rückscheine sind ein faszinierendes Thema, diese Formulare sind vor 1945 wirklich nicht häufig, später haben Sammler gerne ausgefallene Portostufen und damit auch Rückscheinbelege produziert.

    Bis Ende der 20er Jahre wurde die Rückscheingebühr in der Regel auf dem Schein verklebt, seltener auf der Postsendung. Die Regeln des Weltpostvereins änderten sich häufig.

    Ich habe nur einige wenige Rückschein bzw. Postsendungen mit Rückscheinbegehren aus der zeit des Deutschen Reiches, ich werde sie hier nach und nach einstellen. Vielleicht können ja auch andere Forumsmitglieder Ihre Schätze präsentieren, ich würde mich freuen.

    Mit dem Rückschein schuf die Post die Möglichkeit, dass der Absender einer eingeschriebenen Sendung (auch Wertsendungen und Postanweisungen) gegen entsprechende Gebühr eine vom Empfänger unterschriebene Quittung vom Zustellpostamt erhielt.

    Zum Auftakt zeige ich einen mit einer 20 Pfg. Pfennig-Ausgabe frankierten Rückschein aus Eckernförde vom 18.12.1889. Die Sendung wurde am Folgetag vom Empfänger in Winnemark (an der Schlei, Halbinsel Schwansen) quittiert und vom Postamt Karby am gleichen Tag per Einschreiben nach Eckernförde zurückgeschickt wo es auch abends ankam. Absender der Sendung und Empfänger des Rückscheins war das Amtsgericht in Eckernförde.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • mx5schmidt
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    • 6. April 2016 um 21:09
    • #2

    Selten am Markt zu finden ist ein solcher mit 15 Pfennig frankierter Rückschein zur Sendungsart "Gewöhnlicher Rückscheinbrief", die es nur in Österreich gab und die vom Deutschen Reich für die "Ostmark" übernommen wurde, hier frankiert per MiF mit Marken der Dauerserien Hindenburg und Adolf Hitler.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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  • DKKW
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    • 12. April 2016 um 17:49
    • #3

    Hallo zusammen,

    @ mx5schmidt Wirklich ein ungewöhnlicher Brief, diese Sendungsart kannte ich aus Deutschland nicht. Dank Deines Beitrages wieder etwas gelernt.

    Ich zeige einen eingeschriebenen Brief mit Rückscheinbegehren aus Staufen nach Nogent in Frankreich vom 30.5.1900. Der Brief lief nach Paris, wo auf der Briefrückseite ein K2-Stempel N.A. Paris N.A. am 2. Juni 1900 abgeschlagen wurde. Den Test im unteren Stempelteil kann ich leider nicht entziffern. Vorderseitig wurde ein L3-Stempel "Retour / A L'Envoyeur / 2669" abgeschlagen. Der Brief ging retour nach Staufen. Laut Ritters Ortslexikon gab es in Frankreich 15 Orte namens Nogent!

    Deshalb ist auch der passende Rückschein zum Brief erhalten, der auch wenn er eine Aktenlochung aufweist, in meinen Augen ein postgeschichtliches Kleinod darstellt. Dieser internationale Postschein ist nicht frankiert, Porto, Einschreibe- und Rückscheingebühr befinden sich auf dem Brief.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • mx5schmidt
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    • 12. April 2016 um 18:08
    • #4

    Hallo DKKW,

    unten im Stempel steht "CHARGEMENTS".

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 15. April 2016 um 13:05
    • #5

    Hallo mx5schmidt,

    vielen Dank fürs deuten. Jetzt habe ich die Stempeltype auch im Buch von Peter Boner gefunden, Type 169 "Chargements" Wertbrief.

    Allerdings handelte es sich ja um ein Einschreiben mit Rückschein und nicht um einen Wertbrief. Ich hätte eher einer Rebuts-Stempel erwartet.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 21. April 2016 um 18:42
    • #6

    Hallo zusammen,

    häufiger als Rückscheinformulare (insbesonder frankierte Rückscheinformulare) findet man Einschreiben mit Rückscheinbegehren. Aber auch sie sind wirklich nicht häufig aus dieser Zeit.

    Hier ein schon mal im Thread über die Auslandspostsendungen nach Dänemark gezeigter eingeschriebener Brief mit Rückscheinbegehren aus Rappenau der an das Dänische Rote Kreuz in Kopenhagen gerichtet war.

    Auslandsbriefporto 20 Pfg, Einschreibegebühr 20 Pfg und Rückscheingebühr 20 Pfg. In Rappenau am 304.15 aufgegeben und mit je einer 20 Pfg. und 40 Pfg. Germania portorichtig frankiert.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 28. Mai 2016 um 14:24
    • #7

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich Euch einen Ortseinschreibebrief mit Rückscheinbegehren. Ortseinschreiben/Rückschein aus einer Kleinstadt wie Goch (lt. wikipedia ca. 13.600 Einwohner im Jahr 1933) dürften nicht so häufig vorkommen.

    Der Brief ist mit drei 200 Mk Marken der Ziffernausgabe 1922 (Wz. Rauten), vier 20 Mk. Marken der Posthornausgabe 1922/23 (Walzendruck) und einer 100 Mark Marke der Ziffernausgabe 123 (violettpurpur) frankiert. Zusammen 780 Mk.

    Das Porto setzte sich folgendermassen zuammen (PP14: 1.7. - 31.7.23)
    180 Mk. Ortsbrief zweite Gewichtsstufe
    300 Mk. Einschreibegebühr
    300 Mk. Rückscheingebühr
    780 Mk.

    Viele Grüße
    DKKW

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