In der neuesten DBZ findet man eine Ankaufs-Anzeige von Mongolei-Blocks Michel-Nr. 1-6. Auch große Mengen davon werden gesucht. Manche Briefmarken-Händler hören oft das Gras wachsen und ahnen Preis-Entwicklungen schon lange im Voraus. Sollte die Mongolei etwa ein zweites China werden, briefmarkentechnisch gesehen?
Diese 6 Blöcke aus dem Jahr 1961 haben eine kleine Auflage von je 30.000 Exemplaren. Block 1 wurde kürzlich bei Ebay für 1,- US-$ verkauft, Block 3 kostet bei Postbeeld zur Zeit 6,- EUR, der Blocksatz 4-6 nur 4,- EUR. Mongolische Sammler wird es wohl nicht sehr viele geben, da werden die Auflagen wohl reichen, für modernere Blöcke habe ich keine Auflagezahlen gefunden.
Vielleicht haben ja die Nachbarn in China jetzt dieses Land entdeckt? Ob sich da eine neue Spekulation anbahnt wie bei China? Die meisten Marken der Mongolei sind eigentlich noch relativ preiswert zu erhalten, aber das war bei China vor einigen Jahren auch noch der Fall, da wollte sie noch keiner haben.
Hier noch ein kleiner Artikel über dieses Sammelgebiet:
Gruß kartenhai