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Moderner Raubstaat Guinea

  • kartenhai
  • 2. Januar 2016 um 14:55
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.159
    Geschlecht
    Männlich
    • 2. Januar 2016 um 14:55
    • #1

    Als ich heute die neueste Doppel-Ausgabe der Michel-Rundschau Nr. 1/2016 aufschlug, fiel mir gleich eine Katalaogisierung bei Guinea Westafrika auf. Außer einer Menge Nach-Katalogisierungen von 2013 (auch von 1998 waren Marken dabei!) fiel mir eine Ausgabe "Tiere aus aller Welt" auf, Michel-Nr. 10045-10123 = 78 Werte in 20 Kleinbögen zu je 3 Werten sowie Block 2288-2307 = 20 Blöcke zusätzlich. Die Kleinbögen waren zu 22,- EUR und die Blöcke zu 16,- EUR Katalogwert, postfrisch wie gestempelt, notiert, was einen Gesamtkatalogwert von 760,- EUR bedeutet. :oneien:
    Abgebildet waren lediglich 3 Marken, der Rest nur genau beschrieben mit zusätzlicher lateinischer Bezeichnung der Tiere.

    Ich frage mich dabei immer wieder, wer um alles in der Welt kauft sich diesen völlig überteuerten "Schrott" aus einem Land, das anscheinend auch heute noch zu den so genannten "Raubstaaten der Philatelie" gehört, die man eigentlich nur von früher her kannte, meist waren das arabische Scheichtümer mit unglaublichen Mengen an Motivmarken, die seinerzeit die Märkte total überschwemmten.

    Haben denn die Motivsammler dieser Welt alle so viel Geld, daß sie diese Ausgaben sich leisten können, oder gibt es so viele briefmarkensammelnde Millionäre, die diese "Marken" im Abo beziehen und das aus ihrer Portokasse bezahlen ?(

    Eine Postverwaltung eines europäischen Landes wäre bei einer solchen inflationären Ausgabe-Politik schon lange pleite, und es würde nur noch Proteste der Sammler hageln.

    Der Michel hat schon lange seine Konsequenzen daraus gezogen, er bildet hier von 78 Werten nur noch 3 ab, die Kleinbögen und Blöcke werden nur erwähnt und katalogisiert, die Kataloge mit allen Marken könnte niemand mehr bezahlen wegen des riesigen Umfanges.

    Bei Ebay findet man den kompletten KB- oder Block-Satz nicht, nur die einzelnen KB und Blocks daraus werden angeboten, damit man sich spezielle Motiv-Sammler herausziehen kann, die ein bestimmtes Tiermotiv unbedingt haben wollen, um komplett zu sein.

    Hier mal als Beispiel die Ausgabe mit dem Panda-Bären:

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Guinea 2013 Kleinbogen.jpg
      • 322,2 kB
      • 1.600 × 1.048
      • 281
    • Guinea 2013 Block.jpg
      • 257,82 kB
      • 1.134 × 1.581
      • 261

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (2. Januar 2016 um 14:57)

  • usul3
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.189
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    4. Oktober 1969 (56)
    • 2. Januar 2016 um 15:05
    • #2

    Da hilft nur, ein paar Jahre zu warten, das findet man das Material in den Ramsch- und Lotkisten. So macht das Sammeln dann wieder Spaß, etwas zu entdecken und ins Motivalbum zu stecken. Gerade bei den Motiven ist eine vollständige Sammlung nur bei starker Spezialisierung möglich.

    MfG Lars

  • Online
    heckinio
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    8.540
    • 2. Januar 2016 um 15:12
    • #3

    Ich habe es inzwischen auch aufgegeben, Hunde-und Säugetiermotive von bestimmten, inbesondere afrikanische Staaten, zu sammeln. Bei ebay gibt es spezielle Anbieter, die unzählige Motive von diesen Staaten neuesten Datums zu heftigen Preisen verkaufen. Die müssen ja anscheinend einen lukrativen Deal mit diesen Ländern machen??

    Gruß heckinio

  • valgrande
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.196
    • 2. Januar 2016 um 16:19
    • #4

    Ich kann Euch allen nur zustimmen. Die Ausgabe-"Politik" Guineas ist für Sammler erschreckend, weil so inflationär. Inzwischen gibt es für Einzelmarken über 10 000 Michel-Nummern und über 2 200 Nr.-Blöcke. Da frage ich mich auch, wer das finanziell noch sammeln kann? Im Übrigen hinkt Michel bei dieser Art von Ländern immer um einige Jahre mit der Katalogisierung hinterher. Gleiches gilt auch für Guinea-Bissau und andere afrikanische Länder.

    Da ich auch eine Reihe von Motiven sammle, bin ich leider auf die fortlaufenden Nummern angewiesen, auch wenn ich diese wahrscheinlich niemals in einer Sammlung haben werde.
    Allerdings bedaure ich, dass z.B. bei Malern oft nicht mehr der Titel des Gemäldes im Michel erscheint, sondern nur noch der Name des Malers/der Malerin. Das erschwert gehörig eine Zuordnung.

    Der Verkauf aus diesen Raubstaaten bei Plattformen wie eBay, Postbeld u.a. ist nicht bezahlbar. Leider gibt es kaum Sammler, die siese Länder sammeln, so dass ein fairer Tausch auch nicht möglich ist.

    Gruß valgrande

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