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Fragen zu VR China Block 8

  • dd-ps
  • 26. September 2015 um 18:55
  • dd-ps
    neues Mitglied
    Beiträge
    3
    • 26. September 2015 um 18:55
    • #1

    Guten Abend;

    beim recherchieren in verschiedenen Phila-Foren habe ich festgestellt, dass mein Thema hier in diesem Forum bisher am ausführlischsten behandelt wurde (> kartenhai/23.06.2015), deshalb versuche ich es erstmal hier, mir Antworten zu holen;

    mein Vater hat dazumal im Zuge eines VR China Abos einen gestempelten Block 8 erstanden

    dieser Block 8 war schon beim Kauf rückseitig mit einer Lage rauhem Papier beklebt und zwar mit einer, für meine Begriffe, ziemlich professionell gemachten Klebung

    in Verbindung damit habe ich nun einige Fragen;

    1. ist es allgemein bekannt, das im Rahmen eines China-Marken Abos (zumindest in Sachsen - erworben vom FachHändler Horst Milde /Dresden Weißer Hirsch im Jahr der Herausgabe 1962) diese Blöcke auch so, also mit der rückseitig aufgeklebten Papierlage abgegeben wurden ?

    2. beeinflußt diese Papierlage den Wert dieses Blockes in negativem Sinne ? d.h. kann oder muß da vermutet bzw unterstellt werden, dass dadurch Mängel kaschiert werden sollten ?

    3. ist es legitim, wenn ein Käufer oder AuktionsHaus von mir noch vor einer Abgabe des Blockes die Ablösung dieser rückseitigen Papierlage verlangen würde ?
    /bei anderen Briefstücken mit gestempelten Marken wird dies doch wohl auch nicht verlangt

    4. und schlußendlich würde mich natürlich noch interessieren, was könnte ich für diesen Block erwarten ?
    bzw ist er nun wegen der rückseitigen Papplage beträchtlich wertgemindert ?

    5. sollte man den Block vorher prüfen lassen, d.h. erhöhen sich damit die Verkaufs-Chancen ?
    bzw sprechen derartige Prüfungen die primär in Frage kommenden, chinesischen HändlerKäufer überhaupt an ?

    6. was würde mich eine solche Prüfung kosten ?


    bitte, wenn mir jemand auch nur einen Teil dieser Fragen beantwortet, ist das schon ein dankenswerter Akt
    mfG
    dd-ps

    Bilder

    • china-block008-a_980x1295-b_500.jpg
      • 272 kB
      • 500 × 661
      • 715
    • china-block008-rs_490x655-b.jpg
      • 215,88 kB
      • 490 × 655
      • 672

    2 Mal editiert, zuletzt von dd-ps (26. September 2015 um 19:09)

  • Zackenzaehler
    erfahrenes Mitglied
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    693
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    Männlich
    • 26. September 2015 um 20:05
    • #2

    Hallo,

    zu den Fragen:

    1.) Davon habe ich noch nichts gehört. Es kann aber durchaus möglich sein, daß die Versandstelle in Beijing bei diesen Blocks mit Gefälligkeitsstempel ein löschblattähnliches Zwischenpapier zwischen die Blocks gelegt hat, um zu verhindern, daß der frische Stempel auf die Gummierung des darüber liegenden Blocks durchschlägt.
    In ihrem Fall scheint so ein Zwischenblatt durch widrige Umstände festgeklebt zu sein und Herr Milde hat dann 1962 entsprechend geliefert.
    Damals gab es noch nicht einen derartigen "Gummierungs-Fetischismus" wie heute.

    2.) Eine Wertminderung gegenüber einem Block im Topzustand sehe ich da unbedingt, allerdings haben sehr viele Blocks Nr.8 Qualitätsmängel...

    3.) Von irgendwelchen Versuchen das Papier zu entfernen möchte ich dringend abraten. Das dürfte bei so einem faserigen Papier nur "in die Hose gehen".

    4.) Siehe 2.)

    5.) und 6.) Am besten sie kontaktieren den Bundesprüfer Herrn Havemann.
    Ich habe ihn als einen angenehmen Zeitgenossen kennengelernt.

    MVG Z

    Einmal editiert, zuletzt von Zackenzaehler (26. September 2015 um 20:20)

  • dd-ps
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    Beiträge
    3
    • 26. September 2015 um 22:09
    • #3

    Danke für die Antworten

    der Hinweis auf solch ein ZwischenBlatt leuchtet mir ein, da ja durch die ZahnLochung StempelFeuchtigkeit wirklich auf die Unterlage gelangen konnte und wenn die Blöcke beim stempeln übernander lagen (?) dann wurden diese weiter unten liegenden Blöcke quasi "versaut"

    was mich da nur wundert, das ich bei meinen Recherchen bisher noch nicht auf diesen Sachverhalt gestoßen bin
    /ich hatte dieses Problem nämlich vor ein paar Jahren schon mal intensiver verfolgt

    was die "kleinen Fehler" anbetrifft von denen immer die Rede ist, so deute ich es so, das es dann StempelFarbverläufe auf der Rückseite sein könnten ?
    aber doch keine "Fenster" bzw dünne Stellen o.ä. ?!

    es ist faktisch auch so, dass die rückseitige Papierlage allseitig-umlaufend bis an die Kante geklebt ist, also es gibt keine AblöseStellen, auch an den Ecken nicht /man konnte meinen sie war vollflächig gummiert, symbolisch gesehen)

    ich werde diese Papierlage nun auch nicht ablösen, es wäre nur hilfreich gewesen einen Beleg zu bekommen, das es sich tatsächlich um quasi eine "amtliche" Klebung handelt


    PS: ich werde bitte mal die Frage noch offen lassen, evtl meldet sich ja doch noch Jemand, der ebenfalls mit dieser geklebten rückseitigen Papierlage konfrontiert ist /wurde, sie vielleicht sogar entfernt hat und dazu etwas sagen kann
    .

    2 Mal editiert, zuletzt von dd-ps (26. September 2015 um 22:14)

  • roschc
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    7. Juni 1970 (55)
    • 28. September 2015 um 15:01
    • #4

    Hier kann man einen Preis einsehen:

    Mit dem aufgeklebten Papier ca. 20% Abzug vom obigen Preis.

  • Online
    kartenhai
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    • 28. September 2015 um 15:28
    • #5

    Bei dem hohen Abzug besteht doch die Gefahr, daß einige versuchen, das Papier im Wasserbad abzulösen und den Block dabei ganz beschädigen?

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (28. September 2015 um 18:10)

  • roschc
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    • 29. September 2015 um 23:52
    • #6

    Eher Stempel entfernen, ablösen, falschen Gummi drauf und für doppelten Preis verkaufen.

    Da in China eh niemand was prüfen lässt, lohnendes Geschäft.

  • ligneN
    aktives Mitglied
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    243
    • 30. September 2015 um 09:50
    • #7

    Solche Stücke von Block 8 gestempelt mit rückseitig Teilen von haftendem Papier (Farbe des Papiers: grau) sind durchaus bekannt. Z. B. bei Gärtner Auktionen gesehen, mit entsprechender Beschreibung.

    Weder wässern noch Papier anderweitig entfernen.

    Wässern verändert immer die Papierstruktur und schadet der "Frische". Zumal die Papierqualität AD 196x in China nicht so dolle war.

    Man sollte das dem Käufer überlassen.

    Bei Bl. 8 ist immer der Gesamtzustand entscheidend.
    Chinesische Käufer wissen das schon einzuschätzen.

    Gruß
    ligneN

    "Schlitzaugenbelege"

  • saeckingen
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    Männlich
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    30. Juni 1970 (55)
    • 30. September 2015 um 22:08
    • #8

    Der VEB Wermsdorf verkaufte in der DDR gefälligkeitsgestempelte Marken auf Papier aufgeklebt in Folie eingeschweißt mit einem Beipackzettel mit Ablösehinweis. Aus so einer Packung könnte dieser Block stammen.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • dd-ps
    neues Mitglied
    Beiträge
    3
    • 1. Oktober 2015 um 12:02
    • #9

    Danke für die erteilten Antworten, ich möchte sie zusammengefaßt beantworten;

    trotz eines 20%-Abzugs werde ich nicht so unklug agieren und versuchen das Papier abzulösen. Mit Sicherheit würde ich dadurch nur Schaden anrichten !


    und bezüglich des möglichen Erlöses sehe ich es jetzt so;

    Zitat kartenhai /30.06.2015:
    Der seltenste China-Block Nr. 8 Schauspielkunst in gestempelter Erhaltung ging vor kurzem bei einer Ebay-Auktion für 4.976,- EUR weg

    setze ich also 5.000 € gleich 100% dann ergeben 20% Abzug eine Summe von 4.000 €

    wenn ich da 3.800 bis 4.000 € bei einem Verkauf erhoffe ?
    bzw ihn mit einem MindestGebot von 3.800€ bei eBay einstelle sollte ich evtl Chancen haben ?


    die Qualität an sich schätze ich, abgesehen von der rückseitigen Papierlage, als gut ein

    unter http://sammler-shop.webshop-sale.com/x_briefmarken/…ke-07+08+09.htm kann man ihn auch in größerem Format betrachten

    es handelt sich bei diesem Link um das Fragment eines FrameSets, der in Kombination mit einem anderen Web einmal zu einem neuen, gemeinsamen WEB umgestaltet werden soll


    auf die Bemerkungen von ligneN bezüglich des bei GÄRTNER gesehenen Blocks mit rückseitigem Papier > wäre es da möglich mir einen Link o.ä. zu vermitteln ?

    und Wermsdorf-Versand ist mir auch etwas bekannt, eins weiss ich aber mit 100%-tiger Sicherheit und zwar das mein Vater diesen Block im Rahmen des China-gestempelt-Abos beim Dresdner Fachhändler Horst Milde gekauft hat
    /von Horst Milde sind sogar noch paar KassenZettel und viele kleine weiße MarkenTütchen mit dem GeschäftsAufdruck bei mir vorhanden

    mfG
    dd-ps
    .

    2 Mal editiert, zuletzt von dd-ps (3. Oktober 2015 um 07:54)

  • roschc
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
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    7. Juni 1970 (55)
    • 1. Oktober 2015 um 14:18
    • #10

    Der für mich beste und seriöseste Shop für chinesische Philatelie ist der hier:

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