Hallo,
beim Rumstöbern in meinen "Schätzen", sind mir wieder ein paar unbekannte Objekte aufgefallen. Kann darüber Jemand auskunft geben?
Gruß
Marcus
Hallo,
beim Rumstöbern in meinen "Schätzen", sind mir wieder ein paar unbekannte Objekte aufgefallen. Kann darüber Jemand auskunft geben?
Gruß
Marcus
Die obere Reihe sind Lagerpostmarken des Flüchtlingslagers (Displaced Persons Camp) für Litauer in Augsburg.
Die nächste Marke eine Lagerpostmarke des Lagers für Balten in Schongau.
Die rote 20 Pf Marke ist eine Spendenmarke der FDJ von 1961, die aber augenscheinlich unerlaubterweise postalisch gebraucht wurde. Du findest diese Marke wie andere Spendenmarken u.ä. der DDR heir:
Hallo!
Die zweite Marke auf der zweiten Reihe aus osmanischem reich, das jahr sollte 1919 sein.
Grüße,
robertoli
Die Marke mit dem Halbmond ist aus der Türkei, Michel-Nr. 648 von 1918 5 Piaster, Sonderausgabe zum Waffenstillstand. Unter dem Aufdruck sind die Pyramiden bei Gizeh zu sehen.
Die runde Marke dürfte irgendeine aisatische Ausgabe sein, unter den zuerst vermuteten Lländern Nepal, Tibet oder bei den indischen Vertragsstaaten habe ich sie aber nicht gefunden.
Hier ist ein Asien-Experte gefragt.
Gruß kartenhai
Afghanistan hat 1881 einige runde Marken herausgegeben, die in der Mitte keinen Tigerkopf zeigen. Es könnte sich bei der Marke um die Michel-Nr. 106 = 1 Abasi violett handeln. Schade, daß sie nicht klarer und schärfer zu erkennen ist.
Gruß kartenhai
Hallo,
vielen Dank an Alle für die super Info´s.
Ich habe noch einmal ein Scann gemacht und es etwas "klarer"bearbeitet.
Die Marke ist sehr verblichen und man kann wennig erkennen.
Evtl. kann ein Asien Experte mit diesen Marken etwas anfangen.
1. die kleine orangene kann ich nirgens finden.
1. die beiden China Marken sind auf unterschielichem Papier gedruckt. Die mit dem Randstück hat Fasern, die die andere nicht hat. Gibt es verschiedene Ausgaben?
Lieben Gruß
Marcus
Hallo Marcus,
dieses runde Stück könnte keine Briefmarke, sondern ein Siegel oder ein postalischer Stempel sein. Auch bei den alt-indischen Staaten nicht zu finden. Es könnte nur durch jemanden, der diese höchstmöglich arabische Schrift entziffern kann, herausgefunden werden, um was es sich dabei handelt. Ich tippe auf ein Siegel.
Grüße,
robertoli
Die erste ist wohl die Afghanistan Michel-Nr. 106. Im Anhang noch eine Anzahl ähnlicher Marken aus Ebay mit der damaligen charakteristischen Abstempelung
Die orangene Marke habe ich nicht im Normal-Katalog gefunden, es könnte eine Fiskalmarke (Steuer- oder Gebührenmarke) sein. Vermutlich weiß unser Mitglied roschc mehr darüber.
Die linke Marke mit den Gänsen ist die Michel-Nr. 617 China-Taiwan von 1967 auf Faserpapier und ohne Gummi.
Ab Juni 1970 gab es von dieser Marke und den meisten anderen dazugehörigen Marken (aus Mi.-Nr. 609-617) eine Nachauflage, die gummiert ausgegeben wurden. Ein Hinweis, daß die Nachauflage auf weißem und nicht mehr auf Faserpapier gedruckt wurde, fehlt leider im Michel, aber vermutlich ist die rechte Marke von der Nachauflage, da auch ein Stempel von 1975 zu sehen ist.
Gruß kartenhai
Hallo Kartenhai,
ja, du hast recht. Es ist Afghanistan 106 I, 1 Abasi. Ich hatte mich an das bessere Bild orientiert (Braun). Da das Original violett ist, hatte gedacht, es sei nicht dasselbe. Im oberen Bild ist es ja genau violett.
Michel bewertet diese Marke sowohl ungebraucht, als auch mit Federentwertung mit 3,30 Euro.
Grüße,
robertoli
Hallo,
vielen Dank für die erschöpfenden Info´s.
Es ist ja erstaunlich, was bei einem längerem Sammlerleben so alles zum vorschein kommt.
Vor allem aber beeindruckt mich immer wieder was Briefmarken so alles erzählen können.
Vor allem wenn diese noch einen Stempel haben oder sogar noch auf einem kompletten
Brief zu finden sind.
Lieben Gruß
Marcus
Die orangefarbene chinesische Marke konnte ich zwar auch nicht einwandfrei identifizieren, aber immerhin deuten die Suchergebnisse darauf hin, dass die Urmarke eine chinesische Steuermarke ist, dass der Aufdruck von der japanischen Besetzung stammt und zwar aus Ostchina, wohl aus der Provinz Shantung (Shandong) südlich von Peking.