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  5. DDR 1949–1990

VEB Wermdorf - Devisenbeschaffung

  • wolleauslauf
  • 8. März 2015 um 19:53
  • wolleauslauf
    Gast
    • 8. März 2015 um 19:53
    • #1

    Hallo DDR Sammlerfreunde,

    heute bin ich aus Zufall auf etwas gestossen, was mich persönlich weniger interessiert, aber vielleicht den Einen oder Anderen Posthistoriker Ost-West. ;)

    Zur Devisenbeschaffung für den Bauernstaat DDR hat ja VEB Wermsdorf kräftig mitgeholfen, den Sammlern in Ost und West die Kohle aus den Taschen zu ziehen, was wollte man teilweise machen ( ohne Sammlerausweis !!! ) um an die Marken zu kommen ? Kaufen !!!!

    Dafür gab es ja die schön in Plaste eingepackten Sammlersätze.
    Diesen Sendungen lag auch immer ein Beilagenzettel bei, der mir heute aufgefallen ist :D

    Von diesen Beipackzetteln gibt es nicht nur verschiedene Maße, sondern dadurch natürlich auch zwangsweise verschiedene Schriftgrößen und Zeilenformen, sowie Papiervarianten !

    Wie auch bei den Sondermarkenheftchen wurden natürlich diese Zettel auch mit einem Druckvermerk ausgestattet :D

    Ich zeige Euch anhängend ein paar verschiedene Größen, Papiersorten und Druckvermerke.

    Sollte Einer von Euch vorhaben dieses Gebiet in seine Sammlung aufzunehmen, stelle ich das Material gerne zur Verfügung !

    Es wird ja viel gesammelt, vielleicht auch Beilagenzetten von VEB Wermsdorf :D ;)

    Viele Sammlergrüße von Wolle

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  • Jurek
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.039
    • 9. März 2015 um 04:18
    • #2

    Und wie viele Briefmarken waren dabei?
    Doch nicht bloß die 4 um 6,--M, die man auch noch extra selber ablösen musste und bei Beschädigten …… !?
    Heute haben solche Briefmarken quasi so gut wie „keinen“ Wert mehr …

  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 9. März 2015 um 07:21
    • #3

    Doch, diese 4 Marken haben M 6,- gekostet.

    Die Preise für Briefmarken waren beim VEB Wermsdorf extrem hoch. Selbst mit schwarz getauschten Mark der DDR kam für mich ein Kauf nicht in Frage.

    Ich habe aber immer reichlich auf der Post gekauft.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Jurek
    Stamm Mitglied
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    1.039
    • 9. März 2015 um 16:24
    • #4

    Da sieht man, wie sich die Zeiten ändern .....

  • labarnas
    Stamm Mitglied
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    3.813
    • 9. März 2015 um 17:56
    • #5

    Nun die Truppe gibt es heute noch, in Wermsdorf ja, aber Name Deutscher Philatelie Service GmbH

    Viel Spaß beim Stöbern ;)

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • Jurek
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.039
    • 10. März 2015 um 05:31
    • #6

    Wobei wenn man bedenkt, dass damals in der DDR eine Semmel (Brötchen) kostete 5 Pfg, 1Liter Milch 56 Pfennig, Laib Brot 80-120 Pf. etc., dann war diese 6,-- M viel Geld, und vergleichbar mit wie viel Euro zum Vergleichskaufkraft? (Auch Verdienst damals im Monat ca. 600 Mark und jetzt 1200 Euro).
    Um 5 Cent bekommt keiner eine normale frische Semmel. Für eher das doppelte. Milch kostet ca. 80-120 Cent. Man könnte sagen rein von den Zahlen her, doppelt so viel.
    Quasi die 4 Briefmarken wären damals um ca. 12 Euro zu haben! ?? (Ggf. Porto nicht eingerechnet).

    Heute schaut so gut wie kein Sammler nach solcher Massenware, sei es, da wären welche gut ausgeprägte PF dabei zu sehen… Aber ansonsten, könnte man sowas jemanden nur noch schenken, da bei eBay wird das um 1 Euro nicht weggehen! (Da der Käufer auch noch zusätzlich Porto dazu zahlen müsste, aber er bekäme noch besseres Angebot bei eBay, wo um 1 Euro viel mehr dabei ist).

    Philagrüße!

  • labarnas
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    Beiträge
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    • 10. März 2015 um 18:08
    • #7

    @ Jurek, nun will hier nicht ablenken oder doch? Ein Fernseher (color) war dafür ab 2000 M zu haben oder ein Paar Damenstrumpfhosen für 14. Warum die Strumpfhosen, weil es die gleichen für 1 DM auch gab. Damit hatte man schon mal nen Wechselkurs ;). Eine Wohnung hat dich mit allem (Wasser, Strom, Heizung) nicht mal 100 M im Monat gekostet.

    Und mal ein paar Briefmarkenwerte aus dem LIPSIA Farbkatalog von 1983 alle 4 Karl-Marx-Blöcke 1700 bzw 2000 oder Goetheblock SBZ 1200 / 1600. Oder mal was ganz einfaches Mozartblock 1981 7 Mark.

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  • usul3
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 10. März 2015 um 20:09
    • #8

    Die Ostmark aus einer sozialistischen Planwirtschaft in ein Verhältnis zu stellen mit dem Euro aus einer europäischen Vielvölkerwährung, basierend auf der Marktwirtschaft ist wie Äpfel mit Kachelöfen zu vergleichen.

    Selbst der Umtauschkurs 2:1 Ost zu West war ein wirtschaftlich ein Witz und nur politisch zu erklären.

    MfG Lars

  • prefico74
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    • 10. März 2015 um 23:46
    • #9

    Hallo wolleauslauf,...

    wenn Du hier im Zusammenhang mit der Devisenbeschaffung durch den VEB Philatelie Wermsdorf die DDR als Staat definierst, dann achte bitte beim Suchen von Druckabweichungen auch auf die Motive und Darstellungen der verausgabten Briefmarken dieses Staates.

    Die DDR war aus differenzierter Sicht Einzelner sicherlich alles mögliche... aber laut Verfassung dieses Staates bestimmt kein Bauern- Staat!

    ... siehe Anhang!

    Im übrigen haben die Händler und Auktionshäuser in der damaligen Europäischen Gemeinschaft keine schlechten Renditen mit den DDR- Emissionen eingefahren!

    Was den Vergleich zwischen einen Apfel und einem Kachelofen anbelangt, gebe ich usul3 durchaus recht.
    Aber nach der Wiedervereinigung ist ja nun doch einiges wieder zusammengewachsen und da denke ich bei den beiden gegensätzlichen Begrifflichkeiten eigenartiger Weise an einen schmackhaften Bratapfel... ;)

    ... guten Appetit und Gruß

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  • saeckingen
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    • 11. März 2015 um 09:09
    • #10
    Zitat

    Original von usul3
    Die Ostmark aus einer sozialistischen Planwirtschaft in ein Verhältnis zu stellen mit dem Euro aus einer europäischen Vielvölkerwährung, basierend auf der Marktwirtschaft ist wie Äpfel mit Kachelöfen zu vergleichen.

    Selbst der Umtauschkurs 2:1 Ost zu West war ein wirtschaftlich ein Witz und nur politisch zu erklären.

    MfG Lars

    Die Mark der DDR wurde bei den Banken in der BRD ganz normal als Fremdwährung gehandelt. Ich habe z.B. Ende 1986 bei meiner heimischen Volksbank M 200 gekauft, für die ich ca. DM 25 bezahlen musste. Der freie Wechselkurs lag also bei ca. 1:8.

    Die M 200 habe ich dann in einer Tafel Schokolade per Paket in die DDR geschmuggelt und dort dann bei einem Besuch zusammen mit dem Zwangsumtausch und Geldgeschenken der Verwandtschaft auf den Postämter in Briefmarken umgesetzt.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • tristan
    neues Mitglied
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    • 11. März 2015 um 09:45
    • #11

    Hallo zusammen,

    um auf den ursprünglichen Beitrag zurück zu kommen:

    In der DDR musste auf nahezu jedes Druckerzeugnis ein Druckvermerk angebracht werden, es gab dazu Richtlinien und "der Staat" wollte alles kontrollieren, was gedruckt wurde. Schließlich finden sich die DV ja auch auf den Bogenrändern der DDR-Briefmarken.

    Das ganze System habe ich noch nicht durchschaut, aber die Ursprünge dessen liegen noch im Dritten Reich (schaut Euch einmal Ansichtskarten oder Dokumente aus dieser Zeit an, dort sind meist Vermerke in einfacher Struktur angebracht)

    Das Gute aus Forschungssicht ist, dass man über die DV eine zeitliche Einordnung machen kann, besonders gut gelingt das bei den DDR-Ansichtskarten.

    Im System der DV ist (ich nehme gleich das von Wolle gezeigte Beispiel) der Teil III/6/15 der wichtigste. Die Systematik der Kennzeichnung für die Druckfreigabe bzw. die Druckerei stammt mindestens aus der Zeit vor 1952 und wurde danach weitergeführt, als die Länder aufgelöst und in Bezirke umgewandelt wurden. So können die römischen Ziffern der ersten Stelle wie folgt zugeordnet werden:

    I - Land Brandenburg - Bezirke Cottbus, Frankfurt/Oder und Potsdam
    II - Land Mecklenburg - Bezirke Neubrandenburg, Rostock und Schwerin
    III - Land Sachsen - Bezirke Chemnitz/KMS, Dresden und Leipzig
    IV - Land Sachsen-Anhalt - Bezirke Halle und Magdeburg
    V - Land Thüringen - Bezirke Erfurt, Gera und Suhl

    Für Berlin (Hauptstadt der DDR) sind zwei- bzw. dreistellige Zahlen anstelle der römischen Zahlen bekannt.
    An zweiter Stelle der Nummer erscheint die Nummer der Kreisstadt und an dritter Stelle ist der Druckereibetrieb verschlüsselt.

    Die andere Nummer Li 30/87 dürfte die Auftragsnummer sein, dabei ist die "87" sehr wahrscheinlich das Druckjahr.


    In dem anderen Beispiel haben wir einen ungleich längeren Vermerk, hier ist die Folge "V 19 15" wiederum die Druckereikennzeichnung (also in Thüringen gedruckt). Ob die "85" hier das Druckjahr oder gar das komplette Druckdatum "03.10.1985" kennzeichnet, kann möglich sein, man bräuchte dazu noch andere Stücke mit einem ähnlich strukturierten DV. Genau so wäre "Kalenderwoche 10, 1985" denkbar. Die Zahl 2000 dürfte auf die Auflage hinweisen, auch solche Angaben finden sich teilweise.

    Sollte hier jemand detaillierte Kenntnisse über das System der DDR-DV haben, so bitte ich um Kontaktaufnahme, gern auch per PN. Besonders interessant sind die Einteilungen der Kreise und der Druckereien. Man möchte meinen, dass diese Informationen irgendwo gebündelt (Kreis- oder Bezirksleitungen der SED oder in Berlin) vorlagen, aber bisher ist mir noch keine derartige Liste untergekommen, eine soclhe Liste würde die Forschung der DDR Druckerzeugnisse sehr unterstützen.

    Und ja: diese Konfektionen vom VEB Philatelie waren damals wirklich sauteuer und im Grunde Geld nicht wert! Man bedenke, dass es sich angesichts von Monatslöhnen im Bereich von 600 bis 900 Mark und subventionierten Lebensmitteln tatsächlich um Luxusgut handelte. Ich würd eheute garantiert keine 12 Euro für diesen Satz zahlen... :O_O:

    Da wir die Marken vom Postschalter über unseren einfachen Bezugsausweis gegen gutes Westgeld am Staat vorbei bei einem fränkischen Sammler eingewechselt haben, kam ich auch ab und zu, wenn ich genug Taschengeld zusammen hatte, in die Versuchung, mir beim Schreibwarenhandel so ein Päckchen zu kaufen. Zum Glück war die Sperrwert-Manie in den letzten Jahren aufgehoben, so dass man ab und zu noch komplette Sätze bei der Post bekam, je näher das Ende der DDR rückte, desto leichter wurde das übrigens. Immerhin waren diese Tütchen ein willkommenes Geburtstagsgeschenk für uns junge und unerfahrene Sammler. Der VEB hatte da noch einen Marketing-Trick auf Lager: um auch die untersten "Gehaltsgruppen" abzuschöpfen, gab es diese Konfektion auch zum Preis von 1,50 oder 2,- Mark, hier waren dann meist 5 oder 6 Werte eines Satzes enthalten, aber garantiert nicht die Sperr- oder Höchstwerte. Gern wurde das bei den bunten Motivmarken der sozialisitischen Bruderstaaten praktiziert - ein Groschengrab für meinen jüngeren Bruder ;)

    Gruß tristan

  • wolleauslauf
    Gast
    • 11. März 2015 um 18:44
    • #12

    Hallo prefico,

    sorry, dass ich die Arbeiter vergessen hatte ;)

    Da ich jedes Jahr da war, war es für mich nur noch das "gelobte Land" für meine Oma noch die Ostzone.
    Das Eintrittsgeld ins gelobte Land der Arbeiter und Bauern zahlten wir natürlich gerne, damit die Demokratie da drüben nicht zerfällt :D

    Merke: Was des Volkes Hände geschaffen haben, sind des Volkes Eigentum !

    Grüße von
    Wolle

  • Kalle
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.609
    • 11. März 2015 um 19:11
    • #13

    hallo Wolle ,
    falls noch zu haben , dann brings zum nächsten Frühschoppen mit ,
    paßt gut zu meiner posthistorischen Seite meiner Sammlung ,
    siehe scan
    gruss Kalle

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      • 263

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    suche AK und Briefe , Briefstücke mit Stempel Nürnberg bis 1950

    suche AK und Briefe , Briefstücke mit Stempel Bieswang

  • Wolffi 29. Januar 2026 um 11:41

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach DDR 1949–1990 verschoben.

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