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Neudrucke Kaiserreich

  • Meinhard
  • 22. September 2014 um 19:37
  • Meinhard
    aktives Mitglied
    Beiträge
    265
    • 22. September 2014 um 19:37
    • #1

    Hallo an Österreich-Spezialisten.

    Ich habe ein größeres Lot von Neudrucke erworben und bin gerade
    beim Überprüfen der gekennzeichneten Stück.

    Ich habe den "Ferchenbauer, Ausgabe: 2008" und gehe nach diesem vor.
    Zuerst die Artikel-Beschreibung:
    Alle gezeigten Marken ND 1870, Rückseitig signiert "ND 1870".

    Die 1.Marke sollte ND 1870 sein, nur passen dann der 3-er Streifen hier nicht dazu? Eventuell ND 1884. Was meinen die Experten.

    LG, Meinhard

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  • Berni17
    aktives Mitglied
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    17. Februar
    • 23. September 2014 um 18:16
    • #2

    Hallo Meinhard!

    Ich bin zwar kein Experte bei Neudrucken aber ich kann zumindest soviel sagen:

    Alle Neudrucke der Ausgabe 1850 (Wappenzeichnung) in Type III auf Maschinenpapier vorhanden, die Nr.1 auch in Type I b.

    Abstände angeblich waagrecht 3½/3¾, senkrecht 4¼ mm

    1870:

    Dickes weißes Papier, Bogenwasserzeichen. Stark brüchige, dicke und hellgelbe Gummierung, zum Teil unsauberer Druck mit Farbabweichungen und schlechter Prägung.

    1884:

    Dünnes, braungelblich getöntes Papier, Bogenwasserzeichen.
    Weiße glatte Gummierung. Sauberer Druck in zum Teil matten Farben und sehr guter Prägung. Eventuell auch in Richtung tiefschwarz!

    siehe dazu auch folgender Link:


    1894:

    Dünnes, glasiges, gelbgräulich getöntes Papier. Bogenwasserzeichen, gelbliche Gummierung. Normaler Druck mit sehr schlechter Prägung von abgenützen Matritzen!

    Ich persönlich glaube auch das es ein ND 1884 ist.

    Lg Bernhard ;)

  • Meinhard
    aktives Mitglied
    Beiträge
    265
    • 23. September 2014 um 19:24
    • #3

    Hallo Bernhard,

    vielen Dank - dann war meine Zuteilung richtig und die Marke war falsch signiert.

    Auch wen Du kein Neudruck-Spezialist bist so sollteste Du eigentlich Stempel-Spezialist ;) sein.

    Ich habe den "Ferchenbauer" schon etliche male durchgewälzt, doch zu diesen Abstempelungen nichts gefunden. Sind diese eventuell unbekannt?

    Die Zuteilung ist klar:
    1. Foto Viererblock ND 1870 leider waagrecht angetrennt
    2. Foto Viererblock ND 1894.

    In der Hoffnung, dass Du sicher etwas dazu Schreiben kannst verbleibe ich einstweilen (bis zu eventuellen neuen Fragen) mit
    lieben Grüßen, Meinhard

    NS: gestempelte Merkure habe ich auch noch in dieser Sammlung ?(

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    Einmal editiert, zuletzt von Meinhard (23. September 2014 um 19:26)

  • Meinhard
    aktives Mitglied
    Beiträge
    265
    • 24. September 2014 um 19:57
    • #4

    Hier noch die Gummiseite des Viererblocks - geprüft.
    Und noch für Farbvergleich - falls benötigt:
    Von links nach rechts:
    ND 1870 geprüft, ND 1884 geprüft und 2 x 1870 gestempelt, geprüft.
    (Leider zerfällt der Viererblock in alle Einzelheiten).

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  • Berni17
    aktives Mitglied
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    Männlich
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    17. Februar
    • 24. September 2014 um 20:56
    • #5

    Hallo Meinhard!

    Die Postwertzeichen-Verschleißstelle war beim Hauptpostamt Wien I/1 eingerichtet.

    Ein kurzer Auszug aus deren Postgeschichte:

    Der Post- und Telegraphendienst für das Fürstentum Liechtenstein wurde etliche Jahre von der k.k. österreichischen Postverwaltung versehen.

    Damals war zB für die Wiener Philatelisten der Bezug der ersten liechtensteinischen Postwertzeichen besonders leicht, da mit dem Vertrieb derselben die Postwertzeichen-Verschleißstelle des Postamtes Wien I/1 betraut wurde.

    Das Fürstentum Liechtenstein war zur damaligen Zeit (1912) nun (neben San Marino und Monaco) dass dritte europäische Land, welches zwar unter der Postverwaltung eines Nachbarstaates stand, jedoch eigene Briefmarken verausgabte.

    Und am 1. Februar 1912 berichtete dann die „ N e u e F r e i e P r e s s e ":

    "Aus diesem Anlasse begann nun beim Hauptpostamt Wien (Wien I/1) bereits gestern der Aufmarsch der Philatelisten und Händler, die sich lebhaft für die neuen Sorten interessierten. Es wurden große Quantitäten abgesetzt. Brieflich und telegraphisch waren Bestellungen aus Deutschland, Frankreich, England und sogar aus Amerika eingelaufen.

    Von 8 Uhr früh bis 3 Uhr nachmittags musste ein eigener Schalter für den Detailverkauf geöffnet werden. Man konnte beobachten, dass einzelne Sammler ganze Sätze im Werte von Hunderten von Kronen erwarben.
    Der weitere Verkauf wird nun beim Hauptpostamte sukzessive erfolgen. Der Einzelschalter wird durch etwa eine Woche zum ausschließlichen Verschleiße von Liechtenstein-Marken geöffnet sein."

    Lg Berni17 :)

    PS: Ich werd am WE mal bei meiner phil. Fachliteratur nachsehen ob ich eventuell etwas beim KLEIN über diesen Stempel finde.

    Einmal editiert, zuletzt von Berni17 (24. September 2014 um 21:02)

  • Meinhard
    aktives Mitglied
    Beiträge
    265
    • 25. September 2014 um 08:24
    • #6

    Lieber Bernhard,

    vorerst einmal vielen Dank für Deine Nachforschungen.
    Bis bald und liebe Grüße,
    Meinhard

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