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  5. Schiffspost

Schiffsbrief von Kpandu (Togo) nach Elbing (Westpreußen)

  • Heinz Oswald
  • 7. September 2014 um 12:30
  • Heinz Oswald
    neues Mitglied
    Beiträge
    5
    • 7. September 2014 um 12:30
    • #1

    Hallo Sanmlergemeinde,

    ich sammle Feldpostkarten aus dem 1. WK. Vor kurzem habe ich einen kleinen Posten Karten bekommen, darunter war dieser Brief. Irgendwie fasziniert er mich, deshalb habe ich ihn mal näher unter die Lupe genommen.
    Meine Recherche im Internet ergab, dass der Stempel Kpandu stimmig ist. Was mir Kopfzerbrechen bereitet, ist die Marke. Ich habe mir mal Vergleichsmarken angeschaut, bei denen ist das Motiv irgendwie schärfer ausgeführt. Auch die Zähnung weicht von den Vergleichsstücken ab, daher habe ich mir den Brief auch mal unter UV-Licht angeschaut und siehe da, die Marke leuchtet. Nun ist das ja gemeinhin ein Indiz für Aufheller im Papier. Jetzt meine Frage:
    Handelt es sich hier um eine zweifelsfrei unechte Marke oder besteht die Chance, dass die Marke doch echt ist?
    Wie auf den Bildern zu sehen ist, leuchtet nicht die ganze Marke, einige dunkle Flecken gibt es. Vielleicht wurde die Marke mit Aufhellern behandelt oder wurde mit Klebstoff, der Aufheller enthält, neu aufgeklebt?

    Vorab schonmal vielen Dank für eure Hilfe,
    viele Grüße und einen schönen Sonntag

    Heinz Oswald

    Bilder

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  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.078
    • 7. September 2014 um 12:50
    • #2

    Hallo Heinz Oswald,

    ich bin ja nun kein Experte für Deutsche Kolonien, wenn aber so ein Brief einen Kpandu-Stempel mit exakt dem Stempeldatum daherkommt, das für die Stempelabbildung im Friedemann verwendet wurde, dann schrillen sämtliche Alarmglocken. Ich denke, der "Stempel" ist aufkopiert.

    Vermutlich ist der Schiffspoststempel auf gleiche Weise entstanden. Wenn du die beiden Stempel mit hoher Auflösung einscannst, dann sollten die typischen Spuren eines aufkopierten Stempels erkennbar sein.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Heinz Oswald
    neues Mitglied
    Beiträge
    5
    • 7. September 2014 um 13:59
    • #3

    Hallo DKKW,

    vielen Dank für Deine Antwort. Ich hab's mir fast gedacht...
    Ich werde mal alle Stempel scannen und die Bilder dann einstellen.
    Noch zwei Fragen: welchen Wert hat dieser Stempeltyp, dass sich jemand die Mühe macht, solch einen Beleg zu fälschen? Gibt es eine Erklärung für die Marke, ist die eine Farbkopie?

    Besten Dank
    Heinz Oswald

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.078
    • 7. September 2014 um 14:38
    • #4

    Hallo Heinz Oswald,

    ich bin kein Experte auf dem Gebiet der deutschen Auslandspostämter und könnte deshalb nur Vermutungen zu den Preisen echter Belege anstellen. Damit kann man aber auch danebenliegen, also lasse ich es lieber.
    Zur Marke kann ich auch nur Vermutungen anstellen, ich denke hier ist ein stark "gealtertes" ungebrauchtes Exemplar chemisch aufgehübscht worden. Dadurch ist dann wohl die UV-Reaktion entstanden.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Heinz Oswald
    neues Mitglied
    Beiträge
    5
    • 7. September 2014 um 16:20
    • #5

    Hallo DKKW,

    Dir soweit erstmal herzlichen Dank für Deine hilfreiche Einschätzung. Ich finde es echt abgefahren, dass sich da jemand hinsetzt und so etwas fälscht.
    Morgen scanne ich mal die Stempel, vielleicht führt das zu weiteren Erkenntnissen.

    Viele Grüße
    Heinz Oswald

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.078
    • 7. September 2014 um 17:23
    • #6

    Hallo Heinz Oswald,

    im Frick: "Schiffspost im Nordsee- und Ostseeraum" sind übrigens Belege mit dem Ra3-Stempel "Schiffsbrief / Paquebot / über Hamburg" abgebildet, dieser Stempel scheint eine halbe Ewigkeit in Gebrauch gewesen zu sein, der älteste Beleg stammt aus dem Jahr 1897, der jüngste aus dem Jahr 1936. Auf allen fünf im Buch gezeigten Belegen diente der Stempel der Markenentwertung!

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.078
    • 7. September 2014 um 18:07
    • #7

    Hallo zusammen,

    hier noch ein letzter Beitrag von mir zum Stempel "Schiffsbrief / Paquebot / über Hamburg" bevor mir Kartenhai zuvorkommt ;)

    Im Netz ist ein Beitrag von Friedrich Steinmeyer eingestellt. Der Beitrag war 2009 im Rundbrief Nr. 130 der ARGE Schiffspost veröffentlicht worden;


    Auch hier ist der Stempel auf allen gezeigten Belegen zur Markenentwertung verwendet worden!

    Viele Grüße
    DKKW

  • Heinz Oswald
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    5
    • 7. September 2014 um 21:19
    • #8

    Hallo DKKW,

    danke für den interessanten Link. Dort wird erwähnt, dass zum Frankieren eines Auslandbriefes 20 Pfennig notwendig waren. Sehe ich das richtig, dass mein Brief, mit 10 Pfennig frankiert, so nie befördert worden wäre?
    Ich habe mir mal Gedanken über die Datumsangaben der Stempel gemacht. Fast 6 Wochen Laufzeit für die Strecke Kpandu-Hamburg erscheinen mir schlüssig. Aber einen Tag Laufzeit von Hamburg nach Elbing? Das sind auf dem Landweg mind. 800 km! Weiß jemand, wie lang die Strecke auf See ist?

    Viele Grüße
    Heinz Oswald

  • saeckingen
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    • 8. September 2014 um 06:47
    • #9

    Die Stempel sind 100%ig falsch!

    Was soll den der Hamburger Paquebot auf einem Brief aus Togo zu suchen haben? Wenn ein Brief in Togo gestempelt wurde, ist es kein Schiffsbrief und benötigt auch keinen Paquebot-Stempel.

    Die 10 Pf wären schon korrekt. 1907 galt schon einige Jahre das Inlandsporto zwischen den Kolonien und dem Reichsgebiet.

    Das ganze ist eine der üblichen Billigfälschungen die seit einigen Jahren für ein paar Euro bei eBay angeboten werden - als Fälschung beschrieben. Häufig werden sie erworben um irgendwelche billigen Posten "aufzuwerten" um sie dann Schnäppchenjägern anzudrehen.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Heinz Oswald
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    5
    • 8. September 2014 um 14:25
    • #10

    Hallo saeckingen,

    danke für deine Antwort. Ich kenne mich gar nicht auf dem Gebiet aus, daher erschien mir der Stempel schlüssig. Irgendwie muss der Brief ja nach Deutschland gekommen sein, daher gab es für mich am Schiffsstempel keinen Zweifel. Wie sich jetzt so nach und nach herausstellt, ist an dem Brief ja fast alles falsch.

    Viele Grüße
    Heinz Oswald

  • saeckingen
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    • 8. September 2014 um 17:49
    • #11

    Ein Paquebotstempel wird nur auf Post abgeschlagen, die auf einem Schiff aufgegeben wurde, welches selbst keine Seepost bzw. keinen Seepoststempel zur Entwertung führt. Dann werden die meist ausländischen Marken im Ankunftshafen mit einem Paquebot Stempel entwertet.

    Ein Brief, der in Togo auf der Post bearbeitet (gestempelt) wurde, wurde in der Regel auch nicht lose befördert, sondern in geschlossenen Briefbündeln. Daher haben die auch keine Transitstempel.

    Hier sollte mit einem seltenen Stempel von Togo und dem Paquebotstempel eine "Rarität" erzeugt werden. Leider ist das nur Altpapier.

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  • saeckingen
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    • 8. September 2014 um 17:51
    • #12

    PS: Allen die sich für die deutschen Kolonien interessieren, kann ich nur folgendes Angebot aufs Wärmste empfehlen:

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  • Wolffi 10. Juni 2021 um 12:21

    Hat das Thema aus dem Forum Deutsche Nebengebiete bis 1945 nach Schiffspost verschoben.

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