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Dänemark Wappenausgabe, våbentype, armstype

  • DKKW
  • 24. April 2014 um 21:33
  • DKKW
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    • 1. September 2014 um 20:03
    • #41

    Hallo zusammen,

    auf der Seite 1 dieses threads hatte ich im letzten Beitrag die Matrizetypen der Klischeegruppe II beschrieben.

    Im Postmuseum findet sich ein 10er Block mit den Urklischees der Klischeegruppe III. Man hatte hier gut erhaltene (evtl. unbenutzte Reserveklischees) als Vervielfältigungsblock für neue Druckklischees der 3. Klischeegruppe verwendet.

    Dieser Vervielfältigungsblock enthält folgende Matrizetypen:
    3A, 3A, 2A, 3B, 2A
    3A, 2a, 1B, 5A, 4B

    Die Matrizetypen 1B, 3B und 4B kommen nur in der 3. Klischeegruppe vor. Bei der Vervielfältigung der 10er Blocks entstehen weitere Untermatrizetypen:
    1C: Bruch in der äußeren Ovallinie unter IM in POSTFRIM.
    2B: Bruch in der äußeren Ovallinie unter IM in POSTFRIM.
    3C: Bruch im äußeren Kreis um die große Wertziffer rechts
    4B: Bruch in der äußeren Ovallinie über DA in DANMARK.

    Obwohl diese Matrizetypen öfters im Markenbogen vorkommen, sie sind nicht so leicht zu finden. Ich kann bislang nur einige wenige präsentieren. Insbesondere ungebraucht sind diese neuen Matrizetypen nicht so leicht zu erwerben.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (1. September 2014 um 20:04)

  • DKKW
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    • 10. September 2014 um 19:31
    • #42

    Hallo zusammen,

    ich hatte ja bereits in früheren Beiträgen geschrieben, dass jede Klischeegruppe seine eigenen Feldmerkmale (galvanofejl) hat, die in den anderen Klischeegruppen nicht vorkommen.

    So haben auch die 10 Öre Marken der III. Klischeegruppe ihre eigenen und unverkennbaren Feldmerkmale. Vier davon möchte ich heute vorstellen:

    1. Unterer Rahmen und RI in POSTFRIM. eingedrückt. Type 3.m1B.2
    2. Farbpunkt oben an der Null der kleinen Wertziffer oben links. Type 3.m1B.4
    3. Weißer Fleck über der 10 im Ovalband. Type 3.m2A.1
    4. Kerben oben rechts im Nordrahmen. Type 3.m5A.5

    Ich habe die Merkmale auf dem Scan hervorgehoben.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 22. September 2014 um 13:21
    • #43

    Hallo zusammen,

    heute möchte ich Euch die Matrizetypen der 20 Öre Marken vorstellen. Bei der 20 Öre gibt es insgesamt 15 verschiedene Matrizetypen, jede Marke lässt sich einer dieser Matrizetypen zuordnen. Das bedeutet damit auch, dass die Klischees jeder Wertstufe nach einer anderen Logik hergestellt wurden. 5 Öre: zwei Haupttypen plus ein bis zwei Untertypen, 10 Öre zunächst 5 Haupttypen mit je einer Untertype und jetzt die 20 Öre Marke mit 15 Haupttypen.

    Die ersten drei Matrizetypen wurden bereits vom Altmeister der dänischen Philatelie Gunnar Hagemann in den 40er Jahren beschrieben. Sie geistern deshalb in den dänischen Spezialkatalogen rum.
    Im Afa Special 1995 wurde im Anhang ein Artikel von Henning Nielsen über die 20 Öre Marke veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte Henning Nielsen 11 Matrizetypen identifiziert. Später entdeckte er auch die Unterscheidungsmerkmale der übrigen vier Matrizetypen.

    Ich zeige hier alle 15 Typen. Sie kommen in den Klischeegruppen II und III vor.
    Klischeegruppe I, kleine Eckziffer, 1. bis 3. Druck
    Klischeegruppe II, große Eckziffer, 4. bis 20. Druck, ab 17. Druck (kleine Teilauflage) weite Zähnung
    Klischeegruppe III, große Eckziffer, 21. bis 39. Druck, ab 34. Druck Wz. Krone III

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 14. Oktober 2014 um 20:03
    • #44

    Hallo zusammen,

    in meinem letzten Beitrag habe ich die 15 verschiedenen Matrizefehler gezeigt, die sowohl in der Klischeegruppe II als auch der Klischeegruppe III vorkommen.

    Heute möchte ich einige wenige Galvanofejl (Feldmerkmale) sowohl aus der Klischeegruppe II als auch der Klischeegruppe III präsentieren.

    Den Anfang machen die beiden Plattenfehler der Klischeegruppe II, sie werden i Afa als 36y und als 36v katalogisiert. Beim PF 36y ist der rechte Rahmen auf Höhe der rechten großen Wertziffer gebrochen, beim PF 36v sind sowohl die rechte obere als auch die rechte untere Ecke stark abgeschrägt.

    Aus der Klischeegruppe III zeige ich zwei nicht im AFA katalogisierte Galvanofejl. Zum einen m13.243, hier verbindet ein weißer Strich durch die Schraffur die Krone mit dem Kreis um die rechte große Wertziffer. Zum anderen m12.222 als linke Marke in einem Fünferstreifen. Hier ist der linke Rahmen unten mit vielen kleinen Kerben versehen.

    Das sind natürlich nur einige wenige Beispiele aus einer Vielzahl existierender und nachgewiesener Galvonofejl (Feldmerkmale).


    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 25. Oktober 2014 um 12:22
    • #45

    Hallo zusammen,

    am 1. April 1901 kam ein weiterer Wert der Wappentype-Marken an die Postschalter.

    Mit diesem Wert, mit ihm konnten eingeschriebene Inlandsbriefe der 1. Gewichtsstufe (8 Öre Porto + 16 Öre Einschreibegebühr) mit nur einer Marke frankiert werden, wurde endgültig die Ursprungsidee Inlandsporti mit Marken der zweifarbigen Ziffernausgabe und Auslandsporti mit Marken der Wappentype-Ausgabe darzustellen, fallen gelassen.
    Diese Marke wurde durch die Portoänderung zum 1.10.1902 bereits wieder überflüssig, das Inlandsbriefporto wurde auf 10 Öre erhöht, die Einschriebegebühr auf 15 Öre herabgesetzt. Zusammen also 25 Öre, diese Wertstufe gab es bei der zweifarbigen Ziffernausgabe bereits.

    Die 24 Öre Marke wird im Buch von Lasse Nielsen und Henry Regeling "Danmarks Provisorier 1904-1912-1915" als Urmarke zum 15/24 Öre Provisorium ausführlich beschrieben.

    Es ist nur eine Matrizetype bekannt (6 x im Bogen), Feldmerkmale gibt es natürlich etliche. Einige sind so markant, dass sie im AFA Special katalogisiert sind.

    Ich zeige sowohl den Matrizefehler als auch vier markante Feldmerkmale:
    Pos. 1 = Afa 39x, Pos. 38 = Afa 39y, Pos. 51 = Afa 39æ und Pos. 86 = Afa 39w

    Die Marken wurden mit einer Druckplatte à 100 Marken in nur einer Auflage hergestellt.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (25. Oktober 2014 um 12:23)

  • DKKW
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    • 8. November 2014 um 15:11
    • #46

    Hallo zusammen,

    heute möchte ich meinen Vaabentypen-thread mit der 1 Öre Marke der Ausgabe 1902 fortsetzen. Die 1 Öre Marke war ein Ergänzungswert, eine Einzelfrankatur war eigentlich nicht möglich. Sie wurde geschaffen, damit man die Restbestände der 4, 8 und 24 Öre Marken nach der Portoänderung zum 1.10.1902 aufbrauchen konnte.

    Die Marke wurde in insgesamt sechs Auflagen zwischen dem 16.8.1902 und dem 30.9.1905 gedruckt. Die einzelnen Auflagen lassen sich anhand der UV-Reaktion unterscheiden, trotzdem ist es hilfreich sauber gestempelte Marken mit lesbarem Datumstempel aus größeren Städten bei der Zuordnung zu verwenden.

    Es ist bislang nur ein Matrizefehler bekannt, eine kleine Einbuchtung im inneren Kreis um die rechte große Wertziffer (in meinem scan verstärkt, da sonst kaum erkennbar)

    Ich kann sieben Galvanofejl (Feldmerkmale) nach Johnny Barth präsentieren. Er hat eine Untersuchung der 1 Öre Marke vor Jahren in der NFT veröffentlicht.

    Von der 1 Öre Marke kam ein versehentlich ungezähnt gebliebender Markenbogen zum Postamt Esbjerg. Anstatt ihn vorschriftsmässig ans Generaldirektorat zur Vernichtung einzusenden wurde der Bogen an einen Händler in Esbjerg verkauft. Die Marken kommen praktisch nur ungebraucht (auch in Einheiten) vor. Allerdings gab es zwei im Jahre 1912 in Kopenhagen abgestempelte Briefstücke (einmal mit drei ungezähnten 1 Öre Marken und einmal mit vier ungezähnten 1 Öre Marken), Das Briefstück mit den drei Marken (1 Paar und ein Randstück) wurde inzwischen aufgeteilt und als Einzelmarken verkauft.

    Ich zeige eine Druckaufstellung, einen Zehnerblock mit dem Matrizefehler an Pos. 1, sieben Feldmerkmale und eine ungebrauchte und ungezähnte 1 Öre Marke vom rechten Bogenrand (Pos. 60).

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Wolffi
    Moderator
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    5.426
    • 12. November 2014 um 11:36
    • #47
    Zitat

    Original von DKKW

    ich hatte ja bereits in früheren Beiträgen geschrieben, dass jede Klischeegruppe seine eigenen Feldmerkmale (galvanofejl) hat, die in den anderen Klischeegruppen nicht vorkommen.

    So haben auch die 10 Öre Marken der III. Klischeegruppe ihre eigenen und unverkennbaren Feldmerkmale. Vier davon möchte ich heute vorstellen:

    1. Unterer Rahmen und RI in POSTFRIM. eingedrückt. Type 3.m1B.2
    2. Farbpunkt oben an der Null der kleinen Wertziffer oben links. Type 3.m1B.4
    3. Weißer Fleck über der 10 im Ovalband. Type 3.m2A.1
    4. Kerben oben rechts im Nordrahmen. Type 3.m5A.5

    Also mit Type 3.m5A.5 oder ähnlichem kann ich nicht dienen, und ich bewundere immer wieder das fundierte Wissen um diese ausgaben, was uns DKKW hier weitergibt.

    Wenn ich auch nicht diese endlos erscheinenden "Vorräte" habe, und nicht zu jeder Marke sooooooooooooooooooooo viel erzählen kann, versuche ich auch mal was zu zeigen, und vielleicht kann DKKW mit einem Blick im Vorbeigehen was dazu sagen, schmunzel.

    Hier ein DK AFA 35y
    10 øre - rot
    Deutlich zu sehen der Strich / die Linie auf der linken Seite des Wappens
    Ganz netter Stempel KØBENHAVN V. 22.10.

    Die 35y gab es meines Wissens nur vom 4. - 15. Druck, und somit stammt die Marke aus dem Zeitraum zwischen September 1887 und April 1893.

    Wahrscheinlich kann man darüber aber viel mehr berichten.

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (12. November 2014 um 11:37)

  • Wolffi
    Moderator
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    5.426
    • 12. November 2014 um 11:48
    • #48

    Hier jetzt eine 35az mit der Abart "Linke 0 geöffnet"
    10 Øre - anilin
    3. Druck?

    Stempel KØBENHAVN 21.1. - nicht KØBENHAVN. V. wie im letzten Beitrag.
    Vielleicht kann man dadurch weitere Rückschlüsse zur Marke ziehen.

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    Bis denne sagt Wolfgang
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  • Wolffi
    Moderator
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    5.426
    • 12. November 2014 um 12:08
    • #49

    Mal Farbe und Wert ändern. :)

    DK AFA 33x - Kleine Ziffern
    Abgeschrägter Rahmen, rechts oben auf dem Bild gut zu erkennen, links verstempelt.

    An der Farbe kann man, wenn man sie erkennen würde (schmunzel), den Druck festmachen:

    grønlig mat blå (grünlich mattblau) --> 2. Druck oder
    mælkeblå (milchblau) --> 3. Druck Feld 46

    Eine Schätzung wäre schon ganz nett, aber ich werde die Marke auch zur Prüfung geben.

    Stempel AARHUS (oder gab es noch mehr mit "HUS")
    18.9. - Der Rest auf dem Stempel ist für mich ein böhmisches Dorf. :(
    Da müsst ich mal schauen, wo mein DK-stempelbuch ist. :)

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    Bis denne sagt Wolfgang
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 12. November 2014 um 20:37
    • #50

    Hallo Wolffi,

    der Galvanofejl gehört zur Klischeegruppe II, siehe mein Beitrag vom 25.8.14 (Seite 2 ganz unten). Es ist 2.mt.2.6 und ist nach der Aufstellung von Bent Keith Hansen vom 4. Druck bis zum 19. Druck nachgewiesen.

    Ein sehr schönes Stück.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.028
    • 12. November 2014 um 20:41
    • #51

    Hallo Wolffi,

    das ist eine Matrizetype, kein Galvanofehler. Es handelt sich um die Matrizetype 1A (nur in der Klischeegruppe II vorkommend. Aufgrund der auffälligen offenen Null frühzeitig in den Katalogen als Plattenfehler katalogisiert aber mehrfach im Druckbogen vorkommend.

    Aufgrund des Scans würde ich auch auf anilinrot, also 3. Druck, tippen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.028
    • 12. November 2014 um 20:47
    • #52

    Hallo Wolffi,

    aufgrund der Zähnung würde ich auf den 3. Druck Pos. 46 tippen. Zähnungsmaschine KI.
    Der Stemel ist (Aar)hus II, da ist kein Zweifel möglich. Ebenfalls ein sehr schönes Stück.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Wolffi
    Moderator
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    5.426
    • 14. November 2014 um 09:46
    • #53
    Zitat

    Original von DKKW

    der Galvanofejl gehört zur Klischeegruppe II, siehe mein Beitrag vom 25.8.14 (Seite 2 ganz unten). Es ist 2.mt.2.6 und ist nach der Aufstellung von Bent Keith Hansen vom 4. Druck bis zum 19. Druck nachgewiesen.

    Gibt es bei Hansen andere Kenntnisse als im AFA spezial: dort ist der 4. - 15. Druck aufgeführt? Sind die Daten beim AFA nicht mehr so ganz aktuell? :)

    In Deinem Beispiel sehe ich den 19. Druck, Position A 88.
    Ich habe Deine früheren Ausführungen richtig verstanden, dass die Position bei jedem Druck an anderer Stelle sein konnte? Mein Exemplar ist also nicht zwangsläufig auch von Feld 88?

    Der Plattenfehler ab dem 5. Druck nachgewiesen. Woher weißt du so sicher, dass Deine Marke aus dem 19. Druck stammt? Habe ich eine Chance, festzustellen, aus welchem Druck mein Exemplar stammt?

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
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    2 Mal editiert, zuletzt von Wolffi (14. November 2014 um 09:55)

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.426
    • 14. November 2014 um 11:08
    • #54

    Falsche Kategorie --> verschoben

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 09.09.2025

    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (14. November 2014 um 14:01)

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.426
    • 14. November 2014 um 11:25
    • #55

    Falsche Kategorie --> verschoben

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
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    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (14. November 2014 um 14:03)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.028
    • 14. November 2014 um 19:40
    • #56

    Hallo Wolffi,

    warum? Als 35By ist der Plattenfehler auch bei der Ausgabe 1995 katalogisiert. Allerdings ohne Angabe der Druckauflagen.

    Du hast eine PN

    Viele Grüße
    DKKW

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.426
    • 15. November 2014 um 06:51
    • #57

    Hallo DKKW,

    jetzt verstehe ich Dich nicht. :)

    Es ging um die 35y und zu der steht in meinem AFA spezial 2008, das sie vom 4. Druck bis 15. Druck vorkomme.

    Du führst bei Deinem Exemplar den 19. Druck auf, wo ich jetzt einen Widerspruch sähe, den ich nicht verstehe. Vielleicht liegen Dir aber neuere Kenntnisse vor als dem 6 Jahre alten Katalog.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 09.09.2025

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.028
    • 15. November 2014 um 07:24
    • #58

    Hallo Wolffi,

    sorry, hatte mir die Notiz im AFA nicht angesehen. Sie ist nicht korrekt.
    Laut den, in der NFT 4/2008 veröffentlichten Untersuchungen von Bent Keith Hansen kommt der Galvanofehler 2.mt2.6 (bzw. AFA 35y) auch in den Drucken 16 bis 19 vor. Die Druckbögen des 16. Druckes befinden sich nicht im Archiv des Postmuseums, sie sind auch nicht in Sammlerhand bekannt. Aufgrund der Zähnung wissen wir aber, das sich der Galvanofehler im 16. Druck in der 4. senkrechten Reihe befunden hat.

    Lasse Nielsen hat anhand der Bögen des Postarchivs die damals verwendeten Zähnungsmaschinen untersucht und die für die jeweilige Zähnungsmaschine charakteristischen Zähnungsbilder erforscht. Wurden die Zähnungsmaschinen I oder II verwendet, können wir anhand der Zähnung feststellen, welcher senkrechten Reihe ( 1 bis 10) die jeweilige Marke entstammt. Eine kniffelige Arbeit, ich habe lange üben müssen, bis ich so halbwegs kapiert hab, wie das funktioniert.

    Die Zähnungsmuster sind in Lasse Nielsens Buch "The bicoloured Stamps of Denmark" (6 Bände, zweisprachig englisch, dänisch) beschrieben.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.028
    • 16. November 2014 um 16:14
    • #59

    Hallo zusammen,

    in meinem letzten Beitrag hatte ich geschrieben, dass der dänische Prüfer Lasse Nielsen anhand der erhaltenen Bögen im Archiv des dänischen Postmuseums die damals zur Markenproduktion verwendeten Zähnungsmaschinen untersucht und die charakteristischen Perforationsmuster erforscht und veröffentlicht hat.

    Bei der engen Zähnung ermöglichen uns diese Perforationsmuster der Zähnungsmaschinen I und II eine Bestimmung der senkrechten Reihe, in der sich die Marke befunden hat. Nur bei der Zähnungsmaschine III war das Muster so gleichmässig, dass die Zuordnung zu einer bestimmten senkrechten Reihe nicht mehr möglich ist.

    Zufällig stiess ich auf einen Link, in dem Lasse Nielsen "takningsnøgle" dargestellt ist, ich will ihn den Dänemarksammlern (insbesondere den Sammlern der Wappentype und der zweifarbigen Ziffernausgabe) unter Euch nicht vorenthalten. Der Schlüssel zeigt die Markenrückseiten!


    Viele Grüße
    DKKW

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.426
    • 17. November 2014 um 16:04
    • #60

    Hier ein Beispiel dafür, wie man danaben greifen kann, wenn man in Dänemark noch nicht mal was zu essen und zu trinken bestellen kann (huhu DKKW, huhu Sven).

    32x - Farbstrich über dem M von DANMARK

    Die dünne Stelle habe ich in der Beschreibung überlesen. Der Schaden hält sich im überschaubarem Rahmen, denn ich habe das Stück zum Ausrufpreis bekommen. Und bis ich ein besseres Exemplar finde und mir erlauben kann, fristet es seinen Platz im Album, um dann ins Tauschalbum zu rutschen. :)

    Die dünne, mit Falz hinterlegte Stelle oben ist in der Vergrößerung gut sichtbar.
    Mit Stempel und Zentrierung wäre ich bei diesem nicht so häufigen Stück zufrieden gewesen.

    (Die Marke ist nicht so hell wie gescannt... da muss ich nachbessern, weil da wohl was verstellt wurde)

    .

    Bilder

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    2 Mal editiert, zuletzt von Wolffi (17. November 2014 um 16:44)

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