1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. International
  5. Amerika

USA Kürzel?

  • Winni
  • 27. Februar 2014 um 19:05
  • Winni
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    494
    Geburtstag
    22. Oktober 1958 (67)
    • 27. Februar 2014 um 19:05
    • #1

    Hallo,

    Da ich keinen Michel-USA habe.
    Möchte ich gern wissen,was die Kürzel
    bedeuten.

    X normales Papier?
    Y fluoreszierendes Papier?
    V ?( ?( ?(

    Gibt es noch andere Kürzel?


    Vielen lieben Dank.

    Winni

    Weihnachten Weltweit. CEPT /EUROPA. Beides gestempelt
    Eulen. AK. PK. Belege mit Eulenstempel .oder Werbung.
    Eulen ,Einzelmarken ganze Sätze ,PK. ,AK ,Stempel ,alles bitte Anbieten.

  • Winni
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    494
    Geburtstag
    22. Oktober 1958 (67)
    • 27. Februar 2014 um 19:08
    • #2

    Nun merke ich gerade das ich auch die Wasserzeichen nicht kenne!

    Ein Scan würde mich freuen.


    Winni

    Weihnachten Weltweit. CEPT /EUROPA. Beides gestempelt
    Eulen. AK. PK. Belege mit Eulenstempel .oder Werbung.
    Eulen ,Einzelmarken ganze Sätze ,PK. ,AK ,Stempel ,alles bitte Anbieten.

  • miasmatic
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.066
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. September 1971 (54)
    • 27. Februar 2014 um 19:43
    • #3

    Hi Winni,

    hier also der Scan zu den verschiedenen Wasserzeichen.
    Die Abkürzungen bedeuten im Einzelnen:
    Papiersorten
    v: mittelstark, sehr brüchig, nicht durchscheinend, weiß (leicht gelblich)
    w: sehr dünn, hart, brüchig, transparent, weiß (leicht gelblich)
    x: mittelstark, nicht durchscheinend, gleichmäßig strukturiert, weiß (leicht gelblich)
    in späteren Ausgabejahren gab es z.B. auch die Bezeichnungen
    xV: normales Papier mit Aufdruck der Vorausentwertung
    ya: mit Phosphoraufdruck

    Schönen Abend,

    miasmatic

    Bilder

    • wasserzeichen usa.jpg
      • 238,94 kB
      • 1.110 × 1.498
      • 364

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.875
    • 27. Februar 2014 um 21:41
    • #4

    Hallo Winni.

    Mit den US-Wasserzeichen ist das so eine Sache. Die 2 Haupgruppen wurden (auschnittsweise) schon gezeigt.

    Das WZ besteht aber aus den Buchstaben "USPS", entweder doppellinig (WZ 1 ab MI 103) oder einfach (WZ 2 ab MI 178) vorkommend.

    Dazu kann es liegend (x) oder stehend (y) auftreten. Es gibt also 8 Positionen:

    - normal
    - rotaded left
    - upside down
    - rotaded right
    - reversed
    - reversed rotaded left
    - reversed upside down
    - reversed rotadet right

    Diese Varianten ermöglichen auch die mögliche Erkennung von verfälschten Rollenmarken aus Markenheften (Preisunterschiede), da diesen über die Druckbogengröße bestimmte Richtungen zugeordnet waren (400/360= stehend (x) und 200/180= liegend (y)).

    Damit aber noch nicht genug. Es handelt sich um ein über den Bogen - nicht direkt auf den Marken komplett - sichtbar verteiltes Wasserzeichen. Der Versatz erfolgt sowohl inder Höhe als auch in der Breite. Das bedeutet, das auf einer Marke auch nur Teile dieser 4 Buchstaben (1 oder mehrere) enthalten sein können! Somit ist die Markenposition im Bogen bestimmbar.

    Soviel zu den WZ. Wenn kein anderer Forenteilnehmer schreibt, dann morgen etwas zur Fluoreszenz und den 2 Drucktechniken (trocken und naß).

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • drkohler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    641
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. Dezember 1957 (68)
    • 27. Februar 2014 um 22:18
    • #5

    Dann gibt es noch das Wasserzeichen USIR (United States Internal Revenue). Wie die Abkürzung sagt, für offizielle Marken gedacht. Es gibt aber auch "normale" Marken, die versehentlich dieses Wasserzeichen haben (zB $1 Woodrow Wilson, recht teuer mit diesem Wasserzeichen).
    Dann gibt es noch die "rückwärtsgerichteten" Wasserzeichen:
    USPSUSPSUSPS
    SPSUSPSUSPSU
    PSUSPSUSPSUS
    ....
    anstatt
    USPSUSPSUSPS
    SUSPSUSPSUSP
    PSUSPSUSPSUS
    ....
    Da wird es dann schon esotherisch...

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.875
    • 28. Februar 2014 um 08:57
    • #6

    drkohler

    Richtig, die fiskalische Seite (incl. Abarten/Varianten) hatte ich bewußt ausgeklammert. Die fiskalischen Ausgaben sind sowieso nicht im MI-Katalog gelistet, da dieser ein "Briefmarken"-Katalog ist.

    Eine kurze Bemerkung dazu: In der USA sind alle diese Ausgaben "Label", also Aufkleber. Sie sind den sonstigen "Wertpapieren" (also auch Banknoten) gleichgestellt, werden auch so gesehen und behandelt und in den gleichen Druckereien hergestellt. Deswegen sind im Scott-Katalog neben den eigentlichen Briefmarken auch die fiskalischen Ausgaben (sonst. Steuermarken wie z.B. Spielkarten oder Jagdgebührenmarken usw.) mit gelistet und werden auch so gesammelt. Im MI sind gerade einmal die Randbereiche (z. B. Dienst- (der versch. Ministerien), Porto-, Paketmarken usw.) gelistet.

    Zu den Auflistungen von miasmatic:

    Da geht es etwas durcheinander und ist auch nicht ganz vollständig. Vorausentwertungen (Precancel xV) ist ein ganz anderes Kriterium. Das bekommt einen eigenen Beitrag . Bleiben wir bei den Papierarten, Da wird im MI nach 7 Kriterien unterschieden:

    t = weißes (leicht gelblich), sehr dünnes gewöhnliches Papier
    u = braunes, chemisch behandeltes Papier
    v = weißes (leicht gelbliches) mittelstarkes - sehr brüchiges - nicht durchscheinendes Papier
    w = dito, sehr dünnes - hartes - brüchiges durchscheinendes Papier
    x = dito, mittelstarkes, nicht durchscheinendes, gewöhnliches Papier
    y = waagerecht gestreiftes Papier
    z = senkrecht gestreiftes Papier

    Diese, etwas verwirrend klingenden Angaben, dürften aber im Wesentlichen nur den Sammler früher Ausgaben interessieren.

    Zu den angkündigten Druckarten und der "leuchtenden Unterscheidung" im nächsten Beitrag.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.875
    • 28. Februar 2014 um 12:51
    • #7

    Eigentlich (sehe ich aber zufällig jetzt erst) sind die Fragen im Teil "Vereinte Nationen" ---> eigenlich UNO) gestellt worden. Ich gehe aber davon aus, das wohl "United Staates" gemeint war.

    Als weiteres die Drucktechniken "naß" und "trocken":

    Zuerst wurde "naß" - mit ca. 15 -35 % Feuchte - gedruckt und anschließend gummiert. Es ging der zuständigen Behörde (BEP) um Kosteneffektivität - insbesondere für den Druck der Bi-Color-Marken (8 ct, 1954, Freiheitsmarken).

    "trockene" Drucke erfolgen auf, bei der Herstellung der Papierbahnen bereits mit gummierten, Papieren bei ca. 5-10 % Feuchte. Dieser Druck erforderte aber andere Druckparameter (schnell trocknende Farbe, höherer Druck, Papier usw.) sowie auch andere Maschinen.

    Für die Philatelie bedeutet das, das an Hand dieser Unterschiede, div. (scheinbar gleiche) Ausgaben bestimmt werden können.

    - Naß: Dicker, glatter Gummi, etwas gelblich, evtl. mit "Rinnen". Der Ablick der Konturen erscheint "verwaschen"-
    also Farbanteile auf der gesamten Marke. Das Papier ist dünner (bis 0,0030 Inch), die Oberfläche rauer. Im
    Bogendruck durften die frisch gedruckten Bögen nicht direkt aufeinander liegen (Abklatsch). Die dafür ver
    wendeten "Abstandshalter" können sich auf dem Rücken der Bögen evtl. als Markierungen finden lassen
    und ermöglichen so auch eine Zuordnung.

    -Trocken: dickeres (von 0,0037-0,0042 Inch), steifes Papier mit glänzender Oberfläche, härter und glatter. Der
    Gummi ist rauer und ohne die Rinnen. In Laufrichtung der Papierbahn sind Plattendrucke ca. 0,25 mm
    größer als nasse Drucke (bedingt durch die "Trockenschrumpfung)

    Das hier auch noch Besonderheiten für die jeweiligen Herstellungs-(Druck-)-Verfahren (Platten/ Walzen/Rotation) gibt, lasse ich hier einmal weg.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.875
    • 28. Februar 2014 um 13:20
    • #8

    Nun zu den "leuchtendenErkennungsmerkmalen":

    Sie sind mit einer "Quarzlampe" mit dem Spektrum von 256 nm (Phosphor) sichtbar zu machen. Bitte nicht mit der Leuchtstoffröhre - mit 366 nm Schwarzlicht, auch als "Lumogenfluoreszenz" bezeichnet - verwechseln. Ihr Sinn ist die maschinelle Erkennbarkeit für die Entwertung. Die Einführung erfolgte Anfangs bei den Freimarken (1966, MI654 C), später auch bei den Sondermarken. Ab 1987 wird weitestgehend yc bzw. yd verwendet. Im MI-Kat. werden sie nur separat benannt, wenn es bei den Ausgaben unterschiedliche Varianten gibt.

    Es gibt 5 große Gruppen:

    - ohne diese zusätzliche Markierung bei Ausgaben vor 1966 (und die Vorausentwertungen <--- warum, erläutere
    ich in diesem Beitrag).

    - ya = Phosphoraufdruck über das gesamte oder Teile des Markenbildes (englisch: "solid"/meist scharf abgegrenzt
    erkennbar)

    - yb = ganzflächiger Phosphoraufdruck über die gesamte Marke (englisch: "mottled"/wolkig)

    - yc = Phosphor in der Papiermasse (auch rückseitig erkennbar)

    - yd = Phosphor im Papieraufstrich (nur vorderseitig)

    Das Erscheinungsbild ist "gelb(grün)", bei den Flugpostmarken aber auch zeitweise (Mi 1362 bis etwa 1977) "orange" bis "rot". Natürlich sind auch eine ganze Reihe Abarten (prod.-bedingte Fehler) bekannt und dann im MI-Kat. gelistet.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

    Einmal editiert, zuletzt von Filli (28. Februar 2014 um 14:15)

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.875
    • 28. Februar 2014 um 14:09
    • #9

    Zum Schluß die "Vorausentwertungen" (Precancel";):

    Vereinfacht, wie der Name schon sagt, vor Ausgabe an den Nutzer "bogenweise entwertet" um bei Versendern mit großem Postaufkommen die Postautomation zu verbessern. Da sie nicht mehr auf der Post entwertet werden mußten, erübrigte sich auch die Markierung mit Phosphor (s. vorhergehenden Beitrag).

    Die Form(en) der Entwertung wurden von der zuständigen amerikanischen Behörde (BEP) vorgeschrieben und in den Wertpapierdruckereien zentral überdruckt. Nur diese werden im MI-Kat. mit dem Zusatz "....V" gelistet !

    Alle Varianten werden aber in div. amerikanischen Katalogen der PSS (entspricht dem BDPh in Deutschland) gelistet.

    Für Orte mit sehr großem Postaufkommen bei Massensendungen wurden Ausgaben auf Antrag der Verbraucher zentral in den Wertpapierdruckereien - sie werden deshalb auch als "Bureaus" nach dem Bureau of Engreving (BEP) bezeichnet - übedruckt. Mindestmenge 500 000 Stück bei Bogenmarken und 250 000 Stück bei Rollenmarken. Vorteile für den Sammler. leicht erhältlich, preiswert, Geringe Variantenanzahl

    Für Orte mit kleinerem Postaufkommen erfolgte die Entwertung der entsprechenden angelieferten Bögen mit diversen Vorrichtungen vor Ort. Sie werden deshalb als "Locals" bezeichnet.

    Massenversender (Kaufhausketten u. ä.) konnten auch noch befristete - mit Monatsdatum und Firmenkennung versehene VE nutzen. Diese werden als "Dated"s bezeichnet.

    Eine (wesentliche) Ausnahme sei noch erwähnt. Wegen des zu erwartenden Postaufkommens in der Weihnachtszeit, wurde die Weihnachtsmarke 1969 (MI 995) für die ausgewählten Orte/Staaten ATLANTA/GA, BALTIMORE/MD, MEMPHIS/TN und NEW HAVEN/CT versuchsweise mit einer eigenen Type - direkt bei dem Druck der Marken - in schwarz oder grün versehen.
    Neuere Formen sind nicht mehr an den Typen mit Ort und Staat (meist zwischen 2 Linien) zu erkennen. Sie tragen 2 dünne Wellenlinien ("Integrals").

    Wer sich einmal näher damit beschäftigen will:


    Vorausentwertungen sind nicht nur auf die USA bezogen. Auch andere Länder haben diese System angewendet (Beispiele: AD, Frankreich, Belgien usw.). In der heutigen Zeit sind diese Systeme durch modernere Formen der Postautomatisierung ersetzt (Label, Infopost, AFS u.ä)

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.875
    • 28. Februar 2014 um 15:51
    • #10

    Ganz zum Schluß noch eine "Spezialschablone", auf der alle Varianten von Zähnung (auch die Zwischenwerte und Schermack-Zähnung) über Waffeln, die oben im Beitrag angemerkten Bild-/Markengrößen usw. mit einem Hilfsmittel bestimmt werden können

    Bilder

    • USA-Schablone.jpg
      • 47,01 kB
      • 750 × 285
      • 297

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • Winni
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    494
    Geburtstag
    22. Oktober 1958 (67)
    • 28. Februar 2014 um 17:36
    • #11

    Ihr seit " Eine Wucht in Tüten"

    Ich habe alles Kopiert, in mein Album gelegt und das Album
    Ins Regal gestellt. ;)


    Bei dieser Menge an Informationen "Platz einem ja der Kopf"
    Aber ich bin total verwirrt .

    Das muss ich in einer stillen Stunde alles noch mal lesen.

    Ich Danke euch von Herzen für diese tollen Informationen.


    Viele liebe Grüße Winni

    Weihnachten Weltweit. CEPT /EUROPA. Beides gestempelt
    Eulen. AK. PK. Belege mit Eulenstempel .oder Werbung.
    Eulen ,Einzelmarken ganze Sätze ,PK. ,AK ,Stempel ,alles bitte Anbieten.

  • Claude D.
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.325
    Geburtstag
    20. Februar 1963 (62)
    • 28. Februar 2014 um 17:58
    • #12

    Hallo Filli,

    Super Zusammenstellung! Ich möchte lediglich noch ein paar Kleinigkeiten anmerken:

    Wasserzeichen USIR

    Zitat

    Original von Filli

    Richtig, die fiskalische Seite (incl. Abarten/Varianten) hatte ich bewußt ausgeklammert. Die fiskalischen Ausgaben sind sowieso nicht im MI-Katalog gelistet, da dieser ein "Briefmarken"-Katalog ist.

    Eine kurze Bemerkung dazu: In der USA sind alle diese Ausgaben "Label", also Aufkleber. Sie sind den sonstigen "Wertpapieren" (also auch Banknoten) gleichgestellt, werden auch so gesehen und behandelt und in den gleichen Druckereien hergestellt.

    Was drkohler gemeint hat, waren nicht die Fiskalmarken (die natürlich das USIR-Wasserzeichen aufweisen), sondern normale Freimarken, welche irrtümlich auf mit diesem Wasserzeichen versehenen Papier gedruckt wurden. Das sind dann keine Fiskalmarken, sondern Abarten normaler Marken - aber ob der Michel diese listet habe ich keine Ahnung.


    Drucktechnik nass und trocken:
    Diese lassen sich normalerweise sehr gut von blossem Auge (oder zumindest mit einer Lupe) unterscheiden. Ich habe unten zwei Beispiele angefügt, wo jeweils links die Marke im Nassdruck-Verfahren und recht jene im Trockendruck-Verfahren ist.


    Precancels - Locals:
    Es ist zwar so, dass die Sammler von Vorausentwertungen jene aus kleineren Ortschaften als Locals bezeichnen, aber allgemein wird der Begriff Locals in den USA eigentlich als Bezeichnung der Lokalpostmarken des 19. Jahrhunderts gebraucht (und von der Mehrheit der Sammler auch so verstanden).

    Liebe Grüsse,
    Claude D.

    Bilder

    • 1049.jpg
      • 470,65 kB
      • 900 × 480
      • 264
    • 1055.jpg
      • 470,66 kB
      • 1.080 × 336
      • 251
  • drkohler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    641
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. Dezember 1957 (68)
    • 28. Februar 2014 um 18:07
    • #13
    Zitat

    Original von Filli
    Zum Schluß die "Vorausentwertungen" (Precancel";):

    Massenversender (Kaufhausketten u. ä.) konnten auch noch befristete - mit Monatsdatum und Firmenkennung versehene VE nutzen.

    Das war keineswegs ein "Wunschkonzert". Das Problem der Precancels ist ja, dass sie nicht gestempelt wurden.
    Stellt Euch jetzt mal vor, zwei Massenversender in verschiedenen Staaten schicken sich dauernd Pakete zu. Im Prinzip geht das Gratis, weil der Eine Versender jeweils in seinen Paketen die Marken des anderen Versenders zurück schicken konnte. Deshalb wurde eine Gebrauchsdauer eingeführt. PC mussten mit einem Datum versehen werden, von dem an sie gültig sind. Nach einer gewissen Zeit (glaube nur 1-2 Monate) wurden diese Marken dann ungültig und das "Hin- und Her-Prinzip" wurde somit ausgehebelt.

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.875
    • 28. Februar 2014 um 20:00
    • #14

    Danke drkohler und @Claude D für die weiterführenden Bemerkungen. Es wäre richtiger gewesen, ich hätte auch noch den Oberbegriff für US-Precancel erwähnt (Contracted Devices), also nach Vertrag (Festlegung) hergestellt.

    Diese werden unterteilt in:

    - Bureau-Prints ---> zentral im BEP aufgedruckt

    Alle folgenden wurden nicht im BEP überdruckt. Der PSS-Katalog benennt sie als "Local Devices". Hier teile ich die Meinung/Ergänzung von @Claude D nicht. Die Einteilung erfolgt in der folgenden Auflistung auf Grund der Geräteart. Im Anhang zeige ich einmal solche "Handgeräte" mit denen mehre Marken im Bogen mit einem Ritt (10 oder 25) überdruckt werden konnten. Die Anzahl der gleichzeitig überdruckten Marken war verschieden. Bei größeren Geräten als 10 Typen traten aber des öfteren Probleme bei der Handhabung auf. einAuch da konnten Varianten entstehen (senkrecht statt waagerecht/ kopfstehend usw.).

    - City-Type
    - Electroplates
    - Rubber Handstamps
    - Stereo Handstamps
    - Vinyl Handstamps

    Die lokalen Postanstalten wurden ermächtigt, nach normierten Vorlagen selbst zu überdrucken. Aber eben nach Vertrag (contracted), wobei keine Abweichungen zugelassen ware. Aber grau ist alle Theorie :) . Deshalb ist dies wegen seinen "Abweichungen" ein interessantes Gebiet.

    Wenn ich die wenigen Spitzen außer acht lasse, ist es ebenfalls ein "billiges", aber sehr umfangreiches, Sammelgebiet. Vor allen kann ich als Sammler entscheiden, wie ich sammeln will (nach Staaten nach Orten, nach Typen, in Kombination dieser, usw.). Material ist auf Grund der großen Ausgabemenge reichlich auf dem - auch deutschen - Markt.

    Bilder

    • USA Stempelgerät 1.jpg
      • 69,06 kB
      • 507 × 579
      • 251

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

    2 Mal editiert, zuletzt von Filli (28. Februar 2014 um 20:07)

  • Winni
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    494
    Geburtstag
    22. Oktober 1958 (67)
    • 3. April 2014 um 13:01
    • #15

    Ich Danke euch allen für eure Tips .


    lieben Gruss

    winni

    Weihnachten Weltweit. CEPT /EUROPA. Beides gestempelt
    Eulen. AK. PK. Belege mit Eulenstempel .oder Werbung.
    Eulen ,Einzelmarken ganze Sätze ,PK. ,AK ,Stempel ,alles bitte Anbieten.

  • Wolffi 29. März 2021 um 09:40

    Hat das Thema aus dem Forum Vereinte Nationen nach Amerika verschoben.

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™