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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Fälschungen klassischer Briefmarken

Nur jeder 10. Händler ist seriös!

  • kartenhai
  • 10. Februar 2014 um 09:40
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 10. Februar 2014 um 09:40
    • #1

    In einem knapp 1 Jahr alten Focus-Online-Artikel wird von einem Hamburger Briefmarken-Händler, einem unter Insidern berüchtigten Abzocker, und seinem Sohn gewarnt.

    Weiß jemand, wie das laufende Ermittlungsverfahren ausgegangen ist oder läuft es immer noch? (In Deutschland kann sich so etwas ja jahrelang hinziehen!)

    Ist dieser Händler auch bei Ebay vertreten, wenn ja, unter welchem Namen?

    Handelt er heute auch noch ungehindert weiter?

    Es geht immerhin um 25 Mio. Euro, die der Händler in Jahrzehnten erwirtschaftet haben soll. Lt. einem Briefmarken-Gutachter sollen von den bedeutendsten 100 deutschen Briefmarkenhändlern nur 10 seriös arbeiten. :O_O:X(


    (2 Seiten insgesamt!)

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (10. Februar 2014 um 09:41)

  • Graf Zahn
    aktives Mitglied
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    • 10. Februar 2014 um 09:50
    • #2

    In der aktuellen Philatelie-Ausgabe war ein Artikel drin, der zumindest einmal mehr vor dem besagten Händler gewarnt hat, auch das in dem dort geschilderten Fall falsche Stück und die Rechnung des Händlers wurde abgedruckt. Über einen Stand eines Strafverfahrens war nichts zu lesen, ich meine es wurde auch nicht erwähnt, dass ein derartiges anhängig ist. Ansonsten habe ich von dem Fall auch nichts mehr gehört.

    VG

  • saeckingen
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    • 10. Februar 2014 um 10:19
    • #3

    Hier findest Du etwas mehr Informationen und auch den Namen des Händlers:


    Der Händler hat noch immer seine Homepage online und das Ladengeschäft in Hamburg war zumindest bei meinem letzten Besuch in Hamburg auch noch geöffnet.

    Bei eBay ist mir das Unternehmen noch nicht untergekommen.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • kartenhai
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    • 10. Februar 2014 um 10:53
    • #4

    @ saeckingen:

    Danke für den Link, der läßt ja keine Fragen offen. :)

    Habe mir mal die mehr als spärliche Webseite des Händlers angesehen, da ist auch diese Aussage mit dabei:

    Keine Auktionskosten, spätere Reklamationen oder Wartezeiten !

    Punkt 2 darf bei Käufen jetzt wohl etwas angezweifelt werden? :)

    Gruß kartenhai

  • Graf Zahn
    aktives Mitglied
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    • 10. Februar 2014 um 11:06
    • #5

    kartenhai,

    also für mich sind da schon Fragen offen, es gibt noch weitere Foren, in welchen die Gebahren und die Ware vorgestellt wird. Frage ist doch, was mit dem Verfahren passiert oder passiert ist. Ich habe nämlich die Befürchtung, dass dieses nicht mehr anhängig ist, weil vielleicht der Beschuldigte einen Strafbefehl akzeptiert hat oder einen anderen Deal mit der Staatsanwaltschaft gemacht hat. Das würde dann heißen, dass sich diese höchst aufwändige Ermittlungen erspart hat und viele der Fälle nie mehr aufgearbeitet werden. Im Übrigen tritt ja auch eine Verjährung ein, so dass das mit den 25 Mio obsolet ist.

    VG

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 10. Februar 2014 um 14:33
    • #6

    @ Graf Zahn:

    Die wichtigste Frage für mich war ja, wer dieser Händler denn sei, und das ist beantwortet.

    Man hat aber seit gut einem Jahr nichts mehr von der Geschichte gehört, und niemand weiß, ob das Verfahren eingestellt wurde oder immer noch läuft.
    Erkundigen kann sich bei der Staatsanwaltschaft leider nur derjenige, der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann. Aber ich nehme an, daß zumindest der BDPh etwas meldet, wenn sich Neues ergeben sollte.

    Anscheinend haben die Ermittler in dieser Angelegenheit schon mehrfach gewechselt, und Philatelie-Experten werden wohl nicht so häufig bei der Staatsanwaltschaft zu finden sein. Und mit guten Anwälten läßt sich so ein Verfahren schon in die Länge ziehen oder gar einstellen.

    Auch haben besonders hartnäckige Käufer bei einer Reklamation Ihren Kaufpreis voll zurückbekommen und somit keinen Grund mehr zur Klage.

    Hier noch ein paar Postings zu dieser Sache aus dem StampsX-Forum:


    Gruß kartenhai

  • Stempel
    neues Mitglied
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    8. Juni 1957 (68)
    • 10. Februar 2014 um 17:13
    • #7

    Hallo zusammen,

    ich war bis vor etwa 20 Jahren Kunde bei diesem Händler, das bis zu dem Tag, als er mir eine wohl schön gestempelte SBZ 80X b verkaufen wollte. Ich bekam die Marke ohne Vorauszahlung zugesendet.

    Jetzt wollte ich nicht einfach 600,00 DM für eine Marke ausgeben, die nicht geprüft war. Mit der Farbe war ich nicht einverstanden. So habe ich nachgefragt, ob ich die Marke vor dem Bezahlen zur Pfüfung senden kann, ohne dass mir ein Nachteil entsteht. Herr Fischer hat mir geantwortet, dass ich die Marke nur im Zustand wie geliefert zurücksenden könne, ansonsten würde der vereinbarte Kaufpreis fällig. Außerdem sei die Marke echt und braucht nicht geprüft zu werden. Er verbürge sich für die Echtheit. Welch ein Witz, denn eine Prüfung hätte sein Fachwissen nur bestätigt - oder eben doch nicht.

    Was macht ein Pfrüfer mit einer Marke, die einen Falschstempel trägt? Er entwertet sie mit einem Stempel auf der Rückseite. Ich hatte keinen Nerv mich mit Gerichten rumzuärgern und habe die Marke zurückgeschickt.

    Seit diesem Vorfall habe ich nichts mehr von dem Briefmarkenhaus aus den Colonnaden in Hamburg gehört. Gut so!

    Desweiteren kenne ich im Raum Chemnitz zwei Händler, die es nicht so genau mit der Echtheit ihrer Ware nehmen. Auch dort kaufe ich seit Jahren nichts mehr.

    Aufpassen ist angesagt, für alle die Briefmarken erwerben möchten.

    Grüße
    Dieter

  • postschild
    Stamm Mitglied
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    1.171
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    Männlich
    • 12. Februar 2014 um 20:00
    • #8

    Simple Methode, bei solchen Händlern nichts kaufen, das ist hochgradig unseriös wenn ein Marke nicht geprüft werden darf, wo gibt es denn so etwas und welcher Sammler läßt sich auf solch einen Unsinn ein?

    Es gibt genügend seriöse Händler, aber auch der Sammler muss sich mal an die eigene Nase fassen, man kann nicht gute Ware für 20% Katalog kaufen wollen, beim Verkauf aber 80% haben wollen. Etwas mehr Realitätssinn würde da manchem gut tun.

    Gruß

  • Zackenzaehler
    erfahrenes Mitglied
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    696
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    Männlich
    • 12. Februar 2014 um 20:22
    • #9

    Irgendwie erinnert mich die Argumentation des Händlers an einen Wikipedia-Artikel, auf den ich gestern Abend zufälligerweise gestossen bin:

    Unter Punkt 3 wird die "Humpty-Dumpty-Argumentation" vorgestellt.... :jaok:

    MVG Z

    Einmal editiert, zuletzt von Zackenzaehler (12. Februar 2014 um 20:22)

  • saeckingen
    Stamm Mitglied
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    Männlich
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    30. Juni 1970 (55)
    • 12. Februar 2014 um 21:03
    • #10
    Zitat

    Original von postschild
    Es gibt genügend seriöse Händler, aber auch der Sammler muss sich mal an die eigene Nase fassen, man kann nicht gute Ware für 20% Katalog kaufen wollen, beim Verkauf aber 80% haben wollen. Etwas mehr Realitätssinn würde da manchem gut tun.

    Gruß

    Das trifft in diesem Fall allerdings mal nicht zu. Dieser Händler hat durchaus angemessene Preise (für echte Ware!) - eher hochpreisig. Fälschungen müssen nicht immer automatisch billig angeboten werden.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

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