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Deutsches Reich - Belege aus Dezember 1945

  • Briefmarkentor
  • 10. Januar 2014 um 14:28
  • Briefmarkentor
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    • 10. Januar 2014 um 14:28
    • #1

    Hallo Sammlerfreunde,

    mit diesem Beitrag möchte ich alle interessierten Forenteilnehmer aufrufen, ihre Belege aus dem Dezember 1945 vorzustellen. Gesucht sind alle Formen von Belegen, die in dem Zeitraum auf dem Gebiet des Deutschen Reiches, und zwar nach dem Gebietsstand vom 30. September 1938, aufgegeben wurden.

    Ziel des Themas ist die Darstellung der Wiederaufnahme des Postverkehrs in den einzelnen Besatzungszonen/RPDs/OPDs bzw. den nun zu anderen Staaten gehörenden Gebieten und die unterschiedliche wirtschaftliche und politische Entwicklung in Ost- und Westdeutschland.

    Sollte das Thema Anklang finden, können wir weitere für andere Monate eröffnen.

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • uposta
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    • 10. Januar 2014 um 14:59
    • #2

    Hallo Briefmarkentor,

    im Dezember 1945 dürfte die Wiederaufnahme des Postverkehrs längst überall vollzogen worden sein. Das sollte auch für die deutschen Gebiete, die dann polnisch (??) oder russisch (??) wurden, gelten.

    Vielleicht solltest Du August/September 1945 nehmen, da sollte es noch reichlich Belegellücken geben.

    uposta

  • Briefmarkentor
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    • 10. Januar 2014 um 15:31
    • #3

    Hallo uposta,

    ich habe mich zum Anfang ganz bewusst für den Dezember 1945 entschieden, gibt es doch aus dieser Zeit reichlich Material, welches gezeigt werden kann.

    Eine meiner Absichten ist es, zu zeigen wie vielfältig die Briefmarkenwelt damals innerhalb Deutschlands war. Und doch wie beschränkt. Dem Postkunden im Land Mecklenburg-Vorpommern standen zum Beispiel nur drei Wertstufen zu 6 Rpf, 8 Rpf und 12 Rpf zur Verfügung.

    Und wie schon geschrieben, wenn das Thema Anklang finden, können Beiträge für weitere Monate eröffnen werden. Ich halte es nicht für sinnvoll, gleich mit dem Mai 1945 zu starten, da es kaum Material gibt. Oder hast du welches?

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • uposta
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    • 10. Januar 2014 um 18:16
    • #4

    Hallo Briefmarkentor,

    mein Augenmerk lag auf deiner Formulierung "Wiederaufnahme des Postverkehrs". Da dachte ich auch nicht an eine Vielfalt von Briefmarken.

    Einem Post-Beleg aus dem Mai 1945 bin ich noch nicht begegnet. Das früheste Datum war mal ein "28.6.45" (Schweriner Stempelabschlag). Die Karte ist allerdings in einer Archivsammlung "verschwunden" und steht nicht mehr für eine Veröffentlichung zur Verfügung.

    uposta

  • axbuhr
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    • 10. Januar 2014 um 18:30
    • #5

    Allerdings sollte der Thread von "Deutsches Reich" zu "Besatzungszonen" vorschoben werden...

    axbuhr

  • uposta
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    • 10. Januar 2014 um 18:39
    • #6

    Ob man den Thread-Titel abändert, wäre vielleicht auch überdenkenswert?

    uposta

  • Briefmarkentor
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    • 11. Januar 2014 um 12:04
    • #7

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 01. Dezember 1945 aus Sagard auf der Insel Rügen in Pommern (OPD Schwerin - sowjetische Besatzungszone) nach Lübeck in Holstein (RPD Hamburg - britische Besatzungszone). Der Brief wurde portogerecht mit einer Marke zu 12 Rpf vom 9. November 1945 aus der 1. Freimarkenserie der OPD Schwerin frankiert.

    Die Gemeinde Sagard (per 29.10.1946 3.657 Einwohner) verfügte über ein Postamt.

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    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Totalo-Flauti
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    • 11. Januar 2014 um 21:13
    • #8

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich hab aus dem Dezember 1945 nicht viele Belege gescannt vorliegen. Mein Augenmerk liegt da eher auf die Zeit der Wiederaufnahme der Postbeförderung ab Ende Juni 1945.
    Im Dezember 1945 galten ja noch die Portosätze der Reichspost vom 01.12.1933. Diese galten bis 28.02.1946.
    Ich zeige Euch ein Einschreiben von Leipzig vom 23.12.1945 nach München. Die notwendigen einzelnen Portogebühren wurden durch die jeweiligen Marken abgebildet. Die Mi 132 = 12 Pfennig für den Fernbrief bis 20 g und die Mi 135 = 30 Pfennig für das Einschreiben. Der Leipziger Stempel wurde bereits aptiert. Im Stempel fehlen im unteren Teil das Doppel-M und der Schriftzug "Reichsmessestadt". Auf der Rückseite wurde der Eingang des R-Briefes am 31.12.1945 in München bestätigt. Die weiteren Abschläge dokumentieren die Suche nach dem Adressaten, da keine Strasse auf der Adressierung angegeben wurde. Der Brief ist dann am 01.01.1946 zugestellt worden. Ich denke, dass auch die Münchner Stempel alle aptiert sind. Es fehlt wohl der Schriftzug "Hauptstadt der Bewegung".

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totatlo-Flauti

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  • Briefmarkentor
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    • 18. Januar 2014 um 17:18
    • #9

    Inlandspostkarte (Ganzsache P6) im Fernverkehr vom 02. Dezember 1945 aus Altentreptow in Pommern (OPD Schwerin - sowjetische Besatzungszone) nach Berlin (Magistratspost Groß-Berlin).

    In der Stadt Altentreptow (per 29.10.1946 8.642 Einwohner) gab es 1945 ein Postamt.

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  • Zackenzaehler
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    • 18. Januar 2014 um 18:26
    • #10

    Das Ruhrgebiet war eine der gößten Rüstungsschmieden des Dritten Reiches - Schwerindustrie: Kohle und Stahl. Dementsprechend waren auch die alliierten Bombenangriffe. Der letzte schwere Bombenangriff auf Dortmund am 23. Februar 1945 machte aus der Dortmunder Innenstadt letztendlich ein Trümmerfeld.
    Einer der letzten Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs war der "Ruhrkessel" (Ruhr Pocket).
    Im Dezember 1945 reichten die Kohlevorräte nicht mehr, um ehemalige Mitarbeiter der Schwerindustrie mit Kohle zu versorgen...

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  • mx5schmidt
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    • 18. Januar 2014 um 19:43
    • #11

    Dieser Brief wurde mit einem 12 Pf Wert der Freimarkenausgabe Provinz Sachsen freigemacht, der am 04.12.1945 mit einem aptierten Absenderfreistempel der Stadt Zeitz mit der Wertstufe 12 Pf "entwertet" und so gleichzeitig auf den Tarif von 24 Pf für einen Doppelbrief aufgewertet wurde!

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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    • 26. Januar 2014 um 15:00
    • #12

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 03. Dezember 1945 aus Anklam in Pommern (OPD Schwerin - sowjetische Besatzungszone) nach Leipzig in Sachsen (OPD Leipzig - sowjetische Besatzungszone). Der Brief wurde portogerecht mit zwei Marken der Ersten Freimarkenserie der OPD Schwerin zu 6 Rpf vom 31. August 1945 (Mi.-Nr. 8) frankiert.

    Die Stadt Anklam (per 29.10.1946 19.299 Einwohner) verfügte 1945 über ein Postamt.

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    • 2. Februar 2014 um 15:40
    • #13

    Inlandspostkarte im Ortsverkehr vom 03. Dezember 1945 aus Güstrow in Mecklenburg (OPD Schwerin - sowjetische Besatzungszone). Die Karte wurde in Einzelfrankatur mit einer Marken der ersten Freimarkenserie der OPD Schwerin zu 6 Rpf vom 16. November 1945 (Mi.-Nr. 9) frankiert. Damit ist die Karte um 1 Rpf überfrankiert. Zu diesem Zeitpunkt gab es von der OPD Schwerin jedoch noch keine Postwertzeichen, um eine Inlandspostkarte im Ortsverkehr portogerecht freimachen zu können.

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    • 9. Februar 2014 um 14:48
    • #14

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 05. Dezember 1945 aus Hagenow in Mecklenburg (OPD Schwerin - sowjetische Besatzungszone) nach Gießen in Hessen (RPD Frankfurt am Main - amerikanische Besatzungszone). Der Brief wurde portogerecht in Einzelfrankatur mit einer Marke der Ersten Freimarkenserie der OPD Schwerin zu 12 Rpf vom 28. August 1945 (Mi.-Nr. 16) frankiert.

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    • 29. Juni 2014 um 16:20
    • #15

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 3. Dezember 1945 aus Torgelow im Land Mecklenburg-Vorpommern (OPD Schwerin - sowjetische Besatzungszone) nach Solingen in der Nordrheinprovinz (RPD Düsseldorf - britische Besatzungszone). Der Brief wurde portorichtig mit 12 Rpf in Einzelfrankatur mit einem Postwertzeichen der OPD Schwerin (Mi.-Nr. 16) freigemacht.

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  • Totalo-Flauti
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    • 10. Juli 2014 um 19:34
    • #16

    Liebe Sammlerfreunde,
    ich hab einen Lastschriftzettel gefunden. Dieser wurde lt. Stempelabschlag am 01.12.1945 eingereicht. Der Zahlungsverkehr muss hier also auch schon wieder zugelassen worden sein.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

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  • Briefmarkentor
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    • 28. August 2014 um 11:48
    • #17

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g als Einschreiben vom 13. Dezember 1945 aus Wismar im Land Mecklenburg-Vorpommern (OPD Schwerin - sowjetische Besatzungszone) nach Hamburg (RPD Hamburg - amerikanische Besatzungszone). Da dem Postamt am 13. Dezember scheinbar keine Briefmarken zur Verfügung standen, wurde der Nachweis über die Entrichtung des Portos in Höhe von 42 Rpf mittels Stempel "Gebühr bezahlt" und handschriftlichem Vermerk des Portos mit Blaustift nachgewiesen (Barfrankatur).

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    Einmal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (28. August 2014 um 12:21)

  • Briefmarkentor
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    • 14. September 2014 um 18:53
    • #18

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 11. Dezember 1945 aus Torgelow im Land Mecklenburg-Vorpommern (OPD Schwerin - sowjetische Besatzungszone) nach Berlin (Magistratspost Groß-Berlin). Der Brief wurde in Mehrfachfrankatur portorichtig mit 12 Rpf (2 x Mi.-Nr. 8) freigemacht.

    Interessant ist die Rückseite des Umschlags. Dieser stammt von der Bank der ostpreussischen Landschaft in Königsberg. Königsbank heißt heute Kaliningrad und liegt auf dem Gebiet Russlands.

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