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Bayern Mühlradstempel

  • Tommy_H
  • 21. Juni 2006 um 14:21
  • Sepp
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    66
    • 3. April 2010 um 20:29
    • #161

    Hallo zusammen,

    hier meine Bayreuther – leider nichts Substanzielles :(
    Vielleicht hilft es ja trotzdem…

    Von links nach rechts

    4II2 auf Brief 18.3.1853 gMR23
    2II3 auf Briefhülle nicht datierbar (11.12.18XX)
    2II4 oMR37
    8I oMR 37
    16 und 14 oMR 37


    Kann jemand die oMRs den Typen nach Sem zuordnen?

    Viele Grüße
    Sepp

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  • mikrokern
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    • 3. April 2010 um 20:33
    • #162

    Hallo Sepp,

    bei der zweiten Marke von rechts (blaue 3 Kr mit gMR 37) glaub ich nicht so recht an Bayreuth, sieht wie eine 2IIc mit Verwendung ca. 1855 (und damit Buchloe) aus - nur meine Meinung...
    Danke fürs zeigen!

    Gruss

    µkern

  • Sepp
    neues Mitglied
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    • 3. April 2010 um 21:15
    • #163

    Hallo mikrokern,

    die 2. von rechts ist definitiv von Bayreuth.
    Anbei die Briefhülle...
    Mit der Vogel´schen Plattierung kenne ich mich nicht wirklich aus.
    Kann es eine 2IIc sein, obwohl der gMR37 am 1.12.56 nach Bayreuth kam? Also ein Liegenbleiber.
    Nach Sem würde ich auf 2II3 tippen...

    Viele Grüße
    Sepp

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  • mikrokern
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    • 4. April 2010 um 07:55
    • #164

    Hallo Sepp,

    danke für die Korrektur ;)
    Hat der Brief Inhalt? Vielleicht ist das Datum 11. 12. 1856, das wäre für die 2IIc (nach Vogel gedruckt von April 1855 bis Sept. 1856) durchaus noch "normale" Verwendung, und im Dez. dann eben Bayreuth.
    Aber selbst aus 1857 gibts noch späte 2IIc.

    Gruss

    µkern

  • Sepp
    neues Mitglied
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    66
    • 4. April 2010 um 08:26
    • #165

    Hallo mikrokern,

    Es ist leider nur eine Briefhülle ohne Inhalt. Daher nicht datierbar.

    (Und wie ich ein handschriftliches Datum interpretiere hat man ja im anderen Thread gesehen... :D )
    Viele Grüße
    Sepp

  • mikrokern
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    • 26. Juni 2010 um 14:32
    • #166

    Hallo,

    meinen jüngsten Neuzugang möchte ich euch in diesem thread vorstellen. Diesen Brief von (Bad) Kötzting nach Böbrach habe ich aus 3 Gründen gekauft:
    1. Die Marke - Pl. 2IIa, gestempelt 28. Jan. 1851 oder 1852 - weist 3 Abschläge des Kötztinger gMR 163 auf. Da war der PE nach zwei schwachen Abschlägen wohl immer noch nicht zufrieden, sodass ein dritter hermusste. 3 MR-Abschläge auf einer Marke sind m.E. nicht so häufig.
    2. Der Leitweg von Kötzting ins ca. 15 km östlich gelegene Böbrach erfolgte wohl irrtümlich über Cham, wo der Brief am 30.1. eintraf. Cham liegt ca. 15 km nordwestlich von Kötzting. Dort wurde wohl festgestellt, wo man Böbrach geographisch lokalisierte, weshalb der handschriftliche Vermerk "bei Viechtach" angebracht wurde. Daraufhin wurde der Brief über Viechtach und Patersdorf (Durchgangsstempel vom 31. Januar) nach Böbrach spediert. Man kann wohl deshalb von einer Fehlleitung über Cham ausgehen, da Cham erst 1861 Eisenbahnanschluss erhielt und deshalb für den Leitweg und die Zustellung keine Rolle gespielt haben dürfte.
    (Oberpfalz)
    3. Die PE Patersdorf, eröffnet im Jan. 1852, wurde laut Sem-Handbuch bereits im Nov. 1856 wieder geschlossen, und auch später nicht als Postablage wieder eröffnet. Der Patersdorfer Halbkreisstempel ist daher wohl nicht so häufig anzutreffen.

    Bilder

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    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. Juni 2010 um 15:06
    • #167

    Hallo mikrokern,

    der Marke nach zu urteilen stammt der Brief von 1852. :)

    3 Mühlräder auf einer Marke - das hat man nicht oft.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 26. Juni 2010 um 15:12
    • #168
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    der Marke nach zu urteilen stammt der Brief von 1852. :)

    3 Mühlräder auf einer Marke - das hat man nicht oft.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Hallo bayern klassisch,

    gerade bemerkt: wenn die PE Patersdorf erst im Jan. 1852 eröffnet wurde, kann's keine Verwendung aus 1851 sein... ;)
    Der Zustand des Patersdorfer Stempels ist hervorragend, würde zu einer frisch eröffneten PE passen.
    Stimme auch zu, dass der wässrig-blaugrüne Farbton für Druckerzeugnisse aus 1851, also Verwendung 1852 am wahrscheinlichsten ist.

    Gruss

    µkern

    Einmal editiert, zuletzt von mikrokern (26. Juni 2010 um 15:13)

  • Bayern-Nerv
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    4. Januar 1966 (60)
    • 27. Juni 2010 um 13:48
    • #169

    Hallo, mikrokern!

    Gratuliere zu dem sehr schönen Neuzugang für deine Sammlung!

    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • flow47
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    • 3. Juli 2010 um 14:47
    • #170

    Hallo an alle,

    ich möchte diesen Thread um ein ausgefallenes Stück ergänzen -
    nämlich ein `offener Briefträgerstempel ´.
    Es beweist, dass die bayerischen Briefträger durchaus Sinn für Humor hatten.

    Viele Grüße > flow47

  • mikrokern
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    • 3. Juli 2010 um 18:04
    • #171

    Hallo flow47,

    interessantes und auch kurioses Stück.
    Kann leider die Nummer des oMR nicht lesen - sehe ich da eine 8 am Ende?
    Für "R1" ist laut Sem aber kein oMR mit 8 aufgeführt, wie überhaupt nur Rosenheim (oMR 437) sowie Rothenburg (oMR 441) für den Landpostort R1 in Frage kommen.

    Gruss

    µkern

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 3. Juli 2010 um 18:22
    • #172

    Hallo flow47,

    ein Traumstück.
    Zuerst hat der Landbriefträger die Marke auf dem Brief
    mit dem Landbriefkastenstempel zentrisch entwertet.
    Dann der Postexpeditor in der Postexpedition den
    offenen Mühlradstempel ebenfalls zentrisch darauf ab-
    geschlagen. Herzlichen Dank für das Zeigen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Juli 2010 um 18:34
    • #173

    Hallo flow47,

    schönes Stück. Leider kann ich die Nummer auch nicht lesen, aber es wäre möglich, dass die ruralstempell - entwerteten Marke erst während des Postlaufes nachentwertet wurde.

    Das ist halt der strukturelle Nachteil loser Marken - es bleibt nur Knobeln, aber auf hoch interessantem Niveau!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. September 2010 um 15:41
    • #174

    Liebe Sammlerfreunde,

    auch wenn das gewählte Thema nicht unbedingt Anlass gibt, hier einen Thread mit dreistelliger Seitenzahl zu generieren, möchte ich doch mal den Anfang machen und zeigen, dass es auch Fälle gab, in denen Nummernstempel nicht gewöhnlich abgeschlagen wurden, sondern manuell optimiert wurden.

    Bei Bayern gibt es eine Primärquelle, die zu zitieren ich aber dem lieben Luitpold überlasse, der diesen Thread sicher lesen wird.

    Anfangen möchte ich mit einem Brief vom Juni 1851 aus Amorbach, der zeigt, dass die Nr. 9 nicht gut abdruckte und der Expeditor etwas mit Tinte nachhalf.

    [Blockierte Grafik: http://s2.imgimg.de/uploads/IMG26bab86bjpg.jpg]

    Vergleichbar, wenn gleich erst im Oktober 1866 in Memmingen passiert, notierte man mit blau-schwarzer Tinte die 311 nach, welche weiß Gott kein Mensch in dem Klecks würde erkennen können. Das der Stempel damals schon abgenutzt war, half ihm auch nicht viel weiter.

    [Blockierte Grafik: http://s2.imgimg.de/uploads/IMG0001dcbb8e5cjpg.jpg]

    Leider kann ich nicht mehr manuelle Korrekturen/Ergänzungen bayerischer Nummernstempel zeigen, warum wird uns sicher bald der liebe Luitpold sagen können.

    Alle Altdeutschen sind aber aufgerufen mal nach zu sehen, ob sie nicht etwas passendes in ihrer Sammlung haben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 1. September 2010 um 16:56
    • #175

    Lieber bayern klassisch,

    zwei wunderschöne Belege.
    Mangels Beleg kann ich leider nichts zeigen.


    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • Magdeburger
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    • 1. September 2010 um 17:07
    • #176

    Hallo Zusammen

    ein schönes Thema.

    Dazu kann ich nur aus der preussischen Verordnung 238 vom 30.10.1850 zitieren.

    Im Abschnitt VI wird über die Verwendung des Nummernstempel unterrichtet:
    Darin heisst es u.a.:
    "...Sind auf einem Briefe mehrere Marken angebracht, so muß jede Marke einzeln durch Bedruckung des Stempels entwerthet werden. Dabei darf eine Marke nur dann als entwerthet angesehen werden, wenn die Nummer des Stempels deutlich und vollständig auf der Marke selbst abgedruckt ist.
    ...
    Für die vorschriftsmäßige Entwerthung der Marken bleibt der encartirende Beamte verantwortlich. Es ist daher die Pflicht desselben, beim Sortieren resp. bei der Expedition der im Orte aufgegeben Briefe,
    solche in Bezug auf die Entwerthung der darauf befindlichen Marken genau und sorgfältig zu controllieren und da, wo die Entwerthung entweder gar nicht oder nur unvollständig geschehen ist, dieselbe nachholen oder vervollständigen lassen ist, dieselbe nachholen oder vervollständigen lassen."

    Leider habe ich keinen solchen Brief....

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • peterhz
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    • 1. September 2010 um 17:21
    • #177

    Hallo bayern klassisch,

    schöne und seltene Briefe zeigst Du uns.

    Ich kann nicht beurteilen wie selten das handschriftliche Nachmalen der Zahlen in Bayern ist. aber für mein Sammelgebiet ist das nicht gerade häufig.Ich würde sogar sagen, recht selten

    In Preussen ist es auch vorgekommen das bei zu schwach abgeschlagenen Stempel die undeutlichen Zahlen nachgezogen wurden.
    Es war nach meinen Informationen sogar Vorschrift.

    Leider besitze ich keinen solchen Beleg, aber auf der letzten Auktion in Mülheim gab es einen Preußenbeleg zu ersteigern (wer in noch haben haben möchte, er wurde nicht verkauft)

    Hier den Link dazu

    schönen Gruss
    Peter

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. September 2010 um 17:37
    • #178

    Liebe Magdeburger, lieber Peter,

    interessante Verordnung - also war das Nachmalen Pflicht. Woanders war das anders ...

    Der Brief von Rauhut ist ein Knüller - sammelte ich Preußen, wäre der mir. 3mal klar abgeschlagen und einmal die Nummer gemalt - das war und ist sehr selten (wenn VorphilaBayern und ihr nichts zeigen könnt, macht das die Sache noch wahrscheinlicher).

    Mal sehen, wann der liebe Luitpold die bayer. Verordnung hier einstellt ... :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 1. September 2010 um 18:48
    • #179

    Hallo bayern klassisch

    Danke fürs Zeigen.

    Solche Briefe sieht man nicht so oft. Und von dir gleich zwei Mal. :P :P

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. September 2010 um 19:13
    • #180

    Hallo Nils,

    ich kenne keine 10 Briefe von Bayern und habe mit Mühlradstempeln schon viele gesehen, so dass dergleichen Briefe im Null - Komma - Promillebereich anzusiedeln sind.

    Was es häufiger gibt, aber auch keine Massenware darstellt, sind handschriftliche Bahnpostentwertungen 406 oder manuelle Mühlräder, wenn diese defekt waren.

    Aber Verbesserungen der Nummern sind mir nur von Amorbach in einstelliger Zahl geläufig - der Rest sind Zufallsprodukte, wie der von Kempten.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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