1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. User hilft User (Briefmarken, Stempel und mehr)
  4. Stempel

Was für ein Stempel ist das? 1828 von München nach Suhl

  • Tacitus
  • 26. Oktober 2013 um 21:46
  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (42)
    • 26. Oktober 2013 um 21:46
    • #1

    Ich habe einen Brief von 1828 gefunden von München nach Suhl. Inzwischen interessiere ich mich auch ein wenig für die Stempel, da ich auf meiner Webseite nun auch eine kleine Stempeldatenbank versuche aufzubauen (alles noch in den Kinderschuhen). Denn wie mir gesagt wurde gibt es für Stempel ein großes Interesse von diversen Sammlern und da könnten gerade alte Stempel bis ins 19. Jahrhundert sehr interessant sein.

    Nun habe ich einen Brief entdeckt der 1828 von München nach Suhl gesendet wurde. Darauf ist ein zweizeiliger Stempel zu finden der leider schwer zu erkennen ist. Hat jemand eine Ahnung was für ein Stempel das sein könnte?

    Bilder

    • 111.jpg
      • 102,13 kB
      • 1.029 × 828
      • 317
    • 222.jpg
      • 29,38 kB
      • 573 × 288
      • 404
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.302
    Geschlecht
    Männlich
    • 27. Oktober 2013 um 09:15
    • #2

    Hallo Tacitus,

    die untere Zeile ist ein kurzer Ort "BEY MÜNCHEN", der jetzige Münchner Stadtteil Allach ist zu lange dafür.
    Die Obere Zeile dürfte der Name des Absender sein, vielleicht auch 2 Namen durch ein "&" getrennt, man kann leider nur einige Großbuchstaben darauf entziffern.

    Aus Datenschutzgründen muß der Empfänger heute sicher nicht mehr verborgen bleiben, ist schon viel zu alt dafür. Vielleicht läßt sich vom Empfänger auf den Absender schließen (Händler usw.)?

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (27. Oktober 2013 um 09:17)

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 27. Oktober 2013 um 09:38
    • #3

    Hallo Tacitus,

    den Stempel halte ich für einen Stempel der Briefsammlung Au Bey München.

    R. 4 BBRIEFSAMLUNG
    AU BEY MÜNCHEN

    (Wobei ich bei "R. 4" noch ein wenig unsicher bin. Aber ein anderer Stempel als dieser ist mir nicht bekannt.)

    Au ist wohl jetzt ein Stadtteil von München?

    uposta

    2 Mal editiert, zuletzt von uposta (27. Oktober 2013 um 09:54)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.302
    Geschlecht
    Männlich
    • 27. Oktober 2013 um 09:46
    • #4

    Au ist gut, der Ort wurde erst 1854 nach München eingemeindet.

    Und Briefsamlung schrieb man früher einmal mit nur einem "m", wie das nachfolgende Beispiel zeigt:

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Briefsammlung.jpg
      • 70,21 kB
      • 788 × 456
      • 281

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (27. Oktober 2013 um 09:50)

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 27. Oktober 2013 um 09:54
    • #5

    Hallo Kartenhai,

    auch in diesem Stempel hieß es BRIEFSAMLUNG, da hatte ich ober einen Tippfehler drin. Korrigiere ich gleich. Danke für den Hinweis.

    uposta

  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (42)
    • 28. Oktober 2013 um 10:48
    • #6

    Vielen Dank für die Hilfe! Ja der Brief wurde aus der "Vorstadt Au" aus einer "Büchsenmacherwerkstatt" verschickt.

    Der Stempel ist aufgrund seiner schweren lesbarkei eher nichts Besonderes oder?

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 28. Oktober 2013 um 20:31
    • #7

    Hallo Tacitus,

    natürlich könnte man wegen der schweren Lesbarkeit einfach sagen: sammlungsunwürdig. Aber das beträfe tatsächlich nur den Stempelabschlag.

    Deine Information "Büchsenmacherwerkstatt" läßt auf Brieftext schließen und wenn dem so ist, wird die Destination des Briefes durch den Stempelabschlag noch archivisch bedeutsamer? Archivisch bedeutsamer, weil er den Absenderpostort belegt.
    Ein Schreiben von Büchsenmacherwerkstatt zu Büchsenmacherwerkstatt? Suhl war von jeher eine "Waffenkammer".

    Für Altpostgeschichtler dürfte auch der Postweg dann interessant sein. Die Kartierfreaks werden sicher davon ausgehen, dass der Brief 1828 über Erfurt kartiert wurde. Ist da ein Erfurter Stempel auf dem Beleg?

    Auch ein schwer lesbarer Poststempel gewinnt mit der Datierung, dem Brieftext und der postalischen Beförderung an Bedeutung. Der Stempelabschlag für sich wäre wirklich nichts besonderes.

    uposta

  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (42)
    • 29. Oktober 2013 um 08:31
    • #8

    Ich bin in Bezug auf Stempel und Briefmarken ein großer Laie. Ich sammle alte Briefe, Tagebücher usw. aufgrund der Inhalte, weil die oftmals historisch hochinteressant sind.

    Da ich aber schon öfter wegen Stempel angefragt wurde, habe ich begonnen auf meiner Seite eine Stempeldatenbank zu eröffnen. Aber ich denke ich werde auch die schwer leserlichen einstellen und kann ja die Zusatzinfos noch drunter schreiben.

    Neben dem schwer leserlichen Stempel ist noch ein kleiner Zahlenstempel auf dem Brief dabei, sonst leider nichts.

    Empfänger in Suhl ist ein Wirtshaus - das sind die Eltern des jungen Herren, der in dieser Büchsenmacherwerkstatt arbeitet.

    In einem anderen Brief aus München hat der junge Mann seinen Eltern über eine Seite lang das Münchner Oktoberfest im Jahr 1828 beschrieben. Das sind genau die Inhalte, die ich suche und sammle :)

    Vielen Dank für Eure Hilfe!

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 29. Oktober 2013 um 14:17
    • #9

    Hallo Tacitus,

    auf deinem ersten eingestellten Foto ist ein kleiner Einkreiser zu sehen. Mit ihm meinst Du den Zahlenstempel?

    Das ist ein so genannter "Ausgabestempel". Er enthält das Ausgabedatum (Tag, Monat) und die Bestellgangsnummer (N 1, N 2 usw.).

    Oktoberfest 1828, da wirst Du sicher bald Anfragen von Oktoberfest-Historikern haben?

    uposta

    Bilder

    • Scannen0001a.jpg
      • 34,56 kB
      • 241 × 241
      • 146
    • Scannen0002a.jpg
      • 64,72 kB
      • 383 × 531
      • 147
    • Scannen0003a.jpg
      • 57,83 kB
      • 358 × 513
      • 149
  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (42)
    • 29. Oktober 2013 um 14:55
    • #10

    Ja genau den Stempel meine ich. Der und der schlecht leserliche ist auf dem Brief zu finden, sonst leider kein Stempel.

    Ich denke auch dass ich mit dem Oktoberfestzitat noch einiges anfangen kann. Einen Auszug werde ich wohl bei Gelegenheit auf meine Seite stellen.

    Hier ist der Stempel auch nochmal drauf und auch ein Erfurt-Stempel (hattet ihr oben mal erwähnt). Ist der Leitmeritz-Stempel interessant? Den hab ich noch auf weiteren Briefen, aber das hier ist die "schönste" Version. Meistens ist er nicht gut gestempelt worden.

    Bilder

    • leit.jpg
      • 39,03 kB
      • 700 × 471
      • 163
  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 29. Oktober 2013 um 15:50
    • #11

    Hallo Tacitus,

    der K2 von Erfurt wird nicht nur von Regionalsammlern gesucht. Bei diesem K2-Typ ist der innere Kreis unten offen. Wenn hier das Datum (Jahreszahl) durch den Brieftext belegt ist, wären sicher auch andere Stempeldatenbanker an der Information interessiert. Denn die Verwendungszeiten eines Stempels werden gern dokumentiert.

    Der Schreibschriftstempel von Leitmeritz dürfte auch was für Liebhabersammler sein. Aber wahrscheinlich eher häufig zu finden, da nach Google sich dort die Pensionäre dieser Zeit aufgehalten haben. Und die haben mehr und gern Briefpost versendet. Wer ihn sucht, wird ihn also bald in deiner Stempeldatenbank finden. Sicher auch mit der dir vorliegenden Verwendungsdauer.

    uposta

  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (42)
    • 29. Oktober 2013 um 16:02
    • #12

    Vielen Dank für die spannenden Infos. Am Ende werde ich selbst noch zum Stempel-Fan ;)

    Dann werde ich das alles bei Gelegenheit mit einbauen. Gefunden habe ich ansonsten noch zwei - soweit ich glaube eher unspektakuläre Stempel:

    - Hamburg Einzeiler von 1792
    - Wien Einzeiler von 1828

    Sowie

    - Langenaslze von 1833 (Zweizeilen, zweite Zeile mit Datum)
    - Suhl von 1833 (Zweizeilen, zweite Zeile mit Datum)

    Auf einem "Leitmeritz"-Brief ist noch etwas drauf was ich gar nicht entziffern kann - schaut aber auch wie so ein Zwei-Zeilen-Stempel mit zweite Zeile Datum aus? Könnte "Erfurt" heißen?

    Und auf dem Suhl-Stempelbrief von 1833 ist ein Adlerstempel. Ich dachte an Feldpost, jemand anderes meinte, dass es ein Gerichtsstempel ist, aber der Briefinhalt ist komplett privat.

    Ggf. weiss da jemand noch etwas?

    Bilder

    • unbe1.jpg
      • 112,71 kB
      • 724 × 807
      • 146
    • unbe2.jpg
      • 178,24 kB
      • 836 × 884
      • 133

    2 Mal editiert, zuletzt von Tacitus (29. Oktober 2013 um 16:03)

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 29. Oktober 2013 um 16:19
    • #13

    Hallo Tacitus,

    das könnte nicht nur Erfurt heißen, das heißt Erfurt. Diese preußischen L2-Stempel lesen dir die Preußen auch in diesem Zustand. In der zweiten Zeile steht das Datum (Tag in Ziffern und Monat in Groß-Buchstaben).

    Beim runden Stempel tippe ich auf eine Art Amtsstempel. Mit Sicherheit kein Feldpoststempel. Vom Text kann ich nur wenig entziffern. Zu wenig, um Konkretes aussagen zu können. Ist der Absenderort bekannt? Vielleicht kann man dann bei den Heimat- bzw Reginalsammlern mehr erfahren.

    uposta

  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (42)
    • 29. Oktober 2013 um 16:23
    • #14

    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.

    Der Brief mit dem Adlerstempel ging von Suhl nach Langensalz an einen Soldaten der im Dienst eines Leutnants stand und es steht "Militaria" unter der Adresse drauf - ähnlich wie man es von "Drucksache" oder "Büchersendung" her kennt...?

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 29. Oktober 2013 um 16:45
    • #15

    Hallo Tacitus,

    dann könnte es ein amtlicher Stempel einer Militärbehörde sein.

    "Militaria" bedeutet in diesem Fall sicher nur, dass der Brief "Frei" befördert wurde, der Absender befreit war die Briefbeförderung bezahlen zu müssen. Und der Empfänger auch nichts geben mußte.

    Das Wort "Siegel" kann ich zumindest lesen. Nach Vorschrift hätte der Stempel eindeutig den Absender erkennen lassen müssen, damit man (der Postbeamte) die Portobefreiung abgleichen konnte.

    Wenn der Briefinhalt eher privater Natur ist, könnte es sich hier auch um "Amts"-Mißbrauch handeln.

    uposta

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™