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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Ganzsachen-Ausschnitte

  • kartenhai
  • 8. August 2013 um 15:00
  • uposta
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    • 10. August 2013 um 13:51
    • #21

    Hallo,

    klassische GAA auf Brief können mitunter ganz schön ins Geld gehen. ;)

    Moderne GAA werden aber weitaus öfter gesammelt, allerdings auf Brief, als der Sammler loser Marken annimmt. Und nicht nur von Ganzsachensammlern. Vor allem Motivsammler freuen sich immer wieder, wenn ihre Korrespondenz mit einem GAA frankiert wurde.

    Auch bei maschineller Entwertung wird kaum mal etwas zerstört. Dann trifft den Frankateur die Schuld und nicht die Maschine.

    Das folgende Beispiel müßte der GAA von USo 44 sein. Das Motiv wurde wohl nur einmal verwendet? Die angegebene Auflage von USo 44: "273.000 Stück". Recht wenig für ein Postwertzeichen.

    Die motivgleiche Marke hat eine Auflage von "30.000.000".

    Eine mögliche Briefe-MICHEL-Katalogbewertung "Marke vs GAA" könnte demnach eindeutig zu Gunsten des GAAs ausfallen. Die nachgewiesene Verwendung eines GAAs könnte MICHEL ja für's Erste mit "-,-" bewerten.

    uposta

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  • kartenhai
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    • 10. August 2013 um 14:18
    • #22

    In dieser interessanten Aufstellung der Post ab 1805 sind auch 2 Bemerkungen über die Erlaubnis und das Verbot von GAA`s enthalten sowie das Verbot der Durchlochung von Marken (Perfins):

    1.1.1981
    Gemäß Ausführungsbestimmungen zu §2 Postordnung Ziffer 1.1.1.3 (Amtsblatt Ne. 98/1980, Seite 1065) dürfen Wertstempelausschnitte aus Postkarten als Frankatur verwendet werden. Zunächst blieben Standardbrief- und sämtliche Wertsendungen ausgenommen. Nach kurzer Zeit war auch bei Standardbriefsendungen die Freimachung mit Ganzsachenausschnitten erlaubt. Sie durfte jedoch die automatische Postbearbeitung nicht behindern.

    1.10.1998
    Das Verwenden von Ganzsachenausschnitten als Frankatur wird untersagt

    1.1.1966
    Das Durchlochen von Marken wurde verboten (Perfins)


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (10. August 2013 um 14:19)

  • uposta
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    • 10. August 2013 um 14:55
    • #23

    Hallo Kartenhai,

    diese Chronologie mit der Information zum 1.10.1998 ist sehr interessant. ;)

    Trotzdem findet man im Netz den folgenden Satz zum MICHEL-Spezial 2008:

    "Die Braunscheig-Spezialisten werden sich über die Preisnotiz von Ganzsachenausschnitten als Freimarkenersatz (war streng untersagt!) freuen. Die neue Notiz im Michel-Spezial 2008 von mindestens € 500.- ist ein erster Ansatz und eine realistische Orientierung!"

    (Quellenangabe, keine Werbung: )

    Der MICHEL bewertet demnach bereits GAA-Frankaturen, die anscheinend "strengstens untersagt" waren. Und trotzdem werden untersagte Frankaturen, entsprechend selten, vom MICHEL beachtet und bewertet. Weil sie gesammelt und gehandelt werden.

    Warum nicht auch GAA-Frankaturen nach dem 1.10.1998 im MICHEL?

    uposta

  • hawkstamp
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    • 11. August 2013 um 03:10
    • #24

    Hallo, hätte auch mal eine Frage und zwei Beispiele aus näherem Kreis dieses Thema's. Wenn ein Brief gelaufen ist der Gebühr bezahlt war, kann man den dann auch als echte Ganzsache ansehen? (Bild 1) Dann habe ich mal zwei Exemplare von hier beigelegt. Was ich bis jetzt gesehen habe, glaube ich das es hier in den USA sicher mehrere Varianten von Ganzsachen gibt (gab) als in den meißten anderen Ländern. Vielleicht kann mich da jemand belehren. Vielen Dank an Kartenhai für den Tip.
    hawkstamp

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    KSBP

    Einmal editiert, zuletzt von hawkstamp (11. August 2013 um 03:17)

  • kartenhai
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    • 11. August 2013 um 07:46
    • #25

    Hallo hawkstamp

    der erste Brief ist eine Barfrankatur, da keine Marke vorhanden war, aber keine Ganzsache und deshalb auch nicht im Ganzsachen-Katalog. Der zweite Beleg ist eine ganz normale Ganzsache, der dritte eine Mischfrankatur einer Ganzsache mit einer dazu geklebten Marke. Über Marktpreise für diese Belege kann ich Dir leider nichts sagen.

    Aber zu diesem Thread passend würde es mich interessieren, ob in den USA früher auch aus Ganzsachen ausgeschnittene Werteindrucke noch frankaturgültig waren und wie Briefmarken verwendet werden konnten?

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 11. August 2013 um 11:39
    • #26

    Der Philatelistenverein Fürstenfeldbruck e. V. hat in seinem Rundschreiben 2/2005 einen sehr interessanten Artikel über die GAA gebracht, der bekanntes und unbekanntes bei der GAA-Problematik enthält:
    (Bei Inhalt auf: Ganzsachenausschnitte (GAA) klicken!


    Schöne Stempelabschläge von kleineren Orten oder seltene Stempel, die bei Heimatsammlern oder Spezial-Sammlern durchaus begehrt sind, könnten GAA aber trotzdem noch wertvoll werden lassen. Also lieber nichts vorschnell in den Müll werfen. :)

    Gruß kartenhai

  • uposta
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    • 11. August 2013 um 14:14
    • #27

    Hallo,

    im DDR-Universalkatalog, 1.Auflage 1986, findet sich auf Seite 671 ein Textchen zum Thema GAA:

    "Ganzsachen-Auschnitte
    Ab 1. August 1959 ist es in der DDR zulässig, Wertstempel aus Ganzsachen auszuschneiden und zum Freimachen anderer Postsendungen zu benutzen. Solche Belege können von allen katalogisierten Ganzsachen vorkommen. ... Auf eine besondere Bewertung der Ganzsachen-Ausschnitte wird verzichtet. Anzuerkennen sind sie nur auf Gst."

    "Gst" soll nach Seite 19 "Ganzstück" gelesen werden.

    Die zahlreichen DDR-Sammler sollten sicher in der Lage sein der MICHEL-Redaktion die Belege vorzulegen. Richtig gut finde ich den Satz "Solche Belege können von allen katalogisierten Ganzsachen vorkommen.", also auch GAA von Ganzsachen vor dem 1. August 1959.

    Für die MICHEL-Redaktion also ein weites Katalog-Feld.

    uposta

  • uposta
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    • 11. August 2013 um 16:21
    • #28

    Hallo,

    wenn man lange genug blättert, kann man im MICHEL-Briefe-Katalog Deutschland dann auf Seite 860 lesen:

    "Ganzsachen-Ausschnitte
    als Freimarken verwendet

    Da die Postordnung der DDR vom 3. 4. 1959 kein Verbot der Verwendung von Wertstempeln aus Ganzsachen (Postkarten, Faltbriefen usw.) enthielt, kommen Postsendungen mit aufgeklebten Ganzsachenausschnitten als Frankatur vor.

    Katalogisierung von Ganzsachen siehe MICHEL-Ganzsachen-Katalog Deutschland."

    Noch nichts von Bewertungen von DDR-GAAen als DDR-Frankatur auf DDR-Ganzstücken.

    uposta

  • uposta
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    • 11. August 2013 um 22:27
    • #29

    Hallo,

    obwohl das Datum 1.10.1998 wohl einen Schnitt machen sollte, schnitt hier jemand seelenruhig weiter. Mangels Briefmarke? Ein motivgleiches Zusatz-Schnittchen sieht immer nett aus. Egal ob Preußen-Klassik, oder nicht Preußen-Klassik.

    Handgestermpelt. Im Dezember 1998. Inzwischen die DM-Klassik schlechthin. :)

    uposta

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  • hawkstamp
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    • 12. August 2013 um 05:34
    • #30

    Hallo, bezugnehmend auf die Frage die kartenhai hatte habe ich folgendes erfahren: es war nie und ist auch jetzt nicht erlaubt ausgeschnittene Marken auf Umschläge zu befestigen um das Postmaterial zu befördern. Auf jeden Fall steht es so in den Verordnungen der USPS. Ich hoffe das beantwortet deine Frage, Kartenhai.
    hawkstamp

    KSBP

  • kartenhai
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    • 12. August 2013 um 08:37
    • #31
    Zitat

    Original von hawkstamp
    Ich hoffe das beantwortet deine Frage, Kartenhai.
    hawkstamp

    Danke, hawkstamp, die Frage ist damit beantwortet. :)
    Ich nehme mal an, Du meinst mit ausgeschnittenen Marken Werteindrucke von Ganzsachen.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 12. August 2013 um 08:50
    • #32

    Auch in England durfte man mal Ganzsachen-Ausschnitte zum Frankieren verwenden, wie dieser Brief zeigt. Von wann bis wann das erlaubt war, keine Ahnung!

    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 12. August 2013 um 09:09
    • #33

    Interessant für DDR-Sammler dieser Artikel über DDR-GAA. Die GAA auf Briefen vor dem 1.8.59 wurden, wenn sie nicht unbemerkt durchgeschlüpft sind, immer mit Nachporto belegt. Eine Ausnahme bildete eine Ganzsache von 1957, die aber nur innerdienstlich als GAA-Frankatur verwendet werden durfte:


    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (12. August 2013 um 09:11)

  • kartenhai
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    • 12. August 2013 um 09:37
    • #34

    Auch der Berliner Ganzsachen-Sammler-Verein von 1901 e. V. schreibt in seinem Flyer etwas brutal zu diesen mitunter doch interessanten und sehenswerten Ausschnitten:

    Die frühen Sammler machten zunächst keinen Unterschied zwischen Briefmarke und Ganzsache. Die eingedruckten Wertstempel wurden ausgeschnitten und ins Album geklebt, wo für sie wie für Briefmarken Felder vorgedruckt waren. Heutzutage ist das Ausschneiden der Wertstempel verpönt. Ganzsachenausschnitte sind praktisch wertlos, denn sie lassen wesentliche Merkmale der Ganzsache (Stellung des Wertstempels, Beschaffenheit der Rückseite) nicht mehr erkennen.

    entnommen aus:


    Ich stimme diesem vernichtenden Urteil, das vielleicht für Ganzsachen-Sammler gilt, aber nicht für Briefmarken-Sammler, die diese Ausschnitte nebenbei mit sammeln, aus früher schon genannten Gründen nicht zu!

    Gruß kartenhai

  • uposta
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    • 12. August 2013 um 11:27
    • #35

    Hallo,

    bei dem von den Schwedter Briefmarkenfreunden angesprochenen Faltbrief handelt es sich um so einen Faltbrief.

    uposta

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  • kartenhai
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    • 12. August 2013 um 18:30
    • #36

    Bei Ebay Italien werden gerade 3 Infla-Ganzsachen-Ausschnitte des Deutschen Reiches für über 32,- EUR als Sofortkauf angeboten, gestempelt am 22.10.1922 mit Sonderstempel: Postwertzeichen-Ausstellung Berlin. Auf der Rückseite geprüft mit Infla Berlin.


    Warum der deutsche Anbieter diese Marken über Ebay Italien anbietet, weiß der Kuckuck, aber er wird schon seine Gründe dafür haben! :jaok:

    Zugelassen waren Infla-GAA als Frankatur ja zwischen 1.10.22-30.9.23. Einen echt gelaufenen Brief oder eine Karte mit so einem GAA habe ich leider noch nicht gefunden. Kann jemand so einen zeigen?

    Gruß kartenhai

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  • uposta
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    • 12. August 2013 um 19:43
    • #37

    Hallo,

    jedoch!!!,... nicht alles was wie ein GAA aussieht, ist auch ein Ganzsachenausschnitt.

    uposta

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  • uposta
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    • 13. August 2013 um 17:14
    • #38

    Hallo,

    die ESSENer Sprintmaus ist noch gar nicht so lange her. Als GAA ist sie auch gut gelaufen.

    uposta

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  • uposta
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    • 16. August 2013 um 15:22
    • #39

    Hallo,

    das nun schon mehrfach genannte Datum: 1.Oktober 1998.

    Ein so geanntes Ersttagsstempeldatum: "-1.10.98". ;)

    uposta

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  • DKKW
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    • 16. August 2013 um 16:45
    • #40

    Hallo zusammen,

    in der Regel sammele ich GAA nicht, weder auf Brief (fast immer philatelistische Spielerei) noch lose (in meinen Augen wertlos), aber es gibt Ausnahmen von der Regel und die möchte ich hier vorstellen.

    GAA als Frankatur:
    Ein Auslandsbrief aus Randers in meine Heimatstadt Elmshorn, Empfänger war der Mühlenbesitzer Junge. Der Firmenzudruck des Absenders zeigt, dass es sich um Geschäftskorrespondenz handelt. Da konnte ich nicht widerstehen. Rückseitig der Ankunftstempel Elmshorn 4.12.95.

    GAA als Frankatur waren in Dänemark ab dem 1.4.1871 zugelassen. Auf Sendungen ins Ausland bis zum 12.1.1914 und auf Inlandssendungen bis zum 1.1.1966.

    Viele Grüße
    DKKW

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