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Raubstaaten

  • Blackenfeld
  • 20. Juni 2013 um 21:48
  • Blackenfeld
    neues Mitglied
    Beiträge
    22
    • 20. Juni 2013 um 21:48
    • #1

    Hallo Zusammen,

    Raubstaaten:

    Gibt es eine Definition, welche Staaten dazu gehören ?

    Ist es immernoch verpönt solch eine Marke in einen Ausstellungssammlung zu integrieren oder führt es gar per se zu einer schlechten Bewertung ?

    Gruss
    Blackenfeld

    Einmal editiert, zuletzt von Blackenfeld (20. Juni 2013 um 21:48)

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.415
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (67)
    • 20. Juni 2013 um 22:51
    • #2

    Hallo Blackenfeld,

    in einer Ausstellungssammliung soll grundsätzlich an jeder Stelle möglichst das philatelistisch wertvollste und thematisch sinnvollste Material gezeigt werden. Sofern es also zu einem speziellen Themenaspekt ansonsten philatelistisch überhaupt nichts gibt, dann ist an einer solchen Stelle eine Raubstaatenausgabe mit entsprechender Beschreibung das Nonplusultra!
    Mein Tipp: Ich würde in ein Exponat aber wirklich nur eine einbauen!!!

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.267
    • 21. Juni 2013 um 06:34
    • #3

    Den Ausdruck "Raubstaat" finde ich nicht passend - ziemlich oft sind es ausländische Agenturen, die dabei ihren Schnitt machen, und das "ausgebende" Land sieht von den Einnahmen nicht viel. Das ist aber nichts Neues, Stichwort Seebeck-Ausgaben, umstritten seit den 1890ern ...

    Im englischsprachigen Raum ist der neutralere Ausdruck "exzessive Ausgaben" üblich für solche, die in Auflage und/oder Ausgabefrequenz den postalischen und fiskalischen Bedarf weit übersteigen, zunächst unabhängig vom Verursacher. Manchmal wird auch die Motivauswahl einbezogen. Eine genaue Definition ist aber schwierig. Jedenfalls werden inzwischen auch Ländern, die einst eine sehr zurückhaltende Ausgabepolitik hatten, solche exzessiven Ausgaben vorgeworfen :(

    Jan-Martin

  • Online
    kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.143
    Geschlecht
    Männlich
    • 21. Juni 2013 um 09:20
    • #4

    Raubstaaten wurden hauptsächlich die früheren arabischen Emirate genannt, die einige Jahre lang Unmengen von Motivausgaben durch Agenturen unters Sammlervolk warfen. Allerdings gehörten und gehören auch immer noch einige afrikanische Staaten dazu, die im gleichen Sinne verfuhren, und auch noch überflüssigerweise teure Gold- und Silberbriefmarken herausbrachten. Auch einige Ostblockstaaten gaben Unmengen von Blocks und geschnittene Parallel-Ausgaben früher zu horrenden Preisen heraus, z. B. Rumänien und Ungarn, daß einem Ländersammler manchmal die Lust am Weitersammeln verging. Heute bekommt man bei einem Wiederverkauf meist nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises dafür.

    Zum Glück schlossen sich die Araber nach 8 Jahren in die "Vereinigten Arabischen Emiraten" zusammen und gaben seitdem nur noch seriöse Ausgaben heraus.

    Den Begriff "Raubstaaten" finde ich schon gerechtfertigt, denn sie raubten den hauptsächlich Motivsammmlern in aller Welt das Geld aus den Taschen, auch wenn diese selbst dran schuld waren.

    Hier noch eine Aufstellung zumindest der arabischen Raubstaaten:


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (21. Juni 2013 um 09:21)

  • Wolffi 25. September 2021 um 13:16

    Hat das Thema aus dem Forum Allgemeines Forum - Café nach Briefmarken Allgemein verschoben.

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