Das Folgende bezieht sich inhaltlich zwar auf den Geldscheindruck, ist aber trotzdem interessant.
hier steht folgendes zu lesen.
" Die besten Erfolge wies bisher das Papier mit lokalisierten Fasern auf, das dem Papiersfabrikanten J.M. Wilcox in Amerika patentiert wurde und zurzeit bei der Herstellung des deutschen Reichskassenscheine sowie Banknoten verwendet wird. Das Papier wird in der Weise erzeugt, daß auf die sich eben bildende Papierbahn in der Maschine aus über der Langform angeordneten Röhrchen ein Regen blauer, mit blauem Papierstoff gemischter Fasern auffällt, wodurch sich im Papier blaue Streifen bilden, in welchen längere blaue Fasern regellos gebettet sind, die mit einer Nadel leicht vom fertigen Papier losgelöst werden können. Das Nachmachen dieser Fasern ist auf Hand- oder Büttenpapier nicht leicht durchführbar; eine Papiermaschine samt dem zugehörigen Bedienungspersonale aber steht den Fälschern nicht leicht zur Verfügung. Lassen sich diese Fasern aus einem Stück nicht loslösen, so ist der Schein gefälscht. "
Diese Fasen findet man u.a. auf den 100 Mark-Scheinen des Kaiserreichs.
Warum diese Fasern beim "Weimarer Faserpapier" wieder auftauchen, habe ich bisher nirgendwo gefunden.
Vielleicht weiss ja jemand etwas darüber. Ebenso wäre es schön einen großformatigen Scan einer entsprechenden Marke zu sehen. Im Netz findet man nichts brauchbares.
Wenn jemand so eine Marke zur hand hat, könnte er bitte aushelfen.