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Hilfe gefragt mit entziffern von alte Handschrift

  • muesli
  • 10. Mai 2013 um 22:18
  • muesli
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    4. Januar 1949 (77)
    • 10. Mai 2013 um 22:18
    • #1

    Hallo zusammen,

    Dieser Briefumschlag aus Österreich-Ungarn ist am 4.1.1872 von Rudnik nach Rzeszow im damaligen Galizien (im heutigen Zeit ein Teil von Ukraine und Süd Polen) gesendet worden. Portogerecht mit 15 Kreuzer frankiert (5 Kreuzer Inland Fernbrief + 10 Kr Fern-Rekogebühr).

    Kann jemand mich weiterhelfen mit der Namen und die Adresse auf dieser Umschlag ? Das einzige was ich entziffern kann ist Rzeszow Galizien.
    Rückseitig steht ein Ankunftsstempel Rseszow aber noch ein 2. Stempel. Auch dieser Stempel ist unlesbar für mich.

    Vielen Dank für Eure Hilfe,

    Raf.

    Bilder

    • Fernbrief Reko.jpg
      • 376,81 kB
      • 1.501 × 1.165
      • 364
    • Fernbrief Reko verso.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von muesli (10. Mai 2013 um 22:21)

  • uposta
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    • 10. Mai 2013 um 22:47
    • #2

    Hallo,

    einen Versuch will ich gern wagen.

    Seine Hochgeborn dem
    Herrn Grafen Heinrich
    Hompusch
    in Rz...

    uposta

  • Michael D
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    5. August
    • 10. Mai 2013 um 22:54
    • #3

    Hallo Raf,

    zu den Stempeln: evtl. Lancut ?

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

  • Claude D.
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    20. Februar 1963 (63)
    • 10. Mai 2013 um 22:56
    • #4

    Hallo muesli,

    Zum Stempel auf der Rückseite: Habe wie Michael D ebenfalls auf Lancut getippt. Lancut liegt etwa 15 km östlich von Rzeszow.

    Beste Grüsse,
    Claude

  • muesli
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    4. Januar 1949 (77)
    • 11. Mai 2013 um 01:52
    • #5

    Hallo uposta, Michael und Claude,

    Herzlichen Dank für die Hilfe!
    Der Stempel ist wahrscheinlich LANCUT und unten am Stempel steht eine Verzierung. Ich habe es aufgesucht im Klein Stempelhandbuch und der Stempel kann stimmen damit (Type 225).
    Die Handschrift war komplett unlesbar für mich aber jetzt wird es auch klar. Die "H" ist geschrieben wie ein "g" oder "f" (vielleicht Gotisch?).

    Vielen Dank und beste Sammlergrüsse,

    Raf.

  • mx5schmidt
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    25. September 1958 (67)
    • 11. Mai 2013 um 05:09
    • #6

    Hallo Raf,

    der Adressat heißt übrigens nicht Hompusch, sondern Hompesch, siehe hier:


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • kartenhai
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    • 11. Mai 2013 um 05:55
    • #7

    Dann gäbe es noch die Insignien "TH" unter der Krone auf der Rückseite des Briefes zu entziffern. Wenn der Absender aus der gleichen Familie ist, könnte es z. B. Wilfried Theophil von Hompesch sein (geb. 18.6.31 gest. ?), das würde zu dieser Zeit passen.

    Gruß kartenhai

  • muesli
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    • 11. Mai 2013 um 11:00
    • #8

    Hallo mx5schmidt und kartenhai,

    Vielen Dank auch für die Sucharbeit!
    Es muss wohl Graf von Hompesch sein denke ich. Auch in Rudnik gab es ein Graf Ferdinand von Hompesch und dieser Brief kommt aus Rudnik (bekannt für Korbwaren) :
    und in diesem Bezug wird Graf von Hompesch genannt auf die Tourismus Web Seite von Rudnik.

    Alte Briefe wie diese sind immer interessant, nicht nur postalisch aber auch für die Suche nach Herkunft.

    Beste Sammlergrüsse,

    Raf.

  • uposta
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    • 11. Mai 2013 um 14:54
    • #9

    Hallo,

    da die Grafenkrone mit den 9 Perlzinken die Richtung vorgibt, bleibt für das Monogramm "T. H." nicht viel Spielraum. Der Poststempel ist wohl 1872.

    Vielleicht kann muesli jemand helfen, der sich bei diesen "Vorschriften" auskennt?

    uposta

  • muesli
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    • 11. Mai 2013 um 17:45
    • #10

    Hallo uposta,

    Die neun Perlen stehen in die Rangkrone für GRAF (moderne Krone ab Ende des 18. JH). Die Grafenkrone trägt 9 Perlen. Ich habe das hier gefunden :
    Es ist also auch ein Graf oder Gräfin mit Monogramm T.H. der schreibt an Graf Hompesch.
    In Rudnik spricht man aber immer von Graf Ferdinand Hompesch seit 1870 :
    RUDNIK NAD SANEM

    Ein ähnliches Gebiet existiert in der Nähe von Rudnik. Der österreichische Graf Ferdinand Hompesch erwarb das Terrain 1870. Aufgrund des Vorhandenseins von einheimischer wilder Weide und dem Auftauchen neuer Arten der Amerikanischen Weide investierte der Eigentümer in die Korbmacherei. Talentierte Korbmacher wurden zu Flechtschulen in Wien geschickt, was später die Qualität und Vielfalt der Produkte wesentlich beinflußte. 1878 gab es in Rudnik n/San die erste Schule der Korbmacherei. Die Ausbildung dort dauerte zwei Jahre.Daraus entstand ein Produktionssystem, welches auf Vertragsarbeit beruhte und die Beschaffung der Rohmaterialien und den Verkauf der fertigen Produkte umfasste. Dies trug ganz wesentlich zum Anwachsen der Bevölkerung und des Wohlstands in der Region bei.1882 gründete Graf Hompesch die Charles Joseph Krauz Schule der Korbmacherei, deren erster Direktor Ferdinand Hoffmann war. Bekannte Ausbilder waren Sekulski, Antoni Skiba und Leon Skoczylas. Bald darauf wurde sie in eine große Korbmacherwerkstatt umgewandelt mit dem Namen “Prasko - Rudnicka Korbmacherfabrik in Rudnik nad Sanem”. Während dieser Zeit entwickelte sich das Flechthandwerk auch in Galizien. Rudnik am San wurde jedoch das bekannteste Zentrum der Korbmacherei in der Region Malopolska.Seit 1919 bestanden in der Stadt 12 Firmen, die Produkte exportierten, und 20 weitere, die auf dem einheimischen Märkten handelten. Für diese arbeiteten in Rudnik am San 3000 Werkstätten mit ca. 15,000 Beschäftigten. 1928 schlossen sich einige von ihnen zur Vereinigung “Weide” zusammen, welche zur Vereinigung der Flechtproduzenten in Lviv gehörte. Die Jahresproduktion der Flechthandwerker in Rudnik nad Sanem erreichte 3,600,000 zB.
    Aus :

    Beste Grüsse,

    Raf.

    Bilder

    • 800px-Rangkronen-Fig._18.svg.png
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    5 Mal editiert, zuletzt von muesli (11. Mai 2013 um 18:00)

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