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Nigeria - Connection

  • uposta
  • 7. April 2013 um 21:04
  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 7. April 2013 um 21:04
    • #1

    Hallo!

    Vor Jahren erhielten lt. Zeitungsberichten viele "Unternehmer" Briefe mit dubiosen Finanzangeboten bzw. -anfragen. Es klebten "nigerianische" Marken auf diesen Sendungen.

    Die Marken sollten angeblich "Fälschungen zum Schaden der Post" gewesen sein.

    Erscheinen diese "Marken" inzwischen in Afrika-Katalogen? Was ist der philatelistische Forschungsstand der Dinge?

    Auf eine Antwort freut sich wie immer

    uposta

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    2 Mal editiert, zuletzt von uposta (6. Mai 2013 um 11:11)

  • Saguarojo
    Gast
    • 8. April 2013 um 08:15
    • #2

    Wenn du sie hier nicht findest,

    könnte es eine Fälschung sein.

  • saeckingen
    Stamm Mitglied
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    30. Juni 1970 (55)
    • 8. April 2013 um 09:53
    • #3

    Das gezeigte Stück ist ganz klar eine der Nigeria Postfälschungen.

    Mir liegt der Michel momentan nicht vor, aber ich meine, dass die Postfälschungen erwähnt werden. Eine Katalogisierung dieser Fälschungen gibt es im Michel aber nicht und wird es wohl auch nie geben. Postfälschungen gehen über den Katalogisierungsumfang eines Normalkataloges hinaus.

    Ferner gibt es so unglaublich viele Varainaten an Fälschungen von verschiedensten Marken, Stempeln und Absenderfreistempeln, dass dieses Gebiet noch lange nicht umfassend dokummentiert ist.

    Ich meine der West Africa Study Circle hat sich etwas intensiver mit diesen Stücken beschäftigt.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 8. April 2013 um 12:18
    • #4

    Hallo!

    @saquarojo: Danke für den Link. Der ist wirklich gut. Die gezeigte Marke konnte ich da zwar nicht finden, aber es sind auch nicht alle Marken von "Nigerien" dort eingestellt. Werd' ich hin und wieder mal anklicken.

    Aber eine zweite Marke aus 2000 war dort abgebildet. Mit Michel-Nummer. Da gibt es auch noch ein Kuvert von und mit. Sollte ich die Marke beim Kramen wieder finden, stelle ich die hier nachträglich ein.

    saeckingen: Danke, wenn ich mich recht erinnere war dazu auch zeitnah was in der Philatelie drinne. Bloß, die hebe ich nie auf. Aus Platzgründen.

    uposta

  • Pete
    aktives Mitglied
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    20. September 1982 (43)
    • 9. April 2013 um 18:37
    • #5

    @ uposta:

    schau mal hier:

    Wenn ich mich recht entsinne, kennzeichnet der Michelkatalog nicht alle Ausgaben mit einem Fälschungshinweis, welche zum Schaden der Post gefälscht wurden. Bislang sind mir etwa 16 verschiedene Marken (Hauptnummer im Michelkatalog), bekannt welche mir als Fälschung vorlagen bzw. wovon ich Scans sah. Am letzten Wochenende sprach mit der im o.g. Link aktiven Sammlerkollegin Christine, dass man vorhandene Fälschungen demnächst der Michelredaktion vorlegen könne (damit in zukünftigen Katalogen ein entsprechender Hinweis auftaucht).


    @ saeckingen:

    Es wurden auch Absenderfreistempel gefälscht, richtig. Die philatelistische Forschung ist auch hier noch nicht am Ende. Mir liegen mehrere, verschiedene Abschläge vor. Die Rücksprache mit Sammlerkollegen der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V. vor ca. zwei Wochen ergab, dass es sich bei nahezu allen AFS (nach 1990) um Fälschungen handelt. Im Einzelfall befanden sich auch echte stücke bzw. Stempelabschläge darunter, welche aus mindestens zwei verschiedenen Frankiergeräten zusammengebastelt wurden. Hier stellt sich die Frage, ob beispielsweise aus zwei Schrottgeräten von zwei verschiedenen Herstellern ein funktionierendes Gerät zusammengesetzt wurde (unabhängig, ob dafür eine Genehmigung der nigerianischen Postverwaltung vorlag oder nicht).

    Gruß
    Pete

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    924
    • 6. Mai 2013 um 11:13
    • #6

    Hallo!

    Endlich konnte ich den zweiten Nigeria-Brief finden und stelle den gern hier ein.

    Wobei mir die Zähnung dieser Marke nicht verdächtig vorkommt.

    uposta

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  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 6. Mai 2013 um 11:53
    • #7

    Der zweite Brief dürfte eine reguläre Briefmarke sein - keine Postfälschung.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 6. Mai 2013 um 17:13
    • #8

    In diesen englischen Links steht noch einiges über diese Fälschungen drin:


    Gruß kartenhai

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