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  4. Inhaltsdeutung von Briefen

Brief von 1867

  • gomo
  • 14. März 2013 um 07:07
  • gomo
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    10. August 1973 (52)
    • 14. März 2013 um 07:07
    • #1

    kann mir einer den Inhalt des Briefes entziffern??

    Es handelt sich um einzelne Blätter die zu einem Umschlag gefalten wurden.


    gruß
    gomo

    Bilder

    • Brief.jpg
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      • 1.434 × 784
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      • 1.248 × 1.755
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      • 255,57 kB
      • 1.275 × 1.755
      • 340
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      • 308,24 kB
      • 1.269 × 1.755
      • 341
    • Brief 4.jpg
      • 327,97 kB
      • 1.262 × 1.750
      • 419
  • gomo
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    10. August 1973 (52)
    • 14. März 2013 um 07:10
    • #2

    .. und die Rückseite.

    Bilder

    • Brief Rückseite.jpg
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      • 1.044 × 1.755
      • 329
  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    5. Juni 1984 (41)
    • 14. März 2013 um 07:24
    • #3

    Puh.. haufen Holz. Ich fang mal an:

    Neuburg 16. Januar 1867
    son eod. A. II [?]
    Beck/Leitner
    3055
    sict alim.
    (links) W. 2406
    Praes.
    der k. Assessor Auer,
    Rpr Staiger.
    (rechts) Ladungsgemäß erschienen heute:
    1. Therese Beck von Manching,
    2. Gallus Appel, Söldner von
    doet (?) als Vormund ihrer Kinder,
    u. bringen an:
    Nachdem der brauknecht Johann
    Leitner von Hienheim (?) das am
    11. Okt. 1865 geborene Kind "Franz
    Seroph" zu sich genommen hat,
    so verzichten wir hiermit
    auf eine Klagestellung gegen ihn
    bezügl. der Alimentation desselben

    2 Mal editiert, zuletzt von Tacitus (14. März 2013 um 07:24)

  • Barbarossa
    aktives Mitglied
    Beiträge
    115
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    Männlich
    • 14. März 2013 um 07:58
    • #4

    Zwei kleine Änderungen würde ich vornehmen:

    doet = dort

    Franz Seroph = Franz Seraph

    Weiter dann:

    Dagegen ist er mit den Alimenten ??? für das am 7. April 1862 geborene Kind "Magadalena", als für das am 16. Juli 1864 geborene "???" im Rückstande.

    Herzliche Grüße aus dem Brandenburgischen.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.206
    Geschlecht
    Männlich
    • 14. März 2013 um 09:17
    • #5

    Hienheim müßte stimmen, liegt in der Nähe von Ingolstadt wie auch Manching
    Das zweite Kind heißt "Krescenz".

    Gruß kartenhai

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 14. März 2013 um 11:57
    • #6

    Hallo!

    Da er sich inhaltl.(inhaltlich) der dießgen Pflegschaftsakten verpflichtet hat, für ersteres Kind einen jährl. (jährlichen) Unterhaltsbeitrag von 20 (Währungsabkürzung für Gulden?), u (und) für letzteres einen solchen von 22 (Währung) zu leisten, bisher

    ... (weiter dann nächste Seite)

    uposta

  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 14. März 2013 um 12:05
    • #7

    Danke für die Verbesserungen. Mit den Währungszeichen habe ich auch immer meine Probleme.

    Ich fasse mal zusammen bzw mache weiter:

    Neuburg 16. Januar 1867
    son eod. A. II [?]
    Beck/Leitner
    3055
    sict alim.
    (links) W. 2406
    Praes.
    der k. Assessor Auer,
    Rpr Staiger.
    (rechts) Ladungsgemäß erschienen heute:
    1. Therese Beck von Manching,
    2. Gallus Appel, Söldner von
    dort als Vormund ihrer Kinder,
    u. bringen an:
    Nachdem der brauknecht Johann
    Leitner von Hienheim das am
    11. Okt. 1865 geborene Kind "Franz
    Seraph" zu sich genommen hat,
    so verzichten wir hiermit
    auf eine Klagestellung gegen ihn
    bezügl. der Alimentation desselben
    Dagegen ist er mit den alimenten
    sowohl für das am 7. April 1862
    geborene Kinde "Magdalena", als
    für das am 16. Juli 1864 geborene
    "Krescenz" im Rückstande.
    Da er sich inhaltl. der dießger (?)
    Pflegschaftsakten verpflichtet
    hat, für ersteres Kind eine
    jährl. unterhaltsbeitrag von 20 fl (?)
    u für letzerer einen solchen
    von 22 fl (?) zu leisten, bisher
    aber im Ganzen bloß 22 fl (?) für
    die beiden Kinder bezahlt hat,
    so beträgt seine Gesammtschuld
    an verfallenen Alimenten
    noch 102 fl. (?)
    Da ich in Güte Nüchts von ihm
    bekommen kann, so stelle ich
    die bitte, gesetzlichen Zahlungs-
    auftrag an ihn zu erlassen, mir
    wegen meiner Vermögens-
    losigkeit einem Official-
    anwalt beizugeben u Streits-
    anhängigkeitszeugniß auszu=
    stellen.
    et A (?)
    Gabus Appel
    Theres Böck (?)

    Einstweilen ad acta!

    Kgl. Stadt= & Landgericht
    Anis Koll (?)


    Linke Spalte kommt noch

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 14. März 2013 um 12:19
    • #8

    Hallo!

    "et A" würde ich mit "lt A" (laut Akte...) ins Neudeutsche übertragen.

    Heute würde man möglicherweise schreiben "Laut vorgelesen und genehmigt." Dann folgen die Unterschriften.

    uposta

  • Barbarossa
    aktives Mitglied
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    Geschlecht
    Männlich
    • 14. März 2013 um 15:43
    • #9

    Letzte Seite:

    I. Von gegenwärtigem Protokolle ist beglau
    bigte Abschrift zu den Pfl.(ege) Akten 1865 ?
    ex. off. zu fertigen.

    II. ? mit dem beiliegenden Armuts
    Zeugnisse an das St u Landgericht Kelheim zur
    eintragungsfälligen Verfügung

    Neuburg, den 28. Januar (?) 1867
    Kl. Stadt u Landgericht
    (Unterschrift)? at acta

    Herzliche Grüße aus dem Brandenburgischen.

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    924
    • 14. März 2013 um 17:42
    • #10

    Hallo!

    Barbarossa: Mit dem Geschriebenem, wo Du in Deiner Version das Fragezeichen gesetzt hast ("II. ? mit dem beiliegenden Armuts") habe ich so mein Problem, obwohl der Sinn klar ist. ;)

    Aber Tacitus wird das und den Rest schon haben und da übe ich mich in Geduld. Gespannt bin auch auf seine linke Spalte. Die da noch kommt.

    uposta

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 14. März 2013 um 21:12
    • #11

    Den Rest hatte ich noch nicht. Ich hab mich aber jetzt mal schnell hingesetzt, leider habe ich nicht so viel Zeit mich intensiv damit zu beschäftigen, sonst würde es ggf. etwas besser werden. Ich habs einfach mal versucht zu lesen und abzutippen. Im Grunde müsste bei fast jedem Wort ein Fragezeichen dahinter, weil die Handschrift links schon ne andere Hausnummer ist.

    Trotzdem hier mal der Versuch, ggf. als Gerüst um es dann weiter auszubauen. Den Sinn kann man schonmal weitestgehend raus lesen:

    As. 2405
    betr Helf am 9 II 67
    I. An Baurknecht (?) Johann
    Leitner in Hienheim
    Ehies (?) derselb. stehesents (?)
    Abschrift gegenwärig Protokolles
    mit s (?) Auftrage da begründet
    woth (?) binnen 4 Wochen bei Esretors (?)
    rerweidj (?) zu bezahlen ob (?) binnen
    10 (?) Tge Ausschlußfrist reichts er (?)
    selbst (?) Einreid (?) rejebriogs (?)

    2 Nachruß (?) herro (?) an Ihres Kind
    Beck vor Menching sich oh
    de sStadtpreiß Seeburg (?) wie
    den witty (?) Eroffenz, ob ich sie
    un rube (?) Sache ... (Flecken) des
    beigebrachte Zeugnisse (?)
    Armenrechts zugelassen ihr
    der welche (?) Biater (?) dehi (?) alt (?)
    Offiziellenoell (?) ist,
    er den sie sich behefts Inormation (?)
    z wieder (?) habe, zugleich wie
    hier in Sachen Berk ./. Leitner

    [Letzte Seite links]

    unhenzig ist
    An d b ad Breder (?)
    demselb wird notitipet (?)
    oß de Theres Beck ro
    Minhing eibr. bote
    zum Armenrechte gelassen
    z.H. Addressat derselb
    als Armenanwalt bizigele (?)

    (unterschrift)


    Und noch Kleinigkeiten, beim Absatz der letzten Seite:

    I. Von gegenwärtigem Protokolle ist beglau
    bigte Abschrift zu den Pfl.(ege) Akten 1865/66 z.H. is (?)
    ex. off. zu fertigen.

    II. Sodann br... (? ggf bring mit nicht nach unten gezogenen "g"?) mit dem beiliegenden Armuts
    Zeugnisse an das St u Landgericht Kelheim zur
    eintragungsfälligen Verfügung

    Neuburg, den 28. Jäner (?) 1867
    Kl. Stadt u Landgericht
    (Unterschrift)? at acta

    Einmal editiert, zuletzt von Tacitus (14. März 2013 um 21:15)

  • uposta
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    924
    • 14. März 2013 um 21:55
    • #12

    Hallo Tacitus,

    eine Text-Übertragung steht hier ja zum Glück nicht unter Zeitdruck. ;)

    So eine Briefvorlage hast Du sicher desöfteren zu bearbeiten? ()

    uposta

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    5. Juni 1984 (41)
    • 14. März 2013 um 22:17
    • #13

    Ja und manchmal sitze ich lange lange dran, bis ich alles richtig entziffert habe. Aber zum Glück haben die Leute früher oftmals viel Wert auf eien saubere Handschrift gelegt, sodass man es oftmals recht einfach lesen kann.

    Da hier noch weitere eifrige entziffrer sind wollte ich schonmal ein (hoffentlich hilfreiches) Gerüst bieten, auf das man aufbauen kann :)

  • uposta
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    924
    • 14. März 2013 um 22:33
    • #14

    Hallo Tacitus,

    dann können wir ja @alle gemeinsam noch ein wenig an den Versionen arbeiten?

    Vielleicht ist es einfacher erst die Seite 3 fertig zu stellen? Die hat Barbarossa auch schon übertragen.

    Eine Frage die ich gern stellen würde ist, wie Du das Wort "eintragungsfälligen" vor Verfügung entzifferst. Da brauche ich Deine Hilfe. Denn da lese ich was ganz anderes. ;)

    uposta

  • Tacitus
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    5. Juni 1984 (41)
    • 14. März 2013 um 23:14
    • #15

    Das habe ich von Barbarossa einfach übernommen. Da ich nichts besseres auf Anhieb gelesen habe, habe ich es nicht beanstandet.

    Aber Du scheinst recht zu haben, dass es so nicht korrekt ist.

    Was es heißt, weiss ich nicht.... der Knick ist ein wenig störend.

    Zu Beginn glaube ich "Wert" zu lesen. Das "w" kann man gut mit dem "w" in "gegenwärtigen" vergleichen.

    Also wert....gefälligen (?)

  • gomo
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    10. August 1973 (52)
    • 15. März 2013 um 07:04
    • #16

    :O_O: :O_O: das könnt ihr alles entziffern, respekt. :O_O: :O_O:

    Ich kann da fast nichts von lesen, hat sonst die Oma immer übersetzt, die ist aber vor 5 Monaten gestorben. :(

    Tacitus

    ich könnte dir den Brief auch zuschicken, dann hättest du ihn vor dir liegen und du könntest vielleicht besser entziffern(Knicke,Flecke usw.) aber da der Brief aus mehreren zusammengeklebten Seiten besteht und dann noch als ganzes als Umschlag gefalten wurde bleiben Knicke leider beim scannen nicht aus.

    Sonst freu ich mich auf die weitere Übersetzung.

    gruß
    gomo

    Einmal editiert, zuletzt von gomo (15. März 2013 um 07:05)

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    924
    • 15. März 2013 um 10:21
    • #17

    Hallo gomo,

    vielleicht könntest Du für Tacitus einen besseren Scan einstellen? Dazu bräuchtest Du sicher nur beim Scannen ein größeres Buch auf die Knickstellen legen. Das dürfte reichen um das Papier so zu glätten, dass der Text der dritten Seite für Tacitus besser lesbar wird. Das Papier an sich scheint robust zu sein.

    Und wenn es Dir nichts ausmacht auch einen Scan von den zusammen geklebten Rändern (der linke Rand)? Da würde mich interessieren, ob ersichtlich ist/wird, ob die Briefteile mal zu einer Akte gehörten. Oder ob das Blatt später nur geklebt wurde.

    uposta

  • Barbarossa
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 15. März 2013 um 10:24
    • #18

    Meine Versuche, den Fragezeichen für die linke Spalte einen Sinn zu geben (in Kursivschrift)


    I An Brauknecht Johann
    ...
    mit s (?) Auftrage da begründet
    102 fl binnen 4 Wochen bei ?
    ? zu bezahlen oder binnen
    10 Tgen Ausschlußfrist rechtbaren (?)
    selbst (?) Einwand vorzubringen

    Herzliche Grüße aus dem Brandenburgischen.

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