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Brauche Hilfe bei Belegen aus Rußland

  • Wandervogelgelb
  • 3. März 2013 um 15:10
  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (66)
    • 3. März 2013 um 15:10
    • #1

    Heute sind mir zwei postalische Belege in die Hände gefallen, die meine Kenntnisse etwas überfordern. Wer von den Rußlandexperten kann mir da genauer auf die Sprünge helfen?

    Die Überschrift könnte heißen: Begleitadresse für eine Sendung ohne Preis? (eventuell so etwas wie ein Warenbegleitschein?)

    Frankiert und abgeschickt wurde der Schein in Belbek, wohl einem Ort in der Nähe von Sewastopol, wofür ein numerierter Wertbriefzettel und mehrfache Abstempelungen sprechen. Adressat ist ein Mann, wohl mit dem Namen Hermann Press aus Warschau (damals Russisch Polen). Es könnte eventuell aber auch "Deutsche Presse" Auf der Rückseite befindet sich ein Ankunftsstempel aus Warschau vom 3012.1909 und die Unterschrift des Empfängers, wohl ein Herr Müller.

    Frankiert wurde der beleg mit einer russischen 25 Kopeeken Marken, eine zweite Marke scheint entfernt worden zu sein.

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  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (66)
    • 3. März 2013 um 15:25
    • #2

    Bei dem zweiten Beleg handelt es sich offenbar um eine Art Ganzsache mit einem russischen 15 Kopeeken Aufdruck. Die Überschrift könnte "Überweisung" bedeuten, ein roter Stempel trägt die Aufschrift "Warschauer Gouverin", ein schwarzer Stempel den Vermerk "bezahlt". Da eine Summe von 6 Rubel ausgewiesen ist, könnte es sich eventuell um eine postalische oder telegrafische Geldüberweisung handeln. Was der rote Stempel an der Stelle für die Dienstvermerke bedeute, habe ich nicht herausbekommen.

    Adressat ist eine Person in Kamenez-Podolsk (Ukraine), rückseitig befinden sich Stempel aus diesem Ort (13.12.1905 und 14.12., Post.Tel. Kontr.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (3. März 2013 um 15:28)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.163
    • 3. März 2013 um 15:50
    • #3

    Hallo Wandervogelgelb,

    zumindest beim 2. Beleg kann ich Dir helfen. Es handelt sich, wie Du selbst geschrieben hast, um eine Ganzsache.
    Es handelt sich um um eine Postanweisung, vermutlich Ausgabe 1901. Nach Ascher gab es Postanweisungen mit 15 und mit 25 kop. Wertziffer. Die 15 kop. Postanweisung Ausgabe 1901 gabe es mit einem Punktunterdruck in rot und in blau. Dieser ist laut Fussnote oft kaum sichtbar. Beim roten Unterdruck handelt es sich laut Fussnote wohl um einen Fehldruck.

    Wäre interessant, was neuere Kataloge schreiben.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Jimphil
    neues Mitglied
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    Geburtstag
    4. März 1949 (76)
    • 3. März 2013 um 19:28
    • #4

    Hallo,
    der erste Beleg ist eine Paketkarte für ein Paket ohne Wertangabe.
    Grüße

    Jphil

  • northstar
    erfahrenes Mitglied
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    • 3. März 2013 um 20:05
    • #5

    Hallo Wandervogelgelb,

    der erste Beleg ist eine „Begleitanschrift zu einem Paket ohne Wert“ oder auf postdeutsch „Paketkarte für ein Paket ohne Wertangabe“ (s. Antwort meines Vorredners).

    Der Empfänger des Paketes war, wie schon bemerkt, ein gewisser German [Hermann] Press, beim 187. CheBmer Infanterieregiment in Warschau.
    Der Absendeort im Stempel ist „Stancija Belbek Ju.Zh.D.“ ( St[ation] Belbek S[üdliche]E[isen]B[ahnen].

    Die empfangsbestätigende Unterschrift auf der Rückseite der Paketkarte stammt von einem gewissen Miller (Müller), wohl Mitarbeitet der Schreibstube (Kancelarija), die in der Anschrift vermerkt ist, der das Paket “per Vollmacht empfangen” hat.

    Den zweiten Beleg ist wie von Dir und DKKW bereits angenommen bzw. bemerkt, eine Überweisung. Im roten Stempel unter Dienstvermerke ist der Aufgabeort „Dombrowka“ und die Einlieferungsnummer angegeben .

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Wandervogelgelb
    Stamm Mitglied
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    14. Februar 1959 (66)
    • 3. März 2013 um 20:53
    • #6

    Vielen Dank an Euch für die ausführlichen Antworten.

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