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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Sächsische Schwärzung auf Hitlermarke ??

  • dietbeck
  • 5. Januar 2013 um 13:56
  • dietbeck
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    • 5. Januar 2013 um 13:56
    • #1

    Hi,

    Wer kann mir das ausklamüsern ?

    Sieht aus wie eine Sächsische Schwärzung, aber Konstanzer Stempel vom 17.6.44 ? Hat hier jemand die Marke geschwärzt, bevor versandt ? Dann würde mich wundern, dass dies in der NS-Zeit so ohne weiteres durchgegangen ist, da dies ja dann einer "Beleidigung" des Führers nahegekommen wäre ?

    dietbeck

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  • Ron Alexander
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    • 5. Januar 2013 um 14:08
    • #2

    Hi dietbeck,

    also eine Sächsische Schwärzung kann es nicht sein da nicht nur der Stempel sondern auch der Versender (Datum das er handschriftlich angegeben hat) 1944 aufweist. Zum anderen sieht die Marke seltsam aus, könnte es sein das diese 2 mal verwendet wurde, auch das lila der Marke selbst sieht verlaufen aus. Vielleicht ist aber auch die Stmpelfarbe verlaufen und es könnte sich einfach um einen Zufall handeln :).

    Grüße

    Sammelgebiet:
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  • HoomySimpson
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    • 5. Januar 2013 um 15:21
    • #3

    Evtl. hat nach dem Krieg jemand das Antlitz dieses Clowns einfach nur Übermalt.

  • caputo
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    • 5. Januar 2013 um 15:46
    • #4

    Hallo Dietbeck,

    ich will mich jetzt mal weit hinauslehnen!
    Kann es sein daß die Marke 6 Pf. eine Kriegsfälschung ist.
    Mir erscheint das Bild vom Adolf ziemlich knochig.
    Ist natürlich auf dem Scan schwer zu sehen.
    Kriegsfälschungen der Amerikaner wurden 1944 über Bayrischen und Österreichischen Gebiet von Flugzeug abgeworfen laut Michel Spezial Band 1 unter Kriegs und Propagandafälschung.
    Vergleiche doch mal mit einer Marke vom Adolf ob am Kopf nicht unterschiede festzutellen sind.
    Wie gesagt nur so ein Gefühl von mir beim anschauen Deines Scan.

  • Kontrollratjunkie
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    • 5. Januar 2013 um 16:10
    • #5

    Hinsichtlich der Einschätzung tendiere ich zu der Meinung von HoomySimpson. Oder ist es eine unbeabsichtigte Verschmutzung ?

    Gruß
    KJ

  • Saguarojo
    Gast
    • 5. Januar 2013 um 16:12
    • #6

    Ich glaube auch, dass nach Ende des Kieges die Marke geschwärzt worden ist, vielleicht weil der Besitzer sie aufheben wollte.

  • caputo
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    • 5. Januar 2013 um 16:15
    • #7

    Ich sehe den Stempel klar über der Schwärzung.
    Kann mich natürlich auch täuschen.

    Gruß
    Karl-Heinz

  • Ron Alexander
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    • 5. Januar 2013 um 16:25
    • #8

    Bei einer Kriegsfälschung würde aber unten nicht Deutsches Reich sondern Futsches Reich stehen, oder gibt es auch welche nur mit der Hitlerfälschung?

    Sammelgebiet:
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  • caputo
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    • 5. Januar 2013 um 16:43
    • #9

    Hallo Ron Alexander,

    ich denke mal Du hast den Katalog. Wenn ja steht oben auf Seite 1000
    Am. Fälschung für Deutschland.
    Hier ist eine Zähnung von L 11, L 11 1/2 ,L 11 1/2 : 12 1/2 oder L12 1/2
    für die Marken 15 und 16
    Als nächstes Michel Nr.17 12 Pfkarmin mit Totenkopf gez L11, L11:12, L12 oder L 12:11
    und da steht auch Futsches Reich.

    Wenn beide Identisch sind oder wären warum der Preisunterschied.
    Wie gesagt ich lehne mich weit raus aber wenns sein muß denn falle ich halt.

    Noch ne Anmerkung. Stutzig macht mich allerdings daß die Marken im Herbst abgeworfen sein sollen und der Stempel schon vom Juni ist.

    PS.Ich persöhnlich habe leider keine der Marken ist also nur ne Vermutung.

    Schönen Abend
    Karl-Heinz aus Steingaden

  • Ron Alexander
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    • 5. Januar 2013 um 16:49
    • #10

    Hier sind die Fälschungen erwähnt:

    Denke aber nicht das es diese Sind, Papier und auch Zähnung passt so nicht, die ist viel unsauberer. Denke immer noch das es "einfach" Zufall ist.

    Grüße

    Sammelgebiet:
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  • Kontrollratjunkie
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    • 5. Januar 2013 um 17:32
    • #11

    Hallo Karl-Heinz,

    wie Du schon richtig bemerkt hast, weisen die amerikanischen Propaganda - Fälschungen eine Linienzähnung auf. Die auf dem Poststück frankierte Marke aber nicht. Es handelt sich dabei um eine normale Mi.Nr. 785 des Deutschen Reiches.
    Ich bleibe bei meiner bereits geschriebenen Vermutung. Theoretisch käme auch eine Stempelfehleinstellung infrage, aber dazu passt dann der Kartentext nicht.
    Um die Angelegenheit hier einmal rund zu machen zeige ich Euch die drei amerikanischen Fälschungen im Original.

    Gruß
    KJ

  • Kontrollratjunkie
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    • 5. Januar 2013 um 17:36
    • #12

    Zunächst die Mi.Nr. 15 und 16, Amerikanische Propaganda - Fälschungen für das Deutsche Reich im Buchdruck mit Linienzähnung ähnlich der DR Mi.Nr. 785 und 788.
    Zu den weiteren Umständen der Herstellung sind im Michel Deutschland Spezial Erläuterungen abgedruckt.

    Die Marken sind geprüft Ludin BPP.

    Gruß
    KJ

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    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (5. Januar 2013 um 17:36)

  • Kontrollratjunkie
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    • 5. Januar 2013 um 17:39
    • #13

    Und noch die Mi.Nr. 17, Amerikanische Propaganda - Fälschung für das Deutsche Reich im Buchdruck mit Linienzähnung ähnlich der DR Mi.Nr. 788. Die Zeichnung wirkt "etwas" kriegerisch, auch bezeichnet mit "Hitler - Totenkopf".
    Zu den weiteren Umständen der Herstellung sind im Michel Deutschland Spezial Erläuterungen abgedruckt.

    Die Marke ist geprüft Ludin BPP.

    Gruß
    KJ

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  • caputo
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    • 5. Januar 2013 um 17:45
    • #14

    Hallo KJ,

    vielen Dank für die Bilder.
    Schön mal die Marken richtig zu sehen.
    Leider haben wir das Problem nun immer noch nicht geklährt.
    Bin gespannt was dabei noch rauskommt.

    Danke für den Aufwand
    Karl-Heinz aus Steingaden

  • Kontrollratjunkie
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    • 5. Januar 2013 um 17:49
    • #15
    Zitat

    Original von caputo

    Leider haben wir das Problem nun immer noch nicht geklährt.

    Karl-Heinz aus Steingaden

    Was möchtest Du denn noch genau klären ?

    Gruß
    KJ

  • caputo
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    • 5. Januar 2013 um 17:53
    • #16

    Hallo KJ,
    ich glaube Du hast mich jetzt falsch verstanden!
    Mit Problem nicht gelöst meinte ich die Anfangsfrage warum der Adolf im Juni 1944 schon schwarz war.
    Gruß
    Karl-Heinz

  • Kontrollratjunkie
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    • 5. Januar 2013 um 17:59
    • #17

    Vier verschiedene User haben sich zielführend ähnlich geäussert, das sollte eigentlich reichen.....

    Gruß
    KJ

  • dietbeck
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    • 5. Januar 2013 um 20:14
    • #18

    Hi,

    danke für die Rückmeldungen. Ich störe mich aber auch daran, dass der Stempel klar und deutlich über der Schwärzung liegt (obwohl ich das Ding nicht im Original habe). Wenn das im Nachhinein geschwärzt wurde, dann hätte ich eigentlich den Stempel nicht so deutlich über der Schwärzung erwartet bzw. ich würde vermuten er hätte "gelitten".

    Wird aber wohl schwer sein, da eine eindeutige Aussage hin oder her zu machen

    dietbeck

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  • Gerhard2
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    • 5. Januar 2013 um 20:22
    • #19

    Nun, das kann viele Möglichkeiten aufzeigen.

    1. Der Versender konnte den Schnauzbart nicht abhaben und hat Ihn unkentlich gemacht.
    2. Der Versender hat eine gestempelte Marke verwendet und aus dem Grund geschwärtz.
    3. Der Stempel befindet sich in privater Hand und alles wurde nachträglich manipuliert
    4. Die Marke wurde zwischen alten Löschblättern gelagert
    5. Der Versender hatte russige Finger .....

    Usw. ....


    Es kan vieles sein, nur keine Sächsische Schwärzung.


    Mfg. ,


    Gerhard

    P.s.: Es sei denn es ist eine echte Schwärzung und der Postbeamte hat das Datum falsch eingestellt ....

    Einmal editiert, zuletzt von Gerhard2 (5. Januar 2013 um 20:24)

  • caputo
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    • 5. Januar 2013 um 20:58
    • #20

    Hallo noch mal an alle,
    ich bekomm das nicht aus dem Kopf!
    Alles was hierzu bis jetzt geschrieben wurde ist für mich nicht schlüssig incl. meiner Hypothese nach Belehrung KJ.
    Ein nachträgliches ausmalen des Konterfei halte ich für unwarscheinlich.
    Wer macht sich schon aus Frust oder Angst sich die Mühe den Stempel auszulassen und nur die unteren Konturen auszumalen.
    Das Problem liegt meines erachtens darin daß der Stempel und das hndschriftliche Datum der Karte übereinstimmt. Das ganze macht als Fälschung keinen Sinn und als normale Frankierung auch nicht.
    Sollte sich nach Kriegsende der Besitzer der Karte Gedanken wegen der Marke gemacht haben aber den Text als Erinnerung aufheben wollen wäre es leichter gewesen einfach den Teil mit der Marke abzuschneiden als den Adolf so zu übermahlen daß der Stempel nicht beschädigt wird.
    Der Marktwert der Marke ist ja auch nicht so groß daß sich eine Manipulation rentiert.
    Ich werde heute Nacht noch mal darüber schlafen
    Gruß
    Karl-Heinz aus Steingaden

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