Punkt-Nummernstempel Kaiserreich Russland
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Heute mal wieder etwas Neues: Ausschnitt aus einem 5-Kopeken-Stadtpostumschlag von St. Petersburg. Die Entwertung erfolgte durch den Nummernstempel für Kreisstädte "8" Peterhof aus dem Gebiet St. Petersburg. Der Versand erfolgte - falls micht zusatzfrankiert - nach St. Petersburg. Innerhalb des Gebietes galt das ermässigte Porto von 5 Kopeken.
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Soeben bin ich aus Hirschaid zurück, wo ich sowohl beim Verkauf wie auch beim Ankauf sehr erfolgreich war. Ich kann daher mal wieder etwas zeigen.
Nr. 5 entwertet mit Nummernstempel "331" auf Brief von JEKATERINBURG im Gebiet Perm nach Moskau. Im Verlauf des Russischen Bürgerkriegs im Jahre 1918 wurde hier die Zarenfamilie ermordet. -
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Wie versprochen zeige ich heute einen Faltbrief aus Smyrna nach Aleppo. Der Brief ist frankiert mit Marken der russischen Staatspost für die Levante Nr. 2 + 4. Diese wurden mit dem blauen Nummernstempel "780" - SMYRNE entwertet. Ausgegeben wurde der Stempel am 12.12.1862 (Julianischer Kalender). Später wurden drei sogenannte Duloz-Marken (Türkei Portomarken Nr. 11A) nachfrankiert und mit blauen Rahmenstempel ALEP entwertet.
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Nach längerer Zeit mal wieder etwas zeigenswertes - ein Damenbrief aus (wahrscheinlich) Podzamcze. Auf der Klappe hinten befindet sich geprägt dieser Name. Podzamcze ist der Name mehrerer polnischer Orte. Dort wurde der Brief wohl aufgegeben und frankiert. Außerdem erhielt der Brief den Stempel 'bezahlt'. Die Marken wurden mangels eines Stempels nicht entwertet. Anschließend wurde der Brief dann weitergeleitet nach Gónczyce. Dort wurde bemerkt, das der erste Postbeamte einen Fehler gemacht hat. Der Brief war um 2 Kopeken unterfrankiert. Er erhielt den Stempel 'unvollständig bezahlt'. Zu dem wurden die Marken mit dem Nummernstempel "1291" entwertet. Der zugehörige Ortsstempel "GONSCHIZA - SIEDLCE GU - 18. AUGUST 1874" kam auf die Rückseite. Mit der Bahnpost ging es dann weiter, bis der Brief London erreichte. Dort wurde der Brief noch einmal mit 'unzureichend frankiert' gestempelt und die fällige Nachgebühr notiert.
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Den roten Nummernstempel "447" von TSCHEROWIZKAJ im Gebiet St. Petersburg habe ich bereits auf einer anderen Marke gezeigt. Dieser Damenbrief mit einer Nr. 5 lief über St. Petersburg nach Mogiljow. Rückseitig ein gekröntes Siegel (vielleicht kann dazu noch jemand etwas sagen) sowie der äußerst rare Durchgangsstempel von S. PETERBURG VIII (Expedition) 4 STUNDE (= 4:00 Uhr nachts?).
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Hier gab´s noch einige interessante Informationen zum Brief.
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Hallo hsv-fan,
Kam nicht früher zum Antworten:
Schön, dass jmd etwas zur Zugehörigkeit des Wappens sagen konnte.
Bin auch noch auf der Suche nach einem Wappenverzeichnis.Bei dem Empfänger handelt es sich wie im og. Forum bereits vermutet um diesen Herrn:
Nikolai Nikolajewitsch Bippen,
seinerzeit Vize-Gouverneur von Mogiljow, ab 1868 Gouverneur von Astrachan. -
Hallo!
Ich bin erstmalig in diese Forum gemeldet und habe sofort eine Frage - wer kann zeigt seine Abstempelungen von 60-St. Typ 1 mir presentiert??? Ich mochte eine ganz neue Idee mit diese Stempeln zuzeigen : existieren drei verschiedene Typen diese runde Abstempelungen, aber niemand hat volle Liste vorbereitet und gezeigt. Auch in Russland.Zur Zeit habe ein Drittel im alle DREI Typen. Bitte mir helfen.
Ich bin Pole und leider, kenne nicht perfekt die Sprache.ottoman53
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Hallo Andrzej J. Komorowski,
ich habe deine Frage jetzt nicht ganz verstanden. Möchtest du eine Liste der 60 Orte mit der runden Type? -
Nach langer Zeit konnte ich mal wieder etwas bekommen. Ein Brief mit Nr. 5 (Nummernstempel "45") von SIMFEROPOL (Halbinsel Krim) - 2. MAI 1862 - nach St. Petersburg. Ankunft am 14. Mai. Orts- und Nummernstempel sind beide in bläulichgrauer Farbe. Briefe mit diesem Nummernstempel sind recht selten zu finden.
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