Guten Abend,
ich bin vor kurzen die Briefmarkensammlung meines verstorbenen Großvaters durchgegangen, dabei hatte ich den Michel-Katalog neben mir liegen um den ungefähren Wert festzustellen. Dann bin ich auf den Roten Merkur aus Österreich von 1851 gestoßen.
Ich bitte euch um eine Stellungnahme, das Bild befindet sich im Anhang.
Herzlichen Dank im Vorraus ![]()
Zinnoberroter Merkur
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Hallo Merkurkopf23,
den von Dir angesprochenen zinnober Merkurkopf hat vermutlich keiner von uns im Original im Album stecken. Marken in dieser Preiskategorie gehören einem kompetenten Österreichprüfer vorgelegt, z. B. Ferchenbauer.
Da ich in meiner völlig unbedeutenden Europasammlung nur einen blauen Merkurkopf habe, kann ich Dir zumindest meinen ersten Eindruck wiedergeben:
Schrift extrem dünn, wie von einer stark abgenutzten Platte. Laut Michel Österreich-Spezial (mein Exemplar stammt aus dem Jahr 2003) ist der zinnober Merkur in TypeII gedruckt, in der Type II hat das G in Zeitung einen deutlichen Abschlussstrich, der ist hier nicht einmal ansatzweise zu erkennen.Dies wie gesagt nur ein erster Eindruck von einem Allgemeinphilatelisten der bestimmt kein Österreich-Spezialist ist. Im übrigen: Vom zinnober Merkurkopf gibt es nicht nur jede Menge Nach- bzw. Neudrucke, es haben sich auch alle möglichen Fälscher an dieser Marke versucht.
Viele Grüße
DKKW