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Postschnecke

  • valgrande
  • 9. November 2012 um 09:53
  • valgrande
    Stamm Mitglied
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    3.196
    • 9. November 2012 um 09:53
    • #1

    Ich bin auf einen Artikel der österreichischen Briefmarken-Zeitschrift „Die Briefmarke“ gestoßen, der mich angeregt hat, mal nach dem Verbleib von Belegen zu suchen bzw. zu ergründen, wie lange sie postalisch unterwegs waren. Ich finde eine derartige Suche und Findung sehr interessant, weil über einen langen Zeitraum und das spätere Auftauchen eines Beleges interessante Geschichten erzählt werden können.

    „Immer wieder – wir kennen das – ist über das Aussterben dieser oder jener Spezies zu lesen, Seit einigen Wochen ist das muntere Treiben einer selten gewordenen Art vermehrt festzustellen. Die Rede ist von der guten alten Postschnecke.
    So wurde vor kurzem ein Mahnschreiben der Salzburger Stadtbibliothek nach 29 Jahren einer mittlerweile 80 Jahre alt gewordenen Frau zugesandt. Immerhin ist das Buch inzwischen ausgelesen worden. Etwa zur gleichen Zeit erhielt eine Apothekerin nach 34 Jahren eine Urlaubskarte ihres seinerzeitigen Tanzschulpartners (über den Inhalt wurde jedoch nichts bekannt). Ganz ähnlich erging es unlängst auch einer Dame aus dem Bezirk Spittal. Sie wartete neun Jahre lang auf die Zustellung einer Postkarte, die ihre Eltern 2003 von einem Urlaub in Ostfriesland geschickt hatten; darin die Mitteilung, dass es ihnen gut geht. Zum Schluss noch ein anderes grenzüberschreitendes Beispiel der Postschnecke aus Italien: Eine am 27. Juli 1981 im Badeort Marina di Massa aufgegebene Postkarte kam kürzlich (völlig außer Atem) in Mailand an. Sie brauchte für die 250 Kilometer ganze 31 Jahre, was einer Geschwindigkeit von stolzen 0,00092 km/h entspricht. Rekordverdächtig.
    (Quelle: Die Briefmarke, Heft 11/2012).

    Bis jetzt bin ich noch nicht fündig geworden, einen Beleg zu zeigen, der lange unterwegs war und wo es eine Geschichte darüber zu erzählen gibt. Daher meine Anregung, doch solche Belege und Geschichten hier zu posten und andere Sammler daran teilhaben zu lassen.

    Gruß von
    valgrande

  • kartenhai
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    • 9. November 2012 um 12:49
    • #2

    Minden: Vater erhält "blauen Brief" für Sohn nach 34 Jahren

    Da staunte der pensionierte Postangestellte nicht schlecht: Nach 34 Jahren stellte ihm sein ehemaliger Arbeitgeber einen "blauen Brief" für Sohn Uwe zu. Dessen Mathe-Zensuren waren in Klasse 8a "nicht ausreichend" gewesen. Der Briefschreiber und damalige Realschulleiter ist längst verstorben.

    Weder Vater Hartmut S. (71) noch Sohn Uwe können sich an schlechte Mathe-Leistungen des Filius erinnern. Im Gegenteil: Auf der Berufsschule habe er "im kaufmännischen Rechnen immer eine Zwei gehabt", so Uwe S. (48) im Rückblick auf seine Schulkarriere. Heute arbeitet er als Industriekaufmann.

    Wieso der Brief mit 34 Jahren Verspätung seinen Weg zum Empfänger fand, kann sich der Vater nur so erklären: "Vielleicht ist der Brief im Verteilzentrum hinter einen Schrank gefallen und kam jetzt wieder zum Vorschein, weil das Unternehmen Möbel rückt", so der ehemalige Postler.


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 9. November 2012 um 12:54
    • #3

    Warten lohnt sich

    Belgische Postkarte kommt nach 83 Jahren ans Ziel
    Ein Briefträger hat in Belgien eine Postkarte zugestellt, die ein Wehrpflichtiger im Jahr 1926 an seine Familie geschickt hatte. Eine Schnecke wäre schneller gewesen - sie hätte den Weg von der Kaserne in Brüssel ins 50 Kilometer entfernte Opbrakel in zwei Jahren geschafft.

    Seinem Wunsch konnten die Angehörigen nicht nachkommen, denn die Postkarte des damals 20-jährigen Soldaten erreichte seine Familie viel zu spät. «Wenn Ihr noch kein Hemd geschickt habt, dann tut das schnell», hatte Victor Morre gebeten.

    Als er im Mai 2003 im Alter von 97 Jahren starb, war die Karte noch immer unterwegs. Statt seines Vaters nahm nun die 1939 geborene Tochter Rosa die Ansichtskarte mit dem Bild zerbombter Häuser aus dem Ersten Weltkrieg entgegen. Die Seniorin sieht das Kuriosum als wertvolles Erinnerungsstück. «Noch nie bin ich über eine Karte so froh gewesen», sagte Morre.

    Die Post nimmt an, dass die Karte all die Jahre in irgendeinem Postamt hinter einem Schrank gelegen hat. «Niemand bei der Post kann sich erinnern, dass ein Brief jemals länger unterwegs gewesen ist», berichtete heute die flämische Zeitung Het Laatste Nieuws.


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 9. November 2012 um 13:01
    • #4

    Die Flaschenpost mit der längsten nachgewiesenen Zustelldauer war ein Brief, der 1903 von einer deutschen Südpol-Expedition bei Tasmanien ausgesetzt, und am 19. März 1955 in Neuseeland angespült wurde.

    Ende August 2012 wurde die sich am längsten im Meer getriebene Flaschenpost vor den Shetland-Inseln nördlich von Schottland von einem Fischer gefunden. Forscher aus Glasgow hatten die Flasche im Juni 1914 mit fast 2000 weiteren Flaschen ins Meer geworfen. In der Flasche steckte eine Postkarte und eine Aufforderung an den Finder, die Karte an die Fischereibehörde zurückzuschicken. Dafür wurde ein kleines Belohnungsgeld versprochen. Ziel war es, eine Karte der Meeresströmungen vor Schottland zu schaffen. Das Guinness Buch der Rekorde bestätigte, dass keine bislang bekannte Flaschenpost länger im Meer war.


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. Februar 2023 um 09:01
    • #5

    Brief mehr als 100 Jahre unterwegs

    Er schlummerte in einer dunklen Ecke eines Sortierbüros in England und wurde jetzt erst entdeckt. Leider wird keine Abbildung des Briefes aus dem Jahre 1916 gezeigt, der Nachteil des Datenschutzes, obwohl Absender und Empfänger wohl schon lange nicht mehr leben:

    https://www.t-online.de/nachrichten/pa…-unterwegs.html

    Irgendwie verständlich, an meinem alten Schreibtisch ist auch eine Ecke mit einem Loch, wo ich auch schon einiges wiederfand, das da im Laufe der Zeit heruntergefallen ist. 8o

    Gruß kartenhai

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