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alter Brief aus Duderstadt: benötige Hilfe

  • Saguarojo
  • 31. Oktober 2012 um 18:27
  • Saguarojo
    Gast
    • 31. Oktober 2012 um 18:27
    • #1

    Kann mir jemand die Schrift dieses Briefes entziffern?
    Auch wüsste ich gerne, was die Zahl oben rechts für eine Bedeutung hat. Das Jahr, in dem der Brief abgeschickt worden ist, steht leider nirgends.

    Bilder

    • Duderstadt Brief.jpg
      • 197,47 kB
      • 651 × 329
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  • Herbert
    neues Mitglied
    Beiträge
    61
    • 31. Oktober 2012 um 21:53
    • #2

    Hallo Saquarojo,
    für mich schwierig. Ich lese da:

    An?
    Eine? königlig Großbritanisch Hannöversche
    Hochlöbliche Justiz-Canzley

    nebst Testament sig A.?B. zu
    officialia Hildesheim

    Gelaufen sein sollte er meiner Meinung nach zwischen 1814 bis zum Ende der Personalunion 1837. Das könnte sich vielleicht durch die Verwendungszeit des Stempels genauer eingrenzen lassen. Vielleicht findet sich hier ja noch jemand, der Dir genaueres sagen kann.

    Viele Grüße

    -Herbert-

  • Online
    kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.047
    Geschlecht
    Männlich
    • 31. Oktober 2012 um 22:25
    • #3

    Bez.(ahlt)
    An
    Eure Königlich Großbritannisch-Hannoversche
    Hochlöbliche Justiz-Canzley
    Zu Gillersheim (kann aber auch alles mögliche andere bedeuten, Anfangsbuchstabe ist jedenfalls ein „G“.
    nebst Testament

    Officia ba (lateinisch)

    Mit der Zahl oben rechts kann ich nichts anfangen.

    Gruß kartenhai

  • Saguarojo
    Gast
    • 1. November 2012 um 06:30
    • #4

    Ganz herzlichen Dank Euch beiden. Ihr habt mir sehr geholfen.
    Vielleicht findet sich noch jemand, der mir über die Zahl Auskunft geben kann.

  • Online
    kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.047
    Geschlecht
    Männlich
    • 1. November 2012 um 08:36
    • #5

    Die Stadt wird wohl Hildesheim heißen, wie von Herbert entziffert, eine Justiz-Canzley ist in einer größeren Stadt wohl besser aufgehoben als in einem kleineren Ort.

    Officialia ist die Mehrzahl von officialis (lateinisch) und bedeutet „zum Amt gehörend, amtlich“.

    Die Zahl rechts oben könnte eine durchlaufende Nummerierung der absendenden Behörde sein und hat wohl mit dem Ort nichts zu tun, also keine Art Postleitzahl. Ähnliche Vorphila-Behörden-Briefe aus der Zeit haben auch solche dreistelligen Nummern (s. Anhang).

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Breslau.jpg
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      • 220

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (1. November 2012 um 08:38)

  • Saguarojo
    Gast
    • 1. November 2012 um 09:10
    • #6

    Ganz herzlichen Dank.

  • Schildescher
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.493
    Geschlecht
    Männlich
    • 1. November 2012 um 15:24
    • #7

    Wurde die Zahl vom Absender oder dem Empfänger angebracht?

    Wenn es der Empfänger war würde ich sagen, dass er handschriftlich das Eingangsdatum mit 8/9 vermerkt hat.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • Saguarojo
    Gast
    • 1. November 2012 um 15:36
    • #8

    Das könnte möglich sein, ist aber nicht sicher.

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.273
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    5. Februar 1961 (64)
    • 2. November 2012 um 04:18
    • #9

    Hallo in die Runde

    die Zahlen sind Scheinnummern. Zu jedem Brief, konnte der Absender einen PostSchein verlangen. Diese Nummer wurde sowohl auf dem Schein als auch auf dem Brief vermerkt.
    Bei dem von @Karteihai gezeigten Bayernbrief, ist es genauer die Charge (Reko-) Nummer.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Saguarojo
    Gast
    • 2. November 2012 um 14:20
    • #10

    @ Magdeburger

    danke, da habe ich wieder was dazu gelernt

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