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Oberschlesien

    • identifizieren
  • donfliesio
  • 13. Juli 2012 um 17:56
  • Erledigt
  • donfliesio
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    Männlich
    Geburtstag
    5. Juni 1966 (59)
    • 13. Juli 2012 um 17:56
    • #1

    ---------------------------------------------------------------------------
    So hier nun die letzten Marken,

    stammen alle aus dem Tütenfund


    Nur hab ich von dem Gebiet null Ahnung, geschweige den Vergleichsmarken.
    Bei der Nationalversammlungsmarke ist rückseitig ein Stempel im Kasten mit einem Namen der nicht lesbar ist. Wie sieht den das Prüfzeichen vom Herrn Gruber aus? Vielleicht kann einer ein Vergleichsstück mit Prüfzeichen Gruber mal einscannen.
    Bei der 2 ten Marke ist kein Prüfstempel auf der Rückseite, da muß ich dazu sagen das der
    C.I.H.S Stempel erst garnicht aufgefallen ist, wollte die Marke schon bei die Dupletten vom Deutschen Reich einstecken bis mir der Stempel aufgefallen ist.
    Geh zwar von einer Fälschung aus aber wer weiß?
    Leider kann ich keinen Ort oder genaues Stempeldatum identifizieren.
    Da werd ich wohl ohne Prüfung nicht weiter kommen

    Gruß
    donfliesio

    Bilder

    • opper.jpg
      • 54,21 kB
      • 800 × 342
      • 547
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      • 493
  • kartenhai
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    • 13. Juli 2012 um 21:21
    • #2

    Die erste Marke wäre ja ein Hammer, wenn sie denn echt ist. Oberschlesien, Ausgabe der französischen Besetzungsbehörde, sogenannte Oppelner Not-Ausgabe, Michel-Nr. 21 von 1920.
    In meinem Uralt-Katalog postfrisch ohne Preis, nur gestempelt bewertet.

    Wer hat einen aktuellen Preis davon?

    Den Prüferstempel lese ich als "Müller", gab es einen solchen BPP einmal für Oberschlesien?

    Wenn der Aufdruck falsch ist, müßte ja auch der Prüferstempel gefälscht sein.

    Aber bei dem Posten, den Du da ergattert hast, tippe ich auf echt! Oder war da schon eine einzige Fälschung dabei?

    Gruß kartenhai

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.079
    • 13. Juli 2012 um 23:01
    • #3
    Zitat

    Original von kartenhai

    Den Prüferstempel lese ich als "Müller", gab es einen solchen BPP einmal für Oberschlesien?

    Wenn der Aufdruck falsch ist, müßte ja auch der Prüferstempel gefälscht sein.

    Aber bei dem Posten, den Du da ergattert hast, tippe ich auf echt! Oder war da schon eine einzige Fälschung dabei?

    Gruß kartenhai

    Am Scan kann ich zwar nicht viel erkennen, aber wenn der Kastenstempel den Namen Müller / Leobschütz enthält, ist der Aufdruck zu 99,99 % falsch. Nicht umsonst wird im Michel geraten, Marken mit den Signa "Haertel", "Richter" und eben "Müller / Leobschütz" aktuell nachprüfen zu lassen.
    Von dem Zustand eines Postens auf die Echtheit einer beliebigen Marke zu schlessen, halte ich für sehr gewagt.
    Diese literaturbekannten Fälschungen wurden übrigens schon in den Zwanzigern produziert. Die Aussage, hat mein Uropa schon in der Sammlung gehabt -> müssen also echt sein ist oftmals reiner Selbstbetrug. Ein Attest von Gunnar Gruber dazu und ich glaube auch an die Echtzeit :P

    Gruß
    KJ

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (13. Juli 2012 um 23:03)

  • donfliesio
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    • 14. Juli 2012 um 05:53
    • #4

    Moin,

    ich hab auch mehrere Fälschungen, diese auf Steckkarten und klar und deutlich als Fälschung gekennzeichnet.

    Dann eine Kanton Zürich Nr. 1 4 Rappen kam vom Prüfer Kimmel zurück als hervorragende Ganzfälschung Nr. 2 6 Rappen war echt diese ist versteigert worden bei Köhler.

    Gruß
    donfliesio

  • donfliesio
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    5. Juni 1966 (59)
    • 14. Juli 2012 um 09:13
    • #5

    Also Marken gut verpacken und ab zum Herrn Gruber zum prüfen.
    Sonst komm ich nicht weiter.

    Werde berichten was dabei rausgekommen ist.

    Gruß
    donfliesio

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.079
    • 14. Juli 2012 um 16:46
    • #6
    Zitat

    Original von donfliesio
    Also Marken gut verpacken und ab zum Herrn Gruber zum prüfen.
    Sonst komm ich nicht weiter.

    Werde berichten was dabei rausgekommen ist.

    Gruß
    donfliesio

    Das Ergebnis würde mich auch sehr interessieren. Würde mich für Dich freuen, wenn ich Unrecht hätte.

    Gruß
    KJ

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (14. Juli 2012 um 16:47)

  • Pete
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    • 15. Juli 2012 um 19:18
    • #7

    @ donfliesio:

    die Ausgabe zu 2 RM ist definitiv falsch. Die Oppelner Notausgabe heißt so, weil die Marken lediglich in Oppeln zur Verwendung kamen. Als Ortstempel lese ich hier allerdings Breslau, welches nicht im damaligen Abstimmungsgebiet lag ;)
    Die Oppelner Notausgaben waren lediglich wenige Tage im Februar 1920 gültig. Der Stempel weist ein Datum von 1918 auf.

    Zur 30Pf Nationalversammlung ist zu sagen, dass als Original nur wenige ungebrauchte Exemplare bekannt sind. Diese lassen sich mengenmäßig im sprichwörtlichen Sinn an ein oder zwei Händen abzählen.

    Bisher sind für die Oppelner Notausgabe lediglich die Aufdrucke der Type I als Original anerkannt; das Stempelgerät selbst wurde gemäß den Angaben des Handbuches von Oberschlesien nach Ablauf der Gültigkeit dieser Briefmarken vernichtet. Allerdings lag in Oppeln ein Reserveaufdruckstempel. Diese als Type II bezeichnete Variante wurde Anfang der 1920er Jahre massiv zur Aufdruckfälschung verwendet und in den 1920/30er Jahren als echt anerkannt (entsprechende Prüfzeichen von Dr. Müller/Leobschütz und Haertel/Oppeln). Statistisch betrachtet würde ich sagen, dass von 100 ungeprüften Oppelner Notausgaben 90% auf die Type II fallen, 1-2% auf die Type I (= Originalaufdruck) und der Rest auf Fälschungen mittels anderer Stempelgeräte.

    Hinweise zum Vergleich zwischen Type I und II sind z.B. im Michel-Spezial-Katalog 1982 sowie z.B. im Handbuch von Oberschlesien abgebildet.
    Fazit: die Wahrscheinlichkeit, dass ungeprüfte Oppelner Notausgaben echt sind, ist sehr gering.

    Ein paar Fälschungen und ein echtes Stück siehe hier:

    Im Forum finden sich noch weitere Beiträge zur "Oppelner Notausgabe" ;)

    Gruß
    Pete

  • donfliesio
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    • 17. Juli 2012 um 06:41
    • #8

    Moin,

    für eure Hilfe schon mal ein herzliches Dankeschön,
    habe mir die Marken unter Tochters Mikroskop angeschaut,
    Prüfstempel sollte wie ihr geschrieben habt Müller + irgendein anderer Name sein.
    Die schicke ich die Woche zu Herrn Gruber.

    Die 2te Marke hat Pete richtig analysiert, also ab ins Fälschungskabinett damit.

    Gruß
    donfliesio

  • Pete
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    20. September 1982 (43)
    • 17. Juli 2012 um 20:47
    • #9
    Zitat

    Original von donfliesio
    ...
    Prüfstempel sollte wie ihr geschrieben habt Müller + irgendein anderer Name sein.
    ...

    Die Inschrift des "Prüf"stempels sollte lauten:

    "Dr. Müller/
    Leobschütz"

    ;)

    Gruß
    Pete

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