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DR Mi. 245. Stempel echt oder falsch?

  • Bienetag
  • 2. Juli 2012 um 18:51
  • Bienetag
    neues Mitglied
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    Männlich
    • 2. Juli 2012 um 18:51
    • #1

    Moin Ihr Briefmarkenfreaks :P,

    ich hab hier eine 245 mit lesbarem Stempel gefunden (siehe Bild).


    Wenn ich mich nicht ganz täusche, müsste es dieser sein: Waghäusel mit dem Datum 18.04.23


    Kopfzerbrechen macht mir das Datum. Mein Katalog Ausg. 2006 spricht von einer frühest bekannten Verwendung im Mai 1923.

    Im Buch "Falschstempel der Inflation" ist dieser Stempel nicht aufgeführt.

    Die Frage ist nun: Echt oder falsch?

    Für Anregungen oder Tipps wäre ich sehr dankbar.

    Beste Grüße aus Köln

    Bilder

    • stempel.jpg
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    2 Mal editiert, zuletzt von Bienetag (2. Juli 2012 um 18:52)

  • erron
    Moderator
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    • 2. Juli 2012 um 20:36
    • #2

    Bienetag,

    diese Marke ist mit einem Falschstempel versehen.

    Erkennbar an dem Stempeldatum, aber besonders an der Stempelfarbe., die erst nach Ende der Inflationszeit Verwendung fand.

    Wert: 0,00 Euro

    mfg

    erron

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  • zenne
    aktives Mitglied
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    • 2. Juli 2012 um 20:50
    • #3

    Hallo,

    ich hoffe eine echt gelaufene Nr. 245 zeigen zu können.

    Auch nicht schlecht das Zwischenstegpaar.

    Was sagen die INFLA-Experten?

    Beste Grüße

    zenne

    Bilder

    • infla_245_.jpg
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      • 496
  • erron
    Moderator
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    • 2. Juli 2012 um 20:54
    • #4

    @ zenne,

    Da hat doch die AOK aus Mannheim im ganzen Deutschen Reich ihre vorgedruckten Briefumschläge verteilt und auf keinem ist eine Absenderadresse vorhanden. ;) ;) ;)

    Diese Belege sind alle philatelistisch beeinflusst und ob sie den regulären Postweg durchliefen, dass wage ich zu bezweifeln.

    @ Zenne, zeige mal die Briefrückseite von deinem Beleg.


    mfg

    erron

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  • Bienetag
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    Männlich
    • 2. Juli 2012 um 21:33
    • #5

    Danke für die schnelle Antwort. Wäre ja auch zu schön gewesen :P

    Edit: Lol. Kein Wunder in meinem Tworek Echt oder Falsch Buch fehlt ausgerechnet S. 58 Stempelfarben

    Einmal editiert, zuletzt von Bienetag (2. Juli 2012 um 21:40)

  • zenne
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    • 3. Juli 2012 um 16:51
    • #6

    Hallo erron,

    auf der Rückseite gibt es nichts zu sehen (keine Absenderangabe).

    Aber die AOK Mannheim muss doch viele Mitglieder in ganz Deutschland gehabt haben - siehe die verschiedenen verwendeten Absenderorte (-stempel).

    Einer Deiner Briefe ist ja WZ-geprüft !?

    ... also ich denke schon, philatelistisch beeinflusst sind die Belege, aber sind die Stempel FALSCH??

    Beste Grüße

    zenne

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.495
    • 3. Juli 2012 um 20:48
    • #7

    zenne,

    ich glaube nicht, dass die AOK Mannheim versicherte Personen laut den 3 Belegen in Königsberg, Kassel und Berlin hatte.
    Wenn zum Beispiel eine versicherte Person seinen Arbeitgeber in Berlin hatte, versicherte die AOK Berlin diese Person.
    Und ich kann mich noch dunkel an verschiedene AOK Mannheim Belege erinnern, die bei ebay vor Jahren einmal angeboten waren und jeweils verschiedene Stempelabschläge aus den unterschiedlichsten Orten des Deutsches Reiches aufwiesen.

    Mein Beleg mit Stempel von Kassel ist auf der Belegrückseite nur mit dem INFLA Berlin Kreissignum von Eduard Peschl für lose Marken geprüft.

    Er ist nicht mit dem Briefsignum "EINWANDFREI INFLA BERLIN" signiert.

    Somit ist die Bewertung meines Beleg nur als lose Marken zu bewerten.

    Ob dein Beleg mit dem Luftpoststempel von Berlin nachträglich angebracht wurde; dazu würde ich den Beleg zu einem INFLA Berlin Prüfer senden.

    mfg

    erron

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  • zorro
    neues Mitglied
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    27
    • 4. Juli 2012 um 13:34
    • #8

    wie kann man denn nach ansicht diese Scan`s erkennen das die Stempelfarbe falsch ist. Mag mir das jemand erläutern. Danke!!!!

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.495
    • 4. Juli 2012 um 14:25
    • #9
    Zitat

    Original von zorro
    wie kann man denn nach ansicht diese Scan`s erkennen das die Stempelfarbe falsch ist. Mag mir das jemand erläutern. Danke!!!!

    zorro

    Die Stempelfarbe und der Stempelabschlag dieser Nr 245 ist nach 1923 verwendet worden.

    Man muß sich mal in diese Zeit der Hochinflation zurücksetzen.

    Es herrschte überall Mangel an den Grundstoffen.

    Die Stempelfarben wurden teils "gestreckt", die Stempel waren abgenützt usw. usw.

    Die Stempelabschläge aus" dieser schrecklichen Zeit der Geldentwertung"
    waren fast immer graubraun bis schwarzbraun.

    Nach 1923 (Einführung der Rentenmark) wurden viele defekte Stempel erneuert andere Stempelfarben verwendet. Diese sind in dem Stempelabschlag, der Farbe und im Glanz völlig anders.

    Dies sind nur ein paar kleine Hinweise, um Stempelfälschungen auf Infla Marken zu erkennen.


    Und noch ein kleiner Exkurs in die Zeit nach Ende 1923.

    Nachdem die Reichspost nach 1923 die ungültigen Marken tonnenweise an die Altpapierhändler verkauft hatten, manche Zeitgenossen tapezierten sich ihre Zimmerwände damit; bemerkten viele Sammler und geschäftstüchtige Händler, dass sie sehr viele Marken in gestempelter Erhaltung nicht besaßen.

    Und es gab bis in die 30 Jahre bereitwillige Postbedienstete, die massenhaft diese ungültigen Marken nachstempelten.

    Deshalb wurde auch im Jahre 1931 der Verein gegründet, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

    Siehe auch:


    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • erron 21. Januar 2022 um 13:19

    Hat den Titel des Themas von „Mi. 245 Stempel?“ zu „DR Mi. 245. Stempel echt oder falsch?“ geändert.

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